Dienstag, 31. März 2015

Buchgewinner

Heute geht es auf Reisen, das Buch "Rabengeschichten" von Bettine Reichelt und Fabian Haas.
Viele hatten sich für die Texte und Fotos interessiert.

TrixiSonnenschein schrieb z.B.: "Ein wunderbares Buch! Hier sind wunderschöne Texte und beeindruckende Fotos miteinander verbunden worden. Ein Buch zum Genießen und Träumen."

Nisnis formulierte es so: „Die Fachgebiete der Autoren besitzen das vielversprechende Know How, um den Raben eine aussagekräftige, intelligente und schöne Geschichte zu widmen. Besonder bin ich auf die Bilder gespannt und hüpfe deshalb sehr gern in den Lostopf.“

Wolfgang Wache gab gestern den Gewinner der Verlosung unter lovelybooks bekannt.
Die "Rabengeschichten" werden dann in Nordrhein-Westphalen gelesen und bestaunt.



verlag*wache wolfgang  ISBN 978-3-940294-73-9






Montag, 30. März 2015

Wochenthema wird 6 Jahre, Jubiläumswoche!

Wochenthema 30. März bis 5. April 2015

Das Wochenthema wird seit der 14. Kalenderwoche 2009 veröffentlicht.
Wir wünschen euch in der 14. KW 2015 gutes Gelingen bei der literarischen, künstlerischen Umsetzung des Themas: 

5 e!
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2 0

nach einem Gedanken von Christian Morgenstern

Gedichte, Geschichten, Fotos, Grafiken etc. könnt ihr senden an:  
nlz-ich-schreibe[at]gmx.de

Sonntag, 29. März 2015

Mit besten Wünschen ~ für Nanette Kubusch



Vor vielen Jahren trat Nanette mit ihrem organisatorischen und pädagogischen Geschick zum ersten Mal auf Wolfgang Waches Lebensbühne auf. Wolfgang Wache leitete damals eine Kunstschule und organisierte kulturpädagogische Werkstätten, Ferienlager, Projekttage und Spezialcamps z.B. für Artisten.
Als Nanette einen Praktikumsplatz während ihres Studiums der Sozialpädagogik suchte, nahm sie bekannte Verbindungen wieder auf und begleitete im NLZ "Ich schreibe!" das Projekt "Mathe, Deutsch & blaue Flecken" von Anfang an. Sie war diejenige, die uns zur erneuten Antragstellung einer Förderung für die Druckkosten des Buches ermutigte. Gemeinsam verteidigten wir vor den Entscheidungsgremien die Idee und der Vergleich eines Arenakampfes gegen zwölf Löwen ist für diese Stunde auf dem "heißen Stuhl" durchaus zutreffend. Sie meisterte das. Während des Praktikums delegierten wir Nanette zu einer Schreibwerkstatt, die als Weiterbildung für Pädagogen angeboten wurde und seitdem schreibt sie. Nicht so oft und so viel und so konzentriert, wie sie es sich selbst wünschen würde aber manchmal ist immer noch öfter als gar nicht mehr. Beim ersten Lyrikfest stellte sie gemeinsam mit weiteren Schreibenden des "Autorenkreis Kornblume" und literarischen Gästen einige ihrer Texte auf der Blauen Bühne vor.


Jemanden treffen
Von Früher
Zufall


Der Versuch,
sich zu unterhalten.
Doch kein
richtiges Gespräch
kommt zustande


Was dazwischen liegt
ist die Zeit
die vergangen ist.


Ereignisse,
Erlebnisse
der vergangenen Jahre
werden erzählt,
aber nur von einem.
Man selbst
hört zu.


Von sich zu erzählen
ein Fehlschlag.
„Keine Zeit mehr“
heißt es dann.


Eigene Erlebnisse,
Ereignisse
bleiben
unausgesprochen
verborgen.


Es war wie vor ein paar Wochen

Jemanden treffen
durch Zufall.



Dieser Text ist Nanette Kubuschs Beitrag zum Wochenthema "immer" gewesen.
Übrigens, die Aktion "Wochenthema" würde es ohne Nanette nicht geben! Um ihre neu entdeckte Freude, sich literarisch mitzuteilen, zu befördern, dachten wir uns eben für jede Woche ihres Praktikums ein Thema aus. Gelesen wurde am Freitag vierzehn Uhr und als Entgelt gab es einen Smiley-Aufkleber für das Schreibheft. Die Aufkleber gibt es schon lange nicht mehr aber das Wochenthema kann man seit sechs Jahren jeden Montag frisch auf unseren Internetseiten nachlesen.

Nanette Kubusch liest auf der BLAUEN BÜHNE beim ersten Lyrikfest in Brieske. Foto: Annett Vogel

Samstag, 28. März 2015

Ein Poet lebt anders als andere ~ aber er muss sterben wie sie auch ~ und lebt doch weiter



Tomas Tranströmer
* schwedischer Lyriker
* Literaturnobelpreisträger
* starb am 26. März 2015 in Stockholm


Im März '79
Überdrüssig aller, die mit Wörtern, Wörtern, aber keiner Sprache
  daherkommen,
fuhr ich zu der schneebedeckten Insel.
Das Wilde hat keine Wörter.
Die ungeschriebenen Seiten breiten sich nach allen Richtungen aus!
Ich stoße auf Spuren von Rehhufen im Schnee.
Sprache, aber keine Wörter.



Dienstag, 24. März 2015

Noch 8 x schlafen, dann sind Frühlingsferien für die Brandenburger

Höchste Zeit, sich für die Frühlingswerkstatt anzumelden.
Gemeinsam mit dem NABU Senftenberg machen wir am 9. April 2015 einen Ausflug und richten am Freitag, 10. April 2015, unser Schreibatelier im Umweltbildungszentrum Senftenberg ein.

Donnerstag, 9. April 2015 

TAG 1: Gemeinsam mit den Naturschützern vom NABU (Naturschutzbund) fahren wir in einem Transporter am Donnerstag um 13:00 Uhr vom Umweltbildungszentrum ab. In Chransdorf spazieren wir den Naturlehrpfad entlang und sammeln Geschichtenideen. Der erste Werkstatttag endet um 17:00 Uhr im Senftenberger Umweltbildungszentrum.


Freitag, 10. April 2015 

TAG 2: Wir treffen uns um 8:00 Uhr im Umweltbildungszentrum. Dort schreiben wir Geschichten und Gedichte über Bäume, Waldwesen, Tiere und vieles andere. Um 12:00 Uhr verabschieden wir uns.

Anmeldeformular Seite 1

Anmeldeformular Seite 2

Montag, 23. März 2015

Wochenthema 23. bis 29. März 2015

Das Wochenthema wird seit der 14. Kalenderwoche 2009 veröffentlicht.
Wir wünschen euch in der 13. KW 2015 gutes Gelingen bei der literarischen, künstlerischen Umsetzung des Themas: 
Vagabund

Gedichte, Geschichten, Fotos, Grafiken etc. könnt ihr senden an:  
nlz-ich-schreibe[at]gmx.de 


Freitag, 20. März 2015

NLZettel Spezial zum Welttag der Poesie ist da!

So sieht das Deckblatt aus.


Wer bisher noch nicht im Verteiler ist, kann sich unkompliziert per E-Mail an
nlz-ich-schreibe@gmx.de anmelden. Es lohnt sich!

Donnerstag, 19. März 2015

Wolfgang Wache, Susann Vogel & Yana Arlt auf der Buchmesse

Leider ist Wolfgang Wache auf keinem der Bilder zu sehen - weil er die Fotos gemacht hat.

im Strom der Messebesucher

zwischen Messebuchhandlung und Lesebühne
JA

Mittwoch, 18. März 2015

In den Medien wird der Eindruck erweckt, dass es bei einer Buchmesse um Literatur und Autoren geht.



Nein, werter Blogleser, bei einer Buchmesse geht es um Geschäfte und Eitelkeiten.
Wir haben in früheren Jahren Stände ausgestattet und betreut, sind täglich zwischen NLZ und Leipzig gependelt, haben Aktionen am Stand durchgeführt und Lesungen auf den Bühnen vorbereitet und durchgeführt. Für einen gemeinnützigen Verein bzw. einen Kleinstverlag ist eine Teilnahme an der Buchmesse nicht aus eigenen Mitteln zu stemmen. In diesem Jahr waren wir nun als Besucher auf der Messe, ließen uns durch die Hallen treiben, schlenderten an der Antiquariatsmeile vorbei, legten ausgiebige Pausen ein und besuchten eine Lyrikveranstaltung, bei der junge Dichter vorgestellt wurden. Auffällig war, dass große Bereiche in den Hallen abgesperrt waren und nicht als Ausstellungsfläche genutzt wurden. Bei Lesungen am Rande unseres Weges blieben wir manchmal auf ein paar Augenblicke stehen. Uns begegnete der ein oder andere Autor, der bei unseren vergangenen Lyrikfesten zu Gast war. Um die Bühnen, die mit einigen bekannten Namen auf ihrer Gästeliste aufwarteten, herrscht manches Mal Gedränge. Geht es wirklich um die Worte, die gesprochen und gelesen werden oder ist es nur die Neugier der Besucher, den Autor einmal in natura zu sehen? Für weniger bekannte Autoren, die teilweise an den Verlagsständen lesen, ergibt es immerhin ein Foto, das man seinem eigenen Lebenslauf beifügen kann und die Aussage: „Ich habe auch schon auf der Leipziger Buchmesse gelesen!“ Zu bedeuten hat das alles am Ende wenig. Viele Kleinst- und Kleinverlage gibt es nur, weil sie sich vom Geld finanzieren, das der Autor für die Veröffentlichung seines Manuskripts bezahlt. Im Fernsehen und im Radio sind derweil Mitschnitte oder Übertragungen von Gesprächsrunden und Lesungen zu verfolgen, die den Anschein erwecken, dass es auf der Buchmesse um das geht, was Autoren, Verleger und auch der ein oder andere aus dem Publikum zu sagen haben. Dabei ist auch im großen Jahrmarktstreiben der Leipziger Buchmesse durchaus Interessantes und Überraschendes zu entdecken und in solchen Momenten kommt das Gefühl auf: Ja, hier geht es wirklich um das literarische Schreiben und um die oft prekäre Lage von Autoren. Die wird nämlich gerne mal vergessen, wenn ein Dichter, ein Schriftsteller nach wochenlangem eremitischen Dasein über weißen Blättern oder der Laptoptastatur sich in der Öffentlichkeit für jeden Gedanken und jedes Komma in „seinem“ Buch verantworten muss. Die Verlage stehen unter Erfolgsdruck und freuen sich, wenn eines ihrer Bücher zum Bestseller avanciert. Ein Bestseller ist aber eben nur (!) ein Buch, das sich bestens verkaufen lässt, weil es Texte eines Preisträgers enthält oder aktuelle politische und gesellschaftliche Fragen behandelt oder sich auch nur kurzweilig lesen lässt. Über die Literarizität sagt die Klassifizierung „Bestseller“ gar nichts aus. Vielleicht ist es aber auch dem Verlag nur bestens gelungen, ein umfassendes Marketing einzusetzen, um den potentiellen Käufern zu suggerieren: Das ist ein Buch, das man unbedingt gelesen haben muss… und sei es ein Kochbuch, das den momentanen Vegan-Trend bedient.
Bleibt also abschließend die Frage, wie zeitgemäß ist eine Buchmesse noch als Begegnungsort für Autoren, Verlage, Buchhändler und Leser? Werden hier noch literarische Karrieren gestartet und zukunftsweisende Kontakte geknüpft?

JA