Dienstag, 26. Mai 2026

Inspirieren lassen ~ Nur noch ein paar Tage

Wieder einmal... Ja, schon wieder... diese Nervosität... dieses Lampenfieber... in Schüben... unkontrollierbar...
Noch 9 Tage bis zum „Tag der Baukultur“ … letztes Org-treffen in der Galerie MARGA. Die Druckerei hat Probleme mit den übermittelten Druckdaten. Gesprächstermin mit Kooperationspartnern – das dann 3 Stunden dauert.
Noch 8 Tage bis zum „Tag der Baukultur“ … es müsen unbedingt die Infoflyer in die Briefkästen der Anwohner! Ich erwarte eine Lieferung „zwischen 9 und 14 Uhr“ nach hause und kann nicht ins NLZ – da liegt die ganze Arbeit … lese Alexanders Romanmanuskript. Ab Freitagabend wird in der Sendeschleife von Seenluft24 unsere Anzeige für den 30. Mai gesendet. Die Stadt Senftenberg schickt uns den Lageplan für das Kinderfest am 5. Juni.
Noch 7 Tage bis zum „Tag der Baukultur“ … Die Patrone des großen Druckers ist leer. Online neue bestellen (das geht erst jetzt, wo wir die Zusage für Fördermittel bekommen und den Mittelabruf versendet haben). Was brauchen wir noch? Gleich einen Satz Kuchengabeln mitbestellt - davon haben wir immer zu wenig, Wäscheleine, Klemmen für die Galeriemeile. Am Morgen habe ich im Garten noch Rasen gemäht, ob wohl der Rasen auf dem Marktplatz noch gemäht wird? Da sollen die Sternzelte aufgebaut werden.
Noch 6 Tage bis zum „Tag der Baukultur“ … es ist schön, frühmorgens im Garten zu sitzen, den Kaffee zu genießen, wie man es nur an einem Sonntagmorgen kann. Pünktlich zum Pfingsfest öffnet sich die erste Päonienblüte. Innerliche Notiz: Blumen für die kleinen Vasen auf den Kaffeetischen am 30. Mai besorgen. Ob die Kalender rechtzeitig ankommen? Programm des Tages im großen Format zum Aushängen ausdrucken.
Noch 5 Tage bis zum „Tag der Baukultur“ … ein herrlich ruhiger Montagmorgen ~ Feiertag! See, Kaffee … im Kopf schwirren die Figuren aus Alexander Kienschs Roman, dabei brauche ich die Kapazitäten für das Ratte-Raz-Stück „Bau – Kuh – Uhr“. So abstrakt funktioniert das nicht wirklich, ich brauche die Figuren auf der Hand, die Bühne im Blickfeld als Inspiration. Ein paar Pfingstgrüße mit der Päonienblüte gehen in die Welt. Die Fotos aus dem Garten sehen idyllisch aus – innerlich tippt ständig jemand neue Daten auf die Kassenbonpapierrolle, die mindestens 30 km lang ist.
Noch 4 Tage bis zum „Tag der Baukultur“ … Morgengeläut auf dem Marktplatz Senftenberg, jemand telefoniert zum Zwecke von Terminabsprachen (jetzt weiß ich Bescheid im Leben eines Fremden) in genau diesen 4 Minuten. Brot. Blumen. Butter. Soll ich doch noch ein Päckchen Kaffee und Kaffeesahne mitnehmen, obwohl die Kaffee- und Kuchenversorgung am Samstag die zuverlässige Briesker Seniorengruppe übernimmt? Vor der geöffneten NLZ-Tür steht der Zulieferer mit den gedruckten Kalendern. Mit Raz, Vermiculus und Sophia ergibt sich eine erste Skizze für das Puppenspiel. Halb zwei bemerke ich den Hunger und bin froh, dass ich mir aus der Stadt etwas mitgebracht hatte . . . . . .
Noch 3 Tage bis zum „Tag der Baukultur“ . . . . . .
Noch 2 Tage bis zum „Tag der Baukultur“ . . . . . .
Noch 1 Tag bis zum „Tag der Baukultur“ . . . . .
Nach dem 30. Mai kommt der 31. Mai – ein Sonntag … Noch 6 Tage bis zum Kinderfest …

Yana Arlt



Jörg Schieke

Countdown 2 (Auszug)


Zu einer unchristlichen Uhrzeit
wird man wach. Man möchte
siebzehn senkrecht:
seltenes Natur-
schauspiel nicht verpassen. Man hat gelernt
den Koffer wie im Schlaf

wie einen Koffer voller Schnee
zu packen. Man steigt auf eine Wanderdüne.
Trinkwasser ist das wichtigste, Worte
sind knapp. Lost in the Augenblick

in the Funkloch und auf der Reiseroute. Man
wähnt sich glücklich und wie
schaumgeboren. Das Woher und Wohin

kann man dem Zufall
überlassen. Die Strände leuchten, und morgen

ist auch noch ein Tag.



Textquelle: https://www.lyrikline.org/ru/stihotvoreniya/countdown-2-auszug-13558

 


 

 

Infos zum "Tag der Baukultur" in Brieske-Marga

 

Wochenkalender 2027 Marga ~ druckfrisch am 30. Mai "Tag der Baukultur"

Gerade eben, Vormittag des 26. Mai, wurde das Paket geliefert 😊

 

So sehen die Kalender 
im A5-Querformat
aufgestellt aus.

 

  

Fotografie 

52 Impressionen der Gartenstadt Marga

auf der Atelier- und Galeriemeile

 

Erste Exemplare zum Kaufen am kommenden Samstag in Brieske-Marga

 


 


 

 

Samstag, 23. Mai 2026

Gruß zum Wochenende 21kw26


  

Die Ameise in der Küche
ist auf der Suche
nach etwas Essbarem.

Ich folge ihr
seit einer Stunde unauffällig.


Textquelle: Sopy.de

 

Donnerstag, 21. Mai 2026

Gartenstadtführung für internationale Gäste

StudentInnen des "P:IT Cottbus 2026" ließen sich sehr geduldig und interessiert von Wolfgang Wache zwei Stunden von der Bergarbeiterkolonie & Gartenstadt Marga erzählen.

Zur Verabschiedung der zukünftigen Stadtplaner ermutigte der 76 Jährige: Ich habe mich in meinem Leben nie unterordnen können und bin meinen eigenen Weg gegangen. Habt auch ihr Mut, eure Ideen umzusetzen!

 


 




Mittwoch, 20. Mai 2026

21. Mai ~ Planungstreffen "Tag der Baukultur" in Brieske

Planungstreffen für den

Tag der Baukultur ~ 30. Mai 2026

21.Mai um 17 Uhr in der Begegnungsstätte & Galerie MARGA

Du hast noch eine Idee, die unbedingt zum "Tag der Baukultur" gehört? Dann komm am Donnerstagnachmittag vorbei und gestalte mit! 

 


 

 

Dienstag, 19. Mai 2026

Linolschnitte von Marga-Motiven als Postkartenset

Die originalen Schnittplatten und Drucke kann man am "Tag der Baukultur", 30. Mai, in der Begegnungsstätte & Galerie MARGA ansehen.

Es gibt weitere frische Drucke der Künstlerin Yana Arlt auf der Atelier- und Galeriemeile. 

 


  

 


Montag, 18. Mai 2026

Inspirieren lassen ~ Gemäldestunden

 

Ein Tag am See... jetzt ist die perfekte Zeit! Die Wassertemperaturen gestatten ein paar ordentliche Schwimmzüge, der Himmel sieht aus wie auf einer Gemäldeleinwand von Claude Monet, Sonne-Wolken-Wind... herrlicher Wind! Nur ab und zu ein Fahrradfahrer, ein Spaziergänger, dort hinten ein Sonnenbader und tatsächlich zwei Leute, die auch kurz in den See steigen. Der Kaffeeduft, die Käseschnitten, die ersten Melonenstücke. 17°C Wassertemperatur zeigt das Onlineportal für den Senftenberger See an, vor 4 Tagen, am Himmelfahrtstag sollen es 12°C gewesen sein. Ab und zu meldet sich der Kuckuck aber auch er ist nicht sehr gesprächig bei 19°C Lufttemperatur. Ein Zitronenfalter flattert vorüber, der barocke Himmel spiegelt sich auf der stillen Wasseroberfläche, ehe sich unter dem Streicheln des Maiwindes die Haut kräuselt. Nach den ersten angespannten Gesprächen und den Fragen aufwerfenden E-Mails am Morgen, nach dem ersten Montagsblues genießt man einfach nur die Zeit am See, ehe es zurück geht an den PC, ans Telefon, zur Liste der Arbeitsaufgaben. Ich mache noch einige Fotos von den fragilen Mustern des Blütenpollenteppichs, in den sich Schilfstängel und Binsenschatten gewebt haben und seufze: wann habe ich das letzte Mal ein Landartbild gelegt, wann habe ich mich das letzte Mal der Dicht- und Bildkunst gewidmet? Immerhin, ich habe den Dichter Dylan Thomas in den vergangenen Wochen für mich entdeckt, war in der Ausstellung von Paula Modersohn-Becker & Edvard Munch (bis 31.Mai in Dresden), lese gerade die ersten achtzig Manuskriptseiten von Alexander Kienschs „Humanity Endevour“ und lese mich so tief hinein, dass ich mich selbst als Crewmitglied empfinde. Natürlich könnte jeder von uns ellenlange Listen schreiben, was er sich wünscht, was er noch braucht aber vielleicht kann jeder von uns auch sehr viel auf eine Liste schreiben, was er schon hat, welche Wünsche bereits in Erfüllung gegangen sind und auch worauf er sich freut. Die Tasse Kaffee am Morgen; die Abendsonne zwischen dicker Wolkendecke und Hecke, die beim Gießen der Gemüsebeete wie ein Lichtspot aufs Gesicht fällt; der Monet, der Morisot, der O'Keeffe, der van Gogh, der Spitzweg, der Werefkin ~ wir sind mitten darin. Der MontagsBLUEs ist ja doch himmelblau und seeblau und sogar noch Ehrenpreis-, Günsel- und Hasenglöckchenblau mein Mousepad, das neben mir liegt ist blau und die Auslegware unserer Begegnungsstätte & Galerie MARGA, ich nehme den blauen Kugelschreiber zur Hand und notiere: Information aller Anwohner Platz des Friedens über Tag der Baukultur 30. Mai, Geschirr & Besteck prüfen, Antwortmail Thomas, Stück Bau-Kuh-Uhr, Wochenkalender Marga Druck.... die Liste der Arbeitsaufgaben setzt sich fort.

Yana Arlt


Dylan Thomas

A good poem is a contribution to reality. The world is never the same once a good poem has been added to it. A good poem helps to change the shape of the universe, helps to extend everyone's knowledge of himself and the world around him.

Quelle: https://beruhmte-zitate.de/autoren/dylan-thomas/


Ein gutes Gedicht ist ein Beitrag zur Wirklichkeit. Die Welt ist niemals dieselbe, sobald ihr ein gutes Gedicht hinzugefügt wurde. Ein gutes Gedicht hilft dabei, die Gestalt des Universums zu verändern; es hilft, das Wissen jedes Einzelnen über sich selbst und die Welt um ihn herum zu erweitern.