zu deuten war die
hinneigung oft erst später
verliebtheit chronisch
Michael Georg Bregel
"siebzehn"
Neue Cranach Presse, Kronach, 2026 - 50 Seiten - 22 Euro -
zwei weitere Haiku zu "liebe" auf Instagram
zu deuten war die
hinneigung oft erst später
verliebtheit chronisch
Michael Georg Bregel
"siebzehn"
zwei weitere Haiku zu "liebe" auf Instagram
Wir freuen uns wieder auf viele kreative Aktionen mit euch gemeinsam.
Du hast Lust, mal zu schnuppern und zu schauen, welche kreativen Ideen du im MARGA-Atlier umsetzen kannst?
Komm gern am ersten Maiwochenende ins Offene Atelier! Schau dich in Ruhe um! Stell deine Fragen! Erzähl uns von deinen Ideen und Träumen!
Offenes MARGA-Atelier:
Samstag, 2. Mai, 14 - 18 Uhr
Sonntag, 3. Mai, 11 - 18 Uhr
TIPP: 30. Mai "Tag der Baukultur in der Bergarbeiterkolonie und Gartenstadt Marga" mit Atelier- und Galeriemeile vor dem alten Schulgebäude.
Wir konnten bereits kreative Briesker gewinnen, ihre Acrylbilder und Fotografien von "Marga" zu präsentieren.
Bald wird das Programm mit vielen weiteren Aktionen rund um den Briesker Marktplatz fertig sein.
Dienstag, 17. März 2026
Bürgerhaus "Wendische Kirche"
"Was die Welt zusammenhält ~ Märchen von Feuer, Wasser, Luft und Erde"
Wir, die Trommelgruppe "Ziegenfell", machen Klänge und Musik zu den Elementen.
Erzählt werden Märchen vom Wasser, vom Feuer, von der Luft und von der Erde.
Lasst euch überraschen von Geräuschen, Klängen, Melodien, Rhythmen ... wir hatten am vergangenen Montag sehr viel Spaß bei der ersten Probe, beim Experimentieren mit bekannten Soundeffekten, klassischen Instrumenten und unerwarteten Kombinationen.
Werte Kreative und KünstlerInnen,
zum zweiten Mal bereitet der "Ich schreibe!" e.V. gemeinsam mit dem "Freundeskreis Brieske/Briesker Kirche" den "Tag der Baukultur" in der Bergarbeiterkolonie & Gartenstadt Marga vor.
In diesem Jahr soll es am 30. Mai 2026 von 14 bis 18 Uhr verschiedene Aktionen rund um den Marktplatz Brieske geben.
Inspirierend für uns ist diese Zielstellung der Brandenburgischen Ingenieurskammer : "Der Tag der Baukultur findet einmal im Jahr in Brandenburg statt und macht die Vielfalt sichtbar, die entsteht, wenn Bauen und Kultur zusammengedacht werden." (Textquelle: https://www.bbik.de/themen/tag-der-baukultur/)
Geplant ist unter anderem eine Atelier- und Galeriemeile unter den Linden vor der Schule. Hier soll es die Möglichkeit geben, Kunstwerke zu präsentieren, sich bei der künstlerischen Arbeit über die Schulter schauen zu lassen und als Besucher selbst kreativ zu werden. Das Thema ist dabei die Gartenstadt Marga ein architektonisches und baugeschichtliches Kleinod mitten in der Lausitz!
Sie sind herzlich eingeladen, die Atelier- und Galeriemeile mit Ihren Angeboten und Ihren Ideen mitzugestalten.
Bitte
melden Sie sich per E-Mail an: nlz-ich-schreibe@gmx.de
mit
einer kurzen Ausführung zu Ihrer Idee.
Das nächste öffentliche Planungstreffen findet am Montag, 2. März 2026 um 17 Uhr im "Ich schreibe!", Im Margahof 3, 01968 Brieske, statt.
Mit
Grüßen aus der Gartenstadt Marga
Yana
Arlt
TIPP: Speziell am Donnerstagnachmittag laden wir in unsere Räume in Brieske-Marga ein, um kreativ zu sein. Ob Kohlezeichnung, Linolschnitt, Gedichte schreiben... es gibt viele Möglichkeiten, sich zu betätigen und vielleicht auch das ein oder andere Kunstwerk für die "Atelier- und Galeriemeile" zu gestalten.
21. MÄRZ W E L T T A G D E R P O E S I E
NLZettel
SPEZIAL
2026
Lyrische Einsendungen zum Thema „Laternenlyrik“
bitte bis 1. März 2026 an:
nlz-ich-schreibe@gmx.de
Laternenlyrik sind kurze Gedichte, gern auch in künstlerischer Gestaltung, die sich den poetischen Seiten des Lebens widmen. Ein besonderer Moment beim Spaziergang durch den verschneiten Wald; eine Begegnung, die noch lange nachhallt; die Entdeckung, dass die Rosenblüte den Platzregen überstanden hat; der friedliche Moment, wenn endlich ein Missverständnis geklärt ist; der Geschmack der ersten Kirsche ~
Auch wenn es mir schwer fällt, ich werde nicht über die wunderbare Malerin Paula Modersohn Becker schreiben, zu deren 150. Geburtstag gerade die Kunstwelt in Entzücken über ihre revolutionäre Art Bilder zu malen, gerät. Ich werde auch nicht über die Dichterin Eva Strittmatter schreiben, die ebenfalls an einem 8. Februar geboren wurde, und besonders den lesenden Frauen der DDR ein bekannter Name ist.
Ich werde über einen Künstler
schreiben, der heute vor 78 Jahren starb. Ein Mann, der für seine
besondere körperliche Erscheinung bekannt ist und für seine
legendären Bühnennummern – u.a. mit Liesl Karlstadt. Ein echtes
Münchner Original soll er gewesen sein und ein seltsamer Kautz. Mit
20 Jahren begann er, erste Sketche auf der Bühne zu inszenieren,
bald entdeckt er das Medium Film für sich und dreht über 40 kurze
Filme, viele basieren auf den Bühnensketchen.
Ich lernte die
Komik von Karl Valentin in der „Kunstschule Birkchen“ kennen.
Wolfgang Wache, ein großer Fan der Kunstform der Clownerie hatte
ganze Schuber voller CDs, die er zuweilen während der Schreibcamps
einlegte. Stellt euch vor, den ganzen Tag habt ihr mit unglaublichen
jungen Schreibtalenten tolle Texte geschrieben, die Region auf
Ausflügen entdeckt, gemeinsam gegessen und gelesen und dann kommt
der Abend, die letzte Geschichte, ein Ergebnis der heutigen
Schreibzeit ist in der Vorleserunde nach dem Abendbrot vorgestellt
worden, nun möchte so mancher von den Kindern und Jugendlichen noch
schreiben – denn hier im Schreibcamp wird man nicht dafür
gehänselt oder belächelt. Oder man quatscht über Bücher, über
Geschichtenideen, über die Mädels, die „doof sind“ oder den
Jungen, den man „süß findet“, über die Schwierigkeiten in
Mathe oder Englisch und dass man das nächste Schuljahr auf einer
neuen Schule beginnt, wo man niemanden kennt, über den nervigen
kleinen Bruder oder die große Schwester, die sich schminkt. Das
alles fließt in die Geschichten ein, auch wenn es
Fantasy-Geschichten sind oder Gedichte, bei denen sich auf „Schmerz“
das Wort „Herz“ wunderbar reimt. Die Schreibcamps im „Birkchen“
bieten eine besondere Atmosphäre und sind auch ein Schutzraum für
die jungen Talente. Genau an so einem Abend, wenn alle in den Zimmern
sind und die Nachtwache ihren Dienst angetreten hat, ziehen wir uns
in die Küche im Keller neben dem Keramikraum zurück, Wolfgang
beginnt Champignonköpfe zu panieren und in Butter zu braten – eine
echte Geduldsarbeit– aber wir haben ja Zeit. Vielleicht
unterscheiden sich unsere Gespräche gar nicht so sehr von denen im
ersten und zweiten Obergeschoss und eigentlich sind es die Themen,
die auch frühere Generationen umtrieb... Zwei Themen sind in der
Kulturarbeit und in den Einrichtungen der Kulturellen Bildung immer
präsent: 1. wir haben zu wenig Geld 2. die Bürokratie kostet uns zu
viel Zeit und Energie! Da hieb der „Buchbinder Wanninger“ von
Karl Valentin genau in die richtige Kerbe. Ich konnte mich damals
nicht einkriegen vor Lachen: Ja, genau so ist es! Karl Valentin ist
keine leichte Kost und kein gefälliger Humor. Als Künstler stand er
während seiner gesamten Bühnenlaufbahn immer vor der
Herausforderung, seinen hohen Anspruch zusammenzubringen mit dem, was
Behörden zuließen und dem, was das Publikum hören und sehen
wollte. Man könnte sagen: Es hat geendet, wie es enden musste.
Valentin Ludwig Fey alias Karl Valentin verarmte, er ist
unterernährt, erkrankt an einer Erkältung, die seinem Körper den
Rest gibt. Am 9. Februar 1948 stirbt er 65 Jährige in Planegg.
Ob
nun tatsächlich von ihm oder nur ihm zugeschrieben, die Worte „Kunst
ist schön, macht aber viel Arbeit“, begleitet uns in unserer
künstlerischen und kulturpädagogischen Arbeit seit vielen Jahren.
Zur ersten FESTWOCHE „Ich schreibe!“, die man als Vorläufer des
Lausitzer Lyrikfestivals bezeichnen kann, schrieben wir den Satz auf
ein großes Transparent und hingen es an die Fassade des Birkchens,
später hing es viele Jahre in den Räumen des „Ich schreibe!“
e.V.
Wie viel Arbeit auch vergängliche Kunst machen kann, ist in dieser TWIST-Sendung zu sehen.
Stundenlang arbeiten KünstlerInnen an den Mandala-Mustern im Schnee, an den LandArt-Bildern aus Steinen am Strand, an den Eisskulpturen... und dann ist alles verschwunden.
In den vergangenen Tagen habe ich die „Himmelsscheibe von Nebra“ auf einer Schneefläche hier in der Gartenstadt Marga nachgestaltet. Was auf der originalen Bronzescheibe eine grüne Patina (Malachit ~ Kupfercarbonat) ist, habe ich mit Fichtennadeln von unserem Adventgesteck nachempfunden. Dieses Bild ist in meiner „Mittagspause“ entstanden und ich benötigte dafür etwa 1 ½ Stunden.
Wer mehr über LandArt und speziell über meine Bilder erfahren möchte, der ist herzlich zum Künstlergespräch am 10. Februar um 14 Uhr in meiner Ausstellung „Ein jegliches hat seine Zeit“ eingeladen.
Yana Arlt
Karl Valentin
Ich bin kein direkter Rüpel aber die Brennnessel unter den Liebesblumen.
https://www.arte.tv/de/videos/128832-001-A/twist/
Bitte beachten Sie, dass für die Veranstaltungen, für die der Verein Informationen und Einladungen erhält, der "Ich schreibe!" e.V. kein Mitveranstalter ist. Wir möchten in der Rubrik "aus unserem POSTEINGANG" auf interessante interdisziplinäre, internationale, interreligiöse Formate aufmerksam machen. Die Verantwortung für Organisation und Inhalt obliegt dem jeweiligen Veranstalter!
Ein Blick auf die Lesebühne im Cafe Auszeit/ Kulturfabrik Hoyerswerda
Verhalten wenn es schneit:
2% bauen einen Schneemann
3% machen eine Schneeballschlacht
95% posten „SCHNEE!“ auf Facebook
Textquelle: vonherzen.sprueche
Ich kann vielleicht nicht auf all deine Fragen eine Antwort geben, aber ich werde es versuchen. Komm vorbei, lass dich in die Geschichten hinter den Bildern zu den Themen "Wandel", "Frühling & Sommer", "Herbst & Winter", "Mandala" und "Labyrinth" entführen.
Yana Arlt
Für heute haben wir den Jahresauftakt in unseren Vereinsräumen geplant.
Bitte achtet auf euch! Entscheidet, ob ihr euch auf den Weg nach Brieske macht.
Ich koche Kaffee & Tee, auch ein Stück Kuchen steht bereit. Wer heute nicht zu uns kommt, mit dem bleiben wir auf jeden Fall in Verbindung und freuen uns auf den Besuch zu einem späteren Zeitpunkt.
Hier mal ein Einblick in die kommenden Aktionen:
Kreativer Donnerstag ab 14 Uhr Im Margahof 3 - je nach Witterung ab April wieder im MARGA-Atelier
10. Februar / 14 Uhr Künstlergespräch mit Yana Arlt in ihrer LandArt-Ausstellung im Trauercafe Senftenberg
1. März Einsendeschluss "Laternenlyrik" für NLZettel SPEZIAL zum Welttag der Poesie
2. März / 17 Uhr Treff zur Vorbereitung "Tag der Baukultur" ~ Ausschreibung zur Teilnhme an der Atelier- und Galeriemeile
15. März / ab 14 Uhr Tag der Druckkunst
21. März "Welttag der Poesie" ~ NLZettel SPEZIAL "Laternenlyrik" (Ausschreibung bis 1.3.)
23. April / 14 Uhr Haiku-Schreibwerkstatt und Lesung zum "Welttag des Buches"
2. & 3. Mai "Tag des offenen Ateliers" mit Sandlabyrinth zum "World Labyrinth Day" (Samstag)