Samstag, 12. Mai 2018

Gruß aus der Poetensprechstunde* MAI

Einmal im Monat stehen die NLZ-Türen am Samstagvormittag offen, um sich Rat und Hilfe zum Gedichteschreiben zu holen. Natürlich sind Schreibende; Lesende; Leute, die für künstlerische und kulturpädagogische Projekte Mitstreiter suchen; Literaturbegeisterte; Kunstinteressierte ... jederzeit im Literaturzentrum "Ich schreibe!" willkommen - dieser eine Samstag im Monat bleibt jedoch ganz der Lyrik/ der Poesie vorbehalten.
Für alle Dichter folgt hier ein Beitrag, der zur Auseinandersetzung einlädt. Gern kann man uns zu den Zitaten auch eigene Meinungen und Kommentare schicken, die wir nach Genehmigung des Verfassers auch an dieser Stelle veröffentlichen.

EINZELN sind wir Worte, zusammen ein Gedicht.
unbekannt


* Poetensprechstunde jeden 2. Samstag des Monats von 10 - 11 Uhr in den Räumen des Literaturzentrums "Ich schreibe!" in Senftenberg / Terminverschiebungen werden auf dem Blog bekanntgegeben.

Freitag, 11. Mai 2018

TAG DES OFFENEN ATELIERS - Teil 3

Ein Tag des offenen Ateliers in Brieske - Begegnungsstätte & Galerie am Markt

Dort, wo einst für die Bergleute der Arbeiterkolonie Bekleidung von Schuhen bis zur Bluse kauften, kann man nach der Ära des Bergbaus in eine künstlerische Welt abtauchen. Es ist alles vorbereitet, man braucht sich nur darauf einlassen. Am Wochenende hatte man dazu Gelegenheit. Wer es wollte, konnte zu Gast bei den Künstlern Yana Arlt und Wolfgang Wache sein. Konnte in Gesprächen viel über die literarische und künstlerische Motivation und Begeisterung der beiden erfahren. Manche der Besucher waren erstaunt, dass es in dieser Region so ein Kleinod der Kunst gibt.

Im Gespräch mit der Künstlerin Yana Arlt über ihre Landart-Projekte erfuhren die Besucher auch, dass die Lausitzerin mit großer Leidenschaft daran interessiert ist, künstlerische Prozesse voranzutreiben. Sie ist dabei weitherzig, will, dass viele Mitmenschen Zugang zu den schöngeistigen Künsten finden. Sie ist eine Vermittlerin. Es ärgert sie schon sehr, wenn sie merkt, dass ihrer künstlerischen Botschaft der Zugang in das tägliche Leben ihrer Mitmenschen versperrt wird, weil leider nur wenige erkennen, dass unser Leben aus mehr als nur aus materiellen Werten besteht. Das macht sie zuweilen auch wütend. Manchmal kann man diese Erregungen in ihren Texten wiederfinden. So ist es nicht verwunderlich, dass sie sich als Künstlerin dafür einsetzt, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene einen Raum für ihre Kreativität und für die Bildung ihrer Gestaltungskompetenz finden. Yana Arlt wird weiterhin experimentelle Kurse, Workshops, Werkstätten und Projekte anbieten. An diesem Wochenende konnten die Besucher feststellen, dass ihre Bücher und Landartprojekte eine Einladung an alle sind, ihr dorthin zu folgen, wo sie ankommt, um nicht bleiben zu können.

Warum wählten Sie gerade die Kornblumen?“, ist eine Frage, die dem Künstler Wolfgang Wache immer wieder gestellt wird. „Fünf Jahre wollte ich unter Begleitung der blauen Blüten, die am Rand von Getreidefeldern zu finden sind, verschiedenen Fragen auf den Grund gehen und eigene künstlerische Ideen umsetzen.“, so der Schriftsteller, Vereinsvorsitzende des Literaturzentrum „Ich schreibe!“ e.V. und Verleger aus Senftenberg/ Brieske. Nun sind es fast 10 Jahre geworden, in denen er sich diesem künstlerischen Thema stellt.
Durchaus erfolgreich zog der 68 Jährige am vergangenen Wochenende die Bilanz für seine künstlerische und kunstvermittelnde Arbeit der vergangenen Jahre. Die Schwierigkeiten, die sich in den Bereichen der Kunst und Kulturellen Bildung ergeben, sind immer die gleichen: zu wenig Geld, Selbstausbeutung, erdrückende administrative Verpflichtungen und fehlende Lobby. So wundert es nicht, dass Wolfgang Wache voller Nachdruck mit seinem „Bekenntnis zur Poesie“ das Projektresümee „Kornblumen gießt man nicht“ beginnt. Schon in den folgenden Ausführungen erkennt man den Kampfgeist des Marganers, der das Wort „Rentner“ immer mit „Sterben in Raten“ vergleicht. „Der Blick ist nach vorn gerichtet“ und „Ich träume von einem Kompetenzzentrum für Schreibende“ sind zwei Texte, die in den vergangenen Jahren für den Internetblog des Vereins „Ich schreibe!“, für den Newsletter „NLZettel“ und für seinen eigenen Blog entstanden sind. Wolfgang Wache verfolgt eine klare Linie, die auch in einem Filmportrait wiederzuerkennen ist, das das Regionalfernsehen kurz vor seinem 65. Geburtstag mit ihm erstellt hatte.
Wolfgang Waches Herz schlägt seit seiner Kindheit für spannende Geschichten und poetische Erzählungen, später fand er im eigenen literarischen Schaffen Schritt für Schritt zur einfachen, stark verdichteten Form. In seinem Text „Wird schon werden“ lässt er in knappen Sätzen ganze Lebensdramen ertstehen, vergleichbar einem Maler, der mit wenigen, exakt positionierten Pinselstrichen Landschaften und Menschen auf die Leinwand bringt. Wolfgang Wache arbeitet mit ähnlichem Purismus in einer ganz anderen künstlerischen Ausdrucksform – der Federzeichnung. Zu seinen Texten entstanden in den vergangenen Wochen ein gutes Dutzend Grafiken, die er auf Wunsch der Autorenkollegin Yana Arlt beim Tag des offenen Ateliers vorstellte. Oft reden die beiden über das Schreiben, die Literatur und sie entwickeln gemeinsam neue Programme, um in Schulen und sogar in Kindergärten die Jüngsten fürs Lesen, Erzählen und Schreiben zu begeistern.
Die Gäste des offenen Ateliers bekamen viele neue Gedanken mit auf den Weg und erfuhren, dass Yana Arlt und Wolfgang Wache voller Elan und Visionen stecken.


Donnerstag, 10. Mai 2018

TAG DES OFFENEN ATELIERS - Teil 2

 + + IMPRESSIONEN + + IMPRESSIONEN + + IMPRESSIONEN + +







Mit besten Wünschen ~ Renate Hensel

RENATE HENSEL

* 10. Mai

Kreativität ist angeblich ansteckend. Aber nur wenige wissen, daß sie auch anstrengend ist.
© Wolfgang J. Reus







Mit besten Wünschen ~ Edith Arlt

EDITH ARLT

* 10. Mai

Die Geschichte eines Hauses ist die Geschichte seiner Bewohner, die Geschichte seiner Bewohner ist die Geschichte der Zeit, in welcher sie lebten und leben, die Geschichte der Zeiten ist die Geschichte der Menschheit.
Wilhelm Raabe




Mittwoch, 9. Mai 2018

HEUTE Begegnungsstätte & Galerie MARGA 9 - 17 Uhr geöffnet

Begegnungsstätte & Galerie MARGA
 Mittwoch, 9. Mai 2018 
Mittwoch, 16. Mai 2018
Mittwoch, 23. Mai 2018
Mittwoch, 30. Mai 2018
jeweils 9 - 17 Uhr geöffnet

In den neu gestalteten Räumen ist bis Ende Juni auch die Ausstellung "Sitzend Und Stehend" von Bernd Lunghard zu sehen.

Wolfgang Wache und Yana Arlt
haben den Künstlerkollegen Bernd Lunghard eingeladen,
seine Aktstudien in MARGA auszustellen.

Dass aus Holzleisten, Platten, Winkeln und Schrauben, Rollputz und Wandfarbe im Juli 2016 ein Podest und Ausstellungswände entstanden, ist dem handwerklichen Geschick des Vereinsvorsitzenden und der Mithilfe von Vereinsmitgliedern und Ortschronisten zu verdanken. 
An diesen Wänden hingen bereits Werke von Bernd Winkler, Christine Przybilski, Katrin Meisner, Franka Just, Bernhard Glück, Barbara Seidl-Lampa und Siegfried Engelmann vom Pro Ars Lausitz e.V. und dem "Kreis 07"

Bau der Schaufensterrückwände =
Ausstellungswände
Weißen der Ausstellungswände

Montag, 7. Mai 2018

Wochenthema 7. bis 13. Mai 2018

Gedichte, Geschichten, Glossen, Essays, Grafiken, Aquarelle, Fotografien ... zum Thema der  
19. Kalenderwoche 2018
bitte an: nlz-ich-schreibe@gmx.de


 Hingabe 


Das Wochenthema wird seit der 14. Kalenderwoche 2009 veröffentlicht. Man kann sich in den Verteiler für den Wochenthemaankündigungstext eintragen lassen.

Verein "kompakt" vorgestellt

Zwei Stunden haben wir uns sehr angeregt mit der Redakteurin des "LausitzEnergie kompakt"* unterhalten - und sind erstaunt und erfreut, wie kompakt und verständlich sie die vielen Informationen zusammengefasst hat.



* Infomagazin der Stadtwerke Senftenberg GmbH