Ich bin heute nicht faul,
ich mache nur eine Pause
im Energiesparmodus
– genau wie die Sonne!
Textquelle: Internet
Ich bin heute nicht faul,
ich mache nur eine Pause
im Energiesparmodus
– genau wie die Sonne!
Textquelle: Internet
Wir bringen das begehbare Labyrinth auf der Plane mit, viele Informationen über das Thema Labyrinth, unser Projekt "Lausitzer Labyrinth" und Labyrinthe zum Selbsterkunden.
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| Labyrinthplane beim Tag der Baukultur auf der Wiese vor der Kirche Brieske |
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geschnitten und grundiert Auf die Pappe 19 x 19 cm kann man mit Markern seine Ideen skizzieren 5. Mai Stand des "Ich schreibe!" beim Kinderfest SFB 12. - 14. Juni Kunstpleinair in Brieske Die Siebdruckplatten für das begehbare Labyrinth sind 1 x 1 Meter groß und werden im MARGA-Atelier bearbeitet. |
W O L F G A N G W A C H
E
Wenn Marga lacht – Eine fröhliche Erzählung vom Tag der
Baukultur in der Gartenstadt
Es gibt Tage, an denen
ein Ort nicht nur Kulisse ist, sondern selbst zur Hauptfigur wird.
Der Tag der Baukultur in Brieske war genau so ein
Tag. Ein Tag, an dem die Gartenstadt Marga, dieses
architektonische Kleinod der Arbeiterkolonie Grube Marga, nicht nur
ihre Türen öffnete, sondern ihre ganze Seele zeigte – und dabei
fröhlich, charmant und ein bisschen schelmisch wirkte.
Denn Marga
ist nicht irgendein Ort. Sie ist ein Gesamtkunstwerk der
frühen Moderne, gebaut für Bergarbeiter, die nicht nur
wohnen, sondern gut wohnen sollten. Ein Ort, der
zeigt, wie sozialer Gedanke, Architektur und Lebensqualität
zusammenfinden können. Rote Dächer, geschwungene Straßen, Plätze,
die zum Verweilen einladen – eine Siedlung, die bis heute erzählt,
wie man Wohnen menschlich denkt.
Und an diesem Tag erzählte sie
besonders laut.
Ein Vormittag voller Vorfreude –
und ein Helferteam wie ein Ameisenstaat
Schon am
Morgen wuselte das Aufbauteam über den Platz, als hätte jemand
einen Startschuss gegeben. Zelte wurden aufgestellt, Blumen drapiert,
Kabel entwirrt – und mindestens dreimal wieder verwirrt. Doch
irgendwann stand alles. Oder zumindest genug, um zu behaupten, es sei
Absicht.
Und dann lag dieses Knistern in der Luft, das sagt: Heute
wird ein guter Tag.
Ein Rundgang mit Minister – und
Häuser, die Haltung annahmen
Ich, Wolfgang
Wache, durfte Minister Crumbach durch die
Gartenstadt führen. Ein Rundgang, der irgendwo zwischen politischer
Bedeutung und heiterer Dorfkomödie pendelte.
Mit
dabei:
Bürgermeister Pfeiffer, der stets aussah,
als wisse er genau, wo es langgeht,
Kammerpräsident
Krebs, der mit professionellem Nicken jede Fassade adeln
konnte.
Und ich bin mir sicher: Die Häuser standen ein kleines
bisschen gerader, als der Minister vorbeikam.
Das Labyrinth – ein
Kunstprojekt als Startschuss für etwas Großes
Vor
der Kirche lag ein großes Labyrinth aus Planen, das
auf den ersten Blick aussah wie ein Spielplatz für philosophisch
veranlagte Maulwürfe. Doch in Wahrheit war es viel mehr: Der
symbolische Auftakt für ein internationales Kunstprojekt,
das künftig Künstlerinnen und Künstler aus nah und fern nach Marga
holen soll.
Ein Projekt, das die Baukultur dieses briesker
Kleinods der Architektur hervorheben wird – mit
Installationen, Performances, Workshops und künstlerischen
Interventionen, die die Gartenstadt neu erfahrbar machen.
Wir
wünschen uns sehr, dass die Ingenieurkammer uns auf
diesem Weg unterstützt – denn Baukultur lebt davon, dass Menschen
aus verschiedenen Disziplinen gemeinsam denken, gestalten und
träumen.
Das Labyrinth war also nicht nur ein Kunstwerk. Es war
ein Versprechen.
Kunst, Kuchen, Kinder – und
eine Bratwurst, die Legenden schreibt
Auf dem Marktplatz
entstand jene Art von fröhlichem Durcheinander, die nur Orte
hervorbringen, in denen jeder jeden kennt – und trotzdem alle
überrascht sind, sich zu treffen.
Die Seniorengruppe
servierte Kuchen, der so gut war, dass man kurz überlegte, ob man
nicht doch noch ein drittes Stück „für später“ braucht. Die
ABI-Gruppe des Gymnasiums grillte Bratwürste, die
so meisterhaft waren, dass man ihnen eigentlich ein eigenes Wappen
verleihen müsste. Und dieselben Jugendlichen verwandelten Kinder in
Tiger, Feen, Superhelden – und gelegentlich in etwas, das
vermutlich ein Drache sein sollte.
Vor der Schule entstand eine
Kunstmeile, die aussah, als hätte jemand die
Kreativität der Lausitz einmal kräftig ausgeschüttelt. Farben,
Stimmen, Lachen – ein lebendiges Atelier unter freiem
Himmel.
LausitzLiebe – Pflanzen, die singen (und
besser im Takt bleiben als manche Menschen)
Ein
poetischer Höhepunkt kam von LausitzLiebe. Jana
Wieduwilt brachte einen Pavillon mit, in dem Pflanzen tatsächlich
sangen.
Über Kopfhörer hörte man, wie die
Natur summt, schwingt, antwortet – und einige Besucher behaupteten
später, die Pflanzen hätten eindeutig Rhythmusgefühl.
Dazu gab
es die LausitzBowle, so grün, dass man kurz
überlegte, ob sie ebenfalls mitsingt.
Fotos von Fenja
Das Puppentheater „Bau-Kuh-Uhr“
– 20 Minuten Chaos, Charme und Erkenntnis
Um 15
Uhr war es soweit: Das Puppenspiel „Bau-Kuh-Uhr“
begann – und wurde zum heimlichen Star des Tages.
Unsere drei
Bücherregalbewohner
Leseratte Raz,
Bücherwurm
Vermiculus,
Eule Sophia,
stürzten
sich mit einer Mischung aus Enthusiasmus und völliger Verwirrung in
die Frage, was Baukultur eigentlich ist.
Und wie das so ist, wenn
man drei sehr unterschiedliche Charaktere auf eine Bühne stellt,
passierte Folgendes:
Es gab Missverständnisse.
Es gab noch
mehr Missverständnisse.
Und es gab den festen Willen, alles zu
klären – was natürlich in noch mehr Chaos endete.
Ob wir in 20
Minuten wirklich alles erklären konnten? Wahrscheinlich nicht. Ob
hinterher mehr Klarheit herrschte? Vermutlich auch nicht. Aber eines
ist sicher: Es war herrlich. So herrlich, dass
selbst Erwachsene plötzlich wieder fünf Jahre alt wurden und mit
offenem Mund dasaßen.
Die Kirche als Klangraum –
ein Abend, der schwebte
Um 17 Uhr
verwandelte sich die Martin-Luther-Kirche in einen musikalischen
Klangraum. Töne schwebten durch das Kirchenschiff, mischten
sich mit Licht und Gesprächen – ein Moment, der so schön war,
dass er unbedingt zum Tag des offenen Denkmals wiederholt
werden soll.
Harlekids, Erinnerungskultur
und zwei Menschen, die nicht stillstehen können
Die
Harlekids zeigten dem Minister Ausschnitte ihrer
zirkuspädagogischen Arbeit – ein bunter Wirbel, der selbst ernste
Gesichter zum Lächeln brachte.
Und dann waren da Jana
Arlt und ich – vier Stunden lang mitten unter den Gästen.
Erzählend, spielend, lesend, lachend. Wir öffneten ein Stück
unserer eigenen Welt und sprachen über das, was uns antreibt:
Erinnerungskultur, Baukultur, die Seele von Marga.
Ein
Tag, der bleibt
Der 30. Mai war Teil des Tages
der Baukultur Brandenburg 2026, eingebettet in eine Route,
die den Wandel der Lausitz zeigt. Doch Marga setzte den poetischen
Schlusspunkt – warm, fröhlich, humorvoll.
Ein Tag, der nicht
nur stattfand, sondern passierte. Ein Tag, der
zeigte, dass Baukultur nicht nur Mauern meint, sondern Menschen. Und
dass Feste am schönsten sind, wenn sie ein bisschen aus dem Ruder
laufen.
Fotos von Justyna
Es folgt eine Liste von Dingen, die am
vergangenen Samstag, dem Tag der Baukultur, schief gelaufen sind oder
über die ich mich noch jetzt aufregen könnte........ Hm? Was ist
mit meiner Tastatur los? …...... Ich habe doch gerade 5 Stichpunkte
hier hingeschrieben, angefangen mit....... He! Hier spielt mir doch
einer einen Streich! Wieso kann ich nicht lesen, dass ich geschrieben
habe....... Aber alles andere sehe ich doch auch auf dem Bildschirm –
die Worte vor und nach dem ersten Stichpunkt......... ich werd
verrückt, das gibt es doch nicht.
Ok, Versuch 2
Es folgt eine
Liste von Dingen, die am vergangenen Samstag, dem Tag der Baukultur,
richtig gut liefen und bei denen ich jedes Mal schmunzeln muss, wenn
ich daran denke:
die köstliche Bowle am Stand der
LausitzLiebe
die tiefen Gespräche, die mir besonders zwei
Menschen einmal ganz anders erfahrbar machten
die Kombi von
Schokoküchlein und Erdbeer-Schmand-Torte
~ na schau, das
funktioniert auf der Tastatur
Aber genervt hat mich an diesem Tag
die ….......... Manno, die Tastatur kann ich nicht überlisten,
Gemecker und Nörgelei schreibt sie einfach nicht. Hm.
Super
geklappt hat die Organisation Grillwürstchen und Kinderschminken vom
Abikomitee27.
Wir hatten so tollen Besuch zu unserem Puppenspiel –
Frank, der Designer unseres nlz-Logos und Mitgestalter des Lyrikzin
1, war mit seiner Familie da! Seine kleine Tochter wurde während des
Puppenstücks gleich zur Stadtführerin der Gartenstadt Marga ernannt
und hat das super gemacht!
Ich habe mich schockverliebt in eine
kleine rote Rose – na die, deren Frequenzen ich gehört habe und
die mit so warmen Tönen auf meine vorsichtige Berührung reagierte,
die Ananas klang voll und sanft, die Birne war sehr gesprächig.
Der
Wind hat zwei Zelte........... ja, schon gut. Das große Sternzelt
hat sich tapfer dem Wind widersetzt und uns auf dem Markt herrlichen
Schatten für den Musik- und Kaffeegenuss gespendet.
Das
Experiment mit der Kirche als Klangraum war einfach der perfekte
Abschluss für den ereignisreichen Tag.
Drückt mal die Daumen, dass die
Gespräche an diesem Tag reiche Früchte tragen – ich meine die mit
der Vertreterin der TAG, dem Senftenberger Bürgermeister und dem
Landtagsabgeordneten, denn wir treten ja seit 10 Jahren auf der
Stelle, was Heizung............. schon gut, ich meckere ja nicht, ich
analysiere ;-)
Doch schaut euch mal die Fotos in den Posts der
kommenden Tage an ~ manchmal sagen Bilder mehr als tausend Worte.
So
und ich muss jetzt mal nachsehen, was mit meiner Tastatur los ist.
Wenn sich das auf meine Kugelschreiber überträgt, die Bleistifte,
die Stimmbänder, das Gehirn ~
Yana Arlt
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| Samstagmittag - Aufbau seit 10 Uhr Treff auf eine Tasse Kaffee & Schnitten um 12 Uhr Jetzt noch Details... und dann starten wir um 14 Uhr |
Guten Morgen
ist umgezogen!
Er
lebt jetzt mit
Gute Laune und Schöner Tag
in einem Land
vor
unserer Zeit
Textquelle: LUXECARDS
Schaut mal wieder bei Alex auf Instagram rein!
Neben der Arbeit an seinem Buch "Humanity Endevour" verfasst und postet er auch immer mal wieder ein kleines, feines Haiku - wie dieses:
Link zu alexanderkiensch
Und wenn ihr schonmal auf Insta seid, schaut bei nlzichschreibe vorbei, da gibt es aktuell Textauszüge aus dem "Almanach 2025", der 5. Gemein-
Einige der Werke der Kornblume Wolfgang Wache und der Kornblume Yana Arlt, in Wort und Bild in diesem Buch zu finden, kann man als Original beim "Tag der Baukultur", 30. Mai, sehen.
Die Kornblumen habe ich am Donnerstag frisch am Rand eines Getreidefeldes gepflückt... einfach magisch dieses Blau ~
Wieder einmal gibt es jede Menge Missverständnisse und viel Einsatzbereitschaft bei unseren drei Bücherregalbewohnern Leseratte Raz, Bücherwurm Vermiculus und Eule Sophia.
Wer weiß schon, ob wir in ca. 20 min alles erklären und klären können. Vielleicht ist hinterher sogar noch mehr Chaos.
* * * TAG DER BAUKULTUR * * *
Der Tag der Baukultur wird brandenburgweit begangen.
Hier gibt es Empfehlungen für passende Touren
und eine spezielle Route durch das Lausitzer Seenland, bei der die Gartenstadt Marga den "ruhigen Ausklang" bildet.
mehr erfahren über unser Programm auf der Vereins-Website