Mittwoch, 29. April 2026

Yana Arlt ~ World Labyrinth Day ~ Tag des offenen Ateliers


 

Yana Arlt

LandArt & Labyrinth & Lyrik

 

Tag des offenen Ateliers

Samstag, 2. Mai 2026, 14 - 18 Uhr

Sonntag, 3. Mai 2026, 11 - 18 Uhr

MARGA-Atelier
Platz des Friedens 2 01968 Brieske
Bitte Ateliereingang über Margahof nutzen 

 

World Labyrinth Day

Samstag, 2. Mai 2026, 12 - 14 Uhr

Martin-Luther-Kirche Brieske 

 

Dienstag, 28. April 2026

14. Januar 2026 80ster Geburtstag PETER DRESCHER ~ 28. April 5ter Todestag

In unserer diesjährigen Veranstaltung "Literarisches Schaffen in der Lausitz ~ Früher, Heute, Morgen" werden wir am 8. November Werke von Peter Drescher vorstellen.

 


 


 

 

Montag, 27. April 2026

Inspirieren lassen ~ Geschrei durch die Natur

Ich surfe auf den Holzschnitten über Aquarelle bis zu den Kreide- und Kohlegrafiken. Leben steckt in diesen Motiven. Leben in allen Druckfarben. Leben in mehreren Farbschichten. Leben in Schwarz und Weiß. Hochdruckverfahren. Tiefdruckverfahren. Flachdruckverfahren. Grobe Pinselstriche. Feinste Pinselstriche. Ich versinke in „Abend. Melancholie I“, ein Farbholzschnitt, der sonst im Munchmuseum in Oslo zu sehen ist. Ich werde ermahnt, auf die Abstandsmarkierungen zu achten. Ich werde ermahnt, mit den Händen nicht zu nah an die Bilder zu kommen. Ich werde aufmerksam beobachtet. Ich beobachte aufmerksam – wie plötzlich der Wind in das Haar des Mädchens fährt, das sich an den Birkenstamm lehnt; wie sich eine Fruchtfliege auf das „Stilleben mit Früchten und französischem Weißbrot“ setzt; wie das Spinnrad surrt und der Wollfaden durch die Hände der „Spinnenden Bäuerin“ gleitet; wie sich die Barthaare des alten Mannes beim Räuspern neu ordnen; wie der Wein riecht in der Flasche, die vor Edvard auf dem Tisch steht; wie sich die Köpfe der drei „Mädchen auf der Brücke“ beim Tuscheln und Kichern hin und her wiegen... ich beobachte das alles, ich höre es, rieche es, spüre es. Nur jetzt nicht hinsetzen. Wenn man einmal sitzt, fällt es schwer, wieder aufzustehen und weiterzugehen. Die Bilder haben sich in den drei Stunden seit Betreten der Ausstellungsräume geändert. Sie sind lauter geworden. Sie sind leiser geworden. Sie sind dunkler geworden. Sie sind bunter geworden. Die Leben der beiden Künstler haben mit meinem Leben zu tun – das Sitzen am Sterbebett, die knisternde Kruste des frischen Baguettes, das Luft- und Seebaden... der Hunger nach Unbeschwertheit, der Durst nach Erlösung-Vergebung-Vergessen. Warum versteht es denn keiner? Warum hält es nicht jemand mit aus, dieses „ich weiß es nicht“? Warum die schnellen Antworten, die kurzen Sätze, die doch niemals wahre Antworten sein können. Der Himmel reicht nicht bis zum Leinwandrand. Den Kopf umgibt ein blauer Haarreif. Haar und Himmel. Arm und Rinde. Fuß und Wiese. Noch nie waren mir die Worte so falsch vorgekommen – Halbwahrheiten im serifenlosen Grotesk auf den Wänden der Ausstellungsräume. Die Zusammenhänge gehen verloren. Die Verbindungen zu Wurzeln werden gekappt. Noch einmal steige ich auf das Brett und lasse mich hinaus tragen von Wellen und Wind.

Yana Arlt

Edvard Munch

Ich ging spazieren mit zwei Freunden – da sank die Sonne – Auf einmal ward der Himmel rot wie Blut – ich hielt inne, fühlte mich erschöpft – ... Meine Freunde gingen weiter, und ich stand allein, bebend vor Angst – Mir war, als ginge ein mächtiges, unendliches Geschrei durch die Natur.

Textquelle: deutschlandfunkkultur

 

albertinum.skd.museum/ausstellungen/paula-modersohn-becker-und-edvard-munch/

 

 

 

 

 

 

Wolfgang Wache ~ Tag des offenen Ateliers 2. & 3. Mai


 

Wolfgang Wache

Zeichnung & Lyrik

 

Tag des offenen Ateliers

Samstag, 2. Mai 2026, 14 - 18 Uhr

Sonntag, 3. Mai 2026 11 - 18 Uhr

MARGA-Atelier
Platz des Friedens 2 01968 Brieske
Bitte Ateliereingang über Margahof nutzen 

 

 

Samstag, 25. April 2026

Gruß zum Wochenende 17kw26


 

Die Ehe ist wie eine belagerte Burg.
Die, die drin sind, wollen raus,
und die, die draußen sind, wollen rein.


Textquelle: herzerobern.de

 

 

Freitag, 24. April 2026

Auftakt zu den "Bücherkindern Senftenberg"

Welttag des Buches
SchülerInnen erfahren mehr über die
Literatur der Lausitz
und versuchen sich selbst als junge AutorInnen.
Demnächst präsentieren wir die schönsten Texte in unserer
MARGA-Schaufenstergalerie.

 

Gestern hatten wir SchülerInnen aus Senftenberg/ Brieske zu Gast in der "Lausitzer Literatursammlung", die zum Verein "Ich schreibe!" gehört. Schreiben - Lesen - Bücher gestalten. Das sind die Themen unseres Vereins.

Wer selbst Geschichten und Gedichte schreibt, ist eingeladen, sich den "Bücherkindern Senftenberg" anzuschließen und gemeinsam mit anderen Schreibenden das neue Buch zu gestalten.

 


 

Anmeldung:

NLZ "Ich schreibe!" e.V.
Im Margahof 3
01968 Senftenberg OT Brieske

nlz-ich-schreibe@gmx.de

www.nlz-ich-schreibe.de
nlz-ich-schreibe.blogspot.com

 

Informationen gibt es auch persönlich beim Tag der Baukultur am 30. Mai in Brieske und beim Kindertag der Stadt Senftenberg am 5. Juni auf dem Neumarkt Senftenberg.

 

 

Donnerstag, 23. April 2026

23. April ~ Welttag des Buches



 


TIPP 

Ein Blog-Beitrag aus dem Jahr 2021: 

https://nlz-ich-schreibe.blogspot.com/lieblingsbucher-von-vereinsmitgliedern.html 

 

 

Welche sind deine Lieblingsbücher / Bücher, die dich prägten?

schreib uns: nlz-ich-schreibe@gmx.de  oder

über das Kontaktformular gleich hier links neben den Posts

👈 

 


 

Dienstag, 21. April 2026

Jetzt anmelden: Kunstpleinair für alle / 12. - 14. Juni / MARGA-Atelier Brieske

 

P R E S S E M E L D U N G

Alle können Kunst machen in Brieske-Marga

Geschichten schreiben, zeichnen, malen, Linolschnitt, Stempelkunst, LandArt es gibt viele Möglichkeiten, sich beim diesjährigen Kunstpleinair vom 12. bis 14. Juni in Brieske-Marga auszuprobieren. An 3 Sommertagen öffnet der „Ich schreibe!“ e.V. das MARGA-Atelier für Kreative jeden Alters. Für Kinder und für Jugendliche wird es spezielle Angebote geben. Anmelden kann man sich per E-Mail: nlz-ich-schreibe@gmx.de. Mehr Informationen gibt es auf der Website: www.nlz-ich-schreibe.de 

 


 


Montag, 20. April 2026

Inspirieren lassen ~ Alle Jahre wieder

 

Nein, ich meine nicht das Lied „Alle Jahre wieder kommt das Christuskind“, das zur Weihnachtszeit intoniert wird. Ich meine auch nicht das ironische „Alle Jahre wieder“, dass man angesichts der Betriebskostenabrechnung, des Zahnarzttermins oder der Frist für die Einkommenssteuererklärung augenrollend quittiert. Ich meine die kleinen persönlichen „Rituale“. Von denen man selbst vielleicht gar nicht mehr so genau weiß, wann und wie sie begonnen haben, wann und wie sie zu einer wiederkehrenden Handlung im Verlauf des Tages, des Monats, des Jahres wurden. Manche sind an ein Datum gebunden, manche an einen Zeitraum – allgemeine Daten und Zeiträume, die mit individueller Bedeutung gekoppelt werden. Für den Rest der Welt spielt der 20. April gar keine Rolle – außer, dass es in diesem Jahr ein f---ing Montag ist und man wieder auf Arbeit muss, wo gerade dicke Luft herrscht und man so überhaupt keine Lust hat. Für den Rest der Welt ist das Blühen des Sauerkirschbaums nur eine ganz normale Obstbaumblüte, bei der man in Gedanken vielleicht schon panisch auf die Vorräte der Marmeladen- und Kompottgläser schaut. Für einen Teil der Welt war der vergangenen Samstag, der 18. April 2026, der Tag des Frühjahrsputzes in der Stadt Senftenberg, für einen anderen Teil der Welt war es der Lampenfiebertag zum Bezirksausscheid des Bundesweiten Vorlesewettbewerbs, für einen Teil der Welt war es ein Baumarkttour-Autowasch-Gartenarbeits-Tag... jemand hat Geburtstag, jemand wird beerdigt, jemand heiratet, jemand lernt jemanden kennen, es wird eine Regenwaldfläche von rund 4.340 Fußballfeldern abgeholzt, weit über 1.900 Menschen suizidieren sich weltweit, 748 Millionen Tonnen Gletschereis schmelzen, schätzungsweise 150 Tierarten sterben aus, „Forschende der Universität Greifswald haben eine Methode entwickelt, um Blutplasma herzustellen, das für alle Blutgruppen einsetzbar ist. Das vermeidet Engpässe und verbessert vor allem die Versorgung in Notfällen. Das Paul-Ehrlich-Institut hat die Methode bereits zugelassen.“ (Textquelle: goodnews.eu vom 17.4.2026). Noch mehr gute Neuigkeiten gibt es HIER.
Es gibt für mich zwei besondere Zeremonien, die während der Kirschbaumblüte stattfinden. Eine habe ich zumindest in diesem Jahr bereits umgesetzt. Es sind nicht nur die gesetzlichen Feiertage, die ein Jahr strukturieren und an denen schon wieder einmal herumgemäkelt wird. Sind Ostern, Pfingsten, Himmelfahrt und andere kirchlich begründete Feiertage noch zeitgemäß in einer zunehmend globalisierten Welt? Vielleicht ist die Frage falsch gestellt! Es sind eben auch die kleinen persönlichen Gepflogenheiten, die Orientierung geben. der starke, schwarze Kaffee vor Sonnenaufgang unter dem blühenden Kirschbaum ist meine Art den Frühling zu begrüßen. Und besonderes Ohrenmerk gilt der Welt der gefiederten Mitgeschöpfe... habt ihr ihn schon gehört? Den Kuckuck? Auch das ein Ritual seit meinen Kindertagen: beim ersten Kuckucksruf klappert man mit dem Portemonnaie, damit das Geld das ganze Jahr über nicht ausgeht. Ok, ist in Zeiten des zunehmenden bargeldlosen Zahlens auch nicht mehr zeitgemäß – aber Geldkarten, Coupos und Punktesammelkarten aneinander zu schlagen, macht halt echt keinen Spaß. Von dem akustischen Desaster mal ganz zu schweigen.

Yana Arlt


Falschzitate
Kuckucks-Zitate - kennen auch Sie ein paar davon?

"Am Ende wird alles gut und wenn es nicht gut ist, ist das nicht das Ende." Das ist doch ein Zitat von John Lennon, oder? Falsch, weiß Literaturwissenschaftler und Autor Gerald Krieghofer. Der Experte klärt über Falschzitate auf.
Wie kommen falsche Zitate zustande?
"90 Prozent entstehen durch Gedächtnisirrtum und Wunschdenken, Versehen", erklärt Gerald Krieghofer. Falschzitate gab es immer schon, aber durch das Internet, die Sozialen Medien und vor allem durch die Onlinezitatsammlungen, die Zitate ohne Quellen ins Netz stellen, wurde die Verbreitung von Kuckucks-Zitaten beschleunigt und hat sich ein wenig verselbstständigt.


Textquelle: br.de

 


 

 

"Ich schreibe!" ist dabei! Kindertag der Stadt Senftenberg am 5. Juni

Bildquelle: senftenberg.de

 

 


Ferienworkshop "Labyrinth"

Labyrinthplane im Margahof
Lausitzer Lyrikfestival
Foto: Carmen Winter





Samstag, 18. April 2026

Gruß zum Wochenende 16kw26

 


 

Er: „Worauf stehts du?“

Sie: „Auf Käsechips.“

Er: „Nein, ich meinte im Bett.“

Sie: „Erdbeertorte, die krümelt nicht so.“


Textquelle: MadeMyDay.com

 

Donnerstag, 16. April 2026

Sechzehnter April 20**


 

 Verlust & Trauer

 

Schicke mir dein Gedicht über Verlust und Trauer ~ ich gebe ihm einen Raum bei meiner Lesung am 23. April im Trauercafe "Lichtblick".

Sende deinen Text (max. 250 Zeichen) bis zum 21.4.2026 an: nlz-jana.arlt@gmx.de

Mit der Zusendung gibst du dein Einverständnis, dass ich deinen Text mit Nennung deines Namens oder deines Pseudonyms am 23. April im Trauercafe vortrage.

 


 

 

Mittwoch, 15. April 2026

"Lausitzer Labyrinth" ~ erste Striche

Beim "Tag der Baukultur" informieren wir über das Kunstprojekt "Lausitzer Labyrinth".

Aber ehe die ersten Ideen, Texte und Skizzen entstehen, bedarf es umfangreicher Recherchen. In der "Lausitzer Literatursammlung" verfügen wir über vielfältiges Material zur Geschichte und den Geschichten der Lausitz, über Bräuche und Trachten der Region und vieles mehr. Es geht nicht darum, diese Informationen nur zusammenzutragen und zu präsentieren sondern darum, eine eigene Sprache zu finden, die diese Inhalte auf sehr persönliche und individuelle Art und Weise vermittelt.

Ein sehr wichtiges Thema ist die Kulturelle Bildung! So werden wir im Kunstpleinair vom 12. bis 14. Juni 2026 die Teilnehmenden dazu inspirieren, das "Lausitzer Labyrinth" mitzugestalten.

 


 





aus unserem POSTEINGANG: 18. April / 18 Uhr / Cottbus / Hornbergers Salon mit dem Gast Peter "Pete" Ilmaschk

Bitte beachten Sie, dass für die Veranstaltungen, für die der Verein Informationen und Einladungen erhält, der "Ich schreibe!" e.V. kein Mitveranstalter ist. Wir möchten in der Rubrik "aus unserem POSTEINGANG" auf interessante interdisziplinäre, internationale, interreligiöse Formate aufmerksam machen. Die Verantwortung für Organisation und Inhalt obliegt dem jeweiligen Veranstalter!
 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
wieder einmal ist es so weit für

Hornbergers Salon
Gast: Peter „Pete“ Ilmaschk - Zusammenrücken!
Sa, 18. April 2026 um 18:00 Uhr
(Einlass 17:45 Uhr)

im Eck 51
, Bahnhofstraße 51, 03046 Cottbus

Hornberger, selbst Liedermacher und inzwischen ansäßig in Cottbus, stellt den Cottbusser Liedermacher und
Protestsänger Peter „Pete“ Ilmaschk vor. Dieser präsentiert seine aktuellen Sonx unter dem Titel: Zusammenrücken!
Ilmaschk singt zur Gitarre (+ Mundharmonika) für Frieden, Gleichberechtigung, Liebe, Vielfalt, Widerstand und Freiheit.
Mehrt infos: tiktok@pete.ilmaschk

Im Anschluss kommt, wer will, mit dem Künstler bei leckeren Schmalzbroten mit Gurken ins Gespräch.

Eintritt: frei
(Um eine Spende für den Künstler und das Eck 51wird gebeten.)


Sie sind herzlich eingeladen.

Und natürlich würde ich mich freuen über die Verteilung der Info über Ihre Kanäle.

Mit besten Dank im Voraus und mit freundlichem Gruß verbleibe ich
Günther W. Hornberger

 

 

Dienstag, 14. April 2026

2. MAI ~ World Labyrinth Day ~ Welttag des Labyrinths


 

Laternen zu verschiedenen Anlässen sind in den vergangenen Wochen zu einem Herzensprojekt geworden. Bisher gab es noch keine Laterne zum Thema Labyrinth. Ihr seht, ich arbeite daran. Bis zum World Labyrinth Day, dem 2. Mai 2026, wird sie fertig und ich bin sehr gespannt, wie sie letztendlich, nach allen umgesetzten und verworfenen Ideen, aussehen wird.

Yana 

 

 

 

Willkommen in Deutschland, in der Niederlausitz, in der Gartenstadt Marga! Wir gestalten am 2. Mai 2026 ein temporäres, begehbares Labyrinth vor der Martin-Luther-Kirche. In diesem Jahr laden wir Maler von „Wandersteinen“ ein, ihre Steine für die Gestaltung der Mitte mitzubringen.

Welcome to Germany, to Lower Lusatia, to the garden city of Marga! On May 2nd, 2026, we will be creating a temporary, walkable labyrinth in front of the Martin Luther Church. This year, we invite painters of "traveling stones" to bring their stones to decorate the center.

 

 

Hier geht es zu einer wunderschönen Labyrinth-Meditation

 

aus unserem POSTEINGANG: 24.4. / 18 Uhr / Ruhland / Vernissage "Alles fließt - Dauer im Wandel"

Bitte beachten Sie, dass für die Veranstaltungen, für die der Verein Informationen und Einladungen erhält, der "Ich schreibe!" e.V. kein Mitveranstalter ist. Wir möchten in der Rubrik "aus unserem POSTEINGANG" auf interessante interdisziplinäre, internationale, interreligiöse Formate aufmerksam machen. Die Verantwortung für Organisation und Inhalt obliegt dem jeweiligen Veranstalter! 
 

 

Liebe Kunstfreundinnen und Kunstfreunde


Sehr herzlich möchten wir Sie und Euch zum kommenden Kunsttreff am Freitag (!) den 24. April, 18 Uhr nach Ruhland einvernehmlich mit dem Gastgeber in die Evangelische Kirche einladen!

 

 

 

Mit der Vernissage "ALLES FLIESST – DAUER IM WANDEL wird die Ausstellung - kuratiert von Barbara Seidl-Lampa - vieler uns bekannter Künstler und Künstlerinnen eröffnet.

Wir freuen uns auf Ihr und Euer Kommen!

Mit bestem Gruß,

i.A. Bernhard Glück


Wichtiger Hinweis: Es wäre sehr freundlich und für die Planung hilfreich, wenn die Teilnahme an der Veranstaltung angezeigt wird. Dankeschön!

Treffpunkt: Evangelische Kirche Ruhland, Kirchplatz 2, 01945 Ruhland
 

 

Montag, 13. April 2026

Inspirieren lassen ~ Wendekreis des Steinbocks


Es war wie ein Spaziergang durch Raum und Zeit ~ die Führung durch die Sonderausstellung „800 Jahre Aberglaube und Magie“, die am vergangenen Sonntag zum letzten Mal im Museum Westlausitz in Kamenz geöffnet war. Erst konnte ich es gar nicht verstehen, dass mir eine Anmeldung zur Führung sehr ans Herz gelegt wurde. Ein Museum. Eine Ausstellungsführung. Ein Sonntagnachmittag. Na gut, dann melde ich uns mal an. Die Tür zum Eingangsbereich war kaum zu öffnen, so viele Menschen standen beim Einlass an. Ich war überrascht. Und erfreut und erleichtert, dass ich der Empfehlung Folge geleistet hatte. Nun stand ich also mit den ausgedruckten Buchungen in der langen Schlange und war etwas unruhig, denn in einer Viertelstunde sollte bereits die Führung beginnen... Alles war wunderbar organisiert, ich bewunderte die Ruhe und das systematische Vorgehen der jungen Frau an der Kasse. Auch die beiden Nachzügler unserer kleinen Gruppe waren bald eingetroffen, wir suchten uns ein (Steh)Plätzchen im ersten Ausstellungsraum und es ging los. Ein mumifizierter Hasenfötus, Briefe, die abgeschrieben und bei sich getragen vor Hieb-, Stich- und Schusswunden schützen, an die Pforten genagelte Eulen, ein Stück Holz einer vom Blitz getroffenen Eiche, kleine Figuren in Krötenform sogenannte Gebärmutterkröten, Hexenprozesse in Görlitz, schreiende/kreischende Alraunen, Wolle vom Hodensack des Lamaschafes, Mutterkornmühle, Alchemie und Astrolabium... ich nehme die Ausführungen von Friederike Koch-Heinrichs wie ein Schwamm auf. Einiges kenne ich bereits, weil ich mich ja ein Leben lang mit den Themen Volksglaube und Magie auseinandersetze aber einige Informationen sind mir neu und natürlich interessieren mich besonders die regionalen Ausstellungsexemplare und Geschichten. Vor der Vitrine mit dem Astrolabium schweife ich mit meinen Gedanken kurz ab. Die alten Messinstrumente faszinieren mich – Kompass, Astrolabium, Sonnenuhr... da stellt sich natürlich gar nicht die Frage, ob ich den Ausstellungskatalog mitnehme oder nicht. Vollkommen erschöpft lassen wir uns auf die Stühle des Museumscafés plumpsen. Es ist mittlerweile halb fünf Uhr Nachmittag. Noch gibt es ein Stück Kuchen, einen Kaffee, einen freundlichen Mann, der unsere Bestellung aufnimmt und bald auch die gefüllten Tassen und Teller bringt. Ich hatte recherchiert, welche Cafés es in Kamenz gibt, die am Sonntag geöffnet sind. Meine Informationen stoßen auf taube Ohren. Wenn man schonmal hier ist, schaut man sich auch die Dauerausstellung an. Zwischen den Happsen und Schlucken wird das Erlebte und Erfahrene ausgewertet. Ich muss zugeben, dass ich mir noch mehr Ausführungen über „Aberglaube und Magie“ speziell in unserer Heimatregion, in der Lausitz erhofft hatte – ich denke an die „Vorschriften“ für die 12 Raunächte, an Zauberkräuter und Heilsteine, an die Mythologie der Slawen, an Bräuche... wie das Maifeuer/ die Walburgisnacht, die fatalerweise auch als „Hexenfeuer“ oder „Hexenbrennen“ bezeichnet werden und ja in wenigen Tagen zumeist auf den Dörfern der Lausitz unter dem Maibaum lodern. Die Räume der Sonderausstellung sind nicht groß und eine Herausforderung mit zwei knapp zeitversetzten Führungen à 20 Personen. Dem Zauber, der Magie der Exponate tun sie keinen Abbruch.
Und nun frische ich mein Wissen über die Funktionsweise eines Astrolabiums auf, das übrigens auf die „Geburtsdaten“ der Stadt Kamens eingestellt ist – so erzählte es die Museumsleiterin und Archäologin Koch-Heinrichs. Übrigens: Chapeau! Was die beiden Frauen, die Dutzende Besucher durch die Ausstellung führten, an diesem Tag mit ihren Stimmen und Füßen leisteten, war „Hochleistungssport“.

Yana Arlt


Jedes Astrolabium besteht aus einem Gehäuse, der Mater, mit einer zylindrischen Vertiefung zur Aufnahme der Einlegescheibe, dem Tympanon, falls vorhanden, und der durchbrochenen Scheibe, der Rete, die im wesentlichen aus einem Ring für den Wendekreis des Steinbocks und einem Ring für die Ekliptik besteht. Beide sind durch einen Steg mit einander verbunden, der durch den Nordpol geht. Dort liegt die Achse, um die sich die Rete drehen lässt. Diese, d.h. die Ekliptik, ist in der Abbildung nach oben gedreht, nicht ganz nach Süd-Nord, etwa 6º nach rechts, wie man an der rechteckigen Öse am oberen Ende der Ekliptik gegen die Mater sehen kann.

Man beachte, dass der Wendekreis des Steinbocks innen und die Ekliptik außen am jeweiligen Metallring anliegt. Bei manchen Nachbildungen ist das falsch wiedergegeben


Textquelle: https://www.experimentis-shop.de/erklaerung-zu-astrolabium-und-armillarsphaere

 


  

Kalenderkunst ~ Kunstkalender

Schwupps, schon haben wir April und wir arbeiten an den Kalendern 2027, die zum "Tag des offenen Ateliers" in 3 Wochen als Ansichtsexemplare vorliegen sollen.


 

 


 

 

Samstag, 11. April 2026

Gruß zum Wochenende 15kw26

 

 


 

Das Gute an Tee ist,
du kannst ihn auf Arbeit trinken.

Das Gute an Whiskey ist,
er schaut aus wie Tee.


Textquelle: MadeMyDay.com

 

 

Freitag, 10. April 2026

Frühling in der MARGA-Schaufenstergalerie

 Wie wundervoll, die Birkenblättchen sind draußen, die Hasen - handgemacht von Irina Wache - scheinen wie berauscht von der Frühlingsstimmung, sie träumen sich auf saftige und duftende Wiesen ~

Der Sonntag, 12. April 2026, ist die sogenannte "Weiße Ostern" oder "Kleine Ostern" - kommt bei einem Spaziergang durch die Gartenstadt Marga doch die beiden Hasen in unserem Schaufenster mal besuchen. Ab 27.4. gestalten wir die Schaufenster neu und bereiten somit den "Tag des offenen Ateliers" 2. & 3. Mai und den Welttag des Labyrinths/ World Labyrinth Day 2. Mai vor.

 


 

 

Donnerstag, 9. April 2026

Ich freue mich auf meine Lesung aus den Apriltexten am 23. April ~ Welttag des Buches

In 2 Wochen lese ich aus den "Gesammelten Jahreszeitentexten ~ März bis Mai".

Das Kapitel mit den Apriltexten ist mit "Zwischen verblühten Kroküssen" betitelt.

Bei Interesse schon vorher einmal im Buch zu blättern - HIER kann man es bestellen.

 

Platzreservierungen: nlz-ich-schreibe@gmx.de 

  

 www.buecherfrauen.de


Mittwoch, 8. April 2026

Montag, 13.April, 17 Uhr Treff des "Freundeskreis Brieske/ Briesker Kirche"

Ein besonderer TIPP: Schaut euch diesen "Rundflug" auf Instagram an :-)

https://www.instagram.com/reels/DWhAMSHDDq8/ 

 


 https://www.facebook.com/martin.luther.kirche.brieske

Auf der fb-Seite der Martin-Luther-Kirche Brieske 
gibt es auch Fotos der Osterandacht, 5. April 2026. 


TOPs: 

Vorbereitung "Tag der Baukultur" (30. Mai)

Vorbereitung "Tag der Industriekultur" (8. August)

Ideensammlung "Tag des offenen Denkmals" (13. September)

 

 

Dienstag, 7. April 2026

Inspirieren lassen ~ Ostern war's / Wolfgang Wache „Gedanken zu meinem Gedicht“

 

Gedanken zu meinem Gedicht:

In meinem Gedicht „Ostern war’s“ begegne ich mir selbst im Schreiben. Ich sehe das Leben im Vergleich zur Zirkuswelt, weil sich in ihrer Romantik die ganze Einmaligkeit des Daseins spiegelt: diese Mischung aus Schönheit, Gefahr und dem flüchtigen Glanz eines Moments, der nur existiert, weil er jederzeit kippen kann. Die Manege, das Seil, die Sägespäne – all das steht für mich nicht für Zirkusromantik im äußeren Sinn, sondern für die innere Welt des Erlebens, in der Staunen und Risiko untrennbar verbunden sind. Kunst erscheint mir darin als Befreiung aus dem Immergleichen, als Versuch, im Ungleichgewicht einen eigenen Stand zu finden. Das Selbstgespräch im Text zeigt mein Ringen mit dem Sinn des Schreibens – ob ich es für mich tue oder für andere, oder ob Schreiben selbst schon ein notwendiger Akt des Daseins ist. Die durchgebogenen Leiterholme und der Angstschweiß stehen für mein Vorankommen trotz Furcht, während die Erinnerungen an die frühen bewegten Bilder meine Faszination für das Staunen und die menschliche Erfindungskraft ausdrücken. Ostern wird für mich zum Symbol innerer Wandlung, eines wiederkehrenden Aufbruchs. So lese ich mein Gedicht als ein existenzielles Selbstporträt: ein Nachdenken über das Leben als Kunststück, über das Schreiben als Balance und über das Menschsein als fortwährende Wiederkehr im glitzernden, gefährlichen, wunderbaren Zelt unserer eigenen Erlebniswelt.


Textquelle: www.wolfgang-wache.de


Aufwirbelnde Sägespäne.
Manege
Orchester spielte leise
Unter dem aufgespannten Lebenszelt
voll Neugierde

Musik des Daseins
Mensch
auf zwei Beinen
Versucht das Stehen
auf einem

unsere ersten Gehversuche
Kunststücke
Naturregeln bedroht.
Schöpfung aus dem Nichts
Hände vor die Augen

Auf dem hohen Seil
Füße
behutsam präzis aufgesetzt
Fehltritt öffnet Tiefe
der erlebbar tödlich ist


Auszug aus:
Ostern war s‘ ( am 05.04.2026 ab 5.45 Uhr geschrieben bis 11.19 Uhr von Wolfgang Wache) 

 


Sie sind da ~ unsere Visitenkarten

In den vergangenen Wochen hatten wir so viele angenehme, spannende, inspirierende Begegnungen und als dann die Frage kam: "Wie kann ich dich/ Sie erreichen?", da begann das große Rumdrucksen und das wilde Gekrame in irgendwelchen Taschen und Rucksäcken. Wir haben gemerkt: Visitenkarten müssen her! Nix Großes - also im übertragenen wie im konkreten Sinn, denn wo landen Flyer und Broschüren? ... genau!

Also, wer uns demnächst anspricht, bekommt dieses Ass auf den Tisch geschlagen... Jetzt sollten wir nur darauf achten, ein paar der 500 Stück auch bei uns zu tragen.