Vom 4. bis 6. Mai 2015 sind wir wieder für und mit Schülern in Sachen Lesen und Schreiben unterwegs.
Montag, 4. Mai 2015
Unsere diesjährige Gastautorin Bettine Reichelt stellt in der Grundschule am See in Senftenberg ihr Buch "Rabengeschichten" vor.
Dienstag, 5. Mai 2015
In der Grundschule Paul Noack in Schipkau trommeln wir für die vielfältigen Angebote des Literaturzentrums "Ich schreibe!". Mit in unserem Gepäck haben wir das Buch der "Bücherkinder Senftenberg", Mitmachaktionen, "Im Kamillenwald" von Jens Carl und die beiden Bände von "Mathe, Deutsch & blaue Flecken". Wir haben soooo viel zu erzählen und sind gespannt, ob es auch Fragen an die Schriftsteller und Künstler Wolfgang Wache, Yana Arlt und Susann Vogel gibt.
Mittwoch, 6. Mai 2015
Früh morgens stellen wir unser Sternzelt auf der maigrünen Wiese vor dem NLZ auf und erwarten die Sechstklässler aus Senftenberg, Hosena und Annahütte, die im Rahmen der "Rallye Monte Mostrich" ihre Heimatregion erkunden.
Am Nachmittag schreiben wir an den Geschichten für das neue Bücherkinder-Buch. Es soll noch in diesem Schuljahr fertig werden. Wer Lust hat, bei einem solchen Schreibertreffen hinein zu schnuppern, ist ab 14:00 Uhr herzlich willkommen.
JA
Donnerstag, 30. April 2015
Mittwoch, 29. April 2015
So sehe ich Senftenberg
Werter Blogleser,
kaum sind die ersten Seenlandtage Archivmaterial, schon stehen die ersten Nörgler und Besserwisser auf der Matte. Ich kann sagen, dass ich in der "Begegnungsstätte für Ortsgeschichte und kulturelle Bildung" in Brieske interessante Gespräche mit Besuchern hatte und dass unser Kaffee und das Gebäck von Wolfgang Waches Frau Irina wirklich köstlich waren.
Bei meiner Fahrt ins NLZ kam ich auf eine Idee für Postkarten, die es vielleicht demnächst in der Parkstraße 12, Brieske-Marga, und im Literaturzentrum "Ich schreibe!" geben wird. Mal sehen, was die kreativen NLZ-Mitstreiter dazu sagen.
Hier meine persönliche Galerie "Seenland", die ich als Postkartenentwurf gestaltet habe.
JA
kaum sind die ersten Seenlandtage Archivmaterial, schon stehen die ersten Nörgler und Besserwisser auf der Matte. Ich kann sagen, dass ich in der "Begegnungsstätte für Ortsgeschichte und kulturelle Bildung" in Brieske interessante Gespräche mit Besuchern hatte und dass unser Kaffee und das Gebäck von Wolfgang Waches Frau Irina wirklich köstlich waren.
Bei meiner Fahrt ins NLZ kam ich auf eine Idee für Postkarten, die es vielleicht demnächst in der Parkstraße 12, Brieske-Marga, und im Literaturzentrum "Ich schreibe!" geben wird. Mal sehen, was die kreativen NLZ-Mitstreiter dazu sagen.
Hier meine persönliche Galerie "Seenland", die ich als Postkartenentwurf gestaltet habe.
JA
Montag, 27. April 2015
Seenlandtage in Brieske-Marga * Heimatkunde in der Begegnungsstätte
„Willkommen auf dem Gut Viktoriahof!“ Wenn Wolfgang Wache
die Gäste in der „Begegnungsstätte für Ortsgeschichte und kulturelle Bildung“
in der Parkstraße 12 der Gartenstadt Marga mit diesen Worten begrüßt, gibt es
erst einmal fragende Gesichter. „Der Gebäudeteil, in dem wir unsere Räume
eingerichtet haben, gehörte als Stallungen zum Gut Viktoriahof.“, so der
Ortschronist und Schriftsteller, „Das Gut stand schon lange bevor 1906 die
Grube Marga aufgeschlossen wurde, bevor die Brikettfabriken gebaut wurden und
Marga als Wohnsiedlung im Gartenstadtstil entstand.“ Besonders freute Wolfgang
Wache an dem letzten Aprilwochenende, dass auch junge Menschen den Weg nach
Brieske fanden. Das umfangreiche Programm zu den Seenlandtagen lockte bei
schönstem Wetter Gäste und Einheimische zu verschiedensten Orten und die
Ortschronisten Marga meldeten sich fast in letzter Minute mit ihren
Veranstaltungen zum Angebotskatalog des Tourismusverbandes Lausitzer Seenland.
In den Räumen herrschte reges Treiben, historische Stummfilmaufnahmen luden zum
Gedankenaustausch ein, der Text des Lehrers und Heimatkundlers Harry Latzke gab
neben den Ausstellungstafeln einen guten Überblick über die Entstehung der
Gartenstadt und das Leben und Arbeiten in Marga. Wolfgang Wache hatte den
Beitrag aus dem Jahr 1925 der Lausitzer Literatursammlung entnommen und
ergänzte die Ausführungen von „Pappa Latzke“ mit eigenen Anekdoten und
Erkenntnissen. „Vieles kann man sich aus Büchern aneignen“, so der Marganer,
„aber wenn man einen Zeitzeugen selbst befragen kann, wird Geschichte lebendig.
Ich freue mich auch, dass Yana Arlt am Samstag persönlich durch ihre
LandArt-Ausstellung führte. Wo und wann erfährt man sonst die Geschichte, die
hinter dem Bild ,Du hast mich nicht mitgenommen’ steckt und wie lange man an
einem Labyrinth aus Waldmeisterblüten arbeitet.“ Auch das Buch mit
LandArt-Fotos und Lyrik der Künstlerin steht jetzt in der „Lausitzer
Literatursammlung“. Für Kinder gibt es in den Sommerferien ein besonderes
Angebot. „Die Lausitzer Literatursammlung öffnet ihren Sagenschatz“ wird mit
Themen der regionalen Botanik und Literatur vertraut machen, so wie es früher
im Unterrichtsfach „Heimatkunde“ vermittelt wurde. „Dabei kommen auch unsere
historischen Schulbänke zum Einsatz, auf oder besser in denen momentan nur der
Holzwurm zu Gast ist.“, schmunzelt Wolfgang Wache und überlegt, wie man den Bestand
noch besser für folgende Generationen bewahren kann.
PM
![]() |
| 25. April 2015 ~ Historische Filmaufnahmen informieren über Glasindustrie, Ziegeleien und Bergbau in der Region um Senftenberg |
![]() |
| 25. April ~ Wolfgang Wache und Yana Arlt stellen Texte über und aus der Lausitz vor. |
![]() |
| 25. April 2015 ~ Einige der LandArt-Aufnahmen, die in Yana Arlts Buch veröffentlicht sind, werden in der Begegnungsstätte als Ausstellung präsentiert. |
Wochenthema 27.April bis 3.Mai 2015
Wir wünschen euch in der 18. KW 2015 gutes Gelingen bei der literarischen, künstlerischen
Umsetzung des Themas:
Gift und Galle spucken
Gedichte, Geschichten, Fotos, Grafiken etc. könnt ihr senden an:
nlz-ich-schreibe[at]gmx.de
Freitag, 24. April 2015
Seenlandtage 25. + 26. April 2015 ~ Programm in Brieske-Marga
Lausitzer
Seenland
Seenlandtage
25. und 26. April 2015
Begegnungsstätte für Ortsgeschichte
und kulturelle Bildung
in der Gartenstadt Marga
Parkstraße 12 / 01968 Senftenberg OT Brieske-Marga
Samstag, 25. April 2015
14:00 bis 17:00 Uhr Ausstellung „Leben und Arbeiten in Marga“ und „Lausitzer Literatursammlung“ in der Begegnungsstätte geöffnet
15:00 Uhr Lesung aus der Lausitzer Literatur - Texte von Harry Latzke, Wolfgang Wache und Yana Arlt
16:00 Uhr Buchpremiere „Mit bloßen Händen – Bilder aus Blatt und Blüte, Stein und Stock“, mit Ausstellung einiger LandArt Bilder der Künstlerin Yana Arlt
14:00 bis 17:00 Uhr Ausstellung „Leben und Arbeiten in Marga“ und „Lausitzer Literatursammlung“ in der Begegnungsstätte geöffnet
15:00 Uhr Lesung aus der Lausitzer Literatur - Texte von Harry Latzke, Wolfgang Wache und Yana Arlt
16:00 Uhr Buchpremiere „Mit bloßen Händen – Bilder aus Blatt und Blüte, Stein und Stock“, mit Ausstellung einiger LandArt Bilder der Künstlerin Yana Arlt
Sonntag, 26. April 2015
14:00 bis 17:00 Uhr Ausstellung „Leben und Arbeiten in Marga“ und „Lausitzer Literatursammlung“ in der Begegnungsstätte geöffnet
15:00 Uhr Lesung aus der Lausitzer Literatur - Texte von Harry Latzke, Wolfgang Wache und Yana Arlt
Letztmalig werden die Gemälde zum Aufruf „Marga in Farbe“ gezeigt.
Vorstellen des vielseitigen Jahresprogramms 2015
~ 21. Mai 2015 Eröffnung der „Retrospektive Heinz Herzog“ mit Briesker Kunstgespräch
~ Juli Sommerferienangebote
~ 5. September 2015 Lausitzer Lyrikfestival in Marga
~ 13. September 2015 Tag des offenen Denkmals im Zechenhaus und in der Begegnungsstätte
Folgende Angebote können ganzjährig gebucht werden
~ Rundgang durch die
Ausstellung „Leben und Arbeiten in Marga“
~ Kunstaktion Grubenlampe I / Kunstaktion Grubenlampe II
~ Lesung mit Literatur aus und über die Lausitz
~ Führungen für Schulklassen und Gruppen „Leben und Arbeiten in Marga“ – Vorschulalter, Grundschüler, Oberschüler, Gymnasiasten, Studenten, Erwachsene, Senioren
~ Marganer Künstler Wolfgang Wache stellt sich vor – Auszüge aus seinen literarischen Werken
~ Marganer Künstlerin Yana Arlt stellt sich vor – Auszüge aus ihren Performances
~ Kunstaktion Grubenlampe I / Kunstaktion Grubenlampe II
~ Lesung mit Literatur aus und über die Lausitz
~ Führungen für Schulklassen und Gruppen „Leben und Arbeiten in Marga“ – Vorschulalter, Grundschüler, Oberschüler, Gymnasiasten, Studenten, Erwachsene, Senioren
~ Marganer Künstler Wolfgang Wache stellt sich vor – Auszüge aus seinen literarischen Werken
~ Marganer Künstlerin Yana Arlt stellt sich vor – Auszüge aus ihren Performances
Donnerstag, 23. April 2015
Heute ist WELTTAG DES BUCHES!
~ und Tag des Bieres.
Passt schon!
Auf das Wohl aller Autoren, Verleger, Drucker und Buchhändler!
~ sagen Susann Vogel (die das Foto gemacht hat), Wolfgang Wache (der die zu sehenden Bücher in seinem Verlag veröffentlichte) und Yana Arlt (die die Idee für das Foto hatte und das Bier gekauft hat).
Passt schon!
Auf das Wohl aller Autoren, Verleger, Drucker und Buchhändler!
~ sagen Susann Vogel (die das Foto gemacht hat), Wolfgang Wache (der die zu sehenden Bücher in seinem Verlag veröffentlichte) und Yana Arlt (die die Idee für das Foto hatte und das Bier gekauft hat).
Mittwoch, 22. April 2015
Figuren in die Kulissen setzen
Werter Blogleser,
genau das ist für heute Nachmittag beim Treffen der Bücherkinder die Aufgabe - Figuren kreieren, die in den Kulissen ihre Geschichte erleben. In der vergangenen Woche haben wir endlich die Kulissenbilder fertiggestellt. Jetzt geht es darum, in die Hütte, das Schloss, das Schokoladenboot oder an den Wasserfall mit unserer schriftstellerischen Fantasie Figuren zu stellen, zu setzen, zu legen, zu hängen und sie eigene Abenteuer erleben zu lassen. In den Bildern steckt viel Arbeit und auch dazu passende Geschichten zu schreiben, sie zu einem schlüssigen Ende zu führen, wenn nötig noch einmal zu verwerfen und neu zu erzählen, wird einige Nachmittage brauchen. Hoffentlich schaffen wir es, das Manuskript bis Mitte Juni fertigzustellen, dann könnten wir die Buchpremiere (zumindest eine gruppeninterne) noch vor den Sommerferien feiern.
genau das ist für heute Nachmittag beim Treffen der Bücherkinder die Aufgabe - Figuren kreieren, die in den Kulissen ihre Geschichte erleben. In der vergangenen Woche haben wir endlich die Kulissenbilder fertiggestellt. Jetzt geht es darum, in die Hütte, das Schloss, das Schokoladenboot oder an den Wasserfall mit unserer schriftstellerischen Fantasie Figuren zu stellen, zu setzen, zu legen, zu hängen und sie eigene Abenteuer erleben zu lassen. In den Bildern steckt viel Arbeit und auch dazu passende Geschichten zu schreiben, sie zu einem schlüssigen Ende zu führen, wenn nötig noch einmal zu verwerfen und neu zu erzählen, wird einige Nachmittage brauchen. Hoffentlich schaffen wir es, das Manuskript bis Mitte Juni fertigzustellen, dann könnten wir die Buchpremiere (zumindest eine gruppeninterne) noch vor den Sommerferien feiern.
Dienstag, 21. April 2015
Mit besten Wünschen ~ für Benedikt Dyrlich
Sorbe, zweisprachiger Lyriker, DDR-Meister im Radfahren,
Theologiestudent, Student der Theaterwissenschaft, Dramaturg, Regisseur, Leiter
des sorbischen Kinder- und Jugendtheaters,
Landtagsabgeordneter, Chefredakteur, Vorsitzender des Sorbischen
Künstlerbundes … das sind Angaben, die man in verschiedenen Beiträgen von und
über Benedikt Dyrlich im Internet findet. Man arbeitet gern mit Titeln und
konkreten Benennungen, um einen Menschen einordnen zu können, um sich über die
Daten eines Lebenslaufs einer Person zu nähern, sie für sich fassbarer zu
machen.
Doch gehen wir bei Benedikt Dyrlich doch einmal anders
heran.
Was ihn von Kindheit an begleitet, ist das Sorbische. Sein
Vater war sorbischer Kleinbauer, Tischler und Schnitzer, so die Angabe
in einem Internetbeitrag. Mühelos wechselt er zwischen der deutschen und den
slawischen Sprachen, wenn man ihn beim Eintreffen der Lyriker zur „Bautzner
Poesienacht“ im Rahmen des Internationalen Festes der sorbischen Poesie erlebt.
Wer sich mit dem slawischen und sorbischen Kulturgut beschäftigt, selbst
zweisprachig Gedichte verfasst und bei Lesungen vorstellt, der ist nicht immer
gern gesehen; der stößt mit dem Kopf manches mal an die niedrig aufgelegte
Latte für Verständnis oder stößt sich die Zehen an der hohen Schwelle zwischen
der eigenen Lebenswelt und der der anders Sprechenden/ Denkenden, der der
Minderheiten. Die Lausitz ist eine der Regionen, die sich am heftigsten in den
letzten anderthalb Jahrhunderten verändert hat. Die Braunkohle unter den
slawisch besiedelten Landstrichen, unter den sorbischsprachigen Dörfern ist
Fluch und Segen. Sie sorgt für eine intensive Einwanderung von „Glücksrittern“,
sie bedingt das Aufreißen der Heimaterde nachdem Eichen, Kiefern, Erlen gerodet,
Gehöfte abgetragen, Sümpfe trockengelegt und Flüsse umgeleitet wurden. Mit dem
jahrhunderte alten Landschafts- und Sozialgefüge gehen auch Traditionen mithin
kulturelle Wurzeln verloren. Benedikt Dyrlich ist einer, der das benennt und
vor den Verlusten warnt, die nicht mit neugebauten Wohnsiedlungen und den
Erhalt von Arbeitsplätzen im Bergbau wett zu machen sind.
In seiner Lyrik spiegelt sich seine tiefe Verbundenheit zum
Sorbischen wider.
Lied für Mina Witkojc¹
Planvoll wütet
das Mail des Baggers.
Gefesselt am Hang
die Seele will schwinden.
Fragt sie verzagt:
War schon der Storch?
Raubbau und Einfalt
vertreiben die Jugend.
Die Lerchen singen
in Ecken den Jammer.
Der Katzen Schmerz
zerbröckelt in Hütten.
Im Wald der Spree
bettet sich still
Die Träne soll
Fröhlich rinnen.
¹ Mina Witkojc (1893
– 1975), herausragende Dichterin und Redakteurin in niedersorbischer Sprache.
Unter den Nazis verfolgt wegen „tschechischer Agitation“ und
„deutschfeindlicher Tätigkeit“.
Dieses Gedicht ist entnommen aus: „Schlafende Hunde II –
Politische Lyrik“, Herausgegeben von Thomas Bachmann
![]() |
| Benedikt Dyrlich während des "Lyrikfest 2014" in Senftenberg, Foto: Steffen Rasche |
Wochenthema 20. bis 26. April 2015
Das Wochenthema wird seit der 14. Kalenderwoche 2009
veröffentlicht.
"Etwas ganz Neues wartete hinter allen Dingen [...]"
(Marlen Haushofer, "Die Wand")
Gedichte, Geschichten, Fotos, Grafiken etc. könnt ihr senden an:
Wir wünschen euch in der 17. KW 2015 gutes Gelingen bei der literarischen, künstlerischen
Umsetzung des Themas:
"Etwas ganz Neues wartete hinter allen Dingen [...]"
(Marlen Haushofer, "Die Wand")
Gedichte, Geschichten, Fotos, Grafiken etc. könnt ihr senden an:
nlz-ich-schreibe[at]gmx.de
Donnerstag, 16. April 2015
PM- Begegnungsstätte in Brieske zu den Seenlandtagen 25. & 26. April 2015 geöffnet
Begegnungsstätte für Ortsgeschichte und kulturelle Bildung
in Brieske zu den Seenlandtagen geöffnet
Marganer Künstler Wolfgang Wache und Yana Arlt laden zu Aktionen ein
In den letzten Monaten hat sich viel für die Ortschronisten Brieske-Marga zum
Guten gewendet. Seit September 2014 können sie, dank der Unterstützung durch
die Stadt Senftenberg, einige Räume in der Parkstraße 12 für Ausstellungen,
Lesungen und besondere Aktionen nutzen. Zu den Seenlandtagen am 25. und 26.
April 2015 sind die Türen der Begegnungsstätte jeweils von 14:00 bis 17:00 Uhr
geöffnet. Zu sehen ist viel Wissenswertes über das Leben und Arbeiten in der
Arbeiterkolonie/ Gartenstadt Marga. Die Ortschronisten, engagierte Marganer wie
Heinz Zuther, Joachim Pendziwiater, Edith Arlt und Lothar Knobloch, erzählen
gern bei einer Tasse Kaffee von ihren Erinnerungen. Wolfgang Wache und Yana
Arlt verarbeiten in Lyrik und Kurzprosa die Vergangenheit und Gegenwart von
Brieske-Marga. Um 15:00 Uhr stellen sie eigene Texte und Texte von anderen
Autoren vor, die in und über die Lausitz geschrieben haben. Die Lausitzer
Literatursammlung steckt noch in den Kinderschuhen aber bereits jetzt stehen
Dutzende Bücher in den Regalen. Am Samstag kommt noch eins hinzu, da überreicht
die Künstlerin Yana Arlt während der Buchpremiere um 16:00 Uhr ein
druckfrisches Exemplar ihres Bandes „Mit bloßen Händen“, in dem ihre LandArt
und Lyrik veröffentlicht sind, der Lausitzer Literatursammlung. Am Sonntag
können die Besucher letztmalig die Gemälde sehen, die zum Aufruf „Marga in
Farbe“ eingesendet wurden. Wenn die Bilder abgehängt und den (Hobby-)Künstlern
zurück gegeben sind, ist an den Wänden Platz für die „Retrospektive Heinz
Herzog“, die die Ortschronisten derzeit aus Anlass des 90. Geburtstages des
Briesker Fotografen zusammenstellen.
Am letzten Aprilwochenende kann man sich über die
vielfältigen Veranstaltungen und Angebote in der Begegnungsstätte informieren.
PM
![]() |
| Begegnungsstätte für Ortsgeschichte und kulturelle Bildung am Tag des offenen Denkmals 2014 |
![]() |
| Begegnungsstätte für Ortsgeschichte und kulturelle Bildung am Tag des offenen Denkmals 2014 |
![]() |
| Begegnungsstätte für Ortsgeschichte und kulturelle Bildung am Tag des offenen Denkmals 2014 ~ Foto: Susann Vogel |
![]() |
| Begegnungsstätte für Ortsgeschichte und kulturelle Bildung am Tag des offenen Denkmals 2014 ~ Foto: Susann Vogel |
Abonnieren
Posts (Atom)


.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
-kl.jpg)



.jpg)
.jpg)