Montag, 8. Juni 2026

Inspirieren lassen ~ Kunst aus dem Automaten

 

Werte Antje Dudeck,

„Willkommen. Bienvenue. Welcome“ Kennen Sie diese Worte? Klingt eventuell die Melodie eines Liedes in Ihrer Vorstellungskraft? Ich bekam die Eintrittskarte geschenkt. Eine Eintrittskarte zu „Cabaret“ an der Staatsoperette in Dresden im „Kraftwerk Mitte“. „Willkommen, bienvenue, welcome // Fremde, étranger, stranger // Schön dich zu sehen // Je suis enchanté // Happy to see you // Bleibe, reste, stay.“ Ich weiß nicht, ob Sie während ihres Aufenthalts in Dresden je in die Staatsoperette gingen – vor 10 Jahren war diese noch in Leuben ansässig, sollte nach Meldung vom 14. Oktober 2002 geschlossen werden und eröffnete im Dezember 2016 - nach 2 Jahren Bauzeit - im Kraftwerk Mitte. Die Geschichte der Staatsoperette, die Geschichte des Stücks „Cabaret“ und möglicherweise auch Ihre ganz eigene Geschichte als Künstlerin, so wie auch meine Geschichte weisen Zeiten des Verlusts, des Kämpfens, des Ausharrens, der Orientierung, des Findens, der Öffnung und des Verschließens, des Neubeginns auf. Wir steigen aus dem Zug, wir spazieren durch die abendlichen Straßen, ich entdecke einen „Kunstautomat“, krame in meiner Tasche nach dem Portemonnaie. Ich hatte bereits davon gelesen und wir hatten als Kunstverein in der Gartenstadt Marga auch schon die Idee einen solchen aufzustellen oder besser, einen aufstellen zu lassen. Warum diese Idee nicht weiterverfolgt wurde, weiß ich nicht. Da, 2 2-Euro-Münzen leuchten mir entgegen, ich werfe sie in den Kunstautomat und ziehe an dem Fach „Streetart“, denn das ist eine faszinierende Kunstform und dem Anliegen Kunst im öffentlichen Raum herzustellen und zu präsentieren, zolle ich höchsten Respekt. Ich selbst bin Landart-Künstlerin und also ist auch mein Atelier der freie Himmel, ich setze meine Werke allen möglichen Beeinflussungen aus. Dieses Fach lässt sich nicht öffnen. Auch zwei weitere Wunschthemen sind scheinbar nicht befüllt also ziehe ich überall und das Fach „Regional“ lässt sich tatsächlich öffnen und eine Schachtel liegt darin. Meine Begleiter drängen zum Weitergehen... ich taumle an lebhaft besuchter Außengastronomie vorbei, lausche den Musikklängen aus einem Lichtschacht... ich verdrehe mir den Hals – es gibt eine Puppentheatersammlung?... die vielseitigen Eindrücke sind kaum zu verarbeiten... ich umklammere die Tasche mit dem Päckchen aus dem Kunstautomaten... wir finden die Staatsoperette... wir setzen uns auf eine Couch im Eingangsbereich. Es ist reichlich Zeit bis zum Beginn des Einführungsvortrags... ein allgemeines Gespräch beginnt... Ich atme durch... nehme das Päckchen aus der Tasche. Es gibt keinen „Trick“, um an den Inhalt zu kommen, das Päckchen ist vollständig umklebt, ich kratze mit einem Schlüssel herum, zunehmend ungeduldig. Als erstes entnehme ich den „Beipackzettel“, der mich an den Zettel in unserem „Lyrikzin“ erinnert, dann entfalte ich den länglichen Zettel mit den biografischen Angaben und dann ~ ~ ~ dann halte ich ihr kleines Kunstwerk in den Händen. A D …. Albrecht Dürer, denke ich sofort und Bilder des meisterhaft sich selbst vermarktenden Künstlers der Jahrhundertwende vom 15. zum 16. Jahrhundert steigen in mir auf. Was hat uns nun also Antje Dudeck auf ihrem Bild mitzuteilen? Ich hoffe auf eine ruhige Minute, um mich dem Kunstwerk widmen zu können, zu recherchieren, zu schreiben. Nun habe ich den 3. Schritt vor allen anderen gemacht. Aber vielleicht ist das genau der Plan, die kleine Schachtel kann man in den Rucksack oder die Jackentasche stecken und dann kommt genau der richtige Moment, wo man danach greift ~

PS: Ich stelle mir gerade vor, wie jemand bei mir nach Zigaretten schnorrt und ich ihm dieses Päcken hinhalte – ein anderes habe ich ja auch gar nicht. Die Vorstellung amüsiert mich.

Yana Arlt

Steffen Geyer

Der Automat

Kein Mensch bin ich an manchem Tag
Nur ein geschickt getarnter Automat
Von Außen kaum zu erkennen
Wandelt eine unbeseelte Hülle
Nicht dass ich mich deshalb beklag’
Ein Trick, geschenkt, um den ich nie bat
Erlaubt, Geist und Kerl zu trennen
Hindert Weltschmerz, dass er mich vermülle

Derweil das Außen Leben spielt
Fällt Innen unsichtbar in sich zurück
Wenn das Gesicht nur passend lacht
Ahnt niemand Leere hinter den Augen
Ich seh', worauf der Kniff abzielt
Was reizvoll scheint am inneren Glück
Nicht Angst ist’s, die in mir erwacht
Spür' Gleichmut, Hoffnung aus mir saugen

Zahlreicher werden die Tage
An denen diese Flucht mir nötig scheint
Die Freunde in die Fremde treibt
Distanz erzeugt, wo Nähe verwundet
Und immer wieder die Frage
Ob was in mir die Welt so kalt verneint
Mich frieren lässt und still entleibt
Zumindest dem Automaten mundet

Textquelle: https://steffen-geyer.de/lyrik/der-automat

Hinweis: Dieses Gedicht wurde am 2. Januar 2023 online gestellt, das Bild aus dem Kunstautomaten hat Antje Dudeck 2023 gemalt. Neben dem Gedicht ist auf Geyers Website ist ein Streetartbild zu sehen. Es gibt im Universum keine Zufälle ;-)


 

 

 

Wolfgang Wache ~ Ein kleines Highlight mit großer Wirkung: Das begehbare Labyrinth beim Kinderfest Senftenberg

 

W O L F G A N G   W A C H E

Ein kleines Highlight mit großer Wirkung: 
Das begehbare Labyrinth
Bericht vom Senftenberger Kinderfest

 


Beim Senftenberger Kinderfest am gestrigen Freitag war das Nachwuchs Literatur Zentrum „Ich schreibe!“ ein stilles, aber eindrucksvolles Highlight. Auch wenn die Kamera des Regionalfernsehens an unserem Stand vorbeizog, blieb unser Beitrag für viele Besucherinnen und Besucher etwas Besonderes.
Wir präsentierten ein begehbares Labyrinth, das Kinder wie Erwachsene gleichermaßen anzog. Wer den Weg durch die Windungen ging, erhielt nicht nur ein spielerisches Erlebnis, sondern auch Einblicke in die Geschichte des Labyrinths – von seinen mythologischen Wurzeln bis zu seiner Bedeutung als Symbol für Lebenswege, Orientierung und innere Sammlung.
Viele erfuhren zum ersten Mal, dass in Brieske ein großes Lausitzer Labyrinth entsteht: ein Kunstprojekt mit großformatigen Bildern, die die Geschichte der Lausitz erzählen – Landschaft, Wandel, Identität, Traditionen und Zukunftsfragen. Dieses Projekt stieß auf spürbare Begeisterung und wurde von vielen Eltern als wichtiger Beitrag zur kulturellen Bildungsarbeit gelobt.
Neben dem Labyrinth stellten wir auch das Projekt „Mathe, Deutsch und blaue Flecken“ vor. Kinder und Jugendliche wurden eingeladen, eigene Geschichten aus ihrem Schulalltag aufzuschreiben und einzureichen – mit der Chance, im vierten Band der deutschlandweiten Publikation veröffentlicht zu werden.



 

Ein besonders wertvoller Moment: Sehr viele Kinder erhielten ein Buch aus der Reihe „Mathe, Deutsch und blaue Flecken“ als Geschenk. Damit möchten wir nicht nur Freude bereiten, sondern ganz bewusst das verständliche Lesen fördern – eine Grundlage für Bildung, Selbstbewusstsein und Teilhabe.
Viele Eltern empfanden dieses Angebot als bereichernd und wichtig, weil es Kindern eine Stimme gibt und ihre Erfahrungen sichtbar macht.


Wolfgang Wache und Yana Arlt waren über Stunden hinweg von interessierten Eltern und Kindern umringt. Es entstanden Gespräche über Kunst, Bildung, Lausitzer Identität und die Kraft des Erzählens.
Ein besonders schöner Moment: Einige Eltern setzten sich spontan hin und zeichneten selbst ein Labyrinth. Dabei entdeckten sie – oft mit einem Lächeln – ihr eigenes inneres Kind wieder. Viele beschrieben es als kleine, unerwartete Bereicherung ihres Tages.






Der Auftritt des Vereins war ein leiser, aber nachhaltiger Höhepunkt des Kinderfestes. Er verband Spiel und Bildung, Kunst und Begegnung, Tradition und Zukunft – genau das, was kulturelle Arbeit in der Lausitz heute braucht.
Und er machte deutlich:
Die außerschulische kulturelle Bildungsarbeit des Nachwuchs Literatur Zentrums „Ich schreibe!“ besitzt in Brieske ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Sie schafft Räume, in denen Kinder, Eltern und Kunst miteinander in Berührung kommen – offen, niedrigschwellig, inspirierend und zutiefst menschlich.


Mit einem großen Plakat riefen wir zugleich dazu auf, beim Kunstpleinair in Brieske Marga vom 12. bis 14. Juni dabei zu sein. Denn: Alle können Kunst machen in Brieske Marga.
Geschichten schreiben, zeichnen, malen, Linolschnitt, Stempelkunst, LandArt – es gibt viele Möglichkeiten, sich an drei Sommertagen kreativ auszuprobieren. Das MARGA Atelier öffnet seine Türen für Kreative jeden Alters. Für Kinder und Jugendliche wird es eigene Angebote geben. 

 



Samstag, 6. Juni 2026

Gruß zum Wochenende 23kw26

 


 

Ich bin heute nicht faul
ich mache nur eine Pause 
im Energiesparmodus 
genau wie die Sonne!
 




Textquelle: Internet

Freitag, 5. Juni 2026

5. JUNI Kindertag der Stadt Senftenberg auf dem Neumarkt

Wir bringen das begehbare Labyrinth auf der Plane mit, viele Informationen über das Thema Labyrinth, unser Projekt "Lausitzer Labyrinth" und Labyrinthe zum Selbsterkunden.

Labyrinthplane
beim Tag der Baukultur
auf der Wiese vor der Kirche Brieske


geschnitten und grundiert

Auf die Pappe 19 x 19 cm
kann man mit Markern seine Ideen skizzieren

5. Mai Stand des "Ich schreibe!" beim Kinderfest SFB
12. - 14. Juni Kunstpleinair in Brieske

Die Siebdruckplatten für das begehbare Labyrinth
sind 1 x 1 Meter groß und werden im
MARGA-Atelier bearbeitet.



   

 

Donnerstag, 4. Juni 2026

Rückblick "Tag der Baukultur" ~ Text: Wolfgang Wache ~ Fotos: Yana ("Ich schreibe!") & Fenja & Justyna

 

W O L F G A N G   W A C H E

Wenn Marga lacht – Eine fröhliche Erzählung vom Tag der Baukultur in der Gartenstadt

Es gibt Tage, an denen ein Ort nicht nur Kulisse ist, sondern selbst zur Hauptfigur wird. Der Tag der Baukultur in Brieske war genau so ein Tag. Ein Tag, an dem die Gartenstadt Marga, dieses architektonische Kleinod der Arbeiterkolonie Grube Marga, nicht nur ihre Türen öffnete, sondern ihre ganze Seele zeigte – und dabei fröhlich, charmant und ein bisschen schelmisch wirkte.
Denn Marga ist nicht irgendein Ort. Sie ist ein Gesamtkunstwerk der frühen Moderne, gebaut für Bergarbeiter, die nicht nur wohnen, sondern gut wohnen sollten. Ein Ort, der zeigt, wie sozialer Gedanke, Architektur und Lebensqualität zusammenfinden können. Rote Dächer, geschwungene Straßen, Plätze, die zum Verweilen einladen – eine Siedlung, die bis heute erzählt, wie man Wohnen menschlich denkt.
Und an diesem Tag erzählte sie besonders laut.


Ein Vormittag voller Vorfreude – und ein Helferteam wie ein Ameisenstaat

Schon am Morgen wuselte das Aufbauteam über den Platz, als hätte jemand einen Startschuss gegeben. Zelte wurden aufgestellt, Blumen drapiert, Kabel entwirrt – und mindestens dreimal wieder verwirrt. Doch irgendwann stand alles. Oder zumindest genug, um zu behaupten, es sei Absicht.
Und dann lag dieses Knistern in der Luft, das sagt: Heute wird ein guter Tag.


Ein Rundgang mit Minister – und Häuser, die Haltung annahmen

Ich, Wolfgang Wache, durfte Minister Crumbach durch die Gartenstadt führen. Ein Rundgang, der irgendwo zwischen politischer Bedeutung und heiterer Dorfkomödie pendelte.
Mit dabei:
Bürgermeister Pfeiffer, der stets aussah, als wisse er genau, wo es langgeht,
Kammerpräsident Krebs, der mit professionellem Nicken jede Fassade adeln konnte.
Und ich bin mir sicher: Die Häuser standen ein kleines bisschen gerader, als der Minister vorbeikam.


 

 




Das Labyrinth – ein Kunstprojekt als Startschuss für etwas Großes

Vor der Kirche lag ein großes Labyrinth aus Planen, das auf den ersten Blick aussah wie ein Spielplatz für philosophisch veranlagte Maulwürfe. Doch in Wahrheit war es viel mehr: Der symbolische Auftakt für ein internationales Kunstprojekt, das künftig Künstlerinnen und Künstler aus nah und fern nach Marga holen soll.
Ein Projekt, das die Baukultur dieses briesker Kleinods der Architektur hervorheben wird – mit Installationen, Performances, Workshops und künstlerischen Interventionen, die die Gartenstadt neu erfahrbar machen.
Wir wünschen uns sehr, dass die Ingenieurkammer uns auf diesem Weg unterstützt – denn Baukultur lebt davon, dass Menschen aus verschiedenen Disziplinen gemeinsam denken, gestalten und träumen.
Das Labyrinth war also nicht nur ein Kunstwerk. Es war ein Versprechen.


Kunst, Kuchen, Kinder – und eine Bratwurst, die Legenden schreibt
Auf dem Marktplatz entstand jene Art von fröhlichem Durcheinander, die nur Orte hervorbringen, in denen jeder jeden kennt – und trotzdem alle überrascht sind, sich zu treffen.
Die Seniorengruppe servierte Kuchen, der so gut war, dass man kurz überlegte, ob man nicht doch noch ein drittes Stück „für später“ braucht. Die ABI-Gruppe des Gymnasiums grillte Bratwürste, die so meisterhaft waren, dass man ihnen eigentlich ein eigenes Wappen verleihen müsste. Und dieselben Jugendlichen verwandelten Kinder in Tiger, Feen, Superhelden – und gelegentlich in etwas, das vermutlich ein Drache sein sollte.
Vor der Schule entstand eine Kunstmeile, die aussah, als hätte jemand die Kreativität der Lausitz einmal kräftig ausgeschüttelt. Farben, Stimmen, Lachen – ein lebendiges Atelier unter freiem Himmel.


LausitzLiebe – Pflanzen, die singen (und besser im Takt bleiben als manche Menschen)

Ein poetischer Höhepunkt kam von LausitzLiebe. Jana Wieduwilt brachte einen Pavillon mit, in dem Pflanzen tatsächlich sangen.
Über Kopfhörer hörte man, wie die Natur summt, schwingt, antwortet – und einige Besucher behaupteten später, die Pflanzen hätten eindeutig Rhythmusgefühl.
Dazu gab es die LausitzBowle, so grün, dass man kurz überlegte, ob sie ebenfalls mitsingt.








 

 

 

Fotos von Fenja


Das Puppentheater „Bau-Kuh-Uhr“ – 20 Minuten Chaos, Charme und Erkenntnis

Um 15 Uhr war es soweit: Das Puppenspiel „Bau-Kuh-Uhr“ begann – und wurde zum heimlichen Star des Tages.
Unsere drei Bücherregalbewohner
Leseratte Raz,
Bücherwurm Vermiculus,
Eule Sophia,
stürzten sich mit einer Mischung aus Enthusiasmus und völliger Verwirrung in die Frage, was Baukultur eigentlich ist.
Und wie das so ist, wenn man drei sehr unterschiedliche Charaktere auf eine Bühne stellt, passierte Folgendes:
Es gab Missverständnisse.
Es gab noch mehr Missverständnisse.
Und es gab den festen Willen, alles zu klären – was natürlich in noch mehr Chaos endete.
Ob wir in 20 Minuten wirklich alles erklären konnten? Wahrscheinlich nicht. Ob hinterher mehr Klarheit herrschte? Vermutlich auch nicht. Aber eines ist sicher: Es war herrlich. So herrlich, dass selbst Erwachsene plötzlich wieder fünf Jahre alt wurden und mit offenem Mund dasaßen.


Die Kirche als Klangraum – ein Abend, der schwebte

Um 17 Uhr verwandelte sich die Martin-Luther-Kirche in einen musikalischen Klangraum. Töne schwebten durch das Kirchenschiff, mischten sich mit Licht und Gesprächen – ein Moment, der so schön war, dass er unbedingt zum Tag des offenen Denkmals wiederholt werden soll.


Harlekids, Erinnerungskultur und zwei Menschen, die nicht stillstehen können

Die Harlekids zeigten dem Minister Ausschnitte ihrer zirkuspädagogischen Arbeit – ein bunter Wirbel, der selbst ernste Gesichter zum Lächeln brachte.
Und dann waren da Jana Arlt und ich – vier Stunden lang mitten unter den Gästen. Erzählend, spielend, lesend, lachend. Wir öffneten ein Stück unserer eigenen Welt und sprachen über das, was uns antreibt: Erinnerungskultur, Baukultur, die Seele von Marga.


Ein Tag, der bleibt

Der 30. Mai war Teil des Tages der Baukultur Brandenburg 2026, eingebettet in eine Route, die den Wandel der Lausitz zeigt. Doch Marga setzte den poetischen Schlusspunkt – warm, fröhlich, humorvoll.
Ein Tag, der nicht nur stattfand, sondern passierte. Ein Tag, der zeigte, dass Baukultur nicht nur Mauern meint, sondern Menschen. Und dass Feste am schönsten sind, wenn sie ein bisschen aus dem Ruder laufen.

 

 

Fotos von Justyna

 







Montag, 1. Juni 2026

Inspirieren lassen ~ meine fehlerhafte Tastatur

Es folgt eine Liste von Dingen, die am vergangenen Samstag, dem Tag der Baukultur, schief gelaufen sind oder über die ich mich noch jetzt aufregen könnte........ Hm? Was ist mit meiner Tastatur los? …...... Ich habe doch gerade 5 Stichpunkte hier hingeschrieben, angefangen mit....... He! Hier spielt mir doch einer einen Streich! Wieso kann ich nicht lesen, dass ich geschrieben habe....... Aber alles andere sehe ich doch auch auf dem Bildschirm – die Worte vor und nach dem ersten Stichpunkt......... ich werd verrückt, das gibt es doch nicht.
Ok, Versuch 2
Es folgt eine Liste von Dingen, die am vergangenen Samstag, dem Tag der Baukultur, richtig gut liefen und bei denen ich jedes Mal schmunzeln muss, wenn ich daran denke:
die köstliche Bowle am Stand der LausitzLiebe
die tiefen Gespräche, die mir besonders zwei Menschen einmal ganz anders erfahrbar machten
die Kombi von Schokoküchlein und Erdbeer-Schmand-Torte
~ na schau, das funktioniert auf der Tastatur
Aber genervt hat mich an diesem Tag die ….......... Manno, die Tastatur kann ich nicht überlisten, Gemecker und Nörgelei schreibt sie einfach nicht. Hm.
Super geklappt hat die Organisation Grillwürstchen und Kinderschminken vom Abikomitee27.
Wir hatten so tollen Besuch zu unserem Puppenspiel – Frank, der Designer unseres nlz-Logos und Mitgestalter des Lyrikzin 1, war mit seiner Familie da! Seine kleine Tochter wurde während des Puppenstücks gleich zur Stadtführerin der Gartenstadt Marga ernannt und hat das super gemacht!
Ich habe mich schockverliebt in eine kleine rote Rose – na die, deren Frequenzen ich gehört habe und die mit so warmen Tönen auf meine vorsichtige Berührung reagierte, die Ananas klang voll und sanft, die Birne war sehr gesprächig.
Der Wind hat zwei Zelte........... ja, schon gut. Das große Sternzelt hat sich tapfer dem Wind widersetzt und uns auf dem Markt herrlichen Schatten für den Musik- und Kaffeegenuss gespendet.
Das Experiment mit der Kirche als Klangraum war einfach der perfekte Abschluss für den ereignisreichen Tag.

Drückt mal die Daumen, dass die Gespräche an diesem Tag reiche Früchte tragen – ich meine die mit der Vertreterin der TAG, dem Senftenberger Bürgermeister und dem Landtagsabgeordneten, denn wir treten ja seit 10 Jahren auf der Stelle, was Heizung............. schon gut, ich meckere ja nicht, ich analysiere ;-)
Doch schaut euch mal die Fotos in den Posts der kommenden Tage an ~ manchmal sagen Bilder mehr als tausend Worte.
So und ich muss jetzt mal nachsehen, was mit meiner Tastatur los ist. Wenn sich das auf meine Kugelschreiber überträgt, die Bleistifte, die Stimmbänder, das Gehirn ~

Yana Arlt

 

Musikvideo 


Samstagmittag - Aufbau seit 10 Uhr
Treff auf eine Tasse Kaffee & Schnitten um 12 Uhr
Jetzt noch Details... und dann starten wir um 14 Uhr



"Ich schreibe!" ist mit dabei! Freitag, 5. Juni Kindertag der Stadt Senftenberg


 

 

Samstag, 30. Mai 2026

Gruß zum Wochenende 22kw26

 


Guten Morgen
ist umgezogen!
Er lebt jetzt mit
Gute Laune und Schöner Tag
in einem Land vor
unserer Zeit


Textquelle: LUXECARDS