Erster Montag im Monat
2. November 2026
17 Uhr
"Ich schreibe!", Im Margahof 3, 01968 Brieske
Kleine Nichte hat bei mir übernachtet
und will mir ihr Stofftier dalassen,
damit mich nachts jemand beschützt.
Ich:
Den brauch ich nicht.
Nachts muss man vor nichts
Angst haben.
Sie:
Aber der beschützt dich
vor den beiden Schattenwesen
in deinem Schrank.
Ich nehme das Stofftier.
Textquelle: Shiny1jux
Liebe Pegasus-Freunde und Gastleser,
hier sind für Eure Kalender 2027 die neuen Termine, jeweils 16 Uhr in der Kufa, Café Auszeit:
Frühjahrslesung: So 21. März
Herbstlesung: So 31. Oktober
Wer will, kann sich ja schon mal mögliche Mottos (oder heißt das Motti?) einfallen lassen. Im Dezember mache ich wie gewohnt die Umfrage dazu.
Einen sonnigen Herbst und eine schöne Adventszeit wünscht Euch der Pfeffi
(Vielleicht trifft man sich ja in der Kufa zum nächsten Literarischen Frühstyxsei oder dem Liederfest Hoyschrecke)
Hallo Pfeffi,
Vielen Dank für den Artikel und die Termine 2027.
An dieser Stelle gleich ein Hinweis: der 21. März ist seit 1999 der von der UNESCO ausgerufene
"Welttag der Poesie".
Wir rufen jedes Jahr mit einem, von uns gewählten Thema, zur Beiträgen für den NLZettel SPEZIAL auf. Diese Sonderausgabe unseres Newsletters wird am 21. März als PDF verschickt und hängt, in der Größe A3 ausgedruckt in unserer MARGA-Schaufenstergalerie. Gefragt sind neben Gedichten auch poetische Bildbeiträge (Fotografie, Grafik etc.)
Können sich Pegasus-AutorInnen & Freunde eine Zusammenarbeit vorstellen?
Vielleicht auch ein Schreibtreff im Februar oder März? Also wirklich ein Treff an einem Nachmittag zum Schreiben, ins Gespräch kommen, zum gemeinsamen Kreieren einer Bühnenpräsentation für den 21. März.
Grüße
aus Brieske
Yana
Wolfgang Wache ~ Arbeit an der ersten Bildtafel für das "Lausitzer Labyrinth"
Ich saß schreibend am Fenster zum Margahof, Wolfgang begann zeitgleich seine Skizze auf der Siebdruckplatte mit Farbe zu beleben . . . er tat das, was ich schrieb . . . ich habe nicht gesehen, dass er tatsächlich zuerst nach dem Gelb griff . . .
A T E L I E R M A G I E!
![]() |
| Kategorie "Küste & Meer" Standort: Kraftwerk Mitte, Dresden Fotografie "Leuchtturm" von Henry Böhm |
Kennst du die Kunstautomaten?
Hast du dir schon einmal (oder mehrmals) ein Päckchen für 4 Euro gezogen?
Würdest du es tun, wenn du irgendwo einen Kunstautomaten sehen würdest?
Welche Kunst interessiert dich?
Wenn du KünstlerIn bist - würde es dich interessieren Kunstwerke für den Automaten zu gestalten und zu verpacken?
Übrigens habe ich das Päckchen nicht vor Ort in Dresden geöffnet, sondern einen Tag später bei einem Kaffee auf dem Marktplatz Senftenberg.
Was meint ihr, HIER würde doch ein Kunstautomat auch gut hinpassen, oder?
Vielleicht in der Nähe der Touristinformation oder am Hafen oder _______
Paris. Voila! Paris! Ich fuhr nicht einmal eine Stunde und schon war ich in Paris. Zu einem Konzert! Ein Konzert eines jungen Pianisten, von dem derzeit die ganze Welt spricht. Ich war mächtig nervös, war den ganzen Tag, schon die Tage zuvor, zu keinem vernünftigen Gespräch zu gebrauchen. Hat man mir das angemerkt? Ob es wohl noch Tickets gibt? Ich recherchiere im Internet. Ich rufe an. Ja, es sind noch reichlich Plätze. Und es können wirklich einfach so zwei Personen kommen? Ja, alles im grünen Bereich. Ich prüfe den Ölstand und den Reifendruck bei meinem Auto – jetzt darf nichts dazwischen kommen. Ok, wir sind viel zu früh. Hatte ich ja auch irgendwie so geplant. Mit den Eintrittskarten in der Tasche suchen wir uns ein kleines Café. Spinatquiche. Klingt köstlich. Schmeckt köstlich. Dann gern noch einen Espresso. Schon ist es Zeit, den Saal zu betreten, die Plätze einzunehmen... Paris. Voila! Paris! Auftritt Musca domestica! Sie ist sehr entspannt und etwas aufdringlich. Setzt sich dreist auf das Revers des gefeierten Komponisten und Pianisten! Der eilt in der nächsten Szene etwas überfordert und sichtlich um Höflichkeit gegenüber des wartenden, drängenden Publikums bemüht, zu einem der Flügel, die zu einer Art Pianistenchallenge aufgebaut wurden. Es spielt Liszt – Franz Liszt. Beifall. Es spielt Chopin - Frédéric Chopin! Ach, ich kenne die Geschichte ja und doch hoffe ich, dass es gut ausgeht, dass der Aufenthalt mit Amantine Aurore Lucile Dupin de Francueil alias der Schriftstellerin George Sand auf Mallorca wirklich körperliche und seelische Besserung bringt, dass irgendjemand ein Heilmittel gegen Tuberkulose findet und dass der Musiker älter wird als 39 Jahre. Und sie lebten glücklich und zufrieden... Ach, ich weiß ja, dass auch die Verfilmung eines Lebens nicht das Leben selbst ändern, verlängern, verbessern kann. Ich kenne die Geschichte. Robert Koch entdeckte 1882 den Tuberkuloseerreger Mycobacterium tuberculosis – da war Chopin schon 33 Jahre tot. Erst 1943, fast auf den Tag genau 94 Jahre nach Chopins Tod wurde das erste wirksame Heilmittel gegen Tuberkulose (Streptomycin) isoliert. (Selman A. Waksman/ Albert Schatz) Unzählige KünstlerInnen litten und starben an der Krankheit – so der englische Dichter John Keats, der am 31. Oktober vor 231 Jahren geboren wurde und im Alter von 26 Jahren in Rom starb. Warum Rom? Weil Kollegen von ihm Geld für diese Reise sammelten, damit er im milderen italienischen Klima Linderung erfahren sollte. Er kam nie nach England zurück, auch seine Beisetzung fand in Rom statt. Auf seinem Grabstein ist eine Lyra abgebildet. Kein Name. Nur: „Young English Poet“. Frédéric Chopin ist in Paris beigesetzt. Sein Herz ruht in seinem Heimatland – in der Heilig-Kreuz-Kirche in Warschau.
Yana Arlt
Ich gestehe, ich habe „Ein Winter
auf Mallorca“ nie zu Ende gelesen … könnte ich mal wieder in die
Hand nehmen das Buch, jetzt, da es so früh dunkelt ~
Und du?
Kennst du die Kompositionen von Chopin? Hast du ein
Lieblingsstück?
Hier geht es zu den Nachtstücken, den
Nocturnes.
Übrigens:
Eryk Kulm, der Darsteller des Frédéric Chopin spielt selbst! mehr
erfahren: rondomagazin
George Sand
„Als
Kranker war der arme große Künstler unausstehlich. Was ich
befürchtet, leider aber nicht gründlich durchdacht hatte, traf ein.
Er verzagte vollkommen. Obwohl er sein Leiden recht mutig ertrug,
konnte er seiner erregten Phantasie nicht Herr werden. Das Kloster
war ein Ort der Schrecken und der Geister für ihn…“
aus
„Ein Winter auf Mallorca“
K1 - Kulturraum Markt 1 (ehem. Sternenbäckfiliale)
Stadtbibliothek Senftenberg
Rathaus Senftenberg
![]() |
| K1-Kulturraum Markt 1 |
![]() |
| K1-Kulturraum Markt 1 |
![]() |
| K1-Kulturraum Markt 1 |
![]() |
| K1-Kulturraum Markt 1 |
Renate Hensel in der Stadtbibliothek Senftenberg
mehr erfahren über die Ausstellung
![]() |
| Stadtbibliothek |
![]() |
| Renate Hensel beim Lausitzer Lyrikfestival in der Gartenstadt Marga |
![]() |
| Rathausfoyer |