Mittwoch, 2. September
19 Uhr
Cultara
Design & Genuss
Ladencafe
Lesung "Autorenkreis Kornblume"
Bitte beachten Sie, dass für die Veranstaltungen, für die der Verein Informationen und Einladungen erhält, der "Ich schreibe!" e.V. kein Mitveranstalter ist. Wir möchten in der Rubrik "aus unserem POSTEINGANG" auf interessante interdisziplinäre, internationale, interreligiöse Formate aufmerksam machen. Die Verantwortung für Organisation und Inhalt obliegt dem jeweiligen Veranstalter!
Liebe
alle, lube wšykne,
Ihr und Sie seid herzlich eingeladen zum
nächsten Mina-Witkojc-Stammtisch. Der wird sein am 11. Juli 2026, um
15 Uhr im Haus der Begegnung in Burg (Am Bahndamm 12c). Bärbel
Schubert hat sich dankenswerterweise um den Raum gekümmert. Im Haus
ist auch die Mina-Witkojc-Bibliothek- Das ist ein Sonnabend. Alle
sind herzlich willkommen. Ich würde bei der Gelegenheit gerne
Erinnerungen an Mina Witkojc aufnehmen, von Leuten, die sie noch
persönlich kannten.
Herzliche Grüße
Stefanie
Krautz und Antje Wagner
Lube
wšykne,
Sćo wutšobnje pšosone na pśiduce stawne blido
kołowokoło Miny Witkojc. To buźo 11. julija, zeger 15:00. Městno
buźo Dom zmakanjow w Bórkowach. K tomu ga słuša ga Biblioteka
Mina Witkojc. Pśi tej góźbje cu ja rada nagrawaś wulicowańkow
luźi, kótarež su ju hyšći znali. Wšykne su wutšobnje
pšosone.
wutšobnje strowi
Stefanie
a Antje :.)
Neben Würstchen und Grillkäse gab es sogar Besuch vom Geburtstagskind, der auch noch selbst Kuchen mitbrachte.
Mit einem wahrlichen Aus-Klang des Abends probten wir auch gleich für den "Klangraum Kirche" zum Mitmusizieren am 8. August um 17:50 Uhr VOR der Kirche und am 13. September um 17 Uhr in der Martin-Luther-Kirche Brieske.
Nächste Treffs
des "Freundeskreis Brieske/ Briesker Kirche"
am 1. Montag des Monats um 17 Uhr in der Begegnungsstätte & Galerie MARGA
> 3. August
> 7. September
> 5. Oktober
Heute ist der 1. Tag der Sommerferien in Brandenburg.
Ich nehme euch 6 Wochen lang wieder mit auf eine Tour durch das Lausitzer Seenland.
Mal sehen, was wir entdecken!
Wenn auch ihr in den Sommermonaten zwischen Gräbendorfer See, Bärwalder See und Bergheider See unterwegs seid, dann schickt mir gern eure Impressionen:
nlz-jana.arlt@gmx.de
Ich freue mich besonders über Motive, die sich von den klassischen "Postkartenmotiven" abheben.
Wir starten im MARGA-Atelier, in dem ich in den kommenden Wochen intensiv am Lausitzer Labyrinth arbeiten werde. Hier bin ich gerade dabei, die erste Seite meines neuen Schreibbuches mit Stempeln zu gestalten.
Natürlich sind alle Kreativen, die Lust auf Zeichnen, Stempeln, Schreiben... haben, herzlich willkommen!
Vom 4. bis 6. August gibt es den Workshop "Rotkäppchens Fotoalbum".
Vom 3. bis 9. August findet die Margahof-KUNST-Woche statt.
Gern anmelden unter:
Irmhild.wahren@gmx.de
035753-14408
oder vorbei kommen und mitmachen
Work-Shops vom 24.07. bis 26.07. in Kooperation mit dem Nachwuchs-Literatur-Zentrum „Ich schreibe!“ Brieske und der ev. Gesamtkirchengemeinde im Lausitzer Seenland
-
Schreiben, Gestalten, Musizieren -
Inhalte:
- Es sollen
Rollups mit Bildmaterial - Geschichte der Kohleindustrie – neue
Industriebetriebe - neues Leben in unserem Dorf - … entstehen
-
Wir wollen in Volksliedern unsere Wurzeln entdecken und gemeinsam
singen und musizieren
- Mit Kohle zeichnen und Gestalten mit
LandArt ausprobieren
- Plaudern, spielen, speisen, …
Freitag
ab 15:30 Uhr (Kaffee) ankommen
gegen 18:00 Uhr gemütliche
Gartenrunde mit etwas Musik, Gesprächen,
Spielmöglichkeiten
Samstag
ab 9:30 Uhr Work-Shop "Schwarzes Gold verbrannt - was kommt
danach"
Schreiben, Gestalten, Musizieren, Raumklang,
...
Volkslieder zusammentragen, neu lernen
Sonntag ab 9:30
Uhr Zusammenstellen der Ergebnisse
16:00 Uhr musikalisch umrahmte
Präsentation in der Kirche
Hinweise: Teilnahme ist für alle
Altersgruppen möglich, man kann auch einfach reinschauen und
auch nur stundenweise teilhaben, so wie man gerade Zeit und Lust
hat.
Verpflegung und Getränke stehen ausreichend zu
Verfügung!
Wer sich anmelden möchte:
Irmhild.wahren@gmx.de,
Fon: 035753 14408
Die ganze Stadt ist auf den Beinen –
so scheint es. Stadtfestzeit! Vielseitige Bühnenprogramme,
Sommerempfang, ein Festgelände mit allem, was ein durchschnittlicher
Bürger nur wünschen kann. Von Klängen der Vergangenheit über
Darbietungen der Jüngsten und denen, die noch auf der Suche nach
etwas sind, Kunst-Kultur-und-Weinverkostung, eine betagte Königin
gibt sich die Ehre, Vielstimmigkeit besingt die wundervolle Welt, die
Leute dreh'n sich im Kreis, das Wetterkarussell auch... Sehen und
Gesehenwerden … Lachen. Trinken. Essen. Sich berieseln lassen. Das
Haar in der Suppe suchen. Ins Gespräch kommen. Sich über Meinungen
wundern, über Lobreden und Schimpftiraden. Und Deutschland ist
längst raus aus dem Wettlauf hinter dem Ball und für die
Beliebtheit und Bewunderung. Ein Sommerwochenende. Ein
Sommerwochenende, bei dem irgendwie alles nah beieinander liegt. Auch
die Erwartungen, Enttäuschungen, der Daumen der in der Waage schwebt
und sich noch nicht entschließen kann zum Sinken oder Steigen. Es
gibt sie, die Feststimmung, hier und da, in Momenten. Es sind immer
nur Momente. Es sind die Menschen, denen man begegnet, die neben
einem stehen, sitzen, singen, tanzen... Es sind aber auch die
Menschen, die nicht mit dabei sind... das merkt man erst später, im
stillen Resumee.
Ich ziehe meinen Hut vor den Organisatoren. Sie
haben an alles gedacht. Ein professionell geplantes, organisiertes,
durchgeführtes Stadtfest – ein unglaublicher Wurf für eine so
kleine Stadt in Südbrandenburg.
Der Tag danach ist Abbau,
Vorgärten in Festgeländenähe, die nach Urin riechen, zerbröselte
Döner, die sich um Hausecken fädeln, Blumenkübel, die zu
Papierkörben mutierten... auch das gehört zu einem Stadtfest –
die Katerstimmung nach der großen Sause. Diese Atmosphäre, die wie
ein nasses Pelztier auf den Plätzen, Wegen und Straßen vor sich hin
müffelt und jault, ist das einzige, das ich in diesem Jahr vom Fest
mitbekomme. Ich bilde mir ein, etwas verpasst zu haben und weiß doch
mit absoluter Sicherheit, dass keines der Formate eine Heimat für
mich gewesen wäre. Was ist nur in den vergangenen Jahren passiert?
In Gesprächen erfahre ich, dass es nicht nur mir so geht. Wir können
es nicht genau bestimmen, was da so anders ist. Vielleicht dieses
mehr und mehr, lauter, greller, länger, größer, kombiniert mit dem
Anspruch auf Perfektion. In der Kultur steht immer wieder die Frage:
Wie kommen wir an die Menschen ran? Welche Formate ziehen Publikum?
Ich denke, dass die Organisatoren des diesjährigen Festes Vieles
richtig gemacht haben – Nörgler wird es trotz allem geben... auch
das gehört zu einem Stadtfest. Es bleibt mir nur, zu hoffen, dass es
neben diesen großen Veranstaltungen, die für Tausende oder gar
Zehntausende Besucher angelegt sind, auch dezentere, ruhigere,
tiefere Veranstaltungen gibt. Die Besucherzahl sagt nichts über die
Qualität des Musik-, Tanz- oder Leseprogramms; nichts über die
Händler und die Speisen- und Getränkeversorgung. Einerseits ist der
Hunger groß nach Unterhaltung, Spaß, Zerstreuung... andererseits
gibt es einen selten zu stillenden Durst nach Tiefe, Bedeutsamkeit,
Wahrhaftigkeit.
Ich war weder auf dem Sommerempfang der Stadt noch
zur Ausstellungseröffnung im Rathaus, obwohl unser Verein für beide
Veranstaltungen Einladungen erhielt und die sicher auch großartig
organisiert und durchgeführt worden sind. Ja, ich sehe die Einladungen als respektvolle Gesten unserer Vereinsarbeit gegenüber. Und wie
wird auf unsere Einladungen im Rathaus reagiert? Wird jemand zu
unserem „Tag der Industriekultur“ am 8. August oder zum 14.
Lausitzer Lyrikfestival vom 2. bis 6. September kommen?
Yana Arlt
George
Gordon Byron alias Lord Byron
Ein
Fest, wenn es verdampft, ist grade wie
Das letzte Glas
Champagner, ohne Gischt,
Der seinem Erstlingskelche Reiz verlieh;
Wie ein System, in das sich Zweifel mischt;
Wie eine Flasche
Sodawasser, die
So lang gesprüht hat, bis ihr Geist entwischt;
Wie eine Welle, welche sich noch hebt,
Wenn schon der Wind
schläft, der sie erst belebt.
Textquelle: www.aphorismen.de
Wir haben den Grill, die Grillkohle, besorgen Würstchen - Wolfgang der Auskenner meint, er hat da eine besonders schmackhafte Sorte im Auge - ich werde mich bei den vegetarischen Angeboten, wie Grillkäse, umsehen. Dazu besorgen wir Baguette, etwas "Grünzeug" und alkoholfreie Kaltgetränke.
Es geht ja um das Beisammensein und Sommer genießen - unser Dankeschön für eure Energie, Ideen und Zeit, für die gemeinsam umgesetzten Vorhaben. Vielleicht tauschen wir uns auch über neue Ideen für unser Briesker Gemeindeleben aus und trällern (vielleicht!) ein Liedchen zur Gitarre ~
Experten sagen,
Männer leben
länger,
wenn sie ihren Frauen
Blumen schenken
Denn diese
Frauen sind glücklich
und glückliche Frauen
bringen ihren
Mann
nicht
um.
Textquelle: ehrlichlustig