Samstag, 10. Februar 2018

Gruß aus der Poetensprechstunde* FEBRUAR

Einmal im Monat stehen die NLZ-Türen am Samstagvormittag offen, um sich Rat und Hilfe zum Gedichteschreiben zu holen. Natürlich sind Schreibende; Lesende; Leute, die für künstlerische und kulturpädagogische Projekte Mitstreiter suchen; Literaturbegeisterte; Kunstinteressierte ... jederzeit im Literaturzentrum "Ich schreibe!" willkommen - dieser eine Samstag im Monat bleibt jedoch ganz der Lyrik/ der Poesie vorbehalten.
Für alle Dichter folgt hier ein Beitrag, der zur Auseinandersetzung einlädt. Gern kann man uns zu den Zitaten auch eigene Meinungen und Kommentare schicken, die wir nach Genehmigung des Verfassers auch an dieser Stelle veröffentlichen.


Ich bin nicht der Mensch, den meine Gedichte widerspiegeln. 
Sie sind ein Teil von mir.



* Poetensprechstunde jeden 2. Samstag des Monats von 10 - 11 Uhr in den Räumen des Literaturzentrums "Ich schreibe!" in Senftenberg / Terminverschiebungen werden auf dem Blog bekanntgegeben.

Freitag, 9. Februar 2018

Darauf freuen wir uns 2018 ~ Welttag der Poesie

Im Fokus unserer Leseveranstaltungen stehen in diesem Jahr:

Lyrikzin 6 ~ Gedichte für junge Leser

Ostern war's ~ Poesie von Wolfgang Wache und Yana Arlt



Foto: Yana Arlt ~ LandArt in der Lausitz
Text: POESIE von Alexander Kiensch
Plakatgestaltung: JA


Donnerstag, 8. Februar 2018

Glücksmoment

Zum ersten Mal habe ich in diesem Jahr aus Binsen ein Brigid-Kreuz geflochten ... wenn man es bei einer Tasse duftendem Kräutertee in einer kleinen Gruppe bastelt, macht es besonders Spaß. Auch als Geschenk eignet sich dieses Schutzsymbol gut, besonders wenn man zu der Gabe auch noch die entsprechende Geschichte mitbringt.



Brighid Kreuze werden jährlich zu Imbolc erneuert und ganzjährig über der Haustür aufgehängt. Sie schützen so das Haus und seine Einwohner vor Krankheiten, Hunger und Feuer. 

Textquelle: http://www.sternenkreis.de/index.php/jahreskreis/imbolc/159-brighids-sterne-kreuz-erstellen?showall=1&limitstart= 


Hier geht es zu einer gut bebilderten Flechtanleitung.

 

Mittwoch, 7. Februar 2018

"Viele Möglichkeiten zu lächeln" ~ neues Buch von Udo Tiffert

Udo Tiffert luden wir bereits zum ersten Lausitzer Lyrikfestival 2013 ein. Seitdem ist er als Lesender immer wieder bei den Veranstaltungen des Vereins Nachwuchs-Literatur-Zentrum "Ich schreibe!" zu Gast.

Udo Tiffert (Mitte) neben Alexander Kiensch (li) und
Susann Vogel (re) während der Performance
"Das schwarze Gold ist verbrannt" im Rahmen des
Lausitzer Lyrikfestivals 2015 in Brieske-Marga.

Tag der LITERATUR
Udo Tiffert (stehend) stellte im vergangenen Oktober
sein Werk in der Dr.-Otto-Rindt-Oberschule vor.
Sitzend die Organisatoren Yana Arlt und Wolfgang Wache

Wir wünschen dem Lausitzer Autor viele interessierte Buchkäufer und begeisterte Leser!
Vielen Dank für das Exemlar, das nun die "Lausitzer Literatursammlung" bereichert.


Klaus Wilke fand folgende Worte zu dem neuen Band:


Kraniche im Himmel: Udo Tifferts neuer Gedichtband „Viele Möglichkeiten zu lächeln” 


Gleich, wenn seine Texte geschrieben sind, braucht Udo Tiffert (54) Öffentlichkeit und sucht sie. Folgerichtig ist er ein ständiger Poetry-Slam- und Lesebühnenautor. Nur gut, dass er von Zeit zu Zeit dafür sorgt, dass aus seinen Hörern auch wieder Leser werden. Diese Zeit ist wieder mal da. Ein neuer Gedichtband liegt vor: „Viele Möglichkeiten zu lächeln”. Er enthält 80 Texte „Prosagedichte Lyrik & Flockenwirbel”, wie es im Untertitel heißt, aus den Jahren 2009 bis 2017.

Hier dichtet einer mit Sprachbrillanz und oft überraschenden Bildeinfällen, die nachdenken lassen, Auflösungen oft in das zweite oder dritte Lesen verschieben, zuweilen wohl auch unmöglich machen. Diese angekündigten Möglichkeiten zu lächeln verstecken sich zwischen den Zeilen, wollen erlesen, erdacht, gefunden und geborgen werden.

Wir finden es bei dem Jungen, der mit Papas und mit Mamas Auto mitfahren kann, sich aber über seine Freunde unterm Bett, einen Wurm, einen Käfer und eine Spinne, viel mehr freut. Wir finden sie bei dem Soldaten, der nur noch zwei Dinge wünscht: mehr als vier Stunden schlafen und einen Raum, den keiner betritt. Auf dem überfüllten Parkplatz vor einer Kirche, nur eins-a-Schlitten, begreift einer, „woran sie glaubten / nur was taten sie da drin.”

Schon immer ein scharfer Beobachter, reißt Tiffert auch in diesen Texten den Vorhang vor tiefen Widersprüchen auf. Er findet sein Glück in der Natur, an Kranichen im Himmel, Schwalben und Kornblumen. Sie sind Konkurrenten einer industrialisierten, technisierten Welt, als Konkurrenten zwar chancenlos, sind sie doch ein Lächeln wert.

Das Buch kostet acht EUR und erhältlich bei www.buechersbest.de

Textquelle: http://www.hermannimnetz.de/2018/02/05/kraniche-im-himmel-udo-tifferts-neuer-gedichtband-viele-moeglichkeiten-zu-laecheln/


Dienstag, 6. Februar 2018

MORGEN 10 Uhr Ortschronistentreff Brieske-Marga

Februartreff der Ortschronisten Brieske-Marga
wie immer am 1. Mittwoch im Monat in der  
Begegnungsstätte & Galerie MARGA

7. Februar 2018
10 Uhr
Platz des Friedens 2
01968 Senftenberg OT Brieske

Auch in diesem Jahr hoffen wir ab 28. April 2018 auf regen Besuch der Ausstellung über Leben und Arbeiten in Brieske-Marga und interessierte Gäste unserer Veranstaltungen.

So wie an diesem Vormittag in der Saison 2017:


Montag, 5. Februar 2018

Wochenthema 5. bis 11. Februar 2018

Gedichte, Geschichten, Glossen, Essays, Grafiken, Aquarelle, Fotografien ... zum Thema der  
6. Kalenderwoche 2018
bitte an: nlz-ich-schreibe@gmx.de
 
  Grüne Fee  

Das Wochenthema wird seit der 14. Kalenderwoche 2009 veröffentlicht. Man kann sich in den Verteiler für den Wochenthemaankündigungstext eintragen lassen.

Leider immer noch aktuell !

Im Blog-Archiv gestöbert:

* * gepostet am  5. Februar 2015  * *


Was kann Politik überhaupt noch leisten? ODER Die Kultur säuft in der 3. Klasse ab


Warum entscheidet sich jemand für eine politische Laufbahn? Für mich ist das eine Frage, die mir immer wieder aufstößt. Geht es um gesellschaftliche Mitbestimmung, um Einfluss und Macht, um das nicht unerhebliche Gehalt oder die Aufwandsentschädigung, um die Absicherung von Rentenansprüchen, um soziale Verantwortung, um Status und Prestige? Warum stellt man sich zur Wahl für ein politisches Amt? Ich frage mich solcherlei nicht ohne Grund, denn gestern fand unser monatliches Treffen der Ortschronisten Brieske-Marga statt. Wir legten konkrete Arbeitsaufgaben für jeden fest und schnell wurde klar, dass wir mit unseren Kräften haushalten müssen, denn jeder hat neben dem Engagement für die Bewahrung und Aufarbeitung der Ortsgeschichte auch noch andere Verpflichtungen. Bei vielen Vorhaben ist eine Gruppe/ ein Verein auch auf konkrete Hilfe angewiesen. Unser erster Ansprechpartner ist für die Projekte in der „Begegnungsstätte für Ortsgeschichte und kulturelle Bildung“ der Ortsbeirat von Brieske. Immer wieder luden wir die Mitglieder dieses politischen Gremiums zu unseren Veranstaltungen ein, oft erhielten wir keine Antwort auf unsere Schreiben, unsere Anfragen und unsere Angebote; noch seltener folgten Ortsbeiratsmitglieder unserer Einladung oder informierten sich über den Stand der Entwicklungen. Wie können Vertreter aus Politik und Verwaltung Entscheidungen treffen, wenn sie nicht informiert und/ oder interessiert sind?
Oft hört man die Aussage, dass der wirtschaftlichen Entwicklung und Förderung oberste Priorität beigemessen wird. „Geht es der Wirtschaft gut – geht es der Kultur gut“. Überhaupt gibt es eine Menge Dinge, die in den Agenden der Städte, Gemeinden, Landkreise, Bundesländern, der Bundesrepublik, Europas weit vor der Förderung der Kunst und Kultur stehen. Wöchentliche neue Hiobsbotschaften aus der Wirtschaft vereinnahmen alle Kräfte, um die Einbrüche nur ja nicht über uns allen zusammenschlagen zu lassen. Ich komme mir ein bisschen vor wie auf der Titanic: zu schnelle Fahrt, die drohende Gefahr wird ignoriert, bis sie eine riesige Schramme in den Schiffsrumpf reißt. Einige Banken und große Unternehmen werden als Passagiere der 1. Klasse als erste in die Rettungsboote verfrachtet, die natürlich bei weitem nicht genügen und ganz unten in der 3. Klasse säuft die Kultur einfach ab – das bekommt im allgemeinen Chaos ohnehin keiner mit und wer vermisst schon Passagiere, die nicht über ein „tragfähiges Konzept“ verfügen – sprich: Eigen-Kapital!
Um mein heutiges Gedankengespinnst einzurahmen, zitiere ich an dieser Stelle aus der Rede zur Eröffnung der artig’13 von Stephan A. Schmidt, Vorsitzender des artig e.V., während der Vernissage am 20. September 2013: „Kunst und Kultur jedoch sind dieses Geld wert, weil das weder Almosen für Bettler noch Rettungsschirme für Zocker sind, sondern Investitionen in die Zukunft einer gesamten Gesellschaft – denn: Geht es der Kultur gut, geht es – auch – der Wirtschaft gut. Und vor allem dem Menschen.“ Das spricht mir wirklich aus dem Herzen Herr Schmidt und ich hoffe, dass vielleicht der ein oder andere Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung sich durch diese Worte an seine Verantwortung erinnert fühlt und idealerweise auch an seine ursprüngliche Motivation, Gesellschaft aktiv zu gestalten, soziale Gerechtigkeit wiederherzustellen und Bürgern aller Altersschichten den Zugang zu kreativen, selbstbestimmten Ausdrucksweisen zu gewähren, die dann auch Lebensqualität verbessern können.

JA


Derzeit finden Vorgespräche zu einem Treffen engagierter, aktiver Senftenberger statt, die sich am 7. März 2018 über die aktuelle Situation für Kultur, Kulturelle Bildung und Erinnerungskultur in Senftenberg und Umland austauschen werden. Das Hauptanliegen wird sein, gemeinsam Wege zu finden, die Bedingungen mithin die Lage in diesem Bereich, der zu den "freiwilligen Aufgaben" (NICHT mehr zu den Pflichtaufgaben) der Kommunen gehört, zu verbessern.

Bei Interesse an einer Teilnahme bitten wir um eine Rückmeldung an Wolfgang Wache.
Telefon: 03573-147663 ~ Literaturzentrum "Ich schreibe!"
E-Mail: nlz-ich-schreibe[at]gmx.de



Freitag, 2. Februar 2018

Die Menschen um ihn herum waren sein Leben

In seinen Fotos fanden sich auch immer mal Blumen oder arrangierte Motive, aber die Mehrzahl der Fotos zeigen Menschen mitten im Leben. Die Menschen um ihn herum waren sein Leben und das hat er in seinen Fotos eingefangen.

Kritiane Marx über ihren Großvater Heinz Herzog

Fotografien von Heinz Herzog sind im Buch
"Das schwarze Gold ist verbrannt"
veröffentlicht.

Das schwarze Gold ist verbrannt
ISBN 978-3-940294-94-4
verlag*wache wolfgang
Softcover 17 x 24 cm
96 Seiten