Mittwoch, 1. April 2026
Dienstag, 31. März 2026
Es hat gedauert ~
Immerhin kann ich sagen, dass ich das Abschreiben und Ausdrucken der Notate 2025 im 1. Quartal 2026 vollbracht habe.
Die Notate sind die Basis für meine literarisch-künstlerische Arbeit, deshalb ist es ein so wichtiger Schritt, sie abzuschreiben, digital zur Verfügung zu haben und auch in Papierform zur Hand zu haben.
Über das Schreiben und gezwungenermaßen nochmalige Lesen, über die verschiedenen Schritte der Arbeit mit den Texten, verstehe ich auch einige Entwicklungen und sehe Ereignisse und Begegnungen noch einmal anders. Ja, vielleicht ist es zuweilen eine Poesie- und auch Bibliotherapie, dementsprechend sind nur einige Texte zur Veröffentlichung/ zur Verwendung in Projekten geeignet.
2025 entstanden Gedichte zu Alexander Kienschs Aufrufen "Bordlyrik" und "Armut", ich schrieb Texte für den Aufruf "Papier*Stein*Schere" der Cottbusser Lyrikwerkstatt, während unseres Sommerpleinairs entstanden wundervolle Haiku - eins ist in der Edition "Haiku gefunden" veröffentlicht, ein für mich wichtiger Text über das Marga-Aquarell des Gartenstadtarchitekten Georg Heinsius von Mayenburg entstand für den 3. Band der Reihe "Das schwarze Gold ist verbrannt", auch der von uns initiierte Aufruf zu L-Y-R-I-K-Haiku hat meine persönliche Umsetzung im Notatebuch gefunden. Manchmal sind die Notate auch Tagebuchaufzeichnungen - das ganze Jahr im Dezember und Januar noch einmal Revue passieren zu lassen, ist ein besonderes Geschenk.
Wenn ich heute, am 31. März 2026, den 31. März 2025 aufschlage, lese ich dort ein Gedicht "Für Ch.M.", es sind Zeilen, die mich mit dem am 31. März 1914 verstorbenen Dichter Christian Morgenstern verbinden.
Yana Arlt "Für Chr. M."
31. März 2025
✞ 1914 Christian Morgenstern
Ich fahre zu einem Haus
nicht zu deinem
Ich sitze an einem Tisch
nicht an deinem
Ich trinke gemeinsam Tee
nicht
mit dir
[...]
Reminiszenz für Christian Morgenstern ~ 31. März 2014 ~ zum 100ten Todestag
Montag, 30. März 2026
Inspirieren lassen ~ glücklich STEHT DIR
Kissen, die in Schaufenstern
Komplimente verteilen. Die Worte bringen mich zum Schmunzeln aber ist
das schon „glücklich“? Was macht uns im Angesicht der
katastrophalen Zustände der Welt trotzdem „glücklich“? Ein
Lottogewinn! Das Bestehen einer Prüfung! Sich verlieben! Das Spielen
mit dem Hund! Den Traumjob bekommen! Die Koffer für einen Urlaub
packen! Einen guten Film sehen! Das Gelingen einer medizinischen
Behandlung! … das sind mögliche Antworten, die man geben kann. Bei
all diesen Aussagen könnte man aber auch ein Fragezeichen statt dem
Ausrufezeichen setzen. Erinnern wir uns, es geht um das Wort
„glücklich“! Nicht zufrieden. Nicht erleichtert. Nicht erfreut.
Nicht berauscht. Nicht zuversichtlich. Nicht befriedigt. Oder eines
der sonstigen als Synonyme verwendeten Zustände. Es geht darum
„glücklich“ zu sein. Wenn jemand sagt: „glücklich – steht
dir!“, dann kommt ja noch hinzu, dass derjenige erkennt, dass man
gerade glücklich ist. Sieht jemand anderes als wir selbst eher, dass
wir glücklich sind? Woran erkennt er das? Empfinden wir uns auch als
glücklich, wenn uns jemand als das wahrnimmt? Möglicherweise löst
jemand, der zu dir sagt: „glücklich, steht dir“, mit seiner
Aussage überhaupt erst das Glücklichsein in dir aus, denn er hat
dich wahrgenommen, hat eine Veränderung bei dir gesehen, gehört,
gespürt. Es ist vielleicht sogar jemand, der dich etwas besser kennt
und weiß, wie du aussiehst, wenn du traurig, müde, frustriert,
genervt bist und nun erkennt er an deiner Körperhaltung, deiner
Mimik, deiner Stimme, dass sich etwas zum Guten gewendet hat. Wie
viele Menschen gibt es in deinem Leben, die solche Veränderungen bei
dir wahrnehmen können? Wie oft warst du tatsächlich glücklich und
es gab jemanden, der das bemerkt und dir kommuniziert hat? Es könnte
sein, dass wir alle ein wenig glücklicher wären, wenn wir
aufmerksamer wären. Aufmerksamer gegenüber Menschen, Tieren,
Pflanzen ~ gegenüber unserer Umgebung.
Es gibt Tausende von
Sprüchen, Gedichten, Ratschlägen zum Thema glücklich
sein-werden-bleiben. Ich gebe euch ein Zitat von Joseph Addison mit
auf den Weg, das für mich sehr stimmig ist.
Yana Arlt
Um glücklich zu sein im Leben, brauchen wir etwas zu arbeiten, etwas zu lieben und etwas, auf das wir hoffen können.
Sonntag, 29. März 2026
Mit besten Wünschen für ~
Nanette Kubusch
Mehr Einblicke in Nanette Kubuschs literarisches Schaffen gibt auf der Instagramseite des Vereins "Ich schreibe!".
Samstag, 28. März 2026
Freitag, 27. März 2026
An alle Wanderstein-Maler: Bringt eure Wandersteine am 2. Mai nach Brieske zum Sandlabyrinth
Bis vor einigen Wochen hatte ich noch nie etwas von "Wandersteinen" gehört, bis ich einen Stein auf dem Marktplatz Senftenberg fand und im Internet recherchierte.
Nun möchte ich alle Wanderstein-Maler aufrufen, ihre Steine am 2. Mai, am Weltweiten Tag des Labyrinths nach Brieske-Marga zu bringen. Vor der Martin-Luther-Kirche gestalte ich wieder ein temporäres Labyrinth mit Sand, das ungefähr zwei Wochen sicht- und begehbar sein wird. Die Mitte soll mit den Wandersteinen gestaltet werden, die dann auch dort verbleiben und nach und nach neue Besitzer finden werden.
Ich freue mich auf vielfältig gestaltete Steine!
Yana Arlt
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| Dieser kleine Igel hat mich auf das Thema "Wandersteine" aufmerksam gemacht. |
Donnerstag, 26. März 2026
7. bis 10. April Kreative Frühlingsferien im MARGA-Atelier Brieske
Von Dienstag bis Freitag sind wir ab 10 Uhr für euch da, im MARGA-Atelier.
Meldet euch bitte unter: nlz-ich-schreibe@gmx.de oder 03573-147663 an, dann können wir alle Materialien passend vorbereiten und ihr könnt sofort loslegen 😊
TIPP: Kreativer Donnerstag ab 14 Uhr im MARGA-Atelier
Mittwoch, 25. März 2026
bis 30. MÄRZ ~ Anmelden zur Atelier- und Galeriemeile beim "Tag der Baukultur" in der Gartenstadt Marga
Teilnehmende für Atelier- und Galeriemeile gesucht
Bereits zum zweiten Mal bereiten der Verein „Ich schreibe!“ und der „Freundeskreis Brieske/ Briesker Kirche“ gemeinsam den „Tag der Baukultur“ am 30. Mai 2026 ab 14 Uhr in der Bergarbeiterkolonie und Gartenstadt Marga vor. Zu einem neuen Format sind alle eingeladen, die kreativ tätig sind, egal wie alt sie sind. Auf der Atelier- und Galeriemeile am Marktplatz Brieske können KünstlerInnen ihre Werke präsentieren, Besucher können ihnen beim Zeichnen, Malen, Formen u.a. über die Schulter schauen und selbst mitmachen.
Interessierte melden sich bitte bis spätestens 30. März mit kurzen Ausführungen zu ihrem Angebot, das sich mit der Gartenstadt Marga beschäftigt und 2 Fotos unter: nlz-ich-schreibe@gmx.de
Dienstag, 24. März 2026
Leipziger Buchmesse
Viele wunderbare Kollegen und Kolleginnen posten auf verschiedensten Plattformen Fotos ihrer Stände und Lesungen auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse.
Wir hoffen, dass ihr viele bereichernde Begegnungen hattet und Erkenntnisse, die euch auf eurem Weg bestärken.
Wir waren übrigens auch auf der Leipziger Buchmesse!
Jaaaaa!!!
WAREN wir!
Sehr aktiv in den Jahren 2007 bis 2009 😁
mit eigenem Stand und Bühnenprogrammen.
Jo, ist schon ein paar Jahre her - war aber toll! Und seeeehhhr anstrengend!
Montag, 23. März 2026
Inspirieren lassen ~ 3 Münzen
Sei ehrlich, wenn du bei einem Konzert,
einer Theater- oder Ballettaufführung, bei einer Lesung Eintritt
bezahlst, dann gibst du den Musikern, den Schauspielern, den Tänzern,
den Autoren nicht noch extra Geld. Vielleicht kauft man eine CD oder
eine Platte, vielleicht auch ein T-Shirt mit den Tourdaten darauf am
Ende des Konzerts. Möglicherweise erwirbst du ein Programmheft, in
dem die Mitwirkenden und der Inhalt des Stücks aufgeführt sind.
Auch Bücher des Autors zu kaufen und sie eventuell signieren zu
lassen, ist üblich. Ich war mal auf einem Trommelkonzert, da konnte
man die signierten Drumsticks der Musiker kaufen. Das alles ist
durchaus üblich. Auch, dass man einige Münzen oder Scheine in die
Kollektenschale legt, wenn man ein Konzert in der Kirche besuchte,
bei dem der Eintritt frei war. Wenn man ein mehr oder weniger teures
Ticket erworben hat, dann gibt man nicht zusätzlich Geld an die
Mitwirkenden. Oder doch? Viele geraten in Bedrängnis oder ins
Grübeln, wenn ihnen ein Künstler auf die Frage: „Was kostet das?“
mit „Geben Sie das, was es ihnen wert ist“, antworten.
In den
sozialen Medien äußern sich Künstler sehr unterschiedlich. Die
einen meinen: Das Material + meine Zeit + meine Erfahrung und mein
Können + meine Ideen/ meine Kreativität →
das hat seinen Preis. Andere geben die Auskunft: Ich will in erster
Linie authetisch sein und Kunst machen, in der ich mich äußere, das
spricht eine spezielle Käuferschaft an. Es gibt unzählige Tipps für
Künstler, wie man mit dem Thema Geld umgehen soll. Was kostet ein
Bild, an dem ich 40 Stunden gearbeitet habe? Welchen Preis kann ich
für die Erstellung eines Songtextes in Rechnung stellen? Woraus
setzt sich der Verkaufspreis eines Buches zusammen? Welches Honorar
soll ich für eine 5-köpfige Musikergruppe zur Begleitung eines
Märchenerzählabends ansetzen? Und welchen Unterschied macht es,
wenn es Amateurmusiker sind? Natürlich kann man für schnelle
Antworten auch den KI-Modus einer Suchmaschine wählen. Der Einzige,
der alle Aspekte der vorliegenden Situation kennt, ist aber der
Künstler selbst. Fakt ist, es „kostet“ dich etwas, dort zu
stehen, wo du jetzt bist – mit all der Erfahrung, den Zweifeln, der
Unsicherheit, den wundervollen, einzigartigen Werken und den
Erfolgen.
Es gibt Menschen, die spüren deine Begeisterung, die
Kraft, die von dir durch dein Werk auf sie wirkt. Es ist die pure
Präsenz! Es werden Einzelne sein, Auserwählte, die sich von deiner
Kunst mitreißen lassen, die mit deinen Worten, deinen Melodien und
Klängen, deinen Bewegungen kommunizieren. So erging es uns als
Trommelgruppe „Ziegenfell“ auch am vergangenen Dienstag. Wie bei
den meisten (künstlerischen) Vorhaben, war die Vorbereitung unserer
klanglichen Verarbeitung der vier Elemente das Spannendste, das
Magische. An dem Märchenabend dann auch noch vor dieser
märchenhaften Kulisse zu spielen, das war nochmal ein Sahnehäubchen.
Ungeprobt und improvisiert luden wir zu der Abschlussmusik auch noch
das Publikum ein, mitzumusizieren. Der Saal war erfüllt von Gong,
Flöte & Saxophon, Klanghölzern, Djembe, Schellentrommel, Guiro,
Rasseln, Röhrentrommel, Egg-Shaker, Triangel... Vielleicht hatten
Einige zum ersten Mal in ihrem Leben ein Instrument in der Hand oder
haben zum ersten Mal mit anderen gemeinsam musiziert. Es war einfach
nur wunderbar! Während die Moderatorin und der Bürgermeister die
Abschlussworte zu der Auftaktveranstaltung der 31. Senftenberger
Märchentage sprachen, ging ich durch die Reihen und sammelte in
einem Körbchen die Instrumente wieder ein und da geschah es, eine
Dame legte 3 Münzen in das Körbchen. Ich war wirklich gerührt, ich
weiß, wie es um die Finanzen von älteren Menschen derzeit bestellt
ist und sie hatte ja schon eine Eintrittskarte bezahlt. Auf dem
Nachhauseweg stellte ich mir vor, wie sie mich mit dem Körbchen sah,
wie in ihr der Entschluss reifte, wie sie ihr Portemonnaie aus der
Tasche zog und die drei Münzen entnahm, wie sie wartete, bis ich zu
der Sitzreihe kam, in der sie ihren Platz hatte... diese drei Münzen
bedeuten mir sehr viel, sie transportieren Wertschätzung, vielleicht
auch Freude und Dankbarkeit für 2 märchenhafte Stunden! Nun liegen
die Münzen auf meinem Schreibtisch – sie erinnern mich an diesen
Abend. Sie erinnern mich an die Wertschätzung einer Dame im
Publikum.
Yana Arlt
Die 5 Säulen (oder Sprachen) der Wertschätzung sind ein Modell, um Anerkennung typgerecht zu zeigen, basierend auf dem Konzept von Gary Chapman. Sie umfassen: Lob & Anerkennung, geteilte Zeit (Aufmerksamkeit), Geschenke, Hilfsbereitschaft (Taten) und körperliche Berührung. Dieses Modell hilft, Wertschätzung im Arbeits- und Privatleben effektiver zu kommunizieren, indem man die Sprache des anderen spricht.
Die 5 Säulen der Wertschätzung im Detail:
Lob und anerkennende Worte: Ehrliche Komplimente, positives Feedback, ausgesprochene Anerkennung für Leistungen (z. B. "Danke für deine tolle Präsentation").
Geteilte Zeit / Aufmerksamkeit: Ungestörte Gespräche, aktives Zuhören oder gemeinsame Aktivitäten ohne Ablenkung
Hilfsbereitschaft / Taten: Unterstützung anbieten, Aufgaben abnehmen, sich aktiv für den anderen einsetzen.
Geschenke / Materielle Gesten: Kleine Aufmerksamkeiten, die zeigen, dass man an die Person gedacht hat (nicht zwangsläufig teuer).
Körperkontakt / Berührung: Im beruflichen Kontext oft verstanden als respektvolle Berührung (z. B. Schulterklopfen), im privaten Kontext Händchenhalten, Umarmungen.
Samstag, 21. März 2026
NLZettel SPEZIAL zum "Welttag der Poesie"
Feiert die Lyrik! Lest Gedichte! Sagt und schreibt es den Poeten, wenn euch ein Gedicht von ihnen berührt hat!
Nicht nur heute, sondern an jedem Tag!
Yana
Freitag, 20. März 2026
20. März 2026 ~ astronomischer Frühlingsanfang um 15 Uhr 46
In 12 Stunden beginnt der Frühling 💛💚 Spargel, Erdbeeren, Obstbaumblüte, schwimmen im See, Welttag der Poesie, Welttag des Buches, World Labyrinth Day, Wildkräutersalat, Bärlauch, Buschwindröschenblütenteppich ~ Jippi!
Was ist deine größte Freude im Frühling?



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