Dienstag, 14. April 2026

2. MAI ~ World Labyrinth Day ~ Welttag des Labyrinths


 

Laternen zu verschiedenen Anlässen sind in den vergangenen Wochen zu einem Herzensprojekt geworden. Bisher gab es noch keine Laterne zum Thema Labyrinth. Ihr seht, ich arbeite daran. Bis zum World Labyrinth Day, dem 2. Mai 2026, wird sie fertig und ich bin sehr gespannt, wie sie letztendlich, nach allen umgesetzten und verworfenen Ideen, aussehen wird.

Yana 

 

 

 

Willkommen in Deutschland, in der Niederlausitz, in der Gartenstadt Marga! Wir gestalten am 2. Mai 2026 ein temporäres, begehbares Labyrinth vor der Martin-Luther-Kirche. In diesem Jahr laden wir Maler von „Wandersteinen“ ein, ihre Steine für die Gestaltung der Mitte mitzubringen.

Welcome to Germany, to Lower Lusatia, to the garden city of Marga! On May 2nd, 2026, we will be creating a temporary, walkable labyrinth in front of the Martin Luther Church. This year, we invite painters of "traveling stones" to bring their stones to decorate the center.

 

 

Hier geht es zu einer wunderschönen Labyrinth-Meditation

 

aus unserem POSTEINGANG: 24.4. / 18 Uhr / Ruhland / Vernissage "Alles fließt - Dauer im Wandel"

Bitte beachten Sie, dass für die Veranstaltungen, für die der Verein Informationen und Einladungen erhält, der "Ich schreibe!" e.V. kein Mitveranstalter ist. Wir möchten in der Rubrik "aus unserem POSTEINGANG" auf interessante interdisziplinäre, internationale, interreligiöse Formate aufmerksam machen. Die Verantwortung für Organisation und Inhalt obliegt dem jeweiligen Veranstalter! 
 

 

Liebe Kunstfreundinnen und Kunstfreunde


Sehr herzlich möchten wir Sie und Euch zum kommenden Kunsttreff am Freitag (!) den 24. April, 18 Uhr nach Ruhland einvernehmlich mit dem Gastgeber in die Evangelische Kirche einladen!

 

 

 

Mit der Vernissage "ALLES FLIESST – DAUER IM WANDEL wird die Ausstellung - kuratiert von Barbara Seidl-Lampa - vieler uns bekannter Künstler und Künstlerinnen eröffnet.

Wir freuen uns auf Ihr und Euer Kommen!

Mit bestem Gruß,

i.A. Bernhard Glück


Wichtiger Hinweis: Es wäre sehr freundlich und für die Planung hilfreich, wenn die Teilnahme an der Veranstaltung angezeigt wird. Dankeschön!

Treffpunkt: Evangelische Kirche Ruhland, Kirchplatz 2, 01945 Ruhland
 

 

Montag, 13. April 2026

Inspirieren lassen ~ Wendekreis des Steinbocks


Es war wie ein Spaziergang durch Raum und Zeit ~ die Führung durch die Sonderausstellung „800 Jahre Aberglaube und Magie“, die am vergangenen Sonntag zum letzten Mal im Museum Westlausitz in Kamenz geöffnet war. Erst konnte ich es gar nicht verstehen, dass mir eine Anmeldung zur Führung sehr ans Herz gelegt wurde. Ein Museum. Eine Ausstellungsführung. Ein Sonntagnachmittag. Na gut, dann melde ich uns mal an. Die Tür zum Eingangsbereich war kaum zu öffnen, so viele Menschen standen beim Einlass an. Ich war überrascht. Und erfreut und erleichtert, dass ich der Empfehlung Folge geleistet hatte. Nun stand ich also mit den ausgedruckten Buchungen in der langen Schlange und war etwas unruhig, denn in einer Viertelstunde sollte bereits die Führung beginnen... Alles war wunderbar organisiert, ich bewunderte die Ruhe und das systematische Vorgehen der jungen Frau an der Kasse. Auch die beiden Nachzügler unserer kleinen Gruppe waren bald eingetroffen, wir suchten uns ein (Steh)Plätzchen im ersten Ausstellungsraum und es ging los. Ein mumifizierter Hasenfötus, Briefe, die abgeschrieben und bei sich getragen vor Hieb-, Stich- und Schusswunden schützen, an die Pforten genagelte Eulen, ein Stück Holz einer vom Blitz getroffenen Eiche, kleine Figuren in Krötenform sogenannte Gebärmutterkröten, Hexenprozesse in Görlitz, schreiende/kreischende Alraunen, Wolle vom Hodensack des Lamaschafes, Mutterkornmühle, Alchemie und Astrolabium... ich nehme die Ausführungen von Friederike Koch-Heinrichs wie ein Schwamm auf. Einiges kenne ich bereits, weil ich mich ja ein Leben lang mit den Themen Volksglaube und Magie auseinandersetze aber einige Informationen sind mir neu und natürlich interessieren mich besonders die regionalen Ausstellungsexemplare und Geschichten. Vor der Vitrine mit dem Astrolabium schweife ich mit meinen Gedanken kurz ab. Die alten Messinstrumente faszinieren mich – Kompass, Astrolabium, Sonnenuhr... da stellt sich natürlich gar nicht die Frage, ob ich den Ausstellungskatalog mitnehme oder nicht. Vollkommen erschöpft lassen wir uns auf die Stühle des Museumscafés plumpsen. Es ist mittlerweile halb fünf Uhr Nachmittag. Noch gibt es ein Stück Kuchen, einen Kaffee, einen freundlichen Mann, der unsere Bestellung aufnimmt und bald auch die gefüllten Tassen und Teller bringt. Ich hatte recherchiert, welche Cafés es in Kamenz gibt, die am Sonntag geöffnet sind. Meine Informationen stoßen auf taube Ohren. Wenn man schonmal hier ist, schaut man sich auch die Dauerausstellung an. Zwischen den Happsen und Schlucken wird das Erlebte und Erfahrene ausgewertet. Ich muss zugeben, dass ich mir noch mehr Ausführungen über „Aberglaube und Magie“ speziell in unserer Heimatregion, in der Lausitz erhofft hatte – ich denke an die „Vorschriften“ für die 12 Raunächte, an Zauberkräuter und Heilsteine, an die Mythologie der Slawen, an Bräuche... wie das Maifeuer/ die Walburgisnacht, die fatalerweise auch als „Hexenfeuer“ oder „Hexenbrennen“ bezeichnet werden und ja in wenigen Tagen zumeist auf den Dörfern der Lausitz unter dem Maibaum lodern. Die Räume der Sonderausstellung sind nicht groß und eine Herausforderung mit zwei knapp zeitversetzten Führungen à 20 Personen. Dem Zauber, der Magie der Exponate tun sie keinen Abbruch.
Und nun frische ich mein Wissen über die Funktionsweise eines Astrolabiums auf, das übrigens auf die „Geburtsdaten“ der Stadt Kamens eingestellt ist – so erzählte es die Museumsleiterin und Archäologin Koch-Heinrichs. Übrigens: Chapeau! Was die beiden Frauen, die Dutzende Besucher durch die Ausstellung führten, an diesem Tag mit ihren Stimmen und Füßen leisteten, war „Hochleistungssport“.

Yana Arlt


Jedes Astrolabium besteht aus einem Gehäuse, der Mater, mit einer zylindrischen Vertiefung zur Aufnahme der Einlegescheibe, dem Tympanon, falls vorhanden, und der durchbrochenen Scheibe, der Rete, die im wesentlichen aus einem Ring für den Wendekreis des Steinbocks und einem Ring für die Ekliptik besteht. Beide sind durch einen Steg mit einander verbunden, der durch den Nordpol geht. Dort liegt die Achse, um die sich die Rete drehen lässt. Diese, d.h. die Ekliptik, ist in der Abbildung nach oben gedreht, nicht ganz nach Süd-Nord, etwa 6º nach rechts, wie man an der rechteckigen Öse am oberen Ende der Ekliptik gegen die Mater sehen kann.

Man beachte, dass der Wendekreis des Steinbocks innen und die Ekliptik außen am jeweiligen Metallring anliegt. Bei manchen Nachbildungen ist das falsch wiedergegeben


Textquelle: https://www.experimentis-shop.de/erklaerung-zu-astrolabium-und-armillarsphaere

 


  

Kalenderkunst ~ Kunstkalender

Schwupps, schon haben wir April und wir arbeiten an den Kalendern 2027, die zum "Tag des offenen Ateliers" in 3 Wochen als Ansichtsexemplare vorliegen sollen.


 

 


 

 

Samstag, 11. April 2026

Gruß zum Wochenende 15kw26

 

 


 

Das Gute an Tee ist,
du kannst ihn auf Arbeit trinken.

Das Gute an Whiskey ist,
er schaut aus wie Tee.


Textquelle: MadeMyDay.com

 

 

Freitag, 10. April 2026

Frühling in der MARGA-Schaufenstergalerie

 Wie wundervoll, die Birkenblättchen sind draußen, die Hasen - handgemacht von Irina Wache - scheinen wie berauscht von der Frühlingsstimmung, sie träumen sich auf saftige und duftende Wiesen ~

Der Sonntag, 12. April 2026, ist die sogenannte "Weiße Ostern" oder "Kleine Ostern" - kommt bei einem Spaziergang durch die Gartenstadt Marga doch die beiden Hasen in unserem Schaufenster mal besuchen. Ab 27.4. gestalten wir die Schaufenster neu und bereiten somit den "Tag des offenen Ateliers" 2. & 3. Mai und den Welttag des Labyrinths/ World Labyrinth Day 2. Mai vor.

 


 

 

Donnerstag, 9. April 2026

Ich freue mich auf meine Lesung aus den Apriltexten am 23. April ~ Welttag des Buches

In 2 Wochen lese ich aus den "Gesammelten Jahreszeitentexten ~ März bis Mai".

Das Kapitel mit den Apriltexten ist mit "Zwischen verblühten Kroküssen" betitelt.

Bei Interesse schon vorher einmal im Buch zu blättern - HIER kann man es bestellen.

 

Platzreservierungen: nlz-ich-schreibe@gmx.de 

  

 www.buecherfrauen.de


Mittwoch, 8. April 2026

Montag, 13.April, 17 Uhr Treff des "Freundeskreis Brieske/ Briesker Kirche"

Ein besonderer TIPP: Schaut euch diesen "Rundflug" auf Instagram an :-)

https://www.instagram.com/reels/DWhAMSHDDq8/ 

 


 https://www.facebook.com/martin.luther.kirche.brieske

Auf der fb-Seite der Martin-Luther-Kirche Brieske 
gibt es auch Fotos der Osterandacht, 5. April 2026. 


TOPs: 

Vorbereitung "Tag der Baukultur" (30. Mai)

Vorbereitung "Tag der Industriekultur" (8. August)

Ideensammlung "Tag des offenen Denkmals" (13. September)

 

 

Dienstag, 7. April 2026

Inspirieren lassen ~ Ostern war's / Wolfgang Wache „Gedanken zu meinem Gedicht“

 

Gedanken zu meinem Gedicht:

In meinem Gedicht „Ostern war’s“ begegne ich mir selbst im Schreiben. Ich sehe das Leben im Vergleich zur Zirkuswelt, weil sich in ihrer Romantik die ganze Einmaligkeit des Daseins spiegelt: diese Mischung aus Schönheit, Gefahr und dem flüchtigen Glanz eines Moments, der nur existiert, weil er jederzeit kippen kann. Die Manege, das Seil, die Sägespäne – all das steht für mich nicht für Zirkusromantik im äußeren Sinn, sondern für die innere Welt des Erlebens, in der Staunen und Risiko untrennbar verbunden sind. Kunst erscheint mir darin als Befreiung aus dem Immergleichen, als Versuch, im Ungleichgewicht einen eigenen Stand zu finden. Das Selbstgespräch im Text zeigt mein Ringen mit dem Sinn des Schreibens – ob ich es für mich tue oder für andere, oder ob Schreiben selbst schon ein notwendiger Akt des Daseins ist. Die durchgebogenen Leiterholme und der Angstschweiß stehen für mein Vorankommen trotz Furcht, während die Erinnerungen an die frühen bewegten Bilder meine Faszination für das Staunen und die menschliche Erfindungskraft ausdrücken. Ostern wird für mich zum Symbol innerer Wandlung, eines wiederkehrenden Aufbruchs. So lese ich mein Gedicht als ein existenzielles Selbstporträt: ein Nachdenken über das Leben als Kunststück, über das Schreiben als Balance und über das Menschsein als fortwährende Wiederkehr im glitzernden, gefährlichen, wunderbaren Zelt unserer eigenen Erlebniswelt.


Textquelle: www.wolfgang-wache.de


Aufwirbelnde Sägespäne.
Manege
Orchester spielte leise
Unter dem aufgespannten Lebenszelt
voll Neugierde

Musik des Daseins
Mensch
auf zwei Beinen
Versucht das Stehen
auf einem

unsere ersten Gehversuche
Kunststücke
Naturregeln bedroht.
Schöpfung aus dem Nichts
Hände vor die Augen

Auf dem hohen Seil
Füße
behutsam präzis aufgesetzt
Fehltritt öffnet Tiefe
der erlebbar tödlich ist


Auszug aus:
Ostern war s‘ ( am 05.04.2026 ab 5.45 Uhr geschrieben bis 11.19 Uhr von Wolfgang Wache) 

 


Sie sind da ~ unsere Visitenkarten

In den vergangenen Wochen hatten wir so viele angenehme, spannende, inspirierende Begegnungen und als dann die Frage kam: "Wie kann ich dich/ Sie erreichen?", da begann das große Rumdrucksen und das wilde Gekrame in irgendwelchen Taschen und Rucksäcken. Wir haben gemerkt: Visitenkarten müssen her! Nix Großes - also im übertragenen wie im konkreten Sinn, denn wo landen Flyer und Broschüren? ... genau!

Also, wer uns demnächst anspricht, bekommt dieses Ass auf den Tisch geschlagen... Jetzt sollten wir nur darauf achten, ein paar der 500 Stück auch bei uns zu tragen.