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| Glen Hansard 1970 - 2026 "Didn't He ramble" |
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Kommt an Bord und genießt 75 Minuten auf dem Senftenberger See.
Spezialtipp: Der Yacht- und Surfclub Senftenberg e.V. feiert seinen 50. Geburtstag am 1. August 2026 ~ ein Gastauftritt beim Hafenfest Senftenberg ist geplant!
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InstagramTIPP: gedichte_zum_abhaengen
Wir freuen uns, dass Stefan beim 14. Lausitzer Lyrikfestival wieder dabei ist!
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| Das Lied, das Stefan Reschke hier beim 13. Lausitzer Lyrikfestival live vorträgt, ist auf Instagram als Videoaufnahme zu sehen und zu hören. Was? Nur 17 Herzen??? Jetzt aber schnell! |
Wie lange wird es bestehen, das Bild
aus Schottersteinen und Zweigen? Wie lange wird es bestehen, das
Gemälde an der Kirchenwand? Wie lange wird es bestehen, das Motiv
aus Zeichenkohle, aus Pastelkreide auf dem Blatt Papier? Wie lange
wird es bestehen, das Gefühl der Gemeinschaft, der Verbundenheit,
dass in 3 Tagen entstanden ist? Wie lange wird es bestehen, das sich
umsorgt und gestärkt wissen? Wie lange wird es bestehen, das Wissen,
Teil von etwas Großartigem gewesen zu sein. Wie lange bleibt man
nach einem sorgsam bereiteten Mahl satt? Sättigt auch etwas lieblos
Zubereitetes? Wie lange wird es bestehen, das Unbehagen oder die
Traurigkeit nach der Geschichte, in der es um Verletzung, Trauma,
Abschied, Tod und unauslöschliche Schrammen und Blessuren in der
Erinnerung geht? Wie lange wird es bestehen, das Nachhallen von
freundlichen Worten, vom letzten Kirchenglockenschlag, von den ewig
sich wiederholenden Annekdoten der Jugend?
Die vielen
Lebensgeschichten überwältigen mich, als wir bei Würstchen und
Melonenstücken am Abendbrottisch sitzen, der doch gerade noch ein
Arbeitstisch für Bilder aus Blättern, Steinen, Blüten, für
Zeichenkohle und weißes Papier, für historische Fotos waren. Ich
versuche zu filtern, zu sortieren... im Zelt ist es warm, draußen
geht unablässig der warme Sommerwind. Die Kirche ist kühl aber
nicht ruhig. Der Hund auf dem Nachbargrundstück versucht mit den
Fremdlingen ins Gespräch zu kommen. Überall ist Bewegung – sogar
die Zeiger der Kirchturm drehten sich in rasantem Tempo. Ich kann
nicht ankommen. Wo ist mein Platz? Welche ist meine Aufgabe? Ich
spaziere mit der Tassee Kaffee um die Kirche, setze mich auf das
Stückchen ungemähte Wiese … wie wundervoll die Grüntöne des
Linden- und Robinienlaubs, die sandfarbenen trockenen Gräser, hier
und da Stängel von Scharfgarbe und wildem Schnittlauch, Sauerampfer
und Sternmiere. Wie sich die Gräserrispen und Baumkronen auf der
helbraunen Oberfläche des Kaffees spiegeln. Die ganze Welt in einer
Tasse. Aber ich habe keine Zeit und auch keine innere Ruhe für
diesen Genuss. Ich stehe auf, nehme einen großen Schluck des
milchig, bitter-säuerlichen, kalten Getränks, sammle etwas der
Flora und schlendere zurück zum Zelt. Dort bereite ich ein
LandArt-Arbeitstisch vor für diejenigen, die aus verschiedensten
Gründen nicht auf der Wiese unter den Linden arbeiten können oder
wollen. Graue Steinchen werden im Verlauf des Nachmittags noch hinzu
kommen, grüne und vertrocknete Samenstände des Flieders, Stängel
von Melde und Zweige... Ich selbst lege „Kunst in den Weg“ -
gestalte auf dem Weg vom Gemeindehaus zum Kirchenseiteneingang ein
Bild. Es wird sich verändern über Nacht, es wird von manchen
Besuchern entdeckt, von anderen nicht wahrgenommen, es gibt sogar
einige, die das Motiv erst als Foto auf der Bilderleine in der Kirche
zur Abschlusspräsentation am Sonntagnachmittag entdecken und es gibt
auch Gäste, die die verrutschten Strahlen aus kleinen Zweigstücken
behutsam korrigieren. Vielleicht werde ich Irmhild Wahren bitten, ab
und zu mal nach dem „Mond“ zu schauen, mir vielleicht ein Foto
von den Veränderungen zu schicken. Vielleicht. Denn nichts besteht
ewig. Die Musik verklingt. Die Blätter fallen herab. Die Blüten
welken. Die Tagebaue sind ausgekohlt. Das Bild der Spirale aus
Lindenblättern ist verweht. Die Würstchen, das Brot, die
Kräuterbutter sind verspeist. Die Lebens-Geschichten sind gelebt,
erinnert, erzählt, vergangen … und tauchen wieder auf in den
Versen der Dichter, in den Liedern der Musiker, in Romanen der
Autoren und in den Abzeichnungen einer mittelalterlichen Wandmalerei.
Yana Arlt
Corey
Ich
kam nach Hause. Aber die alte Welt gab es nicht mehr und die neue
hatte noch keinen Platz für mich. So war ich nichts als ein Besucher
in einem Museum, der an der Kasse eine Gebühr für den Zutritt zu
jenen Räumen entrichtete, in denen er seine Kindheit und Jugend
verbrachte. Ein öffentlich zur Schau gestelltes Leben hinter Kordeln
aus rotem Samt. Diesen Anblick ertrug ich nicht lange. Ich verließ
das Schloss und zog ganz in der Nähe in das Haus eines gänzlich
unbekannten Dichters, der kürzlich verstorben war, und der die Wände
seiner Zimmer mit Zynismus getäfelt hatte.
Textquelle:
X (ehemals Twitter)
Beim Lyrikfestival 2025 hat sie die Lesungen mit Block und Pinsel begleitet:
Fürs Bett bin ich dir gut genug,
aber
vor deinen Freunden
schämst du dich
für mich!
Teddy [20], fühlt sich ausgenutzt
Textquelle: Shiny1jux
Ach je, das ist ein bisschen wie mit den Dominosteinen im August im Supermarktregal - warum stellt ihr denn jetzt, im Juli, schon die Lesung auf den Blog, die ja erst im Oktober stattfindet?
Zum Ersten: Es gibt Terminkalender, da kann man den Sonntagnachmittag des 11. Oktober schonmal blocken.
Zum Zweiten: Wir werden als Gastleser in Hoyerswerda unser Projekt "Lausitzer Labyrinth" vorstellen und die ersten Texte lesen, die bis dahin geschrieben wurden. Naja, bisher ist 1 Text entstanden, da wollen wir noch was tun . . . und heute ist KREATIVER DONNERSTAG 😀
Es ist August und der Verein "Ich schreibe!" lädt wieder eine Woche zum intensiven Kunstschaffen und Kunstgenießen ein!
Kommt vorbei! Probiert! Hört! Seht! Spürt das besondere Kribbeln im Bauch, wenn der Linolschnitt das erste Mal mit Druckerfarbe eingefärbt wird und der Druck auf dem Blatt Papier erscheint. Fühlt die feine Konsistenz der Zeichenkohle auf den Fingerspitzen. Lasst den Schweiß auf das Arrangement von Blättern, Zweigen und Blüten tropfen, wenn ihr die Materialien zu einem Muster auf den Schotter legt... und dann dieser Blick von oben, wenn alles Sinn ergibt und jedes Steinchen zur Gesamtheit beiträgt. Kommt vorbei! ERLEBT Kunst!
Nun sind sie da! Viel eigenes Zeug haben sie nicht mitgebracht. Sie haben sich den gemütlichsten Platz ausgesucht und sich eingenistet. Also wortwörtlich! Die fürsorgliche Mutter hat für die sieben Kleinen ein richtig nettes Zuhause auf der Couch eingerichtet. Nein, in der Couch. Im Bettkasten der Schlafcouch. Selbst gesehen habe ich es nicht aber so wurde es mir erzählt. Ich höre noch den Schreck in der Stimme – darauf war niemand gefasst. Der Besuch war nicht angemeldet. Die neuen Mitbewohner hatten keine Warnung geschickt. Oder doch? Haben wir etwas übersehen? Sieht der Raum wirklich so einladend aus? Hm, an diverse Speisen und Getränke ist kein Rankommen, die sind in fest verschlossenen Dosen, Flaschen, Blechbüchsen und im Kühlschrank verstaut. Aber vielleicht ist es auch die grünende, blühende Idylle rund um das Haus – also grünend und blühend, was die Schnecken und Ameisen übrig gelassen haben. Überhaupt, das Thema Ameisen – können wir dafür mal ein Forum im Internet eröffnen. Was ist mit denen denn los in diesem Jahr? Dagegen sind ja die Eroberungszüge von Dschingis Kahn, Alexander dem Großen und Napoleon zusammen ein Klacks. Obwohl ja die Wanderung der Hunnen von Asien nach Europa zum Ende des 4. Jahrhunderts auch mit klimatisch unwirtlichen Verhältnissen begründet wird. Kälte heißt weniger Wachstum von Flora und Fauna – also auf, in angenehmere Gefilde! Die Westgoten suchten in Spanien Wohlstand und Komfort, den die Römer dort aufgebaut und vorgelebt hatten. Warum bekommst du und ich nicht? Alles sehr menschlich. Alles auch sehr tierisch. Dort wo es sich nur unter Mühen leben lässt, wo keine Basis für das Überleben und Leben gegeben ist, da muss ich weg. Ich ziehe weiter. Breche die Zelte ab. Beende die Beziehungen. Ein Feuerwehrmann meinte einmal, dass er in den vielen Berufsjahren immer wieder erlebt hat, dass Menschen das retteten, was ihnen am meisten bedeutet: andere Menschen, das Haustier, das Fotoalbum, Plüschtiere – genau diese Dinge gaben den Menschen Halt, diese Dinge waren Teil ihrer Geschichte, ihrer Identität, sie sind Erinnerung. Nicht der Personalausweis. Nicht der teure Anzug. Nicht die Geldkarte. Nicht der Schmuck. Nicht Versicherungspapiere. Aufbrechen, um anzukommen. Ankommen, um weiter zu gehen. Und wann gehen sie wieder weg? Kann ich die Gegenwart der Familie im Bettkasten der Couch gutheißen? Kann ich es ertragen? Nein, so geht das alles nicht. Die Ameisen bauen sich im Wurzelgeflecht der Margeritte ihr Zuhause und verhindern so, dass die Pflanze über die Wurzeln Wasser aufnimmt. Die Schnecken fressen die gelben Blütenblätter der Sonnenblume, ehe sie ganz aufgeblüht ist und die Blüten des Schleierkrauts gleich mit und von den Bohnen- und Dillsprösslingen brauchen wir gar nicht zu reden. Was ist zu tun? Gift ist nicht wirklich eine Option, denn vergiftete Schnecken sind Nahrung für andere Tiere, die dann elendiglich zugrunde gehen. Aber wieso gerate ich Entzücken, wenn die Vögel die eigens aufgestellte Schale mit Wasser nutzen, wenn ein Igel in der Dämmerung durch den Garten tappselt und die Glühwürmchen leuchten und im Gegensatz dazu grolle ich dem Waschbär, der im Frühjahr die Hochbeete nach Engerlingen durchgräbt und die Schnecken die frischen Triebe des gerade umgesetzten Beinwells abfressen. Und natürlich ist niemand begeistert, wenn Frau Ratte in der Klappcouch in der Gartenlaube eine Kinderstube einrichtet. Mit einem Hamster, einem Meerschweinchen unter einem Dach, das ist ok. aber eine Maus oder gar eine Ratte? Ich freue mich über die Schmetterlinge auf den Oreganoblüten aber es sträuben sich mir die Nackenhaare, wenn mir eine Wespe zu nahe kommt? Aber sie sind alle da! Wir leben alle unter diesem Himmels- und Sternenzelt. Wie kann das Miteinander gelingen? Mit Westgoten und Hunnen? Nun sind sie da! Und bringen vielleicht ihren Teil Gutes mit. Eine Erkenntnis – für mich, über mich. Ein Denkanstoß über meine Sicht auf die Welt, über meine Art zu verstehen, ein- und zuzuordnen.
Yana Arlt
Heinrich Heine
Die
Wanderratten
Es gibt zwei
Sorten Ratten:
Die hungrigen und satten.
Die satten bleiben
vergnügt zu Haus,
Die hungrigen aber wandern aus.
Sie
wandern viel tausend Meilen,
Ganz ohne Rasten und Weilen,
Gradaus in ihrem grimmigen Lauf,
Nicht Wind noch Wetter hält
sie auf.
Sie klimmen wohl über die Höhen,
Sie schwimmen
wohl durch die Seen;
Gar manche ersäuft oder bricht das Genick,
Die lebenden lassen die toten zurück.
Es haben diese
Käuze
Gar fürchterliche Schnäuze;
Sie tragen die Köpfe
geschoren egal,
Ganz radikal, ganz rattenkahl.
Die
radikale Rotte
Weiß nichts von einem Gotte.
Sie lassen nicht
taufen ihre Brut,
Die Weiber sind Gemeindegut.
Der
sinnliche Rattenhaufen,
Er will nur fressen und saufen,
Er
denkt nicht, während er säuft und frißt,
Daß unsre Seele
unsterblich ist.
So eine wilde Ratze,
Die fürchtet nicht
Hölle, nicht Katze;
Sie hat kein Gut, sie hat kein Geld
Und
wünscht aufs neue zu teilen die Welt.
[...]
vollständiger
Text: https://www.deutschelyrik.de/die-wanderratten.618.html
Bitte beachten Sie, dass für die Veranstaltungen, für die der Verein Informationen und Einladungen erhält, der "Ich schreibe!" e.V. kein Mitveranstalter ist. Wir möchten in der Rubrik "aus unserem POSTEINGANG" auf interessante interdisziplinäre, internationale, interreligiöse Formate aufmerksam machen. Die Verantwortung für Organisation und Inhalt obliegt dem jeweiligen Veranstalter!
Bitte beachten Sie, dass für die Veranstaltungen, für die der Verein Informationen und Einladungen erhält, der "Ich schreibe!" e.V. kein Mitveranstalter ist. Wir möchten in der Rubrik "aus unserem POSTEINGANG" auf interessante interdisziplinäre, internationale, interreligiöse Formate aufmerksam machen. Die Verantwortung für Organisation und Inhalt obliegt dem jeweiligen Veranstalter!
[...] Das Rumpelstilzchen-Literaturprojekt und die Künstlerin laden interessierte Autorinnen und Autoren ein, sich mit Texten in einen kreativen Dialog mit Bildern zu begeben. Dabei sollen keine Bildbeschreibungen entstehen!
Unter dem Arbeitstitel „Feuer, Wasser, Luft und Erde“ soll eine Anthologie (mit ISBN) erscheinen, für die für jedes „Element“ vier Pastellkreidezeichnungen für eine literarische Reaktion zur Verfügung stehen.
Interessierte Autorinnen und Autoren können die Bilder unter dem Link http://rumpelstilzchen-literaturprojekt.de/wp-content/uploads/2026/07/Ulrike-Schoenfelder-Hellwig-4-Elemente.pdf auf der Website des Rumpelstilzchen-Literaturprojekts ansehen.
zu den BILDERN
Warum hast du denn so viele Punkte?
Dreimal zu schnell und einmal
besoffen gegen einen Ameisenhaufen.
Textquelle: DEBESTE
Work-Shops vom 24.07. bis 26.07. in Kooperation mit dem Nachwuchs-Literatur-Zentrum „Ich schreibe!“ Brieske und der ev. Gesamtkirchengemeinde im Lausitzer Seenland
-
Schreiben, Gestalten, Musizieren -
Inhalte:
- Es sollen
Rollups mit Bildmaterial - Geschichte der Kohleindustrie – neue
Industriebetriebe - neues Leben in unserem Dorf - … entstehen
-
Wir wollen in Volksliedern unsere Wurzeln entdecken und gemeinsam
singen und musizieren
- Mit Kohle zeichnen und Gestalten mit
LandArt ausprobieren
- Plaudern, spielen, speisen, …
Gemeinsam mit Irmhild Wahren entwickelten wir die Idee, dass am Workshopwochenende 3 Rollups zum Damals & Heute des Ortes Freienhufen entstehen sollen. Vorbild hierfür sind die Ausstellungen, die die Ortschronisten Brieske-Marga für die Brikettfabriken Brieske, für Brieske-Dorf und für den fotografischen Zeitzeugen Heinz Herzog erstellten.
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den Geschichts- und Kunstinteressierten in Freienhufen.
4 Ausstellungen geben in der Begegnungsstätte & Galerie MARGA Auskunft über die Geschichte des Ortes und der Region:
Brikettfabriken Brieske I und II (8 Rollups)
Brieske / Dorf (3 Rollups)
Fotografien von Heinz Herzog (7 Rollups)
Geschichte & Geschichten der Gartenstadt Marga (14 Wandtafeln)
Zu den Geschichten, Bildern und Fotografien wird es in der ersten Augustwoche noch "Rotkäppchens Fotoalbum" geben.
Ferienkinder im Alter von 10 bis 12 Jahren können sich unter: nlz-ich-schreibe@gmx.de zu den folgenden Workshops an folgenden Tagen anmelden:
Dienstag, 4. August 9 bis 12 Uhr
Mittwoch, 5. August 9 bis 12 Uhr
Donnerstag, 6. August 9 bis 12 Uhr
Anmeldeschluss: 24.7.