Montag, 19. November 2018

bis MÄRZ: Stadt und See / Ausstellung Bernd Winkler / SFB

Bernd Winkler
(2.v.r.)
Kunstpleinair in Marga 2017

Bernd Winkler
(li.)
Kunstpleinair in Marga 2018

Leider konnte ich bei der Ausstellungseröffnung nicht dabei sein, aber ich schaue mir die Bilder auf jeden Fall an!

Samstag, 17. November 2018

Gruß zum Wochenende / 46kw18

Foto: JA / 14. Kunstmarkt Hoyerswerda

Charme ist das einzige,  
das sich nicht unter Druck versprühen lässt.




Freitag, 16. November 2018

HEUTE: Bundesweiter Vorlesetag



Ich/Wir nehme(n) teil, weil...
wir Gedichte gerne schreiben und (vor)lesen.
Poesie von Kindern und Erwachsenen ist lustig,
traurig, berührend, erschütternd.
Poesie ist wie eine Blume im Knopfloch.

Donnerstag, 15. November 2018

Glücksmoment




Über 5 Jahre Engagement, Recherchen, Kämpfe, Überzeugungs- und Aufklärungsarbeit ... dann dieser eine Moment!


Mittwoch, 14. November 2018

13. DEZEMBER: Oscar Wilde "Märchen~Fairy Tales" / 18 Uhr / Eine-Welt-Laden SFB

Auf diese Lesung freue ich mich schon sehr!
Zum Lesenüben - besonders der Märchen in englischer Sprache - haben wir noch einen Monat Zeit . . . 




Dienstag, 13. November 2018

Lausitzer Literatursammlung in MARGA

Die Lausitzer Literatursammlung ist mehr als ein paar Regale voller Bücher aus und über die Lausitz. Über die Texte der Autoren soll diskutiert werden, deshalb werden sie in Lesungen, Vorträgen, Hörspielabenden etc. vorgestellt. Mit dieser Art der Begegnung wird auch eine Brücke in die Erinnerungskultur geschlagen und es lassen sich einige Parallelen zu Gesellschaft und Politik der vergangenen Zeit entdecken. Die Autoren der Vergangenheit und die der Gegenwart vereint die Begeisterung für die Natur, das Reiben an zwischenmenschlichen Verhältnissen, das Entdecken des Selbst und die Herausforderung, seinen Weg im Leben zu finden.  

Sie sind eingeladen, die „Lausitzer Literatursammlung“ mit Ihrem Engagement zu unterstützen! 

Fragen und Hinweise bitte an:

Wolfgang Wache im Literaturzentrum „Ich schreibe!“

Telefon: 03573-147663
E-Mail: Lausitzer.Literatursammlung@gmx.de
            ODER nlz-ich-schreibe@gmx.de




 

Montag, 12. November 2018

Wochenthema 12. bis 18. November 2018

Gedichte, Geschichten, Glossen, Essays, Grafiken, Aquarelle, Fotografien ... zum Thema der  
46. Kalenderwoche 2018
bitte an: nlz-ich-schreibe@gmx.de


  An dich denk' ich noch in fünfundzwanzig Jahren  
 
aus dem Lied "In 25 Jahren", Stoppok

Das Wochenthema wird seit der 14. Kalenderwoche 2009 veröffentlicht. Man kann sich in den Verteiler für den Wochenthemaankündigungstext eintragen lassen.

Glücksmoment

Um das klar zu sagen, der Glücksmoment ist nicht mein Foto in der Zeitung sondern die wunderbaren Arbeiten, die ich im Schloss, in der Lausitzhalle und in der Kulturfabrik beim 14. Kunstmarkt in Hoyerswerda gesehen habe.
Dabei waren auch Keramikfiguren und Bilder von Barbara Seidl-Lampa und Collagen von Bernd Gork - beide Künstler sind Mitglieder in der Künstlervereinigung "Kreis 07" und im Pro Ars Lausitz e.V.




Samstag, 10. November 2018

Gruß aus der Poetensprechstunde* NOVEMBER

Einmal im Monat stehen die NLZ-Türen am Samstagvormittag offen, um sich Rat und Hilfe zum Gedichteschreiben zu holen. Natürlich sind Schreibende; Lesende; Leute, die für künstlerische und kulturpädagogische Projekte Mitstreiter suchen; Literaturbegeisterte; Kunstinteressierte ... jederzeit im Literaturzentrum "Ich schreibe!" willkommen - dieser eine Samstag im Monat bleibt jedoch ganz der Lyrik/ der Poesie vorbehalten.
Für alle Dichter folgt hier ein Beitrag, der zur Auseinandersetzung einlädt. Gern kann man uns zu den Zitaten auch eigene Meinungen und Kommentare schicken, die wir nach Genehmigung des Verfassers auch an dieser Stelle veröffentlichen.

Reim ist bloß ein Wortspiel wenn zwischen den durch den Reim verbundenen Worten keine innere Verbindung besteht.

Stefan George



* Poetensprechstunde jeden 2. Samstag des Monats von 10 - 11 Uhr in den Räumen des Literaturzentrums "Ich schreibe!" in Senftenberg / Terminverschiebungen werden auf dem Blog bekanntgegeben.

Freitag, 9. November 2018

Mina Witkojc, niedersorbische Dichterin und Publizistin

28. Mai 1893 bis 11. November 1975





* Aus unserem Archiv *
Yana Arlt erinnert mit einer Lesung am 20. November 2015 an Leben und Werk der sorbischen Dichterin und Publizistin Mina Witkojc
Der Anlass zu dieser Lesung war das Buch „Echo aus dem Spreewald“, das ich vor einiger Zeit geschenkt bekam und das ich erst jetzt in die Hand nahm. Im Nachwort las ich, dass Mina Witkojc am 11. November 1975 starb. Das ist bereits 40 Jahre her und so beschäftigte ich mich mit ihrer Lyrik, ihrem Lebenslauf. Eine Dichterin begegnet einer Dichterin, in vielen Denkweisen stellte ich Ähnlichkeiten fest. Mina Witkojc hat zeitlose Poesie geschrieben – über das Sorben- bzw. Wendentum; Nachtigall, Sturm und Blumen; über Familie, Lehrer, Weggefährten; Lebenswege und -entscheidungen. Natürlich unterscheidet sich meine literarische Herangehensweise gegenüber der Sorbin, die im Mai 1893 in Burg/ Spreewald geboren wurde aber die grundsätzliche Aussage, dass jedes Leben zu achten ist und seine Bedeutung und seinen Platz hat, stellt uns nah zueinander. Als 14 Jährige soll sie erste Gedichte geschrieben haben. Auch für meine ersten dichterischen Schritte kann ich dieses Alter ausmachen – es ist fast mysteriös. In meiner schreibpädagogischen Arbeit im Literaturzentrum „Ich schreibe!“ ist es ein wiederkehrendes Ereignis, dass Mädchen in diesem Alter meinen, ihre Erfahrungen in Versen am besten ausdrücken zu können. Wenige bleiben dem Schreiben treu und streben eine stetige Weiterentwicklung an, mit der Ausbildung, dem Studium, Familiengründung, Kindererziehung, Haushaltsführung, Berufstätigkeit geht das Interesse verloren – die jungen Frauen haben schlicht keine Zeit, um das eigene schöpferische Potential zu pflegen und ihm Raum zum Ausdruck zu geben. Mina Witkojc blieb Zeit ihres Lebens engagiert und streitbar, nicht jeder war ihr wohlgesonnen. 1942 flüchtete sie nach Erfurt, da ihr ein Aufenthalt in ihrem Heimatort Burg untersagt, gar verboten wurde. Man hätte gern gesehen, dass das Wendentum aus der Niederlausitz verschwindet. Erst 1954 kann sie in die Heimat zurückkehren und findet Zerstörung und Zerfall vor. Es gibt Menschen, die es in die Ferne zieht und Menschen, die eng mit ihrer Heimat verbunden sind. Ohne die Nahrung aus der Erde, in dem das eigene Sein wurzelt, versiegen ihre Lebenskräfte. Mina Witkojc starb in einem Pflegeheim in Papitz und ruht auf dem Burger Friedhof. Ich wandle auf ihren Spuren:  
UND NACH UNS GEH WO WIR GEGANGEN
EINE MAIGRÜNE BLÜTENSPUR

steht auf ihrem Grabstein.
 
~ Yana Arlt ~

Textquelle: http://www.nlz-ich-schreibe.de/?p=851