So manches Büro ähnelt einem
Militärflugpatz.
Es finden sich dort
Senkrechtstarter,
Abfangjäger,
geistige
Tiefflieger,
Sturzkampfbomber
und Aufklärer.
Ganz zu
schweigen von den
Bruchpiloten.
Textquelle: DEBESTE
So manches Büro ähnelt einem
Militärflugpatz.
Es finden sich dort
Senkrechtstarter,
Abfangjäger,
geistige
Tiefflieger,
Sturzkampfbomber
und Aufklärer.
Ganz zu
schweigen von den
Bruchpiloten.
Textquelle: DEBESTE
19. Juni
Sonnenaufgang 4:47 Uhr
Sonnenuntergang: 21:23 Uhr
20. Juni
Sonnenaufgang 4:47 Uhr
Sonnenuntergang: 21:23 Uhr
21. Juni
Sonnenaufgang 4:47 Uhr
Sonnenuntergang: 21:23 Uhr
22. Juni
Sonnenaufgang 4:48 Uhr
Sonnenuntergang: 21:23 Uhr
23. Juni
Sonnenaufgang 4:48 Uhr
Sonnenuntergang: 21:23 Uhr
24. Juni
Sonnenaufgang 4:48 Uhr
Sonnenuntergang: 21:24 Uhr
23. September
Herbst-Tagundnachtgleiche
Sonnenaufgang 6:52 Uhr
Sonnenuntergang: 18:59 Uhr
21. Dezember
Wintersonnenwende
Sonnenaufgang 8:07 Uhr
Sonnenuntergang: 15:56 Uhr
Datenquelle: https://www.sunrise-and-sunset.com/de/sun/deutschland/senftenberg
Rose Ausländer
Manchmal spricht
ein Baum
durch das Fenster mir Mut zu
Manchmal leuchtet ein
Buch
als Stern auf meinem Himmel
Manchmal ein Mensch,
den
ich nicht kenne,
der meine Worte
erkennt.
Fotos der Arbeitsschritte und der fertigen Laterne "Sternenhimmel" gibt es am Sonntag hier auf dem NLZ-Blog.
Kreativer Donnerstag
14 Uhr MARGA-Atelier
Ferienangebot
4.8. + 5.8. + 6.8. / jeweils 9 - 12 Uhr
Rotkäppchens "Fotoalbum"
Jeder kennt das Märchen von Rotkäppchen. Aber wusstest du, dass das Mädchen in der Gartenstadt Marga wohnt? Wir besuchen Rotkäppchen und den Wolf, das Eichhörnchen, die Bären, den Schwan und die Fische. Wenn wir zurück sind im MARGA-Atelier, überlegen wir uns Geschichten darüber, was die Figuren erlebt haben könnten. Dazu entstehen Bilder mit verschiedenen Kunsttechniken (Buntstift- oder Kohlezeichnung, Encaustic, Collagen u.a.), die dann wie ein "Fotoalbum der Margafiguren" in das große "Blaue Buch" geklebt werden.
Vielen Dank an Carola Schael, die Vorsitzende des Heimatvereins Laubusch e.V., für zwei spannende Spazierstunden durch Geschichte und Gegenwart der Gartenstadt Laubusch.
Ein Pleinair - also die Arbeit unter freiem Himmel - ist es bei den unkalkulierbaren Regengüssen am vergangenen Wochenende nicht geworden. Aber wir sind ein gutes Stück voran gekommen, haben uns mit dem Material - den Platten, Haftgrund, Schleifpapier, Scharniere etc. - vertraut gemacht und uns in die Mythologie und Geschichte der Lausitz hineingedacht.
Dank an die Besucher, die sich für das "Lausitzer Labyrinth" interessieren, mit uns ins Gespräch kamen und geduldig unseren Ausführungen zuhörten. Zuweilen schießen wir da nämlich über das Ziel hinaus und könnten stundenlang von den Ideen und neuen Erkenntnissen erzählen.
Kunst machen * Über Kunstideen reden * KünstlerInnen über die Schulter sehen
Kreativer Donnerstag
im MARGA-Atelier ab 14 Uhr
Margahof-KUNST-Woche
3. bis 9. August
* MARGA-Atelier ab 10 Uhr geöffnet
* 4. + 5. + 6. August jeweils 9 - 12 Uhr Ferienaktion für Kreative
* 8. August "Tag der Industriekultur" mit "Kunstaktion Grubenlampe" am Zechenhaus und Klangraum Kirche zum Mitmusizieren
Es gibt ja einige Internetseiten, die
sich dem Coaching von Schreibenden widmen. Ich muss zugeben, dass ich
da überhaupt keinen Überblick habe und weder Empfehlungen noch
Warnungen aussprechen kann. Beim täglichen Ritt über die
Instagramfelder, durch Facebookwälder und über X-Wiesen, die ich
nicht privat wohl aber zur Informationsverteilung zu unserem Verein
nutze, blieb mein Blick an einem Bild hängen, zu dem es einen
Textaufruf gab. Ok, Genre und Darreichungsform kann ich selbst
wählen, das ist gut. Alle die mitlesen, sollen auch gern die Texte
kommentieren? O-oh, das ist vielleicht hilfreich gemeint aber das
kann ganz schön in die Hose gehen. Die Angabe „Gedicht (Lyrik &
Prosa)“ finde ich etwas verwirrend. Allerdings habe ich erst
letztens wieder in einem Gespräch gehört: „Wenn ich hauptsächlich
Prosa schreibe, dann kann ich leider gar nicht zu eurem Lausitzer
Lyrikfestival kommen. Warum findet ihr keine andere Bezeichnung?“
Naja, Henriette, unser Herz gehört der Lyrik und auch der poetischen
Kurzprosa, zu der Zeit, als wir das Lausitzer Lyrikfestival ins Leben
riefen, gab es viele Literaturfestivals und selbst bei den
Branchentreffs rund ums Buch – wie z.B. den Buchmessen und in den
Literaturhäusern – ging es überwiegend um Romane. Als Jan Wagner
als Lyriker(!) 2015 den Preis der Leipziger Buchmesse erhielt, war
das eine Sensation! Bob Dylan erhielt für seine eigenwillige
(Lied)Poesie 2016 sogar den Literaturnobelpreis und löste heiß
geführte Debatten aus! Es wird behauptet, dass die Lyrik gerade bei
jungen Menschen wieder auf mehr Resonanz stößt... Nun also der
Begriff Lausitzer LYRIKfestival – eine Namensänderung ist derzeit
nicht in Sicht. Hoch lebe die Poesie! Ein Hiphip Hurra auf die Lyrik!
Henriette, schau in dein Oevre, durchblättere deine beschriebenen
Seiten und gespeicherten Dateien, ich wette, es findet sich ein
poetisches Fragment einer Novelle oder ein zauberhaftes kleines
Feuilleton, bring das im September mit nach Brieske-Marga!
Ich
drucke das Bild aus, trage es in meinem Notatebuch herum, schaue ab
und zu darauf – auch in den stillen Abendstunden und hoffe, dass
ich ein Flüstern höre, ein Flüstern der dargestellten Figuren, was
habt ihr mir zu erzählen? Erst als ich den Text geschrieben habe,
schaue ich in die Kommentare und lese als Erstes, dass es scheinbar
ein riesiger Faux pas ist, ein KI-generiertes Bild zur Inspiration
einzustellen. Da ist sie wieder, die Debatte um KI in der Kunst...
doch dann tauchen die ersten Texte auf. Schau an, Waldemar, Ilona,
Carmen, Christian und andere lassen sich inspirieren, zu vielseitigen
Texten. Ich bin mutig, setze meinen Text hinein, zögere mit dem
Posten... zögere... tu ich mir was Gutes damit oder schade ich
mir?... zögere... und veröffentliche den Text. Auf
literaturwissnschaftliche Analysen und Genörgel von Frustlesern kann
ich wirklich verzichten. Post vor 3 Tagen... bisher keine Reaktion zu
verzeichnen... das ist gut... das ist sehr gut!
Yana Arlt
Waldemar Steinhauer
Und da war er wieder, dieser Moment. Jener, in dem sie sich in der kühlen Tanzhalle wiederfand und den toten Blicken Vergangener ausgesetzt war. Unwissend, weshalb sie nun hier war und das Jahr für Jahr, nun Monat für Monat. Der Windzug brachte ihr die Erinnerung zurück, während ihr Haar sich seiner Bewegung anschloss. Ebenso wie sie es jedes Mal tat, um dem Traum zu entfliehen und sich dem geforderten Tanz des Jenseits fügte. Dieses Mal würde es anders sein und sie sah keinen Grund mehr, dem nachzukommen. Nun galt ihr Wille und ihre Entscheidung. Sie blieb reglos stehen, beobachtete, spürte ihren Herzschlag. Den einzigen an diesem Ort.
![]() |
| Die Früchte der Kaffeepflanze heißen übrigens Kaffeekirsche. Unter dem roten Fruchtfleisch verbirgt sich der Kern/Samen, zwei Bohnen, die mit der flachen Seite zueinander liegen. mehr erfahren über die Kaffeekirsche |
Morgens im Garten auf der Leiter stehen, nach der ersten reifen Kirsche hangeln, sich beim Essen etwas wünschen und den Kern ins Portemonnaie legen - wer von euch kennt diese und andere "kuriose" kleine Zeremonien?
Schreibt uns über das Formular hier links von den Posts.
Wenn man es als Pärchen schafft,
Möbel
zusammen aufzubauen,
ohne sich zu trennen,
dann überlebt die
Beziehung
alles.
Textquelle:MadeMyDay
Der neue Plon in Groß Lieskow
Im späten Frühling
1890 machte sich der Bauer M. aus Groß Lieskow im Garten zu schaffen. Er
nahm eine lange Stange, befestigte am Ende einen Strohwisch und zündete
ihn an. Mit der brennenden Stange vernichtete er dann die Raupennester
in den Bäumen. Sein Nachbar und die Nachbarin aber sahen das und
verbreiteten im Dorf die Neuheit: “Beim Bauern M. muss der Plon sein.”
Der Bauer selbst lachte zunächst nur und nahm es als Scherz, der in der
wendischen Zeitung beschrieben und veröffentlicht wurde. Seinen
Nachbarn aber verärgerte dies, denn er bekräftigte nun im Casnik und
gegenüber allen Leuten, dass seine Frau und er tatsächlich einen Drachen
beim Nachbarn gesehen hatten. Es sei unterhalb der Scheune eine feurige
Kugel in der Nähe der Tür ins Haus geflogen. Sie glaubten fest daran,
dass ihr Nachbar den Plon hatte und sagten: “M. wollte durch seinen
Brief im Casnik sich nur unschuldig stellen, aber das kann er nicht. Was
wir gesehen haben, das kann uns niemand ausreden!”
Quelle: Werner Meschkank, Cottbus
Textquelle: https://www.raddusch-spreewald.de/ort/geschichte/sagen/plon.php