Dienstag, 7. Juli 2026

Für den Terminkalender: 24. bis 26. Juli / Dorfkirche Freienhufen / Workshops zu "Schwarzes Gold verbrannt - was kommt danach?"

Gern anmelden unter:

Irmhild.wahren@gmx.de

035753-14408

 

oder vorbei kommen und mitmachen

 


 

Work-Shops vom 24.07. bis 26.07. in Kooperation mit dem Nachwuchs-Literatur-Zentrum „Ich schreibe!“ Brieske und der ev. Gesamtkirchengemeinde im Lausitzer Seenland


- Schreiben, Gestalten, Musizieren -

Inhalte:
- Es sollen Rollups mit Bildmaterial - Geschichte der Kohleindustrie – neue Industriebetriebe - neues Leben in unserem Dorf - … entstehen
- Wir wollen in Volksliedern unsere Wurzeln entdecken und gemeinsam singen und musizieren
- Mit Kohle zeichnen und Gestalten mit LandArt ausprobieren
- Plaudern, spielen, speisen, …

Freitag ab 15:30 Uhr (Kaffee) ankommen
gegen 18:00 Uhr gemütliche Gartenrunde mit etwas Musik, Gesprächen,
Spielmöglichkeiten

Samstag ab 9:30 Uhr Work-Shop "Schwarzes Gold verbrannt - was kommt danach"
Schreiben, Gestalten, Musizieren, Raumklang, ...
Volkslieder zusammentragen, neu lernen

Sonntag ab 9:30 Uhr Zusammenstellen der Ergebnisse
16:00 Uhr musikalisch umrahmte Präsentation in der Kirche

Hinweise: Teilnahme ist für alle Altersgruppen möglich, man kann auch einfach reinschauen und auch nur stundenweise teilhaben, so wie man gerade Zeit und Lust hat.

Verpflegung und Getränke stehen ausreichend zu Verfügung!

Wer sich anmelden möchte:
Irmhild.wahren@gmx.de, Fon: 035753 14408

 

Montag, 6. Juli 2026

Inspirieren lassen ~ einfach mal (nicht) hingehen

 

Die ganze Stadt ist auf den Beinen – so scheint es. Stadtfestzeit! Vielseitige Bühnenprogramme, Sommerempfang, ein Festgelände mit allem, was ein durchschnittlicher Bürger nur wünschen kann. Von Klängen der Vergangenheit über Darbietungen der Jüngsten und denen, die noch auf der Suche nach etwas sind, Kunst-Kultur-und-Weinverkostung, eine betagte Königin gibt sich die Ehre, Vielstimmigkeit besingt die wundervolle Welt, die Leute dreh'n sich im Kreis, das Wetterkarussell auch... Sehen und Gesehenwerden … Lachen. Trinken. Essen. Sich berieseln lassen. Das Haar in der Suppe suchen. Ins Gespräch kommen. Sich über Meinungen wundern, über Lobreden und Schimpftiraden. Und Deutschland ist längst raus aus dem Wettlauf hinter dem Ball und für die Beliebtheit und Bewunderung. Ein Sommerwochenende. Ein Sommerwochenende, bei dem irgendwie alles nah beieinander liegt. Auch die Erwartungen, Enttäuschungen, der Daumen der in der Waage schwebt und sich noch nicht entschließen kann zum Sinken oder Steigen. Es gibt sie, die Feststimmung, hier und da, in Momenten. Es sind immer nur Momente. Es sind die Menschen, denen man begegnet, die neben einem stehen, sitzen, singen, tanzen... Es sind aber auch die Menschen, die nicht mit dabei sind... das merkt man erst später, im stillen Resumee.
Ich ziehe meinen Hut vor den Organisatoren. Sie haben an alles gedacht. Ein professionell geplantes, organisiertes, durchgeführtes Stadtfest – ein unglaublicher Wurf für eine so kleine Stadt in Südbrandenburg.
Der Tag danach ist Abbau, Vorgärten in Festgeländenähe, die nach Urin riechen, zerbröselte Döner, die sich um Hausecken fädeln, Blumenkübel, die zu Papierkörben mutierten... auch das gehört zu einem Stadtfest – die Katerstimmung nach der großen Sause. Diese Atmosphäre, die wie ein nasses Pelztier auf den Plätzen, Wegen und Straßen vor sich hin müffelt und jault, ist das einzige, das ich in diesem Jahr vom Fest mitbekomme. Ich bilde mir ein, etwas verpasst zu haben und weiß doch mit absoluter Sicherheit, dass keines der Formate eine Heimat für mich gewesen wäre. Was ist nur in den vergangenen Jahren passiert? In Gesprächen erfahre ich, dass es nicht nur mir so geht. Wir können es nicht genau bestimmen, was da so anders ist. Vielleicht dieses mehr und mehr, lauter, greller, länger, größer, kombiniert mit dem Anspruch auf Perfektion. In der Kultur steht immer wieder die Frage: Wie kommen wir an die Menschen ran? Welche Formate ziehen Publikum? Ich denke, dass die Organisatoren des diesjährigen Festes Vieles richtig gemacht haben – Nörgler wird es trotz allem geben... auch das gehört zu einem Stadtfest. Es bleibt mir nur, zu hoffen, dass es neben diesen großen Veranstaltungen, die für Tausende oder gar Zehntausende Besucher angelegt sind, auch dezentere, ruhigere, tiefere Veranstaltungen gibt. Die Besucherzahl sagt nichts über die Qualität des Musik-, Tanz- oder Leseprogramms; nichts über die Händler und die Speisen- und Getränkeversorgung. Einerseits ist der Hunger groß nach Unterhaltung, Spaß, Zerstreuung... andererseits gibt es einen selten zu stillenden Durst nach Tiefe, Bedeutsamkeit, Wahrhaftigkeit.
Ich war weder auf dem Sommerempfang der Stadt noch zur Ausstellungseröffnung im Rathaus, obwohl unser Verein für beide Veranstaltungen Einladungen erhielt und die sicher auch großartig organisiert und durchgeführt worden sind. Ja, ich sehe die Einladungen als respektvolle Gesten unserer Vereinsarbeit gegenüber. Und wie wird auf unsere Einladungen im Rathaus reagiert? Wird jemand zu unserem „Tag der Industriekultur“ am 8. August oder zum 14. Lausitzer Lyrikfestival vom 2. bis 6. September kommen?

Yana Arlt




George Gordon Byron alias Lord Byron

Ein Fest, wenn es verdampft, ist grade wie
Das letzte Glas Champagner, ohne Gischt,
Der seinem Erstlingskelche Reiz verlieh;
Wie ein System, in das sich Zweifel mischt;
Wie eine Flasche Sodawasser, die
So lang gesprüht hat, bis ihr Geist entwischt;
Wie eine Welle, welche sich noch hebt,
Wenn schon der Wind schläft, der sie erst belebt.



Textquelle: www.aphorismen.de

 


 

 

HEUTE: Treff des "Freundeskreis Brieske/ Briesker Kirche" als kleines Sommerfest

Wir haben den Grill, die Grillkohle, besorgen Würstchen - Wolfgang der Auskenner meint, er hat da eine besonders schmackhafte Sorte im Auge - ich werde mich bei den vegetarischen Angeboten, wie Grillkäse, umsehen. Dazu besorgen wir Baguette, etwas "Grünzeug" und alkoholfreie Kaltgetränke.

Es geht ja um das Beisammensein und Sommer genießen - unser Dankeschön für eure Energie, Ideen und Zeit, für die gemeinsam umgesetzten Vorhaben. Vielleicht tauschen wir uns auch über neue Ideen für unser Briesker Gemeindeleben aus und trällern (vielleicht!) ein Liedchen zur Gitarre ~

 



Samstag, 4. Juli 2026

Gruß zum Wochenende 27kw26

  

 

Experten sagen,
Männer leben länger,
wenn sie ihren Frauen
Blumen schenken
Denn diese Frauen sind glücklich
und glückliche Frauen
bringen ihren Mann
nicht
um.



Textquelle: ehrlichlustig

 

Freitag, 3. Juli 2026

Texte von Yana Arlt in der Ausstellung "Nur eine Rose als Stütze ~ Im Gedenken an Hilde Domin"

 Ausstellungseröffnung am 4. Juli 2026 / 17 Uhr / Johanniskirche Belgershain

 


Mal ist Yana Arlt Lyrikerin, mal ist sie Landart-Künstlerin in der Lausitz, mal beugt sie sich mit dem Schnittmesser über eine Linolplatte, mal ist sie Performerin auf Bühnen – die eine Wiese in der Gartenstadt Marga oder die Empore in einer Kirche sein kann, mal wundert sie sich, wie frech die Leseratte Raz aus Stoff und mit Brille auf ihrer Hand sein kann, mal zeichnet sie mit einem Besenstil ein begehbares Labyrinth in den Schotterplatz eines Schlosses.
Die Förderung von jungen künstlerischen Talenten ist ihr ein sehr wichtiges Anliegen, denn als Jugendliche erhielt sie kaum Ermutigung oder Unterstützung, sondern schuf sich erst als junge Erwachsene selbst eigene Themen, Ausdrucksmittel und Bühnen, lernte, ihren eigenen Weg als Künstlerin zu gehen.

 

 


 

 

Donnerstag, 2. Juli 2026

Texte von Wolfgang Wache in der Ausstellung "Nur eine Rose als Stütze ~ Zum Gedenken an Hilde Domin"

Ausstellungseröffnung am 4. Juli 2026 / 17 Uhr / Johanniskirche Belgershain
 

Wolfgang Wache ist ein Lausitzer Poet und Kulturarbeiter, der seine Kraft vor allem in der stillen, verlässlichen Arbeit hinter den Kulissen entfaltet. Er entwickelt Projekte, die Menschen miteinander verbinden, und sorgt dafür, dass kreative Prozesse wachsen können, ohne sich selbst in den Vordergrund zu stellen. Seine künstlerische Handschrift zeigt sich in feinen, präzisen Texten und Bildern, die aus Beobachtung und innerer Ruhe entstehen. Als Mentor begleitet er junge Schreibende mit Geduld und einem sicheren Gespür für ihre individuellen Wege. In der regionalen Kulturlandschaft wirkt er als jemand, der leise, aber nachhaltig Strukturen stärkt und Räume für Kunst und Gemeinschaft schafft.

 


 

aus unserem POSTEINGANG: 4. Juli / 15:30 Uhr / Senftenberg / Konzertchor in der Peter-Paul-Kirche

 

Bitte beachten Sie, dass für die Veranstaltungen, für die der Verein Informationen und Einladungen erhält, der "Ich schreibe!" e.V. kein Mitveranstalter ist. Wir möchten in der Rubrik "aus unserem POSTEINGANG" auf interessante interdisziplinäre, internationale, interreligiöse Formate aufmerksam machen. Die Verantwortung für Organisation und Inhalt obliegt dem jeweiligen Veranstalter! 

 

 

Liebe Freunde der Konzerte in der Peter-Paul-Kirche und des Konzertchores!

Vor der Sommerpause hat die Stadtverwaltung den
Konzertchor Senftenberg zum Stadtfest eingeladen, am 4.7. für eine Stunde ab 15.30 Uhr die Peter-Paul-Kirche in Senftenberg mit vielen unterschiedlichen Liedern zum Klingen zu bringen. Ich sende Ihnen nähere Informationen im Anhang.



Der Chor unter Leitung von Sven Irrgang und alle Sängerinnen und Sänger würden sich freuen, wenn sie Ihnen eine Zeit der Entspannung, der Ablenkung von vielen Sorgen bringen und Freude machen können.



Herzliche Grüße von
Ihrer/Eurer Gabriele Philipp
vom Konzertchor Senftenberg

 


 

 

Foto vom Altmarkt Senftenberg mit dem blühenden Rosenstock des "Markt 15" mit Blick zur Evang. Peter-Paul-Kirche.

 

Mittwoch, 1. Juli 2026

Nur eine Rose als Stütze ~ Hilde Domin


 

 

aus unserem POSTEINGANG: Ausschreibung "Schlafende Hunde - Politische Lyrik X" Einsendeschluss verschoben in den November

Bitte beachten Sie, dass für die Veranstaltungen, für die der Verein Informationen und Einladungen erhält, der "Ich schreibe!" e.V. kein Mitveranstalter ist. Wir möchten in der Rubrik "aus unserem POSTEINGANG" auf interessante interdisziplinäre, internationale, interreligiöse Formate aufmerksam machen. Die Verantwortung für Organisation und Inhalt obliegt dem jeweiligen Veranstalter! 
 

 

Zur Information!

Hiermit wird das Erscheinungsdatum, in Absprache mit dem Verlag, der "Schlafenden Hunde X" auf das Frühjahr 2027 (Buchmesse in Leipzig) verschoben, da die zeitlich angespannte Situation des Herausgebers es nicht anders zuläßt. Heißt, der Einsendeschluß verschiebt sich auf Ende November 2026. Alle bisherigen Einsendungen bleiben selbstverständlich "im Topf", alle in der Ausschreibung getroffenen Aussagen und Bedingungen bleiben bestehen.

Link zur Ausschreibung:
https://www.thomas-bachmann-autor.de/schlafende-hunde-x-ausschreibung/

Gute und friedliche Grüße Thomas Bachmann  

 


Dienstag, 30. Juni 2026

Glücksmoment ~ Ingo Cesaros Aufruf zur Edition "Landschaften, möbliert" ~ Buchexemplare im Briefkasten


 

Was für eine Freude, in dieser besonderen Publikation vertreten zu sein!

Vielen Dank, Ingo Cesaro, für dein unermüdliches Engagement für die Kunst und im Besonderen der Dichtkunst.