Verhalten wenn es schneit:
2% bauen einen Schneemann
3% machen eine Schneeballschlacht
95% posten „SCHNEE!“ auf Facebook
Textquelle: vonherzen.sprueche
Verhalten wenn es schneit:
2% bauen einen Schneemann
3% machen eine Schneeballschlacht
95% posten „SCHNEE!“ auf Facebook
Textquelle: vonherzen.sprueche
Ich kann vielleicht nicht auf all deine Fragen eine Antwort geben, aber ich werde es versuchen. Komm vorbei, lass dich in die Geschichten hinter den Bildern zu den Themen "Wandel", "Frühling & Sommer", "Herbst & Winter", "Mandala" und "Labyrinth" entführen.
Yana Arlt
Für heute haben wir den Jahresauftakt in unseren Vereinsräumen geplant.
Bitte achtet auf euch! Entscheidet, ob ihr euch auf den Weg nach Brieske macht.
Ich koche Kaffee & Tee, auch ein Stück Kuchen steht bereit. Wer heute nicht zu uns kommt, mit dem bleiben wir auf jeden Fall in Verbindung und freuen uns auf den Besuch zu einem späteren Zeitpunkt.
Hier mal ein Einblick in die kommenden Aktionen:
Kreativer Donnerstag ab 14 Uhr Im Margahof 3 - je nach Witterung ab April wieder im MARGA-Atelier
10. Februar / 14 Uhr Künstlergespräch mit Yana Arlt in ihrer LandArt-Ausstellung im Trauercafe Senftenberg
1. März Einsendeschluss "Laternenlyrik" für NLZettel SPEZIAL zum Welttag der Poesie
2. März / 17 Uhr Treff zur Vorbereitung "Tag der Baukultur" ~ Ausschreibung zur Teilnhme an der Atelier- und Galeriemeile
15. März / ab 14 Uhr Tag der Druckkunst
21. März "Welttag der Poesie" ~ NLZettel SPEZIAL "Laternenlyrik" (Ausschreibung bis 1.3.)
23. April / 14 Uhr Haiku-Schreibwerkstatt und Lesung zum "Welttag des Buches"
2. & 3. Mai "Tag des offenen Ateliers" mit Sandlabyrinth zum "World Labyrinth Day" (Samstag)
Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Mitglieder, Unterstützerinnen und Unterstützer,
wir
möchten euch über den aktuellen Stand unseres Projektantrags
„WortWeg Lausitz – Bild, Bühne, Fantasie“
informieren.
Wir haben zwei Schreiben eines Fördermittelgebers erhalten:
1. Eine
Ausnahmegenehmigung für den vorzeitigen Maßnahmebeginn ab
01.01.2026. Das bedeutet lediglich, dass wir dürfen,
nicht dass wir können – denn diese Genehmigung enthält
keinerlei finanzielle Zusage.
2.Eine Inaussichtstellung
einer Förderung. Auch dieses Schreiben ist ausdrücklich
keine Bewilligung, sondern nur eine unverbindliche
Aussicht. Ein Rechtsanspruch entsteht daraus nicht.
Damit
bleibt festzuhalten:
Solange keine Bewilligung vorliegt
und keine Mittel auf unserem Konto eingegangen sind, können wir
keine verbindlichen Honorarzusagen machen.
Wenn wir
bereits jetzt mit Planung, Vorbereitung oder ersten Arbeitsschritten
beginnen, geschieht dies zwangsläufig ehrenamtlich.
Das betrifft sowohl interne Abläufe als auch die Zusammenarbeit mit
externen Künstlerinnen, Pädagoginnen und Partnern.
Unter
diesen Bedingungen ist eine verlässliche Projektarbeit kaum
möglich.
Wir können weder Termine fest zusagen noch
öffentlich für die Angebote werben, solange unklar bleibt, wann
und ob die Fördermittel tatsächlich bewilligt und
ausgezahlt werden. Gerade Projekte, die sich an junge und ältere
Menschen richten, brauchen jedoch Planungssicherheit, Verlässlichkeit
und eine solide finanzielle Grundlage.
Wir gehören zu den wenigen
Glücklichen, deren Projekt positiv votiert wurde – und stehen
dennoch vor der paradoxen Situation, dass wir trotz Anerkennung und
Aussicht auf Förderung praktisch handlungsunfähig bleiben.
Diese
Praxis erschwert kulturelle Arbeit erheblich und belastet
insbesondere kleine Vereine, die auf Honorarkräfte angewiesen sind
und keine finanziellen Risiken tragen können.
Wir halten euch auf
dem Laufenden und danken euch für eure Geduld, euer Verständnis und
eure Unterstützung. Unsere Motivation ist ungebrochen – aber wir
brauchen verlässliche Rahmenbedingungen, um gute Arbeit leisten zu
können.
Herzliche Grüße Wolfgang Wache für das Nachwuchs-Literatur-Zentrum „Ich schreibe!“ e.V.
* * * Mit deiner SPENDE den
Verein "Ich schreibe!" unterstützen * * *
Als gemeinnütziger Verein können wir Ihnen eine Spendenquittung z.B. für die Einkommenssteuererklärung ausstellen.
Hai-ku zu schrei-ben
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ist nichts für je-der-mann--frau
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Oft ist's ein Sen-ry-ū
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Yana Arlt
Frisch gefallener Schnee auf den Wiesen im Schlosspark, auf den Wegen, auf den Bänken und Bäumen, auf dem Teich und dem Dach des Pavillons. Es ist Dienstagmorgen ca. halb Acht Uhr, ich knirsche über die unberührten Schneewege, der blau-graue Morgenhimmel taucht den winterlichen Park in überirdisches Licht und dann bemerke ich, dass der Strahler, der einen orangefarbenen Lichtspot auf den Schlosspavillon wirft, noch an ist. In etwa einer halben Stunde geht dort, hinter dem hellgrauen Vlies, das sich über das Firmament zieht, die Sonne auf. Es ist diese schummrige Zeit, in der alles möglich zu sein scheint, noch können wir entscheiden, welche Farbe wir dem Tag geben. Die kommenden Stunden werden uns mit Bildern und Klängen, Aromen und Empfindungen überschütten und wir werden entscheiden, welche davon wir auf der Leinwand, im Fotoalbum oder auf den Seiten unseres Tagebuchs festhalten.
27. Januar 1945 . . . Auschwitz . . . 462 km entfernt von Senftenberg . . . ein Routenplaner gibt die Autofahrzeit mit 5 h 22 min an . . .
Im Schlosspark befindet sich auch ein "Mahnmal für die Opfer des Faschismus und Militarismus" (Infos) von Ernst Sauer. Immer wieder berühren, erschüttern mich die Figuren des Reliefs - nicht nur in den Morgenstunden des 27. Januars.
Ich verweile an diesem Platz am Schlossteich, schaue über die weite Fläche unberührten Weiß', bis mein Blick am Pavillon hängen bleibt und plötzlich ist da die Erinnerung an einen Sommerabend vor vielen Jahren. Und ich bin dankbar. Dankbar, dass ich in Frieden aufwachsen konnte, dankbar für meine Entwicklung - besonders die künstlerische, dankbar für die wunderbaren Menschen in meinem Leben, die mit so viel Verständnis und Liebe mich geprägt, gefördert, ermutigt und begleitet haben.
Schlosspark Senftenberg, 27. Januar 2026
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Schlosspark Senftenberg, Sommer 2009
"Lichtwegenacht"
"Lyrisches Kartenspiel" an dieser Stelle des Schlossteichs
~ gegenüber dem Pavillon
zu Paula Modersohn-Beckers
150.
Geburtstag ~ 8. Februar
„Paula Becker
an Rainer Maria Rilke
[Berlin] Eisenacher Str. 61 *
Geburtstagsabend [8.2.1901]
Lieber Freund, Es hat Liebe auf mich
nieder geströmt warm und weich und linde. Nun ist es Abend und ich
sitze in Stille am alten gelben Schreibpult von Großvater
Bültzingslöwen. In der Küche nebenan tickt die Uhr und sagt, ich
solle mich nicht fürchten, und ich wäre nicht einsam denn sie wache
noch. Und ich bin nicht einsam, wahrlich nicht. Ich bin ein
glückliches Menschenkind, dem aus wunderbaren milden Händen ein
roter, reifer Apfel nach dem anderen zugerollt wird. Und ich empfange
einen jeden neuen wie ein Wunder vom lieben Himmel und seufze schier
vor Glück. Und ich danke jenen Händen, daß sie auch Sie an die
Hand nahmen und mir zuführten auf meine grüne Wiese. Und ich warf
Ihnen meinen roten Apfel hin und Sie legten mir manch süße Blume in
den Schoß und heute auch einen süßen Syringenstrauß. Es wird
Frühling. ―
Und dann kamen Sie selbst,
nicht auf meine grüne Wiese, sondern hinauf auf meinen Turm, was
doch so schwer ist und so viele, viele Mühe macht. Da reiche ich
Ihnen dankbar meine beiden Hände und blicke in Ihre gütigen Augen
und als Empfangender bitte ich Sie: Bleiben Sie mir so. […]
In
lieber Freundschaft
Ihre Paula Becker“
Textquelle:
„Paula Modersohn-Becker Briefwechsel mit Rainer Maria Rilke / Mit
Bildern von Paula Modersohn-Becker“ Insel-Bücherei Nr. 1242
Erweiterte Neuausgabe Insel Verlag Berlin 2011
Paula Becker, die drei Monate
später Otto Modersohn heiratete, schrieb diese Zeilen an Rilke an
ihrem 25. Geburtstag. Die Malerin und der Dichter begegneten sich im
Sommer davor in Worpswede und den Überlieferungen nach begann eine
innige Freundschaft zwischen den beiden jungen Menschen, die zu einer
der faszinierendsten Künstlerfreundschaften des 20. Jahrhunderts
wurde.Eine Künstlerin, die mit Farbe, Pinsel und Leinwand Atmosphäre
einfängt und (Lebens)Geschichten erzählt; ein Künstler, der sich
mit Buchstaben, Worten, Versen versucht den chaotischen Stimmungen
und dem inneren Getriebensein zu stellen. Beide waren sich in der
Wahrnehmung der Welt so ähnlich und hätten doch nicht
unterschiedlicher sein können. Ich vermute, das „Geheimnis“
ihrer Verbundenheit, ihrer Freundschaft steckte darin, dass der eine
den anderen so gelten ließ wie er war, man respektierte die
Unterschiede und genoss die Gemeinsamkeiten. Der Ton in ihren Briefen
lässt erahnen, wie sie miteinander bei Begegnungen umgingen.
Respektvoll. Fast etwas schwärmerisch? Rilke hat gezeichnet und
gemalt und Paula war – meiner Meinung nach – eine wunderbare
Tagebuch- und Briefeschreiberin. Die Malerin, die poetisch schreibt;
der Poet, der zeichnet. Eine Woche nach dem oben zitierten Brief
gaben Rainer Maria Rilke und Clara Westhoff ihre Verlobung bekannt.
Clara Westhoff, die Bildhauerin, mit der Paula seit ihrem
Kennenlernen in der Künstlerkolonie Worpswede befreundet ist... auch
diese Änderung im Beziehungsgeflecht von Paula, Clara, Rainer und
Otto schlägt sich auf die Sprache in den Briefen, auf den Umgang
miteinander nieder. Die Zeit der getrennten Wege ist für beide auch
eine Zeit der Reife. Wie findet man wieder zueinander? Könnte es
eine Réunion
der beiden auf einem höheren Niveau geben? Hat man sich immer noch
etwas zu sagen? Und welches Vokabular ist dafür geeignet? Wäre es
zwischen einem gleichgeschlechtlichen Künstlerduo einfacher? Wie
verhielt sich Otto Modersohn gegenüber Rainer Maria Rilke, wie
ordnete er die Freundschaft seiner Frau mit dem Dichter ein? Vieles
aus dem kurzen Leben von Paula Becker/ Paula Modersohn Becker ist
aufgearbeitet, analysiert, niedergeschrieben worden und vielleicht
kommen in diesem Jahr, im Jahr des 150. Geburtstages der Malerin aus
Dresden, noch einige Publiktionen hinzu. Es wird Ausstellungen,
Vorträge, Bücher, Filme u.a. geben und fast mutet es seltsam an,
dass es trotz der kurzen Lebensspanne von etwas mehr als 31 Jahren so
viele Dinge noch zu entdecken sind. Und trotzdem: Niemand kann in das
Innere eines Menschen schauen. Niemand kann einen anderen bis ins
letzte Molekül, bis in den verborgensten Gedanken, die kleinste
Empfindung ergründen. Ein Hauch Geheimnis umgibt Paula und Rainer
und Yana und Dich und ... Das ist Wunder-voll!
Yana Arlt
Rainer
Maria Rilke
Wir
haben, wo wir lieben, ja nur dies: einander lassen; denn daß wir uns
halten, das fällt uns leicht und ist nicht erst zu lernen.
aus
„Requiem. Für eine Freundin“
Wir treffen uns zum Austausch über Ideen und Vorhaben für Brieske-Marga, Brieske-Dorf und Briesker Kirche im aktuellen Jahr.
Was gibt es Neues?
Was steht als Nächstes an?
Treff:
Montag, 2. Februar 2026
17 Uhr
"Ich schreibe!", Im Margahof 3
Pünktlich zum Februarvollmond am 1. Februar 2026 (um 23:09 Uhr) ist meine Laterne zum Thema "Himmelsscheibe von Nebra" fertig geworden.
Neben der Mondsichel sind auf der Himmelsscheibe die Plejaden und der Vollmond zu sehen ~ manche Experten meinen jedoch, dass der Kreis die Sonne darstellt.
Ich wurde gefragt, ob man in den Winterferien auch noch Laternen basteln kann. Sehr gern! Komm vorbei, such dir einen Karton aus und 4 Motive, mit denen deine Laterne leuchten soll.
HIER mehr erfahren über "Lichtmess und Imbolc"