Samstag, 21. April 2018

Gruß zum Wochenende


 Foto: JA

Kennst du diesen Moment, in dem alles Sinn ergibt 
und man merkt, dass sich der ganze Scheiß wirklich lohnt?
Ich auch nicht!



Freitag, 20. April 2018

Im Album geblättert

Torbogen Mitte der 1960-er Jahre

Torbogen ca. 50 Jahre später (Ferienaktion 2017)


Glücksmoment

So schnell kann's gehen, wenn die Bedingungen stimmen. Zack, was eben noch wie ein paar vertrocknete Strünke aussah, ist plötzlich über und über mit rosafarbenen Blüten bedeckt. Wo die bloß alle herkommen? Nach der Radikalbehandlung des Beetes im vergangenen Herbst sind aber auch die Traubenhyazinten wieder da. In der Erde versteckt, konnten sie genug Kraft tanken, um bei der ersten Frühlingswärme und -helle durch die Rindenmulchdecke zu brechen. Müssen auch Menschen sich zuweilen zurückziehen, sich selbst aus dem "Schussfeld" nehmen, um in der Verborgenheit zu regenerieren? Wir fordern von uns 365 Tage im Jahr Blüte, Wachstum, Frucht - Präsenz, Erfolg, Vitalität, Leistung und Leistungssteigerung.
Die Magnolie kommt aus der "neuen Welt", die aber auch schon erhebliche Gebrauchsspuren aufweist, andere Sorten aus Ostasien. Und nun steht sie hier, in unseren Vorgärten und Parks. Es gibt Sorten, die können mit Frost besser umgehen als andere, Sorten, die höher wachsen können und sich ausladender entwickeln als andere - eine jede hat ihre Vorteile und ihre Schwachstellen. Am besten entwickeln sich diese "Einwanderer", wenn man ihnen Raum und Ruhe gewährt, sie nicht zu sehr bedrängt, sie brauchen lange, um sich zu verwurzeln, benötigen keinen regelmäßigen Schnitt.... ich bin übrigens immer noch bei den Magnolien und wohin schweifen deine Gedanken gerade?

Frühlingsblüte vor dem NLZ


Dieses Prachtexemplar steht in der Calauer Straße. Auf dem Weg zum Schreibkurs in der Dr.-Otto-Rindt-Oberschule habe ich am vergangenen Dienstag dieses Foto gemacht:

Foto: JA, 17. April 2018

JA

Donnerstag, 19. April 2018

Ein Raum wie eine Theaterbühne

Aus einer Rolle schwarzem Stoff wird ein Vorhang, der den Atelier- vom Ausstellungs-/Veranstaltungsraum trennt.

Juhu, sie funktioniert noch! Mitten im Chaos, das derzeit im Atelierbereich herrscht, muss man Ruhe bewahren. Nur keine Hektik beim Faden aufspulen, einfädeln und Umsäumen der Vorhangbahnen. Was bin ich glücklich, dass unser Ausstellungsstück so gut funktioniert . . . sonst hätte ich die 36 Meter langen Nähte per Hand machen müssen.

Macht man ja auch nicht alle Tage - Ösen einschlagen. Kaum hat Wolfgang den Dreh richtig raus, ist es auch schon die letzte der 30 Stück. Die Haken für das Drahtseil hat er bereits in der Wand.

Mittwoch, 18. April 2018

Ausstellungstipp: Kunstsammlung Lausitz


Es war schon die zweite Veranstaltung der Reihe "KSL open" in der Festung Senftenberg.
Anlässlich ihrer Ausstellungseröffnung "Nichts ist mir zu klein" kam die Schmuck- und Metallgestalterin Christine Przybilski mit der Museumspädagogin Christiane Meister ins Gespräch. Es ist eben mehr als die übliche Laudatio, den Worten des Künstlers und eins-zwei kleine Musikstückchen aus der diese Vernissage gestrickt ist. Es lässt mehr Raum, mehr Zeit, Gelegenheit zur Tiefe, zur Erklärung. Dass die Gäste an diesem Abend keine Fragen an die Künstlerin haben - im Gegensatz zu dem ersten Künstlergespräch mit Michael Kruscha - ist vielleicht auch dem musikalischen Beitrag geschuldet, der im wahrsten Sinn des Wortes in höhere Sphären entführte. Jan Heinke streicht mit dem Bogen über das Stahlcello - oder ist das jetzt ein Klang aus seiner Kehle? Der Obertongesang verschmilzt mit den Vibrationen des Metalls. Ich sitze auf einem Platz direkt am Fenster, durch das ich den Sonnenuntergang beobachten kann - ab und zu durchkreuzt ein Vogel mit seinem Flügelschlag das Bild ... streicht er jetzt mit den Federspitzen über die Metallstäbe und sind die zart belaubten Äste und Zweige der Schlossparkbäume die Saiten? Zartheit, Härte, Stabilität und Brüchigkeit ... das gerostete Eisen, die gefilzte Wolle ... Material-Kompositionen ... wie harmonisch das alles an diesem Abend passt. Und Kritikpunkte? - höre ich jetzt manchen auf der Suche nach dem Haar in der Suppe fragen. Keine. Oder wenn es denn unbedingt sein muss - ich trinke lieber Weißwein, es gibt aber nur roten, also wirklich, da muss sich dringend etwas ändern ;-)


Christine Przybilski ist auch Mitglied im Pro Ars Lausitz e.V. - der lädt am 26. April zum monatlichen Kunsttreff zu einem gemeinsamen Besuch der Ausstellung ein.


Dienstag, 17. April 2018

KEIN Geld für die Begegnungsstätte aus dem Stadtteilfond 2018

Gestern wurde in Brieske über ca. 5.300 Euro entschieden.
Die Anträge von Dorfclub, Feuerwehr, Chor der Bergarbeiter, Birkchen e.V. und Seniorengruppe wurden am häufigsten angekreuzt. Die Begegnungsstätte & Galerie MARGA erhielt nicht genügend Stimmen, um sich als Geldempfänger zu platzieren.

* * * Unser Antrag 2018 * * *
Die angefügte Kalkulation hatte die Stadtverwaltung Senftenberg in der Überprüfungsphase vom NLZ e.V. abgefordert. Sie gibt einen guten Überblick über die noch notwendigen Anschaffungen.
Du möchtest die Begegnungsstätte & Galerie MARGA mit einem konkreten Beitrag unterstützen? Dann findest du in dieser Liste einige Möglichkeiten - und nachfolgend die Daten des Spendenkontos.

Fortführung der Ausgestaltung der Räume zur Begegnung sowie zur Präsentation von Ergebnissen der Heimatforschung und verschiedener Künstlerwerkstätten: Tische, bewegliche Stell- und Trennwände, Ausstellungstafeln (bspw. neu erarbeitete Rollups Brieske-Dorf), Vorführtechnik 

Beispiel: Mobile Trennwand
Maße je Element: B 760 x T 440 x H 1700 mm / 2 Trennwandelemente mit Verbindungsclips
Ideal zur Abtrennung von Arbeitsplätzen, Präsentations- und Ruhezonen
2 Stk á 332 Euro = 664 Euro

Beispiel: Faltdisplay inkl. Druck, 298,0 x 225,0 cm als Trennwand / Ausstellungstafel
624 Euro
Beispiel: 2 Klapptische/ Mehrzwecktische für je 8 bis 10 Personen
190 Euro zzgl. Versand
Beispiel: Rollup, 85 x 200 cm (bspw. 3 vorliegende druckfertige PDF "Brieske-Dorf")
3 Stk. á 84 Euro = 252 Euro
Beispiel: Konsolen Mischpult
197 Euro
Beispiel: Mobiler Lautsprecher
250 Euro
gesamt 2.177 Euro (ohne Versand Klapptische) 

 
Entscheidung: Vorschlag eingereicht  
Stellungnahme: Es wird darauf verwiesen, dass feste Einbauten nur in Abstimmung mit dem Eigentümer erfolgen dürfen.

* * *


 Vereinsarbeit unterstützen! 

Geldinstitut: Sparkasse Niederlausitz
IBAN: DE02 1805 5000 3010 0182 81
BIC: WELADED1OSL
Kontoinhaber: NLZ Ich schreibe e.V.
Verwendungszweck: Spende


Der gemeinnützige Verein ist zur Ausstellung von Spendenbescheinigungen berechtigt.

Eröffnung am 28. April . . . . . und noch so viel zu tun in MARGA




Montag, 16. April 2018

Wochenthema 16. bis 22. April 2018

Gedichte, Geschichten, Glossen, Essays, Grafiken, Aquarelle, Fotografien ... zum Thema der  
16. Kalenderwoche 2018
bitte an: nlz-ich-schreibe@gmx.de

  Bauchfüßer 
 
 
Das Wochenthema wird seit der 14. Kalenderwoche 2009 veröffentlicht. Man kann sich in den Verteiler für den Wochenthemaankündigungstext eintragen lassen.

HEUTE: Abstimmung Stadtteilfond Brieske 2018

Quelle
So mancher Euro hat uns schon viel geholfen in der Arbeit der Erinnerungskultur und der Kulturellen Bildung.
Vielen Dank für jedes Kreuz, das für die Ortschronisten Brieske-Marga gemacht wurde und heute gemacht wird!


Besonders wichtig bei Anträgen für den Stadtteilfond ist uns die Nachhaltigkeit. Den SenftenbergerInnen, Marganern und Gästen der Gartenstadt sollen die Ausstellungstafeln, Publikationen, die Vorführtechnik zugänglich sein. Alles wird sorgsam behandelt und findet immer wieder Verwendung bei Veranstaltungen und Aktionen. Ob es die Seenlandtage sind; das Agenda-Diplom für Ferienkinder; Führungen und Vorträge für Kunstvereine, Heimatvereine, Schulklassen, Kindergruppen, Seniorengruppen u.a.
In diesem Jahr möchten wir das Geld zum Druck von drei Rollups über die Geschichte von Brieske-Dorf verwenden. Auch der Kauf von Klapptischen steht dringend an. Wir freuen uns über jede Stimme, die heute Abend für unseren Antrag abgegeben wird.

Saisonstart am 28. + 29. April 2018 / Samstag und Sonntag jeweils 14 - 17 Uhr geöffnet

Das Archiv des Fotografen Heinz Herzog ist sehr umfangreich.
Fünf Dutzend Aufnahmen werden als Zeitzeugen des
Lebens und Arbeitens in Marga auf Rollups gezeigt..

Viele historische Dokumente konnten mit
Unterstützung durch den Stadtteilfond
als Buch herausgebracht werden. Ein besonderes
Exemplar, als Bildband 30 x 30 cm befindet sich
im Stadtarchiv Senftenberg.

Moderne Präsentationsformen wie z.B. eine Power-Point
zur Geschichte der Gartenstadt Marga für Schulklassen
können mit Beamer und Leinwand eingesetzt werden.



Samstag, 14. April 2018

Gruß aus der Poetensprechstunde* APRIL

Einmal im Monat stehen die NLZ-Türen am Samstagvormittag offen, um sich Rat und Hilfe zum Gedichteschreiben zu holen. Natürlich sind Schreibende; Lesende; Leute, die für künstlerische und kulturpädagogische Projekte Mitstreiter suchen; Literaturbegeisterte; Kunstinteressierte ... jederzeit im Literaturzentrum "Ich schreibe!" willkommen - dieser eine Samstag im Monat bleibt jedoch ganz der Lyrik/ der Poesie vorbehalten.
Für alle Dichter folgt hier ein Beitrag, der zur Auseinandersetzung einlädt. Gern kann man uns zu den Zitaten auch eigene Meinungen und Kommentare schicken, die wir nach Genehmigung des Verfassers auch an dieser Stelle veröffentlichen.

Todesgedichte könnten 
tiefere Lebensgedichte sein.

Manfred Hinrich


* Poetensprechstunde jeden 2. Samstag des Monats von 10 - 11 Uhr in den Räumen des Literaturzentrums "Ich schreibe!" in Senftenberg / Terminverschiebungen werden auf dem Blog bekanntgegeben.