Donnerstag, 29. Oktober 2026

Komm, lass uns Kunst machen! Kreatives Schreiben

  


 

Wolfgang Wache ~ Arbeit an der ersten Bildtafel für das "Lausitzer Labyrinth"

Ich saß schreibend am Fenster zum Margahof, Wolfgang begann zeitgleich seine Skizze auf der Siebdruckplatte mit Farbe zu beleben . . . er tat das, was ich schrieb . . . ich habe nicht gesehen, dass er tatsächlich zuerst nach dem Gelb griff . . . 

A T E L I E R M A G I E!

  

 

Mittwoch, 28. Oktober 2026

Kunst aus dem Automaten

Kategorie
"Küste & Meer"
Standort: Kraftwerk Mitte, Dresden

Fotografie "Leuchtturm" von Henry Böhm

 

Kennst du die Kunstautomaten?

Hast du dir schon einmal (oder mehrmals) ein Päckchen für 4 Euro gezogen?

Würdest du es tun, wenn du irgendwo einen Kunstautomaten sehen würdest?

Welche Kunst interessiert dich?

Wenn du KünstlerIn bist - würde es dich interessieren Kunstwerke für den Automaten zu gestalten und zu verpacken?

 

 

Übrigens habe ich das Päckchen nicht vor Ort in Dresden geöffnet, sondern einen Tag später bei einem Kaffee auf dem Marktplatz Senftenberg.

Was meint ihr, HIER würde doch ein Kunstautomat auch gut hinpassen, oder?
Vielleicht in der Nähe der Touristinformation oder am Hafen oder _______

 

Dienstag, 27. Oktober 2026

Montag, 26. Oktober 2026

Inspirieren lassen ~ Spieluhr NOCTURNE

Paris. Voila! Paris! Ich fuhr nicht einmal eine Stunde und schon war ich in Paris. Zu einem Konzert! Ein Konzert eines jungen Pianisten, von dem derzeit die ganze Welt spricht. Ich war mächtig nervös, war den ganzen Tag, schon die Tage zuvor, zu keinem vernünftigen Gespräch zu gebrauchen. Hat man mir das angemerkt? Ob es wohl noch Tickets gibt? Ich recherchiere im Internet. Ich rufe an. Ja, es sind noch reichlich Plätze. Und es können wirklich einfach so zwei Personen kommen? Ja, alles im grünen Bereich. Ich prüfe den Ölstand und den Reifendruck bei meinem Auto – jetzt darf nichts dazwischen kommen. Ok, wir sind viel zu früh. Hatte ich ja auch irgendwie so geplant. Mit den Eintrittskarten in der Tasche suchen wir uns ein kleines Café. Spinatquiche. Klingt köstlich. Schmeckt köstlich. Dann gern noch einen Espresso. Schon ist es Zeit, den Saal zu betreten, die Plätze einzunehmen... Paris. Voila! Paris! Auftritt Musca domestica! Sie ist sehr entspannt und etwas aufdringlich. Setzt sich dreist auf das Revers des gefeierten Komponisten und Pianisten! Der eilt in der nächsten Szene etwas überfordert und sichtlich um Höflichkeit gegenüber des wartenden, drängenden Publikums bemüht, zu einem der Flügel, die zu einer Art Pianistenchallenge aufgebaut wurden. Es spielt Liszt – Franz Liszt. Beifall. Es spielt Chopin - Frédéric Chopin! Ach, ich kenne die Geschichte ja und doch hoffe ich, dass es gut ausgeht, dass der Aufenthalt mit Amantine Aurore Lucile Dupin de Francueil alias der Schriftstellerin George Sand auf Mallorca wirklich körperliche und seelische Besserung bringt, dass irgendjemand ein Heilmittel gegen Tuberkulose findet und dass der Musiker älter wird als 39 Jahre. Und sie lebten glücklich und zufrieden... Ach, ich weiß ja, dass auch die Verfilmung eines Lebens nicht das Leben selbst ändern, verlängern, verbessern kann. Ich kenne die Geschichte. Robert Koch entdeckte 1882 den Tuberkuloseerreger Mycobacterium tuberculosis – da war Chopin schon 33 Jahre tot. Erst 1943, fast auf den Tag genau 94 Jahre nach Chopins Tod wurde das erste wirksame Heilmittel gegen Tuberkulose (Streptomycin) isoliert. (Selman A. Waksman/ Albert Schatz) Unzählige KünstlerInnen litten und starben an der Krankheit – so der englische Dichter John Keats, der am 31. Oktober vor 231 Jahren geboren wurde und im Alter von 26 Jahren in Rom starb. Warum Rom? Weil Kollegen von ihm Geld für diese Reise sammelten, damit er im milderen italienischen Klima Linderung erfahren sollte. Er kam nie nach England zurück, auch seine Beisetzung fand in Rom statt. Auf seinem Grabstein ist eine Lyra abgebildet. Kein Name. Nur: „Young English Poet“. Frédéric Chopin ist in Paris beigesetzt. Sein Herz ruht in seinem Heimatland – in der Heilig-Kreuz-Kirche in Warschau.

Yana Arlt


Ich gestehe, ich habe „Ein Winter auf Mallorca“ nie zu Ende gelesen … könnte ich mal wieder in die Hand nehmen das Buch, jetzt, da es so früh dunkelt ~

Und du? Kennst du die Kompositionen von Chopin? Hast du ein Lieblingsstück?
Hier geht es zu den Nachtstücken, den Nocturnes.
Übrigens: Eryk Kulm, der Darsteller des Frédéric Chopin spielt selbst! mehr erfahren: rondomagazin


George Sand

„Als Kranker war der arme große Künstler unausstehlich. Was ich befürchtet, leider aber nicht gründlich durchdacht hatte, traf ein. Er verzagte vollkommen. Obwohl er sein Leiden recht mutig ertrug, konnte er seiner erregten Phantasie nicht Herr werden. Das Kloster war ein Ort der Schrecken und der Geister für ihn…“

aus „Ein Winter auf Mallorca“




Künstler der Lausitz ~ Ausstellung an 3 Orten in Senftenberg

K1 - Kulturraum Markt 1 (ehem. Sternenbäckfiliale)

Stadtbibliothek Senftenberg

Rathaus Senftenberg 


K1-Kulturraum Markt 1


K1-Kulturraum Markt 1
 
K1-Kulturraum Markt 1

 

K1-Kulturraum Markt 1

K1-Kulturraum Markt 1

 


 

Renate Hensel in der Stadtbibliothek Senftenberg

 mehr erfahren über die Ausstellung

 

Stadtbibliothek



Renate Hensel
beim Lausitzer Lyrikfestival
in der Gartenstadt Marga



Rathausfoyer



Samstag, 24. Oktober 2026

Gruß zum Wochenende 43kw26

 

  

Folge deinem Herzen
haben sie gesagt.

Jetzt steh ich in der
Brauerei.


Textquelle: Pinterest

 

Freitag, 23. Oktober 2026

Lyrikempfehlung

Donnerstag 10:50 Uhr "Das Gedicht" auf mdr kultur Radio

Sascha Kokot "im Badezimmer meiner Mutter"
aus dem Band "Geisternetze" 

Am 15. beim Autor bestellt ... war schon am 17. Oktober in unserem Briefkasten 😃

 


Unterstützt LyrikerInnen der Gegenwart!

Kauft ihre Bücher!

Besucht ihre Lesungen!

Schreibt ihnen ein paar Zeilen!

 

Dienstag, 20. Oktober 2026

Lyrik-Lese-Tipp & Wunschvorlesen am 20. November ☆ Jetzt melden

Camilo Pessanha


A Abel Anibal de Azevedo


PASSOU O OUNTONO JÁ, JÁ TORNA O FRIO . . .
- Outono de seu riso magoado.
Álgidọ Inverno! Oblíquo o sol, gelado . . .
- O sol, e as águas límpidas do rio.

Águas claras de rio! Águas de rio,
Fugindo sob o meu olhar cansado,
Para onde me levais meu vão cuidado?
Aonde vais, meu coração vazio?

Ficai, cabelos dela, flutuando,
E, debaixo das águas fugidias,
Os seus olhos abertos cismando . . .

Onde ideas a correr, melancolias?
- E, refractadas, longamente ondeando,
As suas mãos translúcidas e frias . . .


 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

DER OKTOBER ZOG SCHON HIN, SCHON WIRD ES KALT . . .
- Herbst mit seinem schmerzlichen Lachen,
Klirrender Winter! Die Sonne, eisig, steht tief . . .
- die Sonne, und helles Flusswasser wallt.

Klare Wasser des Flusses! Wasser immerzu,
du entfliehst unter meinem müden Blick,
wohin tragt ihr mein eitles Trachten?
Mein leeres Herz, wohin ziehst du?

Bleib doch, ihr Haar, es treibt dahin,
und unter den flüchtigen Wassern
ihre offenen Augen, sinnend.

Wohin so eilig, Melancholien?
- vom Licht gebrochen, wellig rinnend,
ihre durchfluteten Hände kalt . . .



aus: „Fünf Dichter aus Coimbra“
shantarĭn
ISBN 9789895342204
zweisprachige Ausgabe
Auswahl und Einführung Luís Quintais
Übersetzung Orlando Grossegesse

 


In 1 Monat, am 20. November 2026, ist "Bundesweiter Vorlesetag"!

Was liest du? 
Liest du vor - deinen Kindern, Senioren, einer Gruppe Sehschwacher und Blinder? 
Was liest du vor? 
Welchen Tipp hast du für uns?

Und nun mal eine "verrückte Idee": Wenn du dir ein Buch wünschen könntest, dass wir dir vorlesen sollen - welches wäre das?
Würdest du am Freitag, 20.11.2026, nach Brieske kommen, damit wir dir aus deinem Buch vorlesen?

nlz-ich-schreibe@gmx.de

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