Montag, 18. Mai 2026

NLZettel N°2-2026 ist da!

Du willst in den Verteiler des Newsletters aufgenommen werden? Informiere uns kurz über eine E-Mail: nlz-ich-schreibe@gmx.de

 

INHALT NLZettel N°2-2026
Foto: World Labyrinth Day vor Martin-Luther-Kirche Brieske
Termine 2026 Jahresüberblick ■ Termine 3. Quartal 2026
Terminüberblick: Tag der Baukultur 30.5. ■ Tag der Industriekultur 8.8. ■ Tag des offenen Denkmals 13.9.
30. Mai TAG DER BAUKULTUR
12. - 14. Juni KUNSTPLEINAIR interdisziplinär, generationsübergreifend
DAS WAR: Tag des offenen Ateliers
DAS WAR: World Labyrinth Day
DAS WAR: Finissage Yana Arlt „Ein jegliches hat seine Zeit – Landart & Lyrik“
DAS WAR: „Lausitzer Literatursammlung“ für SchülerInnen am Welttag des Buches
DAS WAR: Trommelgruppe Ziegenfell begleitet den Märchenabend der 4 Elemente mit Klängen
DAS WAR: Tag der Druckkunst
Vorgestellt: LAUSITZER LABYRINTH ■ Ein Kunstprojekt 2026 bis 2028
Künstlerlaternen ■ Ein Projekt von Yana Arlt
Frisch gedruckt „Das schwarze Gold ist verbrannt III“
DAS WAR: „Leseratte Raz und das Rätsel der Wunschkugeln“
DAS WAR: Bundesweiter Vorlesetag
Laternen basteln für die Briesker Kirche
DAS WAR: Literarisches Schaffen in der Lausitz ■ Reminiszenzen an die Dichterin Mina Witkojc
Frisch gedruckt: „Almanach 2025“ ■ 5. Gemeinschaftspublikation des „Autorenkreis Kornblume“
Ausblick: Kalender 2027
und jetzt: Links und Tipps

 


 

 

Samstag, 16. Mai 2026

Gruß zum Wochenende ~ 20kw26

 


 

Wie war der Name nochmal?

Ramses

Wie schreibt man das?

So wie man's spricht:
WelleAuge - Typ mit Peitsche SkarabäusSkarabäus


Textquelle: WattnDattn

 

 

Freitag, 15. Mai 2026

Kohlezeichnungen von Marga-Motiven als Postkartenset

Die originalen Zeichnungen sind am "Tag der Baukultur", 30. Mai, in der Begegnungsstätte & Galerie MARGA zu sehen.

Man kann mit dem Künstler Wolfgang Wache ins Gespräch kommen.

 


 

Mittwoch, 13. Mai 2026

Jetzt schon auf die Sommerferien freuen

Natürlich gibt es neben diesen speziellen Tagen, die wir im Rahmen der Senftenberger Ferienaktion "Agenda Diplom" anbieten auch Vor- und Nachmittage, an denen das MARGA-Atelier für Kreative allen Alters geöffnet ist.

Du hast Ferien und würdest gern mal eine spezielle Kunsttechnik ausprobieren? Schreib uns, was dich interessiert.

~  ~  ~  ~  ~ 

Die Veranstaltungen im August können von allen Kindern im Alter von 10 bis 12 Jahren besucht werden - auch wenn du z.B. in Großräschen wohnst oder in Hamburg und im August im Lausitzer Seenland Ferien machst:

Rotkäppchens "Fotoalbum"

4.8. + 5.8. + 6.8.2026

jeweils 9 - 12 Uhr

Jeder kennt das Märchen von Rotkäppchen. Aber wusstest du, dass das Mädchen in der Gartenstadt Marga wohnt? Wir besuchen Rotkäppchen und den Wolf, das Eichhörnchen, die Bären, den Schwan und die Fische. Wenn wir zurück sind im MARGA-Atelier, überlegen wir uns Geschichten darüber, was die Figuren erlebt haben könnten. Dazu entstehen Bilder mit verschiedenen Kunsttechniken (Buntstift- oder Kohlezeichnung, Encaustic, Collagen u.a.), die dann wie ein "Fotoalbum der Margafiguren" in das große "Blaue Buch" geklebt werden.
Hinweis: Du kannst an einem, zwei oder allen drei Tagen teilnehmen.

Anmeldezeitraum: bis 24.7.2026  


 

 

 

TIPPS: 

30. Mai Tag der Baukultur in Brieske
Kunst zum Mitmachen auf der Atelier- und Galeriemeile
Puppenspiel "Bau-Kuh-Uhr" mit Leseratte Raz
begehbares Labyrinth
Klangraum Kirche zum Mitmusizieren
mehr erfahren 

5. Juni Kindertagsfest auf dem Neumarkt Senftenberg
Wir sind mit der 6 x 6 Meter Labyrinth-Plane dabei.
mehr erfahren

12. bis 14. Juni Kunstpleinair in der Gartenstadt Marga
verschiedene Kunsttechniken ausprobieren
ein kreatives Wochenende für alle Generationen
mehr erfahren

 

Dienstag, 12. Mai 2026

Grüße zum Weltweiten Labyrinthtag aus Großsteinberg und Zürich

Bettine

Lieber Wolfgang, anbei ein Gruß von uns aus Großsteinberg. Wir sind verbunden. Herzlich!


 

Also Yana, auch der L-Tag ist schon wieder Geschichte.

Wir waren ca 10-12 Interessierte, Alte, Junge, Kinder, zufällig Vorbeikommende, Männer, Frauen etc. Daraus ergab sich ein einfaches Geschehen mit Einleitung von mir, die eine Fackel entzündete, den Worten Barbara Bianchis um 13 Uhr, dem Durchgang durchs Labyrinth mit dem Friedenslied, von Lydia und Michael musikalisch begleitet, dem Fliegenlassen von aufblasbaren Friedenstauben (siehe Fotos) und Schlusspunkt und noch etwas Beisammensein.

Ich leite Dir in einer2. Mail die Fotos weiter - wie versprochen.

Und wie wars denn bei Dir / Euch ?

mit liebem Gruss aus dem Süden in den Nordosten

Cornelia, Alt Labyrinthe 


 

Hallo Cornelia,
 
das sieht nach guter Stimmung bei euch aus - das Wetter war ja aber auch wirklich sehr passend dazu.
 
Ich hatte gegen elf Uhr begonnen, die Linien des Labyrinths auf der Fläche vor der Martin-Luther-Kirche zu zeichnen, der Sand war durchgesiebt, die kleinen Gießkannen standen zum Ausstreuen des Sandes bereit, ich hatte Zuckerspender mitgenommen, falls Kinder vorbei kommen und mitmachen wollen. Dann kam auch schon Annett von unserer "Trommelgruppe Ziegenfell" und half mir beim Ausbringen des Sandes... schon bei dieser Arbeit ist es immer wieder interessant, wie Vorbeikommende auf das Labyrinth reagieren, welche Gespräche sich ergeben oder ob sie schnell vorbeieilen, bei dieser ungewöhnlichen Aktivität auf dem sonst ungenutzten Platz. Interessiert sind meist die Touristen des Lausitzer Seenlandes, leider selten die Einheimischen, auch kein Ortsvorsteher, Bürgermeister, Politiker o.a. kam vorbei. Wir hatten viele Einladungen verschickt, denn es geht ja beim World Labyrinth Day um das respektvolle und friedliche Miteinander. Ja, ich kenne die Absagenphrasen zur Genüge - wenn denn überhaupt eine Antwort kommt. Aber die, die da waren, bei denen hat das Labyrinth, der Gang hindurch etwas bewegt - Annett hat die Zungentrommel dazu gespielt und so waren wir ganz in diesem besonderen Raum voll Klang und Ruhe, ganz nah bei sich ein jeder. Manchmal denke ich, das ist es wovor sich die Menschen "fürchten" - die Antwort auf die Frage nach dem Selbst. Die Turmuhr gibt uns die Zeit an, die Vibrationen der Trommel umfließen uns, der Straßenlärm rückt weit weg, die Schritte knirschen auf dem Schotter zwischen den Sandlinien. In der Mitte kann man einer Muschelschale eine Perle entnehmen und sie nach dem Verlassen des Labyrinths auf ein Band fädeln und um den Hals oder das Handgelenk tragen ~ als Erinnerung an diese Momente des 2.Mai 2026, an dem auf der ganzen Welt Menschen sich im Friedensgedanken (durch den Ariadnefaden ;-) verbinden
 
Das Foto (ohne untere Bild- und Textleiste) habe ich gerade nach New York geschickt, damit auch der winzige Ort Brieske in der Lausitz in der Fotoshow des Weltlabyrinthtages 2026 dabei ist.
 
Vielen Dank für deine Post 💚
Yana
 

 
 

Montag, 11. Mai 2026

Inspirieren lassen ~ Magiematik


0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144, 233, 377, 610, 987, 1597, 2584, 4181, 6765, 10946, 17711, 28657, 46368, 75025, 121393, 196418, 317811, 514229, 832040, 1346269, 2178309, 3524578, 5702887, 9227465, 14930352, 24157817, 39088169, 63245986, 102334155, 165580141, 267914296, 433494437, 701408733, 1134903170, 1836311903, 2971215073, 4807526976, 7778742049 ~

1,618033988749894848204586834365638117720309179805762862135448622705260462818902449707207204
18939113748475408807538689175212663386222353693179318006076672635443338908659593958290563832
26613199282902678806752087668925017116962070322210432162695486262963136144381497587012203408
05887954454749246185695364
~


3,1415926535 8979323846 2643383279 5028841971 6939937510 5820974944 5923078164 0628620899 8628034825 3421170679 ~

φ = (a + b) / a = a / b ≈ 1.618.

10 + 5 + 20+26 = 61/7

Ist es nicht wun-der-schööööön :-)
Ich bin begeistert und wandle zählend, rechnend und messend durch den Mai.


Yana Arlt

Anne Kristin Euba

Der goldene Schnitt
teilt Zukunft und Vergangenheit -
genau am Punkt des Jetzt.

Der goldene Schnitt
teilt Kopf und Bauch -
genau am Punkt des Herzens.

Der goldene Schnitt
teilt Liebe und Loslassen -
genau am Punkt der Weisheit.

Die Dunkelheit des Lebens:
Sie ist durchschnitten.
Mit dieser einzigen goldenen Linie:
Der Hoffnung.


Textquelle "Der goldene Schnitt": Pinterest

 

Ob sich der Künstler Jürgen von Woyski
beim Herausmeißeln aus dem Sandstein
vom Goldenen Schnitt/ von der Goldener Spirale
inspirieren ließ?

 

 

 

aus unserem POSTEINGANG: 13. Mai / 19 Uhr / Dresden / Premiere "Die Geste 5"

Bitte beachten Sie, dass für die Veranstaltungen, für die der Verein Informationen und Einladungen erhält, der "Ich schreibe!" e.V. kein Mitveranstalter ist. Wir möchten in der Rubrik "aus unserem POSTEINGANG" auf interessante interdisziplinäre, internationale, interreligiöse Formate aufmerksam machen. Die Verantwortung für Organisation und Inhalt obliegt dem jeweiligen Veranstalter! 
 

  

Liebe Welt!


Herzliche Einladung zur Premiere der 5. Ausgabe Die Geste am 13.Mai, 19.00 Uhr in die veränderbar. 

19.30 Uhr Lesung mit Volker Sielaff, Jayne-Ann Igel und Johanna Schwedes

dazu eine Ausstellung der Originalkalligrafien von Silvio Colditz, anschließend wird die Bar natürlich noch geöffnet bleiben.

 

Kommt vorbei und habt einen schönen Abend! Der Eintritt ist frei, dank der 
Unter-stützung der Stadt Dresden!






Als Druckausgabe der kalligrafischen Bibliothek der Poesie ist Die Geste eine einzigartiges Bookzine in dem alle abgedruckten Gedichte zusätzlich kalligrafisch interpretiert werden. Die aktuelle Ausgabe umfasst 108 Seiten im Format DIN A4 mit 49 kalligrafisch interpretierten Gedichten von 30 Autor*innen, Preis: 15 €, ISSN 2751-8841 Herausgegeben und kalligrafiert von silvio colditz. 

Mehr unter www.diegeste.blogspot.com oder www.artderkultur.de  aktuelle Kalligrafien findet ihr vor allem auf www.instagram.com/die_geste_/


Jayne-Ann Igel geb. 1954 in Leipzig, lebt seit 1995 in Dresden. Sie absolvierte eine Lehre im Bereich Wissenschaftliche Bibliotheken in Leipzig. Seit 1988 ist sie freiberufliche Schriftstellerin, ab den 1990er Jahren auch als Lektorin und Herausgeberin tätig. zuletzt: wolken hinterm rollo, Gutleut­Verlag, 2024.

Johanna Schwedes, geboren in Frankfurt am Main, studierte literarisches Schreiben in Leipzig, lebt und arbeitet in Leipzig. Veröffentlichungen: Den Mond unterm Arm, Reinecke & Voß, Leipzig, 2010 und Der Asphalt klingelt, ich geh ran, erschienen ebenda, sowie in Zeitschriften und Anthologien.

Volker Sielaff lebt als Schriftsteller und Publizist in Dresden. Er erhielt 2007 den Lessing-Förderpreis, 2015 die Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung für sein literarisches Werk und 2022 das London Stipendium des Deutschen Literaturfonds. Bei AZUR erschien 2026 Fragen an den Yeti.

*****

silvio colditz, *1978 in Stollberg. Kalligraf, Dichter und Herausgeber der kalligrafischen Literaturzeitschrift Die Geste. Lebt in Dresden. Gründete 2006 Der Maulkorb - Blätter für Literatur und Kunst. Betreibt die kalligrafische Bibliothek der Poesie. 2022 erschien sich selbst aufs Spiel setzen, 3 crows publishhing



 

Sonntag, 10. Mai 2026

Mit besten Wünschen

 Renate Hensel

 


 

Wer sein ganzes Leben lang

etwas „verrückt“ war,

braucht auch im Alter

nicht normal zu werden.

 

Textquelle: Pinterest 



 

 

 

 

Samstag, 9. Mai 2026

Gruß zum Wochenende ~ 19kw26

 


 

Kumpel hat seinen Briefkastenschlüssel

verloren, Hausverwaltung hat ihm

einen neuen geschickt, per Post.

Liegt jetzt im Briefkasten.


Textquelle: Ich hör nur Mimimimi

 

Freitag, 8. Mai 2026

DAS WAR: Yana Arlt Lesung zur Finissage der Ausstellung "Ein jegliches hat seine Zeit"

Vielen Dank an Janet Roick für diese Impressionen des Abends.


 

Dank an Ulrike und Annett für das gemeinsame Musizieren.

Dank an Wolfgang für das Lesen eines meiner Wachschen Lieblingstexte.

Dank an das Trauercafe für die Gastfreundschaft.

 

Im September 2026 stellt Wolfgang Wache seine künstlerischen Werke in diesen Räumen aus.

 

 

Montag, 4. Mai 2026

Inspirieren lassen ~ Von nun an getrennte Wege

Er ist weg.
Viereinhalb Monate waren wir zusammen.
Sind überallhin gemeinsam gegangen. Wir waren unterwegs, haben einiges erlebt. Das gemeinsame Weihnachtsfest war schon etwas Besonderes und auch Ostern war eine schöne Zeit zusammen. Suchen und Finden – das war unser Ding. Er hat mich begleitet beim Abholen der Ausstellungstafeln bei der Paketstation und dann beim Aufhängen im Cafe „Lichtblick“. Meine eigene LandArt-Ausstellung. Fünf Tafeln mit Bildern und Texten – ich glaube, er hat meine Naturkunst gemocht; er ist ja selbst jemand, der gern draußen unterwegs ist. Er hat mich dazu gebracht, mehr darauf zu achten, was ich zu mir nehme. Wir reden hier nicht nur von Kaffee, Alkohol, Schokolade..., sondern auch von dem was andere schreiben, sagen, zeigen. „An apple a day keeps the doctor away“ - der Spruch könnte sein Lebensmotto sein und ich plünderte im Supermarkt die Stiege mit den rotbäckigen „Die Anderen“, preisgünstiger, ohne Folienverpackung und sehr wohlschmeckend! Da saßen wir also und schnurbselten Äpfel. Mit leuchtenden Augen habe ich meiner Familie, meinen Freunden und auch vielen, die es vielleicht gar nicht interessiert hat, von ihm erzählt und ihn vorgestellt. Die Geschichte unserer ersten Begegnung ~ wie oft ich die wohl erzählt habe. Ob Kino- oder Tanzabend – er kam mit. Nach der Fastenzeit, gleich nach den Osterfeiertagen beim ersten Milchkaffee im Café war er mit dabei. Also gut, das mit dem lebenslangen Verzicht auf Kaffee das bekomme ich nicht hin, 7 Wochen von Aschermittwoch bis Ostersonntagmorgen waren lang genug. Ob er einen Blick in meine Notate geworfen hat, weiß ich nicht und auch nicht, was er überhaupt zu meinen Versen zu sagen hätte. Aber er hat gelächelt, als ich stolz die über 400 abgeschriebenen und ausgedruckten Seiten der Notate 2025 in den Händen hielt. Er verstand, wie wichtig mir das ist, wie bedeutungsvoll, denn er registrierte jede Stunde, die ich am PC mit dem Abschreiben verbrachte. Fragen kann ich ihn nicht mehr, ob er Gedichte mag, ob er meine Gedichte mag.
Er ist weg.
Der Tag unserer Trennung war schneller heran gerückt als es mir lieb war.
Der 2. Mai kam ja nicht überraschend und es war lange ausgemacht, dass wir ab diesem Samstag im Mai getrennte Wege gehen werden.
Jetzt ist er weg.
Und es ist seltsam.
Und es ist gut.
Vielleicht bekomme ich eine Nachricht von dort, wo er jetzt ist. Von allen Orten, an denen er jetzt sein wird. Ich würde mich über ein Bild von ihm wirklich freuen. Wir hatten ja eine sehr intensive Zeit miteinander.

Yana Arlt


Auch getrennte Wege
gehen weiter

 


 

 

Erster Montag im Mai = Treff des Freundeskreis Brieske/ Briesker Kirche


 

Im Mai treffen wir uns wie gewohnt am 1. Montag des Monats = 4. Mai 2026 um 17 Uhr in der Begegnungsstätte & Galerie MARGA, Platz des Friedens 2, Brieske.

 

Samstag, 2. Mai 2026

Gruß zum Wochenende 18kw26

 


 

Du denkst vielleicht
Ich höre dir zu
Aber in Gedanken
Fahre ich meinen
Traktor 

 

 

Textquelle: schilderkreis24 

World Labyrinth Day

 


 

 

Einladung

Begehbares Labyrinth aus Sand

Martin-Luther-Kirche Brieske

Wir gehen "Um 1 als Eins" durch das Labyrinth. (13 Uhr MESZ)

Das Labyrinth ist je nach Witterung ca. ein bis zwei Wochen auf dem Platz vor der Kirche zu sehen.

 

Mittwoch, 29. April 2026

Yana Arlt ~ World Labyrinth Day ~ Tag des offenen Ateliers


 

Yana Arlt

LandArt & Labyrinth & Lyrik

 

Tag des offenen Ateliers

Samstag, 2. Mai 2026, 14 - 18 Uhr

Sonntag, 3. Mai 2026, 11 - 18 Uhr

MARGA-Atelier
Platz des Friedens 2 01968 Brieske
Bitte Ateliereingang über Margahof nutzen 

 

World Labyrinth Day

Samstag, 2. Mai 2026, 12 - 14 Uhr

Martin-Luther-Kirche Brieske 

 

Dienstag, 28. April 2026

14. Januar 2026 80ster Geburtstag PETER DRESCHER ~ 28. April 5ter Todestag

In unserer diesjährigen Veranstaltung "Literarisches Schaffen in der Lausitz ~ Früher, Heute, Morgen" werden wir am 8. November Werke von Peter Drescher vorstellen.

 


 


 

 

Montag, 27. April 2026

Inspirieren lassen ~ Geschrei durch die Natur

Ich surfe auf den Holzschnitten über Aquarelle bis zu den Kreide- und Kohlegrafiken. Leben steckt in diesen Motiven. Leben in allen Druckfarben. Leben in mehreren Farbschichten. Leben in Schwarz und Weiß. Hochdruckverfahren. Tiefdruckverfahren. Flachdruckverfahren. Grobe Pinselstriche. Feinste Pinselstriche. Ich versinke in „Abend. Melancholie I“, ein Farbholzschnitt, der sonst im Munchmuseum in Oslo zu sehen ist. Ich werde ermahnt, auf die Abstandsmarkierungen zu achten. Ich werde ermahnt, mit den Händen nicht zu nah an die Bilder zu kommen. Ich werde aufmerksam beobachtet. Ich beobachte aufmerksam – wie plötzlich der Wind in das Haar des Mädchens fährt, das sich an den Birkenstamm lehnt; wie sich eine Fruchtfliege auf das „Stilleben mit Früchten und französischem Weißbrot“ setzt; wie das Spinnrad surrt und der Wollfaden durch die Hände der „Spinnenden Bäuerin“ gleitet; wie sich die Barthaare des alten Mannes beim Räuspern neu ordnen; wie der Wein riecht in der Flasche, die vor Edvard auf dem Tisch steht; wie sich die Köpfe der drei „Mädchen auf der Brücke“ beim Tuscheln und Kichern hin und her wiegen... ich beobachte das alles, ich höre es, rieche es, spüre es. Nur jetzt nicht hinsetzen. Wenn man einmal sitzt, fällt es schwer, wieder aufzustehen und weiterzugehen. Die Bilder haben sich in den drei Stunden seit Betreten der Ausstellungsräume geändert. Sie sind lauter geworden. Sie sind leiser geworden. Sie sind dunkler geworden. Sie sind bunter geworden. Die Leben der beiden Künstler haben mit meinem Leben zu tun – das Sitzen am Sterbebett, die knisternde Kruste des frischen Baguettes, das Luft- und Seebaden... der Hunger nach Unbeschwertheit, der Durst nach Erlösung-Vergebung-Vergessen. Warum versteht es denn keiner? Warum hält es nicht jemand mit aus, dieses „ich weiß es nicht“? Warum die schnellen Antworten, die kurzen Sätze, die doch niemals wahre Antworten sein können. Der Himmel reicht nicht bis zum Leinwandrand. Den Kopf umgibt ein blauer Haarreif. Haar und Himmel. Arm und Rinde. Fuß und Wiese. Noch nie waren mir die Worte so falsch vorgekommen – Halbwahrheiten im serifenlosen Grotesk auf den Wänden der Ausstellungsräume. Die Zusammenhänge gehen verloren. Die Verbindungen zu Wurzeln werden gekappt. Noch einmal steige ich auf das Brett und lasse mich hinaus tragen von Wellen und Wind.

Yana Arlt

Edvard Munch

Ich ging spazieren mit zwei Freunden – da sank die Sonne – Auf einmal ward der Himmel rot wie Blut – ich hielt inne, fühlte mich erschöpft – ... Meine Freunde gingen weiter, und ich stand allein, bebend vor Angst – Mir war, als ginge ein mächtiges, unendliches Geschrei durch die Natur.

Textquelle: deutschlandfunkkultur

 

albertinum.skd.museum/ausstellungen/paula-modersohn-becker-und-edvard-munch/

 

 

 

 

 

 

Wolfgang Wache ~ Tag des offenen Ateliers 2. & 3. Mai


 

Wolfgang Wache

Zeichnung & Lyrik

 

Tag des offenen Ateliers

Samstag, 2. Mai 2026, 14 - 18 Uhr

Sonntag, 3. Mai 2026 11 - 18 Uhr

MARGA-Atelier
Platz des Friedens 2 01968 Brieske
Bitte Ateliereingang über Margahof nutzen 

 

 

Samstag, 25. April 2026

Gruß zum Wochenende 17kw26


 

Die Ehe ist wie eine belagerte Burg.
Die, die drin sind, wollen raus,
und die, die draußen sind, wollen rein.


Textquelle: herzerobern.de

 

 

Freitag, 24. April 2026

Auftakt zu den "Bücherkindern Senftenberg"

Welttag des Buches
SchülerInnen erfahren mehr über die
Literatur der Lausitz
und versuchen sich selbst als junge AutorInnen.
Demnächst präsentieren wir die schönsten Texte in unserer
MARGA-Schaufenstergalerie.

 

Gestern hatten wir SchülerInnen aus Senftenberg/ Brieske zu Gast in der "Lausitzer Literatursammlung", die zum Verein "Ich schreibe!" gehört. Schreiben - Lesen - Bücher gestalten. Das sind die Themen unseres Vereins.

Wer selbst Geschichten und Gedichte schreibt, ist eingeladen, sich den "Bücherkindern Senftenberg" anzuschließen und gemeinsam mit anderen Schreibenden das neue Buch zu gestalten.

 


 

Anmeldung:

NLZ "Ich schreibe!" e.V.
Im Margahof 3
01968 Senftenberg OT Brieske

nlz-ich-schreibe@gmx.de

www.nlz-ich-schreibe.de
nlz-ich-schreibe.blogspot.com

 

Informationen gibt es auch persönlich beim Tag der Baukultur am 30. Mai in Brieske und beim Kindertag der Stadt Senftenberg am 5. Juni auf dem Neumarkt Senftenberg.

 

 

Donnerstag, 23. April 2026

23. April ~ Welttag des Buches



 


TIPP 

Ein Blog-Beitrag aus dem Jahr 2021: 

https://nlz-ich-schreibe.blogspot.com/lieblingsbucher-von-vereinsmitgliedern.html 

 

 

Welche sind deine Lieblingsbücher / Bücher, die dich prägten?

schreib uns: nlz-ich-schreibe@gmx.de  oder

über das Kontaktformular gleich hier links neben den Posts

👈