Das Gute an Tee ist,
du kannst ihn
auf Arbeit trinken.
Das Gute an Whiskey ist,
er schaut
aus wie Tee.
Textquelle: MadeMyDay.com
Das Gute an Tee ist,
du kannst ihn
auf Arbeit trinken.
Das Gute an Whiskey ist,
er schaut
aus wie Tee.
Textquelle: MadeMyDay.com
Wie wundervoll, die Birkenblättchen sind draußen, die Hasen - handgemacht von Irina Wache - scheinen wie berauscht von der Frühlingsstimmung, sie träumen sich auf saftige und duftende Wiesen ~
Der Sonntag, 12. April 2026, ist die sogenannte "Weiße Ostern" oder "Kleine Ostern" - kommt bei einem Spaziergang durch die Gartenstadt Marga doch die beiden Hasen in unserem Schaufenster mal besuchen. Ab 27.4. gestalten wir die Schaufenster neu und bereiten somit den "Tag des offenen Ateliers" 2. & 3. Mai und den Welttag des Labyrinths/ World Labyrinth Day 2. Mai vor.
In 2 Wochen lese ich aus den "Gesammelten Jahreszeitentexten ~ März bis Mai".
Das Kapitel mit den Apriltexten ist mit "Zwischen verblühten Kroküssen" betitelt.
Bei Interesse schon vorher einmal im Buch zu blättern - HIER kann man es bestellen.
Platzreservierungen: nlz-ich-schreibe@gmx.de
Ein besonderer TIPP: Schaut euch diesen "Rundflug" auf Instagram an :-)
https://www.instagram.com/reels/DWhAMSHDDq8/
https://www.facebook.com/martin.luther.kirche.brieske
Auf der fb-Seite der Martin-Luther-Kirche Brieske
gibt es auch Fotos der Osterandacht, 5. April 2026.
TOPs:
Vorbereitung "Tag der Baukultur" (30. Mai)
Vorbereitung "Tag der Industriekultur" (8. August)
Ideensammlung "Tag des offenen Denkmals" (13. September)
Gedanken zu meinem Gedicht:
In meinem Gedicht „Ostern
war’s“ begegne ich mir selbst im Schreiben. Ich sehe das Leben im
Vergleich zur Zirkuswelt, weil sich in ihrer Romantik die ganze
Einmaligkeit des Daseins spiegelt: diese Mischung aus Schönheit,
Gefahr und dem flüchtigen Glanz eines Moments, der nur existiert,
weil er jederzeit kippen kann. Die Manege, das Seil, die Sägespäne
– all das steht für mich nicht für Zirkusromantik im äußeren
Sinn, sondern für die innere Welt des Erlebens, in der Staunen und
Risiko untrennbar verbunden sind. Kunst erscheint mir darin als
Befreiung aus dem Immergleichen, als Versuch, im Ungleichgewicht
einen eigenen Stand zu finden. Das Selbstgespräch im Text zeigt mein
Ringen mit dem Sinn des Schreibens – ob ich es für mich tue oder
für andere, oder ob Schreiben selbst schon ein notwendiger Akt des
Daseins ist. Die durchgebogenen Leiterholme und der Angstschweiß
stehen für mein Vorankommen trotz Furcht, während die Erinnerungen
an die frühen bewegten Bilder meine Faszination für das Staunen und
die menschliche Erfindungskraft ausdrücken. Ostern wird für mich
zum Symbol innerer Wandlung, eines wiederkehrenden Aufbruchs. So lese
ich mein Gedicht als ein existenzielles Selbstporträt: ein
Nachdenken über das Leben als Kunststück, über das Schreiben als
Balance und über das Menschsein als fortwährende Wiederkehr im
glitzernden, gefährlichen, wunderbaren Zelt unserer eigenen
Erlebniswelt.
Textquelle: www.wolfgang-wache.de
Aufwirbelnde
Sägespäne.
Manege
Orchester spielte leise
Unter dem
aufgespannten Lebenszelt
voll Neugierde
Musik des
Daseins
Mensch
auf zwei Beinen
Versucht das Stehen
auf
einem
unsere ersten Gehversuche
Kunststücke
Naturregeln
bedroht.
Schöpfung aus dem Nichts
Hände vor die Augen
Auf
dem hohen Seil
Füße
behutsam präzis aufgesetzt
Fehltritt
öffnet Tiefe
der erlebbar tödlich ist
Auszug aus:
Ostern war s‘ ( am 05.04.2026 ab 5.45 Uhr geschrieben bis 11.19
Uhr von Wolfgang Wache)
In den vergangenen Wochen hatten wir so viele angenehme, spannende, inspirierende Begegnungen und als dann die Frage kam: "Wie kann ich dich/ Sie erreichen?", da begann das große Rumdrucksen und das wilde Gekrame in irgendwelchen Taschen und Rucksäcken. Wir haben gemerkt: Visitenkarten müssen her! Nix Großes - also im übertragenen wie im konkreten Sinn, denn wo landen Flyer und Broschüren? ... genau!
Also, wer uns demnächst anspricht, bekommt dieses Ass auf den Tisch geschlagen... Jetzt sollten wir nur darauf achten, ein paar der 500 Stück auch bei uns zu tragen.