Dienstag, 31. März 2026

Es hat gedauert ~

Immerhin kann ich sagen, dass ich das Abschreiben und Ausdrucken der Notate 2025 im 1. Quartal 2026 vollbracht habe.

Die Notate sind die Basis für meine literarisch-künstlerische Arbeit, deshalb ist es ein so wichtiger Schritt, sie abzuschreiben, digital zur Verfügung zu haben und auch in Papierform zur Hand zu haben.

Über das Schreiben und gezwungenermaßen nochmalige Lesen, über die verschiedenen Schritte der Arbeit mit den Texten, verstehe ich auch einige Entwicklungen und sehe Ereignisse und Begegnungen noch einmal anders. Ja, vielleicht ist es zuweilen eine Poesie- und auch Bibliotherapie, dementsprechend sind nur einige Texte zur Veröffentlichung/ zur Verwendung in Projekten geeignet. 

2025 entstanden Gedichte zu Alexander Kienschs Aufrufen "Bordlyrik" und "Armut", ich schrieb Texte für den Aufruf "Papier*Stein*Schere" der Cottbusser Lyrikwerkstatt, während unseres Sommerpleinairs entstanden wundervolle Haiku - eins ist in der Edition "Haiku gefunden" veröffentlicht, ein für mich wichtiger Text über das Marga-Aquarell des Gartenstadtarchitekten Georg Heinsius von Mayenburg entstand für den 3. Band der Reihe "Das schwarze Gold ist verbrannt", auch der von uns initiierte Aufruf zu L-Y-R-I-K-Haiku hat meine persönliche Umsetzung im Notatebuch gefunden. Manchmal sind die Notate auch Tagebuchaufzeichnungen - das ganze Jahr im Dezember und Januar noch einmal Revue passieren zu lassen, ist ein besonderes Geschenk.

Wenn ich heute, am 31. März 2026, den 31. März 2025 aufschlage, lese ich dort ein Gedicht "Für Ch.M.", es sind Zeilen, die mich mit dem am 31. März 1914 verstorbenen Dichter Christian Morgenstern verbinden.

 

Yana Arlt "Für Chr. M."
31. März 2025


✞ 1914 Christian Morgenstern


Ich fahre zu einem Haus

nicht zu deinem

Ich sitze an einem Tisch

nicht an deinem

Ich trinke gemeinsam Tee

nicht mit dir

[...] 

 



Reminiszenz für Christian Morgenstern ~ 31. März 2014 ~ zum 100ten Todestag

Artikel von Renate Hensel

Nachlese der Initiatorin

 

Poesie in Bild & Wort ~ Dienstag

 


 

 

Montag, 30. März 2026

Inspirieren lassen ~ glücklich STEHT DIR

 

Kissen, die in Schaufenstern Komplimente verteilen. Die Worte bringen mich zum Schmunzeln aber ist das schon „glücklich“? Was macht uns im Angesicht der katastrophalen Zustände der Welt trotzdem „glücklich“? Ein Lottogewinn! Das Bestehen einer Prüfung! Sich verlieben! Das Spielen mit dem Hund! Den Traumjob bekommen! Die Koffer für einen Urlaub packen! Einen guten Film sehen! Das Gelingen einer medizinischen Behandlung! … das sind mögliche Antworten, die man geben kann. Bei all diesen Aussagen könnte man aber auch ein Fragezeichen statt dem Ausrufezeichen setzen. Erinnern wir uns, es geht um das Wort „glücklich“! Nicht zufrieden. Nicht erleichtert. Nicht erfreut. Nicht berauscht. Nicht zuversichtlich. Nicht befriedigt. Oder eines der sonstigen als Synonyme verwendeten Zustände. Es geht darum „glücklich“ zu sein. Wenn jemand sagt: „glücklich – steht dir!“, dann kommt ja noch hinzu, dass derjenige erkennt, dass man gerade glücklich ist. Sieht jemand anderes als wir selbst eher, dass wir glücklich sind? Woran erkennt er das? Empfinden wir uns auch als glücklich, wenn uns jemand als das wahrnimmt? Möglicherweise löst jemand, der zu dir sagt: „glücklich, steht dir“, mit seiner Aussage überhaupt erst das Glücklichsein in dir aus, denn er hat dich wahrgenommen, hat eine Veränderung bei dir gesehen, gehört, gespürt. Es ist vielleicht sogar jemand, der dich etwas besser kennt und weiß, wie du aussiehst, wenn du traurig, müde, frustriert, genervt bist und nun erkennt er an deiner Körperhaltung, deiner Mimik, deiner Stimme, dass sich etwas zum Guten gewendet hat. Wie viele Menschen gibt es in deinem Leben, die solche Veränderungen bei dir wahrnehmen können? Wie oft warst du tatsächlich glücklich und es gab jemanden, der das bemerkt und dir kommuniziert hat? Es könnte sein, dass wir alle ein wenig glücklicher wären, wenn wir aufmerksamer wären. Aufmerksamer gegenüber Menschen, Tieren, Pflanzen ~ gegenüber unserer Umgebung.
Es gibt Tausende von Sprüchen, Gedichten, Ratschlägen zum Thema glücklich sein-werden-bleiben. Ich gebe euch ein Zitat von Joseph Addison mit auf den Weg, das für mich sehr stimmig ist.

Yana Arlt


Um glücklich zu sein im Leben, brauchen wir etwas zu arbeiten, etwas zu lieben und etwas, auf das wir hoffen können.

 


 

Schöne Osterzeit - Wir sind ab 7. April wieder für euch da!


 

 

Poesie in Bild & Wort ~ Montag

 


 

 

Freitag, 27. März 2026

An alle Wanderstein-Maler: Bringt eure Wandersteine am 2. Mai nach Brieske zum Sandlabyrinth


 

Bis vor einigen Wochen hatte ich noch nie etwas von "Wandersteinen" gehört, bis ich einen Stein auf dem Marktplatz Senftenberg fand und im Internet recherchierte.

Nun möchte ich alle Wanderstein-Maler aufrufen, ihre Steine am 2. Mai, am Weltweiten Tag des Labyrinths nach Brieske-Marga zu bringen. Vor der Martin-Luther-Kirche gestalte ich wieder ein temporäres Labyrinth mit Sand, das ungefähr zwei Wochen sicht- und begehbar sein wird. Die Mitte soll mit den Wandersteinen gestaltet werden, die dann auch dort verbleiben und nach und nach neue Besitzer finden werden.

Ich freue mich auf vielfältig gestaltete Steine!

Yana Arlt

 


 


Dieser kleine Igel hat mich auf das Thema
"Wandersteine" aufmerksam gemacht.


Donnerstag, 26. März 2026

7. bis 10. April Kreative Frühlingsferien im MARGA-Atelier Brieske


 

Von Dienstag bis Freitag sind wir ab 10 Uhr für euch da, im MARGA-Atelier.

Meldet euch bitte unter: nlz-ich-schreibe@gmx.de oder 03573-147663 an, dann können wir alle Materialien passend vorbereiten und ihr könnt sofort loslegen 😊

 

TIPP: Kreativer Donnerstag ab 14 Uhr im MARGA-Atelier 

Mittwoch, 25. März 2026

bis 30. MÄRZ ~ Anmelden zur Atelier- und Galeriemeile beim "Tag der Baukultur" in der Gartenstadt Marga


 

Teilnehmende für Atelier- und Galeriemeile gesucht

Bereits zum zweiten Mal bereiten der Verein „Ich schreibe!“ und der „Freundeskreis Brieske/ Briesker Kirche“ gemeinsam den „Tag der Baukultur“ am 30. Mai 2026 ab 14 Uhr in der Bergarbeiterkolonie und Gartenstadt Marga vor. Zu einem neuen Format sind alle eingeladen, die kreativ tätig sind, egal wie alt sie sind. Auf der Atelier- und Galeriemeile am Marktplatz Brieske können KünstlerInnen ihre Werke präsentieren, Besucher können ihnen beim Zeichnen, Malen, Formen u.a. über die Schulter schauen und selbst mitmachen.
Interessierte melden sich bitte bis spätestens 30. März mit kurzen Ausführungen zu ihrem Angebot, das sich mit der Gartenstadt Marga beschäftigt und 2 Fotos unter: nlz-ich-schreibe@gmx.de

 


 

 

Info: 27. März / 17 Uhr/ Dreck-weg-Tag in Brieske


 

 

Dienstag, 24. März 2026

Leipziger Buchmesse

Viele wunderbare Kollegen und Kolleginnen posten auf verschiedensten Plattformen Fotos ihrer Stände und Lesungen auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse.

Wir hoffen, dass ihr viele bereichernde Begegnungen hattet und Erkenntnisse, die euch auf eurem Weg bestärken.

 

Wir waren übrigens auch auf der Leipziger Buchmesse!

Jaaaaa!!! 

WAREN wir!

Sehr aktiv in den Jahren 2007 bis 2009 😁 
mit eigenem Stand und Bühnenprogrammen.

Jo, ist schon ein paar Jahre her - war aber toll! Und seeeehhhr anstrengend!

 


 



TIPP: Jahresprogramm 2026 Kulturkirche Lauta-Stadt / 28. März "Elbland Philharmoniker" / 18. April "Gospelchor Senftenberg" . . .


 

mehr erfahren unter: https://www.kulturkirche-lauta.de/

 

Montag, 23. März 2026

Inspirieren lassen ~ 3 Münzen

 

Sei ehrlich, wenn du bei einem Konzert, einer Theater- oder Ballettaufführung, bei einer Lesung Eintritt bezahlst, dann gibst du den Musikern, den Schauspielern, den Tänzern, den Autoren nicht noch extra Geld. Vielleicht kauft man eine CD oder eine Platte, vielleicht auch ein T-Shirt mit den Tourdaten darauf am Ende des Konzerts. Möglicherweise erwirbst du ein Programmheft, in dem die Mitwirkenden und der Inhalt des Stücks aufgeführt sind. Auch Bücher des Autors zu kaufen und sie eventuell signieren zu lassen, ist üblich. Ich war mal auf einem Trommelkonzert, da konnte man die signierten Drumsticks der Musiker kaufen. Das alles ist durchaus üblich. Auch, dass man einige Münzen oder Scheine in die Kollektenschale legt, wenn man ein Konzert in der Kirche besuchte, bei dem der Eintritt frei war. Wenn man ein mehr oder weniger teures Ticket erworben hat, dann gibt man nicht zusätzlich Geld an die Mitwirkenden. Oder doch? Viele geraten in Bedrängnis oder ins Grübeln, wenn ihnen ein Künstler auf die Frage: „Was kostet das?“ mit „Geben Sie das, was es ihnen wert ist“, antworten.
In den sozialen Medien äußern sich Künstler sehr unterschiedlich. Die einen meinen: Das Material + meine Zeit + meine Erfahrung und mein Können + meine Ideen/ meine Kreativität → das hat seinen Preis. Andere geben die Auskunft: Ich will in erster Linie authetisch sein und Kunst machen, in der ich mich äußere, das spricht eine spezielle Käuferschaft an. Es gibt unzählige Tipps für Künstler, wie man mit dem Thema Geld umgehen soll. Was kostet ein Bild, an dem ich 40 Stunden gearbeitet habe? Welchen Preis kann ich für die Erstellung eines Songtextes in Rechnung stellen? Woraus setzt sich der Verkaufspreis eines Buches zusammen? Welches Honorar soll ich für eine 5-köpfige Musikergruppe zur Begleitung eines Märchenerzählabends ansetzen? Und welchen Unterschied macht es, wenn es Amateurmusiker sind? Natürlich kann man für schnelle Antworten auch den KI-Modus einer Suchmaschine wählen. Der Einzige, der alle Aspekte der vorliegenden Situation kennt, ist aber der Künstler selbst. Fakt ist, es „kostet“ dich etwas, dort zu stehen, wo du jetzt bist – mit all der Erfahrung, den Zweifeln, der Unsicherheit, den wundervollen, einzigartigen Werken und den Erfolgen.
Es gibt Menschen, die spüren deine Begeisterung, die Kraft, die von dir durch dein Werk auf sie wirkt. Es ist die pure Präsenz! Es werden Einzelne sein, Auserwählte, die sich von deiner Kunst mitreißen lassen, die mit deinen Worten, deinen Melodien und Klängen, deinen Bewegungen kommunizieren. So erging es uns als Trommelgruppe „Ziegenfell“ auch am vergangenen Dienstag. Wie bei den meisten (künstlerischen) Vorhaben, war die Vorbereitung unserer klanglichen Verarbeitung der vier Elemente das Spannendste, das Magische. An dem Märchenabend dann auch noch vor dieser märchenhaften Kulisse zu spielen, das war nochmal ein Sahnehäubchen. Ungeprobt und improvisiert luden wir zu der Abschlussmusik auch noch das Publikum ein, mitzumusizieren. Der Saal war erfüllt von Gong, Flöte & Saxophon, Klanghölzern, Djembe, Schellentrommel, Guiro, Rasseln, Röhrentrommel, Egg-Shaker, Triangel... Vielleicht hatten Einige zum ersten Mal in ihrem Leben ein Instrument in der Hand oder haben zum ersten Mal mit anderen gemeinsam musiziert. Es war einfach nur wunderbar! Während die Moderatorin und der Bürgermeister die Abschlussworte zu der Auftaktveranstaltung der 31. Senftenberger Märchentage sprachen, ging ich durch die Reihen und sammelte in einem Körbchen die Instrumente wieder ein und da geschah es, eine Dame legte 3 Münzen in das Körbchen. Ich war wirklich gerührt, ich weiß, wie es um die Finanzen von älteren Menschen derzeit bestellt ist und sie hatte ja schon eine Eintrittskarte bezahlt. Auf dem Nachhauseweg stellte ich mir vor, wie sie mich mit dem Körbchen sah, wie in ihr der Entschluss reifte, wie sie ihr Portemonnaie aus der Tasche zog und die drei Münzen entnahm, wie sie wartete, bis ich zu der Sitzreihe kam, in der sie ihren Platz hatte... diese drei Münzen bedeuten mir sehr viel, sie transportieren Wertschätzung, vielleicht auch Freude und Dankbarkeit für 2 märchenhafte Stunden! Nun liegen die Münzen auf meinem Schreibtisch – sie erinnern mich an diesen Abend. Sie erinnern mich an die Wertschätzung einer Dame im Publikum.

Yana Arlt

 


Die 5 Säulen (oder Sprachen) der Wertschätzung sind ein Modell, um Anerkennung typgerecht zu zeigen, basierend auf dem Konzept von Gary Chapman. Sie umfassen: Lob & Anerkennung, geteilte Zeit (Aufmerksamkeit), Geschenke, Hilfsbereitschaft (Taten) und körperliche Berührung. Dieses Modell hilft, Wertschätzung im Arbeits- und Privatleben effektiver zu kommunizieren, indem man die Sprache des anderen spricht.

Die 5 Säulen der Wertschätzung im Detail:

  • Lob und anerkennende Worte: Ehrliche Komplimente, positives Feedback, ausgesprochene Anerkennung für Leistungen (z. B. "Danke für deine tolle Präsentation").

  • Geteilte Zeit / Aufmerksamkeit: Ungestörte Gespräche, aktives Zuhören oder gemeinsame Aktivitäten ohne Ablenkung

  • Hilfsbereitschaft / Taten: Unterstützung anbieten, Aufgaben abnehmen, sich aktiv für den anderen einsetzen.

  • Geschenke / Materielle Gesten: Kleine Aufmerksamkeiten, die zeigen, dass man an die Person gedacht hat (nicht zwangsläufig teuer).

  • Körperkontakt / Berührung: Im beruflichen Kontext oft verstanden als respektvolle Berührung (z. B. Schulterklopfen), im privaten Kontext Händchenhalten, Umarmungen.

     



DAS WAR: Klangbegleitung beim Märchenabend "Was die Welt zusammenhält ~ Märchen von Feuer, Wasser, Luft und Erde"




 

Vorbereitung
Noch sind die Zuschauerplätze im Saal des
Bürgerhauses "Wendische Kirche" unbesetzt~

 

 



 


 






Samstag, 21. März 2026

Gruß zum Wochenende 12kw26 * * * "Magie der Wörter ~ Schreiben, Lesen, Bücher"


 

 

 

NLZettel SPEZIAL zum "Welttag der Poesie"


 
Vielen Dank an alle DichterInnen, die sich an der Ausschreibung zur Laternenlyrik beteiligt haben! Dank auch für die Bildbeiträge!

Feiert die Lyrik! Lest Gedichte! Sagt und schreibt es den Poeten, wenn euch ein Gedicht von ihnen berührt hat!

Nicht nur heute, sondern an jedem Tag!

Yana

 


 



Freitag, 20. März 2026

20. März 2026 ~ astronomischer Frühlingsanfang um 15 Uhr 46

In 12 Stunden beginnt der Frühling 💛💚 Spargel, Erdbeeren, Obstbaumblüte, schwimmen im See, Welttag der Poesie, Welttag des Buches, World Labyrinth Day, Wildkräutersalat, Bärlauch, Buschwindröschenblütenteppich ~ Jippi!

 

Was ist deine größte Freude im Frühling?

 

 

Donnerstag, 19. März 2026

Kreativer Donnerstag

Kreativer Donnerstag

ab 14 Uhr im MARGA-Atelier

 

Kartoffeldruck

Linolschnitt

Holzschnitt

Stempelkunst

Frottage

Kreatives Schreiben

. . .


 
Wolfgang Wache ~ Kartoffeldruck


Wenke Richter ~ Holzschnitt


Yana Arlt ~ Linolschnitt

Yana Arlt ~ Frottage
mit Lyrik und Stempel