Experten sagen,
Männer leben
länger,
wenn sie ihren Frauen
Blumen schenken
Denn diese
Frauen sind glücklich
und glückliche Frauen
bringen ihren
Mann
nicht
um.
Textquelle: ehrlichlustig
Experten sagen,
Männer leben
länger,
wenn sie ihren Frauen
Blumen schenken
Denn diese
Frauen sind glücklich
und glückliche Frauen
bringen ihren
Mann
nicht
um.
Textquelle: ehrlichlustig
Ausstellungseröffnung am 4. Juli 2026 / 17 Uhr / Johanniskirche Belgershain
Mal ist Yana Arlt Lyrikerin, mal ist
sie Landart-Künstlerin in der Lausitz, mal beugt sie sich mit dem
Schnittmesser über eine Linolplatte, mal ist sie Performerin auf
Bühnen – die eine Wiese in der Gartenstadt Marga oder die Empore
in einer Kirche sein kann, mal wundert sie sich, wie frech die
Leseratte Raz aus Stoff und mit Brille auf ihrer Hand sein kann, mal
zeichnet sie mit einem Besenstil ein begehbares Labyrinth in den
Schotterplatz eines Schlosses.
Die Förderung von jungen
künstlerischen Talenten ist ihr ein sehr wichtiges Anliegen, denn
als Jugendliche erhielt sie kaum Ermutigung oder Unterstützung,
sondern schuf sich erst als junge Erwachsene selbst eigene Themen,
Ausdrucksmittel und Bühnen, lernte, ihren eigenen Weg als Künstlerin
zu gehen.
Ausstellungseröffnung am 4. Juli 2026 / 17 Uhr / Johanniskirche Belgershain
Wolfgang Wache ist ein Lausitzer Poet und Kulturarbeiter, der seine Kraft vor allem in der stillen, verlässlichen Arbeit hinter den Kulissen entfaltet. Er entwickelt Projekte, die Menschen miteinander verbinden, und sorgt dafür, dass kreative Prozesse wachsen können, ohne sich selbst in den Vordergrund zu stellen. Seine künstlerische Handschrift zeigt sich in feinen, präzisen Texten und Bildern, die aus Beobachtung und innerer Ruhe entstehen. Als Mentor begleitet er junge Schreibende mit Geduld und einem sicheren Gespür für ihre individuellen Wege. In der regionalen Kulturlandschaft wirkt er als jemand, der leise, aber nachhaltig Strukturen stärkt und Räume für Kunst und Gemeinschaft schafft.
Bitte beachten Sie, dass für die Veranstaltungen, für die der Verein Informationen und Einladungen erhält, der "Ich schreibe!" e.V. kein Mitveranstalter ist. Wir möchten in der Rubrik "aus unserem POSTEINGANG" auf interessante interdisziplinäre, internationale, interreligiöse Formate aufmerksam machen. Die Verantwortung für Organisation und Inhalt obliegt dem jeweiligen Veranstalter!
Liebe
Freunde der Konzerte in der Peter-Paul-Kirche und des
Konzertchores!
Vor der Sommerpause hat die Stadtverwaltung den
Konzertchor
Senftenberg
zum Stadtfest eingeladen, am 4.7. für eine Stunde ab 15.30 Uhr die
Peter-Paul-Kirche in Senftenberg mit vielen unterschiedlichen Liedern
zum Klingen zu bringen. Ich sende Ihnen nähere Informationen im
Anhang.
Herzliche
Grüße von
Ihrer/Eurer Gabriele Philipp
vom
Konzertchor Senftenberg
Foto vom Altmarkt Senftenberg mit dem blühenden Rosenstock des "Markt 15" mit Blick zur Evang. Peter-Paul-Kirche.
Zur Information!
Hiermit wird das Erscheinungsdatum, in Absprache mit dem Verlag, der "Schlafenden Hunde X" auf das Frühjahr 2027 (Buchmesse in Leipzig)
verschoben, da die zeitlich angespannte Situation des Herausgebers es
nicht anders zuläßt. Heißt, der Einsendeschluß verschiebt sich auf Ende
November 2026. Alle bisherigen Einsendungen bleiben selbstverständlich
"im Topf", alle in der Ausschreibung getroffenen Aussagen und
Bedingungen bleiben bestehen.
Link zur Ausschreibung:
https://www.thomas-bachmann-autor.de/schlafende-hunde-x-ausschreibung/
Gute und friedliche Grüße Thomas Bachmann
Was für eine Freude, in dieser besonderen Publikation vertreten zu sein!
Vielen Dank, Ingo Cesaro, für dein unermüdliches Engagement für die Kunst und im Besonderen der Dichtkunst.
Liebe Gäste unserer Lesereihe,
wir
laden Sie/Euch herzlich ein zur Nr. 34 unserer Literarischen
Wortmeldungen aus der Provinz, diesmal am sommerlichen Ort unter
schattenspendenden Sonnenschirmen im Innenhof des Wendischen Hauses.
Für kühle Getränke ist natürlich gesorgt.
»UNVERHOFFT
KOMMT OFT»
Wer kennt es nicht, dieses geflügelte
Wort, das vielerlei bedeuten kann.
Unerwartete Dinge können den
Tag verschönern oder verderben. Sie können alltäglich oder
außergewöhnlich daherkommen – und manchmal sogar Wunder
bewirken.
Das Leben hält immer wieder Überraschungen und
Begegnungen aller Art bereit. Auch diesmal dürfen Sie sich auf zum
Titel passende Geschichten freuen.
Lassen Sie sich überraschen, was
passieren kann, wenn Anton statt mit dem Auto mit der Straßenbahn
fährt. Oder was Hugo, ein Duft nach Rosenseife und Champagner, ein
Steinzeitgrab und ein Regenguss auf Sylt miteinander zu tun haben.
Oder welche Folgen eine irreale Begegnung mit der Zeit haben
kann.
Mehr sei hier nicht verraten, denn »Erstens kommt es
anders, und zweitens, als man denkt.«
Wir
freuen uns auf Sie, letztmalig vor der Sommerpause.
Bitte
vergessen sie nicht, sich Ihr schattiges Plätzchen zu
reservieren.
Herzliche Grüße
Hannelore Schmidt-Hoffmann
Termine des Freien Deutschen Autorenverbandes/ Landesverband Brandenburg im Jahr 2026 gibt es HIER.
Ja, es ist warm – es ist sogar
heiß.
Ja, die blutdurstigen Viecher beißen ganze Stücken aus
meiner Wade.
Ja, ein Einzelner ist nicht zu klein, sondern kann
viel erreichen – denk an die Mücke im Schlafzimmer.
Ja, es hat
jemand dir den letzten Ventilator vor der Nase weggeschnappt und ist
zur Kasse geeilt, als hätte er Goldnuggets im Fluss gefunden.
Ja,
die Menschen verlieren ihre Intelligenz – pardon, die kognitive
Leistungsfähigkeit – bei jedem Grad, das es wärmer als 22°C
draußen wird.
Ja, die Strände am Badesee sind überfüllt –
jeglicher Aufenthaltsort im Schatten ist heiß umkämpft (heiß
umkämpft – der ist doch aber gut ;-)
Ja, werte Verkäuferin
im Blumenfachgeschäft, mir ist warm in der leichten Jacke – aber
mir ist auch warm, wenn ich sie ausziehe.
Ja, es liegen Leute die
ganze Nacht im Schlafsack am See und bauen verbotenerweise auch Zelte
auf.
Ja, ich möchte bei diesen Temperaturen einen doppelten
Espresso und keinen Eiskaffee.
Ja, wir machen unter strengsten
Sicherheitsvorkehrungen zur Sommersonnenwende ein Holzfeuer in der
großen Schale, trommeln, singen – warum tanzen wir nicht?
Ja,
wir räuchern mit Salbei die Orakelkarten und wundern uns – auch
nach Jahren des immer gleichen Rituals - über die Treffsicherheit
der Aussagen der Karten.
Ja, wir schneiden geradezu feierlich die
Weihnachtsschokolade an... denn er ist nicht lang, der Sommer; die
Nächte, in denen uns Glühwürmchen in den Schoß fallen; die frühen
Morgende, an denen uns der Kuckuck weckt und die Abende, an denen die
Mauersegler um die Häuser kreisen wie die Zeiger der großen
Kirchturmuhr. Er ist nicht lang der Sommer und bald werden sich das
Öl und der Doppelkorn rot gefärbt haben von den Blüten des
Johanniskrauts. Dieses magische Kraut, das etwas Berauschendes in
eine heilkräftige Tinktur wandelt und mich zum Philosophen werden
lässt... alles, was ich aufnehme, wandelt mich. Manchmal ist es eine
kleine Veränderung – geradezu winzig und nur Menschen mit einem
feinen Gespür nehmen es „von außen“ wahr; ab und zu ist es eine
große Veränderung – im eigenen Denken und Fühlen, im Blick auf
sich selbst. Das Olivenöl bleibt ja Öl, extrahiert aus Oliven –
aber nun hat es die Kraft des Sonnenkrauts Hypericum perforatum
aufgenommen. Hypericin, Hyperforin, Flavonoide, Tannine... das klingt
aneinandergereiht schon wie ein Zauberspruch. Mythen ranken sich um
die gelben Sternchenblüten und die scheinbar perforierten Blättchen.
Auch im Kräuterkartendeck gibt es das Johanniskraut – das zieht an
diesem Abend keiner der Feiernden, auch den Salbei gibt es nur
verrauchend auf der roten Glut der ehemals beige- und braunfarbenen
Holzscheite. Rot ist im Sommer die vorherschende Farbe. Die
Fingerspitzen sind allmorgendlich rot vom Sammeln der goldenen
Blüten. Das Öl. Die Tinktur. Die Glut des Feuers. Die Erdbeeren,
Kirschen, Tomaten. Die schnell vergänglichen Mohnblumen. Die
Rosenblüten in meinem Garten. Man möchte unaufhörlich Oden
schreiben an all die satten, leuchtenden Farben; an die Düfte und
Aromen. Ein letztes Stück der „Süßen Weihnachtsgrüße“ liegt,
eingewickelt in das silberne Papier, in meinem Korb, neben einigen
restlichen Mozarella-Tomate-Spießen und einem Kanten Ciabattabrot.
Die habe ich dann am nächsten Tag gegessen, belegt mit
Basilikumblättchen und beträufelt mit Olivenöl... da ist es wieder
das vielseitige Olivenöl. Lasst euch den Sommer schmecken!
Yana Arlt
Beim
nackten Tanz im Regen
verlaufen die Farben
der sorgfältig
platzierten
kleinen Karos
aus einem Text,
geschrieben während eines Gewitterregens nach heißen Tagen
Noch ein Hinweis: ab 10 Uhr am Dienstag, 30. Juni, kann man sich bei den Veranstaltungen anmelden.