Samstag, 14. Februar 2026

Gruß zum Wochenende 7kw26




 

                    zu deuten war die

                    hinneigung oft erst später 

                    verliebtheit chronisch

 

 

                        Michael Georg Bregel

                        "siebzehn"

                                    Neue Cranach Presse, Kronach, 2026 - 50 Seiten - 22 Euro -

 

zwei weitere Haiku zu "liebe" auf  Instagram

Freitag, 13. Februar 2026

Mit dem "Tag des offenen Ateliers" am 2. & 3. Mai beginnt unsere Ateliersaison

Wir freuen uns wieder auf viele kreative Aktionen mit euch gemeinsam.

Du hast Lust, mal zu schnuppern und zu schauen, welche kreativen Ideen du im MARGA-Atlier umsetzen kannst?

Komm gern am ersten Maiwochenende ins Offene Atelier! Schau dich in Ruhe um! Stell deine Fragen! Erzähl uns von deinen Ideen und Träumen!

Offenes MARGA-Atelier:
Samstag, 2. Mai, 14 - 18 Uhr
Sonntag, 3. Mai, 11 - 18 Uhr 

 


 

TIPP: 30. Mai "Tag der Baukultur in der Bergarbeiterkolonie und Gartenstadt Marga" mit Atelier- und Galeriemeile vor dem alten Schulgebäude. 
Wir konnten bereits kreative Briesker gewinnen, ihre Acrylbilder und Fotografien von "Marga" zu präsentieren.

Bald wird das Programm mit vielen weiteren Aktionen rund um den Briesker Marktplatz fertig sein. 

 

Donnerstag, 12. Februar 2026

17. MÄRZ Elemente-Klänge zum Märchenabend ~ 31. Senftenberger Märchentage

Dienstag, 17. März 2026

Bürgerhaus "Wendische Kirche"

"Was die Welt zusammenhält ~ Märchen von Feuer, Wasser, Luft und Erde" 

 

Wir, die Trommelgruppe "Ziegenfell", machen Klänge und Musik zu den Elementen.

Erzählt werden Märchen vom Wasser, vom Feuer, von der Luft und von der Erde.

Lasst euch überraschen von Geräuschen, Klängen, Melodien, Rhythmen ... wir hatten am vergangenen Montag sehr viel Spaß bei der ersten Probe, beim Experimentieren mit bekannten Soundeffekten, klassischen Instrumenten und unerwarteten Kombinationen.

 


  

Mittwoch, 11. Februar 2026

Aufruf für Kreative und KünstlerInnen ~ "Atelier- und Galeriemeile" zum Tag der Baukultur am 30. Mai

Werte Kreative und KünstlerInnen,

zum zweiten Mal bereitet der "Ich schreibe!" e.V. gemeinsam mit dem "Freundeskreis Brieske/Briesker Kirche" den "Tag der Baukultur" in der Bergarbeiterkolonie & Gartenstadt Marga vor.

In diesem Jahr soll es am 30. Mai 2026 von 14 bis 18 Uhr verschiedene Aktionen rund um den Marktplatz Brieske geben.

Inspirierend für uns ist diese Zielstellung der Brandenburgischen Ingenieurskammer : "Der Tag der Baukultur findet einmal im Jahr in Brandenburg statt und macht die Vielfalt sichtbar, die entsteht, wenn Bauen und Kultur zusammengedacht werden." (Textquelle: https://www.bbik.de/themen/tag-der-baukultur/)

Geplant ist unter anderem eine Atelier- und Galeriemeile unter den Linden vor der Schule. Hier soll es die Möglichkeit geben, Kunstwerke zu präsentieren, sich bei der künstlerischen Arbeit über die Schulter schauen zu lassen und als Besucher selbst kreativ zu werden. Das Thema ist dabei die Gartenstadt Marga ein architektonisches und baugeschichtliches Kleinod mitten in der Lausitz!

Sie sind herzlich eingeladen, die Atelier- und Galeriemeile mit Ihren Angeboten und Ihren Ideen mitzugestalten.


Bitte melden Sie sich per E-Mail an: nlz-ich-schreibe@gmx.de
mit einer kurzen Ausführung zu Ihrer Idee.

Das nächste öffentliche Planungstreffen findet am Montag, 2. März 2026 um 17 Uhr im "Ich schreibe!", Im Margahof 3, 01968 Brieske, statt.


Mit Grüßen aus der Gartenstadt Marga
Yana Arlt

 


 

TIPP: Speziell am Donnerstagnachmittag laden wir in unsere Räume in Brieske-Marga ein, um kreativ zu sein. Ob Kohlezeichnung, Linolschnitt, Gedichte schreiben... es gibt viele Möglichkeiten, sich zu betätigen und vielleicht auch das ein oder andere Kunstwerk für die "Atelier- und Galeriemeile" zu gestalten.

 

Dienstag, 10. Februar 2026

Ausschreibung "Laternenlyrik" / 1. MÄRZ / für NLZettel SPEZIAL "Welttag der Poesie" jährlich am 21. März


 

 

21. MÄRZ   W E L T T A G   D E R   P O E S I E

NLZettel SPEZIAL
2026


Lyrische Einsendungen zum Thema „Laternenlyrik“

bitte bis 1. März 2026 an:

nlz-ich-schreibe@gmx.de


Laternenlyrik sind kurze Gedichte, gern auch in künstlerischer Gestaltung, die sich den poetischen Seiten des Lebens widmen. Ein besonderer Moment beim Spaziergang durch den verschneiten Wald; eine Begegnung, die noch lange nachhallt; die Entdeckung, dass die Rosenblüte den Platzregen überstanden hat; der friedliche Moment, wenn endlich ein Missverständnis geklärt ist; der Geschmack der ersten Kirsche ~

 

 


 

Montag, 9. Februar 2026

Inspirieren lassen ~ Ein Transparent

Auch wenn es mir schwer fällt, ich werde nicht über die wunderbare Malerin Paula Modersohn Becker schreiben, zu deren 150. Geburtstag gerade die Kunstwelt in Entzücken über ihre revolutionäre Art Bilder zu malen, gerät. Ich werde auch nicht über die Dichterin Eva Strittmatter schreiben, die ebenfalls an einem 8. Februar geboren wurde, und besonders den lesenden Frauen der DDR ein bekannter Name ist.

Ich werde über einen Künstler schreiben, der heute vor 78 Jahren starb. Ein Mann, der für seine besondere körperliche Erscheinung bekannt ist und für seine legendären Bühnennummern – u.a. mit Liesl Karlstadt. Ein echtes Münchner Original soll er gewesen sein und ein seltsamer Kautz. Mit 20 Jahren begann er, erste Sketche auf der Bühne zu inszenieren, bald entdeckt er das Medium Film für sich und dreht über 40 kurze Filme, viele basieren auf den Bühnensketchen.
Ich lernte die Komik von Karl Valentin in der „Kunstschule Birkchen“ kennen. Wolfgang Wache, ein großer Fan der Kunstform der Clownerie hatte ganze Schuber voller CDs, die er zuweilen während der Schreibcamps einlegte. Stellt euch vor, den ganzen Tag habt ihr mit unglaublichen jungen Schreibtalenten tolle Texte geschrieben, die Region auf Ausflügen entdeckt, gemeinsam gegessen und gelesen und dann kommt der Abend, die letzte Geschichte, ein Ergebnis der heutigen Schreibzeit ist in der Vorleserunde nach dem Abendbrot vorgestellt worden, nun möchte so mancher von den Kindern und Jugendlichen noch schreiben – denn hier im Schreibcamp wird man nicht dafür gehänselt oder belächelt. Oder man quatscht über Bücher, über Geschichtenideen, über die Mädels, die „doof sind“ oder den Jungen, den man „süß findet“, über die Schwierigkeiten in Mathe oder Englisch und dass man das nächste Schuljahr auf einer neuen Schule beginnt, wo man niemanden kennt, über den nervigen kleinen Bruder oder die große Schwester, die sich schminkt. Das alles fließt in die Geschichten ein, auch wenn es Fantasy-Geschichten sind oder Gedichte, bei denen sich auf „Schmerz“ das Wort „Herz“ wunderbar reimt. Die Schreibcamps im „Birkchen“ bieten eine besondere Atmosphäre und sind auch ein Schutzraum für die jungen Talente. Genau an so einem Abend, wenn alle in den Zimmern sind und die Nachtwache ihren Dienst angetreten hat, ziehen wir uns in die Küche im Keller neben dem Keramikraum zurück, Wolfgang beginnt Champignonköpfe zu panieren und in Butter zu braten – eine echte Geduldsarbeit– aber wir haben ja Zeit. Vielleicht unterscheiden sich unsere Gespräche gar nicht so sehr von denen im ersten und zweiten Obergeschoss und eigentlich sind es die Themen, die auch frühere Generationen umtrieb... Zwei Themen sind in der Kulturarbeit und in den Einrichtungen der Kulturellen Bildung immer präsent: 1. wir haben zu wenig Geld 2. die Bürokratie kostet uns zu viel Zeit und Energie! Da hieb der „Buchbinder Wanninger“ von Karl Valentin genau in die richtige Kerbe. Ich konnte mich damals nicht einkriegen vor Lachen: Ja, genau so ist es! Karl Valentin ist keine leichte Kost und kein gefälliger Humor. Als Künstler stand er während seiner gesamten Bühnenlaufbahn immer vor der Herausforderung, seinen hohen Anspruch zusammenzubringen mit dem, was Behörden zuließen und dem, was das Publikum hören und sehen wollte. Man könnte sagen: Es hat geendet, wie es enden musste. Valentin Ludwig Fey alias Karl Valentin verarmte, er ist unterernährt, erkrankt an einer Erkältung, die seinem Körper den Rest gibt. Am 9. Februar 1948 stirbt er 65 Jährige in Planegg.


Ob nun tatsächlich von ihm oder nur ihm zugeschrieben, die Worte „Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“, begleitet uns in unserer künstlerischen und kulturpädagogischen Arbeit seit vielen Jahren. Zur ersten FESTWOCHE „Ich schreibe!“, die man als Vorläufer des Lausitzer Lyrikfestivals bezeichnen kann, schrieben wir den Satz auf ein großes Transparent und hingen es an die Fassade des Birkchens, später hing es viele Jahre in den Räumen des „Ich schreibe!“ e.V.


Wie viel Arbeit auch vergängliche Kunst machen kann, ist in dieser TWIST-Sendung zu sehen.

Stundenlang arbeiten KünstlerInnen an den Mandala-Mustern im Schnee, an den LandArt-Bildern aus Steinen am Strand, an den Eisskulpturen... und dann ist alles verschwunden.

In den vergangenen Tagen habe ich die „Himmelsscheibe von Nebra“ auf einer Schneefläche hier in der Gartenstadt Marga nachgestaltet. Was auf der originalen Bronzescheibe eine grüne Patina (Malachit ~ Kupfercarbonat) ist, habe ich mit Fichtennadeln von unserem Adventgesteck nachempfunden. Dieses Bild ist in meiner „Mittagspause“ entstanden und ich benötigte dafür etwa 1 ½ Stunden.

Wer mehr über LandArt und speziell über meine Bilder erfahren möchte, der ist herzlich zum Künstlergespräch am 10. Februar um 14 Uhr in meiner Ausstellung „Ein jegliches hat seine Zeit“ eingeladen.

Yana Arlt


Karl Valentin

Ich bin kein direkter Rüpel aber die Brennnessel unter den Liebesblumen.


 

 


 

 

https://www.arte.tv/de/videos/128832-001-A/twist/


 

 

aus unserem POSTEINGANG: 15. März / 16 Uhr / Hoyerswerda / Lesung

 

Bitte beachten Sie, dass für die Veranstaltungen, für die der Verein Informationen und Einladungen erhält, der "Ich schreibe!" e.V. kein Mitveranstalter ist. Wir möchten in der Rubrik "aus unserem POSTEINGANG" auf interessante interdisziplinäre, internationale, interreligiöse Formate aufmerksam machen. Die Verantwortung für Organisation und Inhalt obliegt dem jeweiligen Veranstalter! 

 

 

 

Ein Blick auf die Lesebühne im Cafe Auszeit/ Kulturfabrik Hoyerswerda


 


Samstag, 7. Februar 2026

Gruß zum Wochenende 6kw26

 


 

Verhalten wenn es schneit:

2% bauen einen Schneemann

3% machen eine Schneeballschlacht

95% posten „SCHNEE!“ auf Facebook


Textquelle: vonherzen.sprueche

 

Freitag, 6. Februar 2026

10. FEBRUAR ~ 14 Uhr / Senftenberg / Künstlergespräch mit Yana Arlt

Ich kann vielleicht nicht auf all deine Fragen eine Antwort geben, aber ich werde es versuchen. Komm vorbei, lass dich in die Geschichten hinter den Bildern zu den Themen "Wandel", "Frühling & Sommer", "Herbst & Winter", "Mandala" und "Labyrinth"  entführen.

Yana Arlt 


 

 

Donnerstag, 5. Februar 2026

Eis ~ Glas ~ Jahresauftakt ~ der 5. Februar in Brieske-Marga

Für heute haben wir den Jahresauftakt in unseren Vereinsräumen geplant.

Bitte achtet auf euch! Entscheidet, ob ihr euch auf den Weg nach Brieske macht.

Ich koche Kaffee & Tee, auch ein Stück Kuchen steht bereit. Wer heute nicht zu uns kommt, mit dem bleiben wir auf jeden Fall in Verbindung und freuen uns auf den Besuch zu einem späteren Zeitpunkt.

Hier mal ein Einblick in die kommenden Aktionen:

Kreativer Donnerstag ab 14 Uhr Im Margahof 3 - je nach Witterung ab April wieder im MARGA-Atelier

10. Februar / 14 Uhr Künstlergespräch mit Yana Arlt in ihrer LandArt-Ausstellung im Trauercafe Senftenberg

1. März Einsendeschluss "Laternenlyrik" für NLZettel SPEZIAL zum Welttag der Poesie 

2. März / 17 Uhr Treff zur Vorbereitung "Tag der Baukultur" ~ Ausschreibung zur Teilnhme an der Atelier- und Galeriemeile

15. März / ab 14 Uhr Tag der Druckkunst 

21. März "Welttag der Poesie" ~ NLZettel SPEZIAL "Laternenlyrik" (Ausschreibung bis 1.3.) 

23. April / 14 Uhr Haiku-Schreibwerkstatt und Lesung zum "Welttag des Buches"

2. & 3. Mai "Tag des offenen Ateliers" mit Sandlabyrinth zum "World Labyrinth Day" (Samstag)


 

Von den Herausforderungen, mit unsicherer Finanzierung als Verein Projekte für 2026 zu planen

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Mitglieder, Unterstützerinnen und Unterstützer,
wir möchten euch über den aktuellen Stand unseres Projektantrags „WortWeg Lausitz – Bild, Bühne, Fantasie“ informieren.

Wir haben zwei Schreiben eines Fördermittelgebers erhalten:
1. Eine Ausnahmegenehmigung für den vorzeitigen Maßnahmebeginn ab 01.01.2026. Das bedeutet lediglich, dass wir dürfen, nicht dass wir können – denn diese Genehmigung enthält keinerlei finanzielle Zusage.
2.Eine Inaussichtstellung einer Förderung. Auch dieses Schreiben ist ausdrücklich keine Bewilligung, sondern nur eine unverbindliche Aussicht. Ein Rechtsanspruch entsteht daraus nicht.

Damit bleibt festzuhalten:
Solange keine Bewilligung vorliegt und keine Mittel auf unserem Konto eingegangen sind, können wir keine verbindlichen Honorarzusagen machen.
Wenn wir bereits jetzt mit Planung, Vorbereitung oder ersten Arbeitsschritten beginnen, geschieht dies zwangsläufig ehrenamtlich. Das betrifft sowohl interne Abläufe als auch die Zusammenarbeit mit externen Künstlerinnen, Pädagoginnen und Partnern.
Unter diesen Bedingungen ist eine verlässliche Projektarbeit kaum möglich.
Wir können weder Termine fest zusagen noch öffentlich für die Angebote werben, solange unklar bleibt, wann und ob die Fördermittel tatsächlich bewilligt und ausgezahlt werden. Gerade Projekte, die sich an junge und ältere Menschen richten, brauchen jedoch Planungssicherheit, Verlässlichkeit und eine solide finanzielle Grundlage.
Wir gehören zu den wenigen Glücklichen, deren Projekt positiv votiert wurde – und stehen dennoch vor der paradoxen Situation, dass wir trotz Anerkennung und Aussicht auf Förderung praktisch handlungsunfähig bleiben.
Diese Praxis erschwert kulturelle Arbeit erheblich und belastet insbesondere kleine Vereine, die auf Honorarkräfte angewiesen sind und keine finanziellen Risiken tragen können.
Wir halten euch auf dem Laufenden und danken euch für eure Geduld, euer Verständnis und eure Unterstützung. Unsere Motivation ist ungebrochen – aber wir brauchen verlässliche Rahmenbedingungen, um gute Arbeit leisten zu können.

Herzliche Grüße Wolfgang Wache für das Nachwuchs-Literatur-Zentrum „Ich schreibe!“ e.V.

 

 

* * *  Mit deiner SPENDE den 
Verein "Ich schreibe!" unterstützen  * * *


Als gemeinnütziger Verein können wir Ihnen eine Spendenquittung z.B. für die Einkommenssteuererklärung ausstellen.


Mittwoch, 4. Februar 2026

Lyrikzin 8 "DichterInnen schreiben ~fiktive~ Liebesbriefe und Gedichte über die Liebe"

 Jetzt bestellen und zum Valentinstag eine Freude bereiten!

 


 

 

Ausschreibung bis 31. März 2026 ~ Haiku zum Thema "Wetterkapriolen"


 

Hai-ku zu schrei-ben
1     2   3  4         5

ist nichts für je-der-mann--frau
1   2        3   4   5    6         7

Oft ist's ein Sen-ry-ū
1    2     3    4     5   6 

 

Yana Arlt 

 

 

Dienstag, 3. Februar 2026

Glücksmoment ~ Verschneiter Schlosspark

Frisch gefallener Schnee auf den Wiesen im Schlosspark, auf den Wegen, auf den Bänken und Bäumen, auf dem Teich und dem Dach des Pavillons. Es ist Dienstagmorgen ca. halb Acht Uhr, ich knirsche über die unberührten Schneewege, der blau-graue Morgenhimmel taucht den winterlichen Park in überirdisches Licht und dann bemerke ich, dass der Strahler, der einen orangefarbenen Lichtspot auf den Schlosspavillon wirft, noch an ist. In etwa einer halben Stunde geht dort, hinter dem hellgrauen Vlies, das sich über das Firmament zieht, die Sonne auf. Es ist diese schummrige Zeit, in der alles möglich zu sein scheint, noch können wir entscheiden, welche Farbe wir dem Tag geben. Die kommenden Stunden werden uns mit Bildern und Klängen, Aromen und Empfindungen überschütten und wir werden entscheiden, welche davon wir auf der Leinwand, im Fotoalbum oder auf den Seiten unseres Tagebuchs festhalten.

27. Januar 1945 . . . Auschwitz  . . . 462 km entfernt von Senftenberg . . . ein Routenplaner gibt die Autofahrzeit mit 5 h 22 min an . . .
Im Schlosspark befindet sich auch ein "Mahnmal für die Opfer des Faschismus und Militarismus" (Infos) von Ernst Sauer. Immer wieder berühren, erschüttern mich die Figuren des Reliefs - nicht nur in den Morgenstunden des 27. Januars.

Ich verweile an diesem Platz am Schlossteich, schaue über die weite Fläche unberührten Weiß', bis mein Blick am Pavillon hängen bleibt und plötzlich ist da die Erinnerung an einen Sommerabend vor vielen Jahren. Und ich bin dankbar. Dankbar, dass ich in Frieden aufwachsen konnte, dankbar für meine Entwicklung - besonders die künstlerische, dankbar für die wunderbaren Menschen in meinem Leben, die mit so viel Verständnis und Liebe mich geprägt, gefördert, ermutigt und begleitet haben.    

 

Schlosspark Senftenberg, 27. Januar 2026 



 

Schlosspark Senftenberg, Sommer 2009

"Lichtwegenacht"

"Lyrisches Kartenspiel" an dieser Stelle des Schlossteichs
 ~ gegenüber dem Pavillon 

 


 

Montag, 2. Februar 2026

Inspirieren lassen ~ Geheimnis des Lebens

 zu Paula Modersohn-Beckers
150. Geburtstag ~ 8. Februar


„Paula Becker an Rainer Maria Rilke
[Berlin] Eisenacher Str. 61 * Geburtstagsabend [8.2.1901]
Lieber Freund, Es hat Liebe auf mich nieder geströmt warm und weich und linde. Nun ist es Abend und ich sitze in Stille am alten gelben Schreibpult von Großvater Bültzingslöwen. In der Küche nebenan tickt die Uhr und sagt, ich solle mich nicht fürchten, und ich wäre nicht einsam denn sie wache noch. Und ich bin nicht einsam, wahrlich nicht. Ich bin ein glückliches Menschenkind, dem aus wunderbaren milden Händen ein roter, reifer Apfel nach dem anderen zugerollt wird. Und ich empfange einen jeden neuen wie ein Wunder vom lieben Himmel und seufze schier vor Glück. Und ich danke jenen Händen, daß sie auch Sie an die Hand nahmen und mir zuführten auf meine grüne Wiese. Und ich warf Ihnen meinen roten Apfel hin und Sie legten mir manch süße Blume in den Schoß und heute auch einen süßen Syringenstrauß.
Es wird Frühling.
Und dann kamen Sie selbst, nicht auf meine grüne Wiese, sondern hinauf auf meinen Turm, was doch so schwer ist und so viele, viele Mühe macht. Da reiche ich Ihnen dankbar meine beiden Hände und blicke in Ihre gütigen Augen und als Empfangender bitte ich Sie: Bleiben Sie mir so. […]
In lieber Freundschaft
Ihre Paula Becker“

Textquelle: „Paula Modersohn-Becker Briefwechsel mit Rainer Maria Rilke / Mit Bildern von Paula Modersohn-Becker“ Insel-Bücherei Nr. 1242 Erweiterte Neuausgabe Insel Verlag Berlin 2011


Paula Becker, die drei Monate später Otto Modersohn heiratete, schrieb diese Zeilen an Rilke an ihrem 25. Geburtstag. Die Malerin und der Dichter begegneten sich im Sommer davor in Worpswede und den Überlieferungen nach begann eine innige Freundschaft zwischen den beiden jungen Menschen, die zu einer der faszinierendsten Künstlerfreundschaften des 20. Jahrhunderts wurde.Eine Künstlerin, die mit Farbe, Pinsel und Leinwand Atmosphäre einfängt und (Lebens)Geschichten erzählt; ein Künstler, der sich mit Buchstaben, Worten, Versen versucht den chaotischen Stimmungen und dem inneren Getriebensein zu stellen. Beide waren sich in der Wahrnehmung der Welt so ähnlich und hätten doch nicht unterschiedlicher sein können. Ich vermute, das „Geheimnis“ ihrer Verbundenheit, ihrer Freundschaft steckte darin, dass der eine den anderen so gelten ließ wie er war, man respektierte die Unterschiede und genoss die Gemeinsamkeiten. Der Ton in ihren Briefen lässt erahnen, wie sie miteinander bei Begegnungen umgingen. Respektvoll. Fast etwas schwärmerisch? Rilke hat gezeichnet und gemalt und Paula war – meiner Meinung nach – eine wunderbare Tagebuch- und Briefeschreiberin. Die Malerin, die poetisch schreibt; der Poet, der zeichnet. Eine Woche nach dem oben zitierten Brief gaben Rainer Maria Rilke und Clara Westhoff ihre Verlobung bekannt. Clara Westhoff, die Bildhauerin, mit der Paula seit ihrem Kennenlernen in der Künstlerkolonie Worpswede befreundet ist... auch diese Änderung im Beziehungsgeflecht von Paula, Clara, Rainer und Otto schlägt sich auf die Sprache in den Briefen, auf den Umgang miteinander nieder. Die Zeit der getrennten Wege ist für beide auch eine Zeit der Reife. Wie findet man wieder zueinander? Könnte es eine Réunion der beiden auf einem höheren Niveau geben? Hat man sich immer noch etwas zu sagen? Und welches Vokabular ist dafür geeignet? Wäre es zwischen einem gleichgeschlechtlichen Künstlerduo einfacher? Wie verhielt sich Otto Modersohn gegenüber Rainer Maria Rilke, wie ordnete er die Freundschaft seiner Frau mit dem Dichter ein? Vieles aus dem kurzen Leben von Paula Becker/ Paula Modersohn Becker ist aufgearbeitet, analysiert, niedergeschrieben worden und vielleicht kommen in diesem Jahr, im Jahr des 150. Geburtstages der Malerin aus Dresden, noch einige Publiktionen hinzu. Es wird Ausstellungen, Vorträge, Bücher, Filme u.a. geben und fast mutet es seltsam an, dass es trotz der kurzen Lebensspanne von etwas mehr als 31 Jahren so viele Dinge noch zu entdecken sind. Und trotzdem: Niemand kann in das Innere eines Menschen schauen. Niemand kann einen anderen bis ins letzte Molekül, bis in den verborgensten Gedanken, die kleinste Empfindung ergründen. Ein Hauch Geheimnis umgibt Paula und Rainer und Yana und Dich und ... Das ist Wunder-voll!

  Yana Arlt

Rainer Maria Rilke

Wir haben, wo wir lieben, ja nur dies: einander lassen; denn daß wir uns halten, das fällt uns leicht und ist nicht erst zu lernen.

aus „Requiem. Für eine Freundin“

 

 

 

HEUTE 17 Uhr Treff des "Freundeskreis Brieske/ Briesker Kirche"

Wir treffen uns zum Austausch über Ideen und Vorhaben für Brieske-Marga, Brieske-Dorf und Briesker Kirche im aktuellen Jahr.


Was gibt es Neues?

Was steht als Nächstes an?



Treff:

Montag, 2. Februar 2026

17 Uhr

"Ich schreibe!", Im Margahof 3

 
 

 
 

Sonntag, 1. Februar 2026

Gruß zu Imbolc * Maria Lichtmess * Schneemond

Pünktlich zum Februarvollmond am 1. Februar 2026 (um 23:09 Uhr) ist meine Laterne zum Thema "Himmelsscheibe von Nebra" fertig geworden.

Neben der Mondsichel sind auf der Himmelsscheibe die Plejaden und der Vollmond zu sehen ~ manche Experten meinen jedoch, dass der Kreis die Sonne darstellt. 

 


 

Ich wurde gefragt, ob man in den Winterferien auch noch Laternen basteln kann. Sehr gern! Komm vorbei, such dir einen Karton aus und 4 Motive, mit denen deine Laterne leuchten soll. 

 

 

 

HIER mehr erfahren über "Lichtmess und Imbolc" 

Samstag, 31. Januar 2026

Gruß zum Wochenende ~ 5kw26

 


  

Ich eröffne jetzt 
eine Bäckerei.
Und einen Lotto-Laden.
Und eine Galerie.
Habe auch schon
einen Namen dafür:

Brot-Lose-Kunst


Textquelle: Pinterest

 

Freitag, 30. Januar 2026

Laternen in der MARGA-Schaufenstergalerie noch bis 1. Februar

Macht gern noch einmal einen Spaziergang an unserer MARGA-Schaufenstergalerie vorbei und bestaunt die Laternen. Sie stehen noch bis zum 1. Februar im Schaufenster.

In der kommenden Woche wird diese Gestaltung beräumt und neue Informationen und Kunstwerke ziehen ein. Es werden auch Kunstwerke dabei sein, die während der Aktionen im Rahmen der "Kreativen Winterferien" entstehen.

Euch ein freundliches Wochenende!

 


 

 

Donnerstag, 29. Januar 2026

Beim World Labyrinth Day 2026 sind wir in Brieske wieder mit dabei!

Ich bin sehr glücklich, dass ich den Kontakt zu einigen der TeilnehmerInnen des Internationalen Labyrinthtreffens im Juli 2024 in Klagenfurt halte.

Im Januar verschickte ich einen Gruß für das neue Jahr mit der Fotoreihe der "Schmetterlingslaterne".

 


Schaut mal, in den letzten Wochen habe ich mich intensiv mit der Herstellung von Laternen aus Bastelkarton, fotobedrucktem Transparentpapier und farbigen Papieren beschäftigt.

Nun schicke ich euch den Schwalbenschwanz als Glücksboten zu - die Laterne habe ich am 30. Dezember fertiggestellt.

Eine Laterne zum LABYRINTH soll auch noch entstehen und spätestens (!) bis zum World Labyrinth Day, 2. Mai 2026, fertig sein. Noch habe ich keine richtige Idee ~ Sie muss eben in Ruhe alle Entwicklungsstadien durchlaufen, ehe die Idee als Falter aufsteigt.

Yana

 


 

Mona Bienek aus Zürich antwortete:

Liebe Jana

[...]

Ich wünsche uns sehr, dass Dein wunderschöner Schwalbenschwanz es dazu bringt, auch in unserer schwierigen Weltlage etwas positive Transformation und Friedensprozesse  zu bewirken. Auf jeden Fall ist die Idee mit der leuchtenden Laterne mit ihrer Strahlkraft bedeutungsvoll. Ich freue mich bereits auf Deine Labyrinth-Variante!

So wünsche ich Dir weiterhin so viel Kreativität mit der Form des Labyrinthes!

Sei ganz herzlich gegrüsst!
MONA

 

Mehr erfahren über den Labyrinthplatz Zürich: https://www.labyrinthplatz.ch/blog 

Mehr erfahren über den World Labyrinth Day: https://www.worldlabyrinthday.org/wld-2026 

 

Mittwoch, 28. Januar 2026

bis 28. Februar Ausschreibung "Migration" des Autorenverlags Frei!Geist

In 1 Monat endet die Einreichfrist für die Ausschreibung des Autorenverlags Frei!Geist für die Anthologie zum Thema "Migration".

Thema:
MIGRATION in Deutschland

Literarische Form:
f r e i g e s t e l l t
Essay, Aphorismen, Kurzgeschichten, Lyrik … 
Erfahrungsbericht oder fiktives Drama, 
Dystopie oder Utopie, 
schreckliche Erlebnisse oder wunderbare Zusammenhalterfahrungen … 
gern auch autobiografische Texte 

Format:
doc, docx, odt, pdf

maximale Zeichenanzahl Prosa:
20.000 (zwanzigtausend) 

Lyrik:
maximal 5 Gedichte

Sprache:
überwiegend in deutscher Sprache verfasste Texte

Beiträge senden an:
freigeist-verlag@web.de


zur detaillierten Ausschreibung auf der Verlagsseite

 

 

 

Bildquelle: europosters.de


 

Montag, 26. Januar 2026

Inspirieren lassen ~ Erster Soloabend auf der Bühne

Werter Richard Fuchs,

vielen Dank für den vielseitigen Abend unter der Überschrift „Ich bin Musik“ ~ und lange klangen diese Melodien und Worte nach, die Sie für diesen Abend ausgesucht, zusammengestellt, geprobt und aufgeführt hatten. Vor allem regte diese musikalische Darbietung sehr stark meine Erinnerung an meine erste Sololesung an. Selbstverständlich ist es etwas anderes, wenn man singt und auf einer Theaterbühne steht, auf Bühnenerfahrung und professionelle Menschen „hinter den Kulissen“ zurückgreifen kann. Aber das vermindert ja das Lampenfieber nicht, das schützt nicht vor „Texthängern“ und kleinen Unperfektheiten, die bei Liveauftritten immer wieder passieren. Meiner Meinung nach haben Sie einen großartigen Abend organisiert! Die vielen emotionalen Momente bei der Rückschau auf den eigenen Lebensweg/ Bühnenweg – das kann ich so gut nachvollziehen. Ich war damals 3 Jahre älter, als ich mein erstes Soloprogramm gestaltete. Ich schreibe seit meiner Jugend Gedichte, hin und wieder auch Prosa. Der erste Text, an den ich mich bewusst erinnern kann, entstand für die Schülerwandzeitung – ich mag wohl 13 oder 14 Jahre alt gewesen sein. An die Resonanz kann ich mich nicht erinnern auch nicht, dass es jemanden gegeben hätte, der in diesen Zeilen ein Talent erkannt und gefördert hätte. Es gab in der DDR viele Möglichkeiten als kreativer, talentierter junger Mensch gefördert zu werden aber es gehört eben auch dazu, dass Eltern, Lehrer, Großeltern, Erzieher oder andere Personen ein Talent in einem Kind, einem Jugendlichen erkennen und ihn auf Wege führen und begleiten, auf denen eine Formung und Entwicklung möglich ist. Menschen, die ihn ermutigen und stärken. Ich war ungefähr in dem Alter, in dem Sie heute sind, als ich einem Menschen begegnete, der für mich eine Art „Mentor“ auf dem Gebiet des Kreativen Schreibens und der Kulturellen Bildung war und ist. Wolfgang Wache war der Erste, der in meinen Versen etwas sah, der mich zu Schreibcamps einlud, mir Verantwortung für Gedichteworkshops übertrug... wir gründeten den Verein „Ich schreibe!“ in Senftenberg/ Brieske, wir fördern schreibenden, kreativen Nachwuchs, gestalten Veranstaltungen mit KünstlerInnen verschiedenster Genres. Er brachte mich als 25 Jährige, als Preisträgerin eines Literaturwettbewerbs auch auf diese Theaterbühne, auf der Sie am vergangenen Samstag standen, um damals eine Laudatio bei der Preisverleihungsveranstaltung für diesen Schreibwettbewerb zu halten. Dann, vier Jahre später, schuf ich mir meine eigene Bühne, ich engagierte ein Musikertrio, lud literarische Wegbegleiter ein, einen Gastauftritt zu gestalten – natürlich war einer davon Wolfgang Wache -, eigene Fotografien, mit einem Diaprojektor an die Wand geworfen, bildeten meine Kulisse. Das tragende Element dieses literarisch-musikalischen Abends waren meine eigenen Gedichte. Natürlich gab es an diesem Abend und bei vielen weiteren Veranstaltungen immer wieder auch Momente tiefer Dankbarkeit, tiefer Emotionen. Werter Richard Fuchs, lassen Sie sich diese Tiefe und Emotionalität, die auch immer Authentizität ist, nie nehmen! Das ist, was ich Ihnen am meisten wünsche. Wer vermag zu sagen, wohin uns das Leben treibt. Es gibt Notwendigkeiten, Hindernisse, Unmöglichkeiten, Chancen, Verluste, Gewinne... zur richtigen Zeit am falschen Ort, falsche Menschen am richtigen Ort... Begegnungen, die stärken; Begegnungen, die ent-täuschen... Fehler und Wunder! Bewahren Sie sich Ihre Freude, Ihre Begeisterung, Ihre Überzeugung, denn das sind die, die Sie durch schwere Zeiten tragen werden. Erinnern Sie sich immer mal wieder an diesen Abend, den 24. Januar 2026, auf der Großen Bühne der „neuen Bühne“ Senftenberg! Erhalten Sie sich diese Momente! Der erste Soloabend – es ist ein Beginn! Ihnen alles Gute auf dem weiteren künstlerischen und persönlichen Weg!

Yana Arlt


Oscar Wilde

Ich liebe es, Theater zu spielen. Es ist so viel realistischer als das Leben.

 


 

 

DAS WAR Vorbereitungstreffen für "Tag der Baukultur" in der Bergarbeiterkolonie Marga - 30. Mai

Na, da haben wir doch richtig tolle Ideen gesammelt für den 30. Mai, jetzt heißt es: sortieren, Programm stricken, auf der Internetseite eingeben und loslegen!

Das wird ein ganz großartiger Tag!

 

Unser Trio hat alles hervorragend vorbereitet.
Es gab allerdings Protest: Warum sind wir im
vorigen Jahr nicht dabei gewesen?
In diesem Jahr gibt es also die Puppenbühne
und Raz, Sophia und Vermiculus erklären uns
was das ist "Baukultuhr" - ja, so sollte ich das
aufschreiben! Wird ja was werden ~

 

 


Über das große Interesse haben wir uns sehr gefreut.
Dank an Andreas Muschter, dass wir den Raum der Dauerausstellung der Stadt Senftenberg für dieses Treffen nutzen konnten!

Im NLZ wäre es eng geworden, in der Galerie MARGA haben wir (immer noch) keine Heizung. 

 

Nächster Treff:

Montag, 2. Februar 2026 um 17 Uhr im NLZ "Ich schreibe!", Im Margahof 3, Brieske 

 

 

 

* * *   T a g   d e r   B a u k u l t u r   * * * 

 

Tag der Baukultur Brandenburg

Baukultur geht uns alle an

 

 

Text- und Bildquelle: https://www.bbik.de/themen/tag-der-baukultur/ 


Samstag, 24. Januar 2026

Gruß zum Wochenende 4kw26

 


 

Eigentlich heißt es ja,

man hätte nicht alle Tassen im Schrank.

Aber ich hab nachgeschaut:

Alle da!

Was mir fehlt

sind Socken Leute

Socken!


Textquelle: häfft.de

 

 

Extratipp: In 11 Monaten ist Weihnachten... wegen Socken aufhängen und so 😁 
Gern geschehen!

 

Freitag, 23. Januar 2026

Glücksmoment ~ Freitagstext

Vor einer Woche schrieb ich meinen ersten "Freitagstext" anno 2026 im NLZ.

Oft genug gelingt es uns nicht, wenigstens eine oder zwei Stunden in der Woche kreativ zu sein und an unseren eigenen Ideen zu arbeiten. Da sind Buchhaltung und Aktionsplanung, Öffentlichkeitsarbeit und Workshops, Beiträge zu Ausschreibungen durchsehen und Korrespondenzen zu erledigen etc. Diese wichtigen Arbeiten bereiten uns Freude, sie sind zeitintensiv und fordern all unsere Kräfte, denn die Texte eines jungen Schreibenden zu lesen und ihm Tipps zusammenzustellen, ist nicht in einer Stunde getan; eine Idee für den Kreativen Donnerstag zu entwickeln und die Materialien zu organisieren und vorzubereiten, das dauert seine Zeit; Anschreiben und Pressemeldungen zu verfassen und sie zu verschicken, das nimmt einige Stunden in Anspruch... Doch dann gibt es diese Stunde am Freitag, in der man sich vom PC loseist, das Schreibbuch und den Bleistift zur Hand nimmt, sich von all den Ereignissen der Woche, dem leiser werdenden Trubel auf dem Margahof inspirieren lässt, sich all das "Musst du noch" und "Darfst du nicht vergessen" abstreift und dann ist sie da: die erste Zeile. Sie gibt den Ton an, der sich in Schallwellen über das weiße Papier ausbreitet, wie eine Glocke angeschlagen wird ~

Yana Arlt 

 


 

Einige dieser Freitagstexte - meist aus den Winter- und späten Herbstwochen, weil die Frühlings- und Sommerwochen und Wochenenden gefüllt sind mit Aktionen - findest du in den Publikationen des "Autorenkreis Kornblume". 
10 Texte meiner Freitagslyrik gibt es z.B. im "Almanach 2021" und ich vermute, dass sich einige bis zur neuen Ausgabe der Buchreihe im Jahr 2027 ansammeln werden.


 

 

Aufmerksame Leser unseres Blogs wissen, dass es viele weitere Aktionen gibt, die auf besonderen Wegen "zu uns" kamen und sich über die Jahre etabliert haben. 

Viele Jahre gab es das "Wochenthema", das sich 2022 in "Inspirieren lassen" wandelte.
Es gibt den Aufruf zur "Kreativen Stunde vor Sonnenaufgang" am letzten Dienstag des Monats um 4 Uhr früh ~ 27. Januar 2026, 24. Februar 2026, 31. März 2026 ~

Es gibt den Aufruf für Beiträge für die "Türchen ins neue Jahr" (immer vom 25 Dezember bis 6. Januar auf dem NLZ-Blog) und für den NLZettel SPEZIAL zum "Welttag der Poesie" (21. März). Bis zum 1. März 2026 können Texte und Bildpoesie zum Thema "Laternenlyrik" eingesendet werden.

Eine Aktion, die noch läuft, widmet sich dem Schriftzug des Lausitzer Lyrikfestivals auf unseren Plakaten. Wir zeigen, wodurch Wenke Richter zu den Buchstaben L Y R I K inspiriert wurde und freuen uns auf Haiku zu den 3 Konsonanten und den 2 Vokalen.

Es gibt Themen für "Lyrikzin" Ausgaben, wie z.B. Lyrikzin 8 "DichterInnen schreiben fiktive Liebesbriefe und Gedichte über die Liebe", Lyrikzin 9 "Bildpoesie", Lyrikzin 7 "S~E~E" und Lyrikzin 10 "Liedtexte", die in den vergangenen Jahren erschienen sind.

Schaut gern auf unseren NLZ-Blog, auf die Website des "Ich schreibe!" und in den NLZettel, dort erfahrt ihr mehr über Aufrufe, Mitmachangebote, Workshops, Pleinairs u.a.

 

Donnerstag, 22. Januar 2026

Glücksmoment ~ Dichterpost

Ob wohl der Postbote/ die Postbotin wussten, was sie für kostbare Fracht in ihrem Auto transportierten und uns in den Briefkasten steckten?

144 Haiku zu 28 Themen - Ganz ehrlich? Ich habe das Kuvert aufgerissen und sie alle sofort gelesen! Habe auch sofort ein paar "Lieblingsverse" entdeckt!

Ok, eigentlich ist meine Meinung, dass ein Lyrikband wie eine Pralinenschachtel ist, man sollte nicht alle auf einmal futtern, sondern sie mit Bedacht genießen, auf der Zunge zergehen lassen, ihren ausgewogenen Aromen nachsinnen, heute 1 oder 2, morgen 1... aber um ehrlich zu sein, ich mag Pralinen nicht.

Von diesen Kunstwerken wurden nur 100 Exemplare von Ingo Cesaro gedruckt und Gisela Gülpen gebunden! Mehr zu dieser besonderen Edition erfahrt ihr bei Michael Georg Bregel auf Facebook und auf Instagram (einen Screenshot vom Instagrampost habe ich unten eingefügt).

Ich habe die Nummer 22 geschenkt bekommen - die 22 ist eine Glückszahl, der "Narr" im Tarot, der für neue Wege steht, in der Numerologie ist es eine Leitzahl/ Meisterzahl ~ Stichworte: spirituelle Weisheit, Inspiration, Visionen. Das nehme ich so an, lieber Michael.

Vielleicht ist es auch kein "Zufall", dass dieser Post heute, am 22. Januar, online geht. 

 

Yana Arlt 

 



https://www.instagram.com/em_ge_be/?hl=de


2022 feierten wir unser
10. Lausitzer Lyrikfestival
Das war schon etwas Besonderes und neben den vielen
Lesungen und Bühnenperformances entstand in 
Ingo Cesaros "Setz- und Druckwerkstatt wie zu Gutenbergs Zeiten"
mit Beiträgen der 40 LyrikerInnen die Edition
"sanft davonfliegen"

Foto: (li) Ingo Cesaro prüft den Druck eines Textes
von Michael Georg Bregel (re)



Im vergangenen Jahr hatten wir Ingo Cesaro mit seiner "Setz- und Druckwerkstatt wie zu Gutenbergs Zeiten" zu unserem Sommerpleinair eingeladen. An diesem Juniwochenende entstand die Edition "Haiku gefunden". Die Texte und Bilder (Linolschnitt, Kalligrafie) könnt ihr auf unserer Instagramseite entdecken.

Das Sommerpleinair 2026 findet in diesem Jahr voraussichtlich vom 12. bis 14. Juni in der Gartenstadt Marga statt.

Kreativer Donnerstag immer ab 14 Uhr im MARGA-Atelier
"Tag des offenen Ateliers" am 2. & 3. Mai im Platz des Friedens 2 / MARGA-Atelier
Kreativmeile am 30. Mai zum "Tag der Baukultur" auf dem Marktplatz Brieske 

 

Mittwoch, 21. Januar 2026

AKTUALISIERT!!!! 5. FEBRUAR / Jahresauftakt des Vereins "Ich schreibe!" / 15 Uhr / Im Margahof 3 / Brieske

Wir starten mit Kaffee & Kuchen gemeinsam in das neue Jahr!

Interessiert dich, was wir 2026 vorhaben?
Komm gern vorbei am Donnerstagnachmittag!
Bring deine Ideen und Wünsche mit!

 

Jahresauftakt 

Donnerstag, 5. Februar 2026
15 Uhr
NLZ "Ich schreibe!" e.V.

Im Margahof 3, 01968 Brieske 


 

Dienstag, 20. Januar 2026

15. MÄRZ "Tag der Druckkunst" ~ Wir sind wieder dabei!

Sonntag, 15. März 2026 

ab 14 Uhr 

Offenes Atelier mit Angeboten zum Mitmachen

 

"Drucke die Geschichten erzählen"

Wolfgang Wache und Yana Arlt geben als Künstler der Gartenstadt Marga einen Einblick in ihr vielfältiges Schaffen, in dem die Druckkunst eine wichtige Rolle spielt. Gedichte werden zu einem Holzschnitt; ein Linolschnitt lädt ein, sich dazu Geschichten auszudenken; Strukturen der Gartenstadt Marga tauchen als Linolschnitt in einer handgebundenen Publikation wieder auf.

Ein wichtiges Anliegen ist die Vermittlung von Freude am eigenen kreativen Schaffen. Im MARGA-Atelier des "Ich schreibe!" e.V. werden regelmäßig Workshops, Kunstwerkstätten, Künstlerbegegnungen, Ausstellungen u.a. diverser Kunstrichtungen angeboten. Die Kulturelle Bildung für alle Generationen ist ein grundlegendes Ziel des Kunstvereins "Ich schreibe!", wobei der Vereinsname bereits verdeutlicht, dass oft die Literatur als Grundlage dient.

 

https://www.tag-der-druckkunst.de/veranstaltungen/liste/details/drucke-die-geschichten-erzaehlen-2131

 

 

 

 MEHR erfahren über den "Tag der Druckkunst", die Veranstaltungsorte, die Aktionen

Screenshot: www.tag-der-druckkunst.de

 

Tipp: Wer noch eine Veranstaltung zum Tag der Druckkunst melden möchte, kann das bis zum 31. Januar auf der Unterseite "Veranstaltungen / Veranstaltungs-Anmeldung" machen.