Freitag, 22. Mai 2026
Donnerstag, 21. Mai 2026
Gartenstadtführung für internationale Gäste
StudentInnen des "P:IT Cottbus 2026" ließen sich sehr geduldig und interessiert von Wolfgang Wache zwei Stunden von der Bergarbeiterkolonie & Gartenstadt Marga erzählen.
Zur Verabschiedung der zukünftigen Stadtplaner ermutigte der 76 Jährige: Ich habe mich in meinem Leben nie unterordnen können und bin meinen eigenen Weg gegangen. Habt auch ihr Mut, eure Ideen umzusetzen!
Mittwoch, 20. Mai 2026
21. Mai ~ Planungstreffen "Tag der Baukultur" in Brieske
Planungstreffen für den
Tag der Baukultur ~ 30. Mai 2026
21.Mai um 17 Uhr in der Begegnungsstätte & Galerie MARGA
Du hast noch eine Idee, die unbedingt zum "Tag der Baukultur" gehört? Dann komm am Donnerstagnachmittag vorbei und gestalte mit!
Dienstag, 19. Mai 2026
Linolschnitte von Marga-Motiven als Postkartenset
Die originalen Schnittplatten und Drucke kann man am "Tag der Baukultur", 30. Mai, in der Begegnungsstätte & Galerie MARGA ansehen.
Es gibt weitere frische Drucke der Künstlerin Yana Arlt auf der Atelier- und Galeriemeile.
Montag, 18. Mai 2026
Inspirieren lassen ~ Gemäldestunden
Ein Tag am See... jetzt ist die perfekte Zeit! Die Wassertemperaturen gestatten ein paar ordentliche Schwimmzüge, der Himmel sieht aus wie auf einer Gemäldeleinwand von Claude Monet, Sonne-Wolken-Wind... herrlicher Wind! Nur ab und zu ein Fahrradfahrer, ein Spaziergänger, dort hinten ein Sonnenbader und tatsächlich zwei Leute, die auch kurz in den See steigen. Der Kaffeeduft, die Käseschnitten, die ersten Melonenstücke. 17°C Wassertemperatur zeigt das Onlineportal für den Senftenberger See an, vor 4 Tagen, am Himmelfahrtstag sollen es 12°C gewesen sein. Ab und zu meldet sich der Kuckuck aber auch er ist nicht sehr gesprächig bei 19°C Lufttemperatur. Ein Zitronenfalter flattert vorüber, der barocke Himmel spiegelt sich auf der stillen Wasseroberfläche, ehe sich unter dem Streicheln des Maiwindes die Haut kräuselt. Nach den ersten angespannten Gesprächen und den Fragen aufwerfenden E-Mails am Morgen, nach dem ersten Montagsblues genießt man einfach nur die Zeit am See, ehe es zurück geht an den PC, ans Telefon, zur Liste der Arbeitsaufgaben. Ich mache noch einige Fotos von den fragilen Mustern des Blütenpollenteppichs, in den sich Schilfstängel und Binsenschatten gewebt haben und seufze: wann habe ich das letzte Mal ein Landartbild gelegt, wann habe ich mich das letzte Mal der Dicht- und Bildkunst gewidmet? Immerhin, ich habe den Dichter Dylan Thomas in den vergangenen Wochen für mich entdeckt, war in der Ausstellung von Paula Modersohn-Becker & Edvard Munch (bis 31.Mai in Dresden), lese gerade die ersten achtzig Manuskriptseiten von Alexander Kienschs „Humanity Endevour“ und lese mich so tief hinein, dass ich mich selbst als Crewmitglied empfinde. Natürlich könnte jeder von uns ellenlange Listen schreiben, was er sich wünscht, was er noch braucht aber vielleicht kann jeder von uns auch sehr viel auf eine Liste schreiben, was er schon hat, welche Wünsche bereits in Erfüllung gegangen sind und auch worauf er sich freut. Die Tasse Kaffee am Morgen; die Abendsonne zwischen dicker Wolkendecke und Hecke, die beim Gießen der Gemüsebeete wie ein Lichtspot aufs Gesicht fällt; der Monet, der Morisot, der O'Keeffe, der van Gogh, der Spitzweg, der Werefkin ~ wir sind mitten darin. Der MontagsBLUEs ist ja doch himmelblau und seeblau und sogar noch Ehrenpreis-, Günsel- und Hasenglöckchenblau mein Mousepad, das neben mir liegt ist blau und die Auslegware unserer Begegnungsstätte & Galerie MARGA, ich nehme den blauen Kugelschreiber zur Hand und notiere: Information aller Anwohner Platz des Friedens über Tag der Baukultur 30. Mai, Geschirr & Besteck prüfen, Antwortmail Thomas, Stück Bau-Kuh-Uhr, Wochenkalender Marga Druck.... die Liste der Arbeitsaufgaben setzt sich fort.
Yana Arlt
Dylan
Thomas
A
good poem is a contribution to reality. The world is never the same
once a good poem has been added to it. A good poem helps to change
the shape of the universe, helps to extend everyone's knowledge of
himself and the world around him.
Quelle:
https://beruhmte-zitate.de/autoren/dylan-thomas/
Ein gutes
Gedicht ist ein Beitrag zur Wirklichkeit. Die Welt ist niemals
dieselbe, sobald ihr ein gutes Gedicht hinzugefügt wurde. Ein gutes
Gedicht hilft dabei, die Gestalt des Universums zu verändern; es
hilft, das Wissen jedes Einzelnen über sich selbst und die Welt um
ihn herum zu erweitern.
NLZettel N°2-2026 ist da!
Du willst in den Verteiler des Newsletters aufgenommen werden? Informiere uns kurz über eine E-Mail: nlz-ich-schreibe@gmx.de
INHALT NLZettel N°2-2026
Foto:
World Labyrinth Day vor Martin-Luther-Kirche Brieske
Termine 2026
Jahresüberblick ■
Termine 3. Quartal 2026
Terminüberblick: Tag der Baukultur 30.5. ■ Tag der Industriekultur 8.8. ■ Tag des offenen Denkmals 13.9.
30. Mai TAG DER BAUKULTUR
12. -
14. Juni KUNSTPLEINAIR interdisziplinär, generationsübergreifend
DAS
WAR: Tag des offenen Ateliers
DAS WAR: World Labyrinth Day
DAS
WAR: Finissage Yana Arlt „Ein jegliches hat seine Zeit – Landart
& Lyrik“
DAS WAR: „Lausitzer Literatursammlung“ für
SchülerInnen am Welttag des Buches
DAS WAR: Trommelgruppe
Ziegenfell begleitet den Märchenabend der 4 Elemente mit Klängen
DAS
WAR: Tag der Druckkunst
Vorgestellt: LAUSITZER LABYRINTH ■
Ein Kunstprojekt 2026 bis 2028
Künstlerlaternen ■
Ein Projekt von Yana Arlt
Frisch gedruckt „Das schwarze Gold
ist verbrannt III“
DAS WAR: „Leseratte Raz und das Rätsel der
Wunschkugeln“
DAS WAR: Bundesweiter Vorlesetag
Laternen
basteln für die Briesker Kirche
DAS WAR: Literarisches Schaffen
in der Lausitz ■
Reminiszenzen an die Dichterin Mina Witkojc
Frisch gedruckt:
„Almanach 2025“ ■
5. Gemeinschaftspublikation des „Autorenkreis Kornblume“
Ausblick:
Kalender 2027
und jetzt: Links und Tipps
Samstag, 16. Mai 2026
Gruß zum Wochenende ~ 20kw26
Wie war der Name nochmal?
Ramses
Wie
schreibt man das?
So wie man's spricht:
Welle – Auge - Typ
mit Peitsche – Skarabäus – Skarabäus
Textquelle: WattnDattn
Freitag, 15. Mai 2026
Kohlezeichnungen von Marga-Motiven als Postkartenset
Die originalen Zeichnungen sind am "Tag der Baukultur", 30. Mai, in der Begegnungsstätte & Galerie MARGA zu sehen.
Man kann mit dem Künstler Wolfgang Wache ins Gespräch kommen.
Donnerstag, 14. Mai 2026
Mittwoch, 13. Mai 2026
Jetzt schon auf die Sommerferien freuen
Natürlich gibt es neben diesen speziellen Tagen, die wir im Rahmen der Senftenberger Ferienaktion "Agenda Diplom" anbieten auch Vor- und Nachmittage, an denen das MARGA-Atelier für Kreative allen Alters geöffnet ist.
Du hast Ferien und würdest gern mal eine spezielle Kunsttechnik ausprobieren? Schreib uns, was dich interessiert.
~ ~ ~ ~ ~
Die Veranstaltungen im August können von allen Kindern im Alter von 10 bis 12 Jahren besucht werden - auch wenn du z.B. in Großräschen wohnst oder in Hamburg und im August im Lausitzer Seenland Ferien machst:
Rotkäppchens "Fotoalbum"
4.8. + 5.8. + 6.8.2026
jeweils 9 - 12 Uhr
Jeder kennt das Märchen von Rotkäppchen. Aber wusstest du, dass das Mädchen in der Gartenstadt Marga wohnt? Wir besuchen Rotkäppchen und den Wolf, das Eichhörnchen, die Bären, den Schwan und die Fische. Wenn wir zurück sind im MARGA-Atelier, überlegen wir uns Geschichten darüber, was die Figuren erlebt haben könnten. Dazu entstehen Bilder mit verschiedenen Kunsttechniken (Buntstift- oder Kohlezeichnung, Encaustic, Collagen u.a.), die dann wie ein "Fotoalbum der Margafiguren" in das große "Blaue Buch" geklebt werden.
Hinweis: Du kannst an einem, zwei oder allen drei Tagen teilnehmen.
Anmeldezeitraum: bis 24.7.2026
TIPPS:
30. Mai Tag der Baukultur in Brieske
Kunst zum Mitmachen auf der Atelier- und Galeriemeile
Puppenspiel "Bau-Kuh-Uhr" mit Leseratte Raz
begehbares Labyrinth
Klangraum Kirche zum Mitmusizieren
mehr erfahren
5. Juni Kindertagsfest auf dem Neumarkt Senftenberg
Wir sind mit der 6 x 6 Meter Labyrinth-Plane dabei.
mehr erfahren
12. bis 14. Juni Kunstpleinair in der Gartenstadt Marga
verschiedene Kunsttechniken ausprobieren
ein kreatives Wochenende für alle Generationen
mehr erfahren
Dienstag, 12. Mai 2026
Grüße zum Weltweiten Labyrinthtag aus Großsteinberg und Zürich
Bettine
Lieber Wolfgang, anbei ein Gruß von uns aus Großsteinberg. Wir sind verbunden. Herzlich!
Also Yana, auch der L-Tag ist schon wieder Geschichte.
Wir waren ca 10-12 Interessierte, Alte, Junge, Kinder, zufällig
Vorbeikommende, Männer, Frauen etc. Daraus ergab sich ein einfaches
Geschehen mit Einleitung von mir, die eine Fackel entzündete, den Worten
Barbara Bianchis um 13 Uhr, dem Durchgang durchs Labyrinth mit dem
Friedenslied, von Lydia und Michael musikalisch begleitet, dem
Fliegenlassen von aufblasbaren Friedenstauben (siehe Fotos) und
Schlusspunkt und noch etwas Beisammensein.
Ich leite Dir in einer2. Mail die Fotos weiter - wie versprochen.
Und wie wars denn bei Dir / Euch ?
mit liebem Gruss aus dem Süden in den Nordosten
Cornelia, Alt Labyrinthe
Montag, 11. Mai 2026
Inspirieren lassen ~ Magiematik
0, 1, 1,
2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144, 233, 377, 610, 987, 1597, 2584,
4181, 6765, 10946, 17711, 28657, 46368, 75025, 121393, 196418,
317811, 514229, 832040, 1346269, 2178309, 3524578, 5702887, 9227465,
14930352, 24157817, 39088169, 63245986, 102334155,
165580141, 267914296, 433494437, 701408733, 1134903170, 1836311903,
2971215073, 4807526976, 7778742049
~
1,618033988749894848204586834365638117720309179805762862135448622705260462818902449707207204
~
18939113748475408807538689175212663386222353693179318006076672635443338908659593958290563832
26613199282902678806752087668925017116962070322210432162695486262963136144381497587012203408
05887954454749246185695364
3,1415926535
8979323846 2643383279 5028841971 6939937510 5820974944 5923078164
0628620899 8628034825 3421170679 ~
φ = (a + b) / a = a / b ≈
1.618.
10 + 5 + 20+26 = 61/7
Ist es nicht
wun-der-schööööön :-)
Ich bin begeistert und wandle zählend,
rechnend und messend durch den Mai.
Yana Arlt
Anne
Kristin Euba
Der
goldene Schnitt
teilt Zukunft und Vergangenheit -
genau am
Punkt des Jetzt.
Der goldene Schnitt
teilt Kopf und Bauch
-
genau am Punkt des Herzens.
Der goldene Schnitt
teilt
Liebe und Loslassen -
genau am Punkt der Weisheit.
Die
Dunkelheit des Lebens:
Sie ist durchschnitten.
Mit dieser
einzigen goldenen Linie:
Der Hoffnung.
Textquelle "Der goldene Schnitt": Pinterest
![]() |
| Ob sich der Künstler Jürgen von Woyski beim Herausmeißeln aus dem Sandstein vom Goldenen Schnitt/ von der Goldener Spirale inspirieren ließ? |
aus unserem POSTEINGANG: 13. Mai / 19 Uhr / Dresden / Premiere "Die Geste 5"
Bitte beachten Sie, dass für die Veranstaltungen, für die der Verein Informationen und Einladungen erhält, der "Ich schreibe!" e.V. kein Mitveranstalter ist. Wir möchten in der Rubrik "aus unserem POSTEINGANG" auf interessante interdisziplinäre, internationale, interreligiöse Formate aufmerksam machen. Die Verantwortung für Organisation und Inhalt obliegt dem jeweiligen Veranstalter!
Liebe Welt!
Herzliche Einladung zur Premiere der 5. Ausgabe Die Geste am 13.Mai, 19.00 Uhr in die veränderbar.
19.30 Uhr Lesung mit Volker Sielaff, Jayne-Ann Igel und Johanna Schwedes,
dazu eine Ausstellung der Originalkalligrafien von Silvio Colditz, anschließend wird die Bar natürlich noch geöffnet bleiben.
Kommt vorbei und habt einen schönen Abend! Der Eintritt ist frei, dank der
Unter-stützung der Stadt Dresden!
Als Druckausgabe der kalligrafischen Bibliothek der Poesie ist Die Geste eine einzigartiges Bookzine in dem alle abgedruckten Gedichte zusätzlich kalligrafisch interpretiert werden. Die aktuelle Ausgabe umfasst 108 Seiten im Format DIN A4 mit 49 kalligrafisch interpretierten Gedichten von 30 Autor*innen, Preis: 15 €, ISSN 2751-8841 Herausgegeben und kalligrafiert von silvio colditz.
Mehr unter www.diegeste.blogspot.com oder www.artderkultur.de aktuelle Kalligrafien findet ihr vor allem auf www.instagram.com/die_geste_/
Jayne-Ann Igel geb. 1954 in Leipzig, lebt seit 1995 in Dresden. Sie absolvierte eine Lehre im Bereich Wissenschaftliche Bibliotheken in Leipzig. Seit 1988 ist sie freiberufliche Schriftstellerin, ab den 1990er Jahren auch als Lektorin und Herausgeberin tätig. zuletzt: wolken hinterm rollo, GutleutVerlag, 2024.
Johanna Schwedes, geboren in Frankfurt am Main, studierte literarisches Schreiben in Leipzig, lebt und arbeitet in Leipzig. Veröffentlichungen: Den Mond unterm Arm, Reinecke & Voß, Leipzig, 2010 und Der Asphalt klingelt, ich geh ran, erschienen ebenda, sowie in Zeitschriften und Anthologien.
Volker Sielaff lebt als Schriftsteller und Publizist in Dresden. Er erhielt 2007 den Lessing-Förderpreis, 2015 die Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung für sein literarisches Werk und 2022 das London Stipendium des Deutschen Literaturfonds. Bei AZUR erschien 2026 Fragen an den Yeti.
*****
silvio colditz, *1978 in Stollberg. Kalligraf, Dichter und Herausgeber der kalligrafischen Literaturzeitschrift Die Geste. Lebt in Dresden. Gründete 2006 Der Maulkorb - Blätter für Literatur und Kunst. Betreibt die kalligrafische Bibliothek der Poesie. 2022 erschien sich selbst aufs Spiel setzen, 3 crows publishhing
Sonntag, 10. Mai 2026
Mit besten Wünschen
Renate Hensel
Wer sein ganzes Leben lang
etwas „verrückt“ war,
braucht auch im Alter
nicht normal zu werden.
Textquelle: Pinterest
Samstag, 9. Mai 2026
Gruß zum Wochenende ~ 19kw26
Kumpel hat seinen Briefkastenschlüssel
verloren, Hausverwaltung hat ihm
einen neuen geschickt, per Post.
Liegt jetzt im Briefkasten.
Textquelle: Ich hör nur Mimimimi
Freitag, 8. Mai 2026
DAS WAR: Yana Arlt Lesung zur Finissage der Ausstellung "Ein jegliches hat seine Zeit"
Vielen Dank an Janet Roick für diese Impressionen des Abends.
Dank an Ulrike und Annett für das gemeinsame Musizieren.
Dank an Wolfgang für das Lesen eines meiner Wachschen Lieblingstexte.
Dank an das Trauercafe für die Gastfreundschaft.
Im September 2026 stellt Wolfgang Wache seine künstlerischen Werke in diesen Räumen aus.
Donnerstag, 7. Mai 2026
Mittwoch, 6. Mai 2026
Dienstag, 5. Mai 2026
Montag, 4. Mai 2026
Inspirieren lassen ~ Von nun an getrennte Wege
Er ist weg.
Viereinhalb Monate waren
wir zusammen.
Sind überallhin gemeinsam gegangen. Wir waren
unterwegs, haben einiges erlebt. Das gemeinsame Weihnachtsfest war
schon etwas Besonderes und auch Ostern war eine schöne Zeit
zusammen. Suchen und Finden – das war unser Ding. Er hat mich
begleitet beim Abholen der Ausstellungstafeln bei der Paketstation
und dann beim Aufhängen im Cafe „Lichtblick“. Meine eigene
LandArt-Ausstellung. Fünf Tafeln mit Bildern und Texten – ich
glaube, er hat meine Naturkunst gemocht; er ist ja selbst jemand, der
gern draußen unterwegs ist. Er hat mich dazu gebracht, mehr darauf
zu achten, was ich zu mir nehme. Wir reden hier nicht nur von Kaffee,
Alkohol, Schokolade..., sondern auch von dem was andere schreiben,
sagen, zeigen. „An apple a day keeps the doctor away“ - der
Spruch könnte sein Lebensmotto sein und ich plünderte im Supermarkt
die Stiege mit den rotbäckigen „Die Anderen“, preisgünstiger,
ohne Folienverpackung und sehr wohlschmeckend! Da saßen wir also und
schnurbselten Äpfel. Mit leuchtenden Augen habe ich meiner Familie,
meinen Freunden und auch vielen, die es vielleicht gar nicht
interessiert hat, von ihm erzählt und ihn vorgestellt. Die
Geschichte unserer ersten Begegnung ~ wie oft ich die wohl erzählt
habe. Ob Kino- oder Tanzabend – er kam mit. Nach der Fastenzeit,
gleich nach den Osterfeiertagen beim ersten Milchkaffee im Café
war er mit dabei. Also gut, das mit dem lebenslangen Verzicht auf
Kaffee das bekomme ich nicht hin, 7 Wochen von Aschermittwoch bis
Ostersonntagmorgen waren lang genug. Ob er einen Blick in meine
Notate geworfen hat, weiß ich nicht und auch nicht, was er überhaupt
zu meinen Versen zu sagen hätte. Aber er hat gelächelt, als ich
stolz die über 400 abgeschriebenen und ausgedruckten Seiten der
Notate 2025 in den Händen hielt. Er verstand, wie wichtig mir das
ist, wie bedeutungsvoll, denn er registrierte jede Stunde, die ich am
PC mit dem Abschreiben verbrachte. Fragen kann ich ihn nicht mehr, ob
er Gedichte mag, ob er meine Gedichte mag.
Er ist weg.
Der Tag
unserer Trennung war schneller heran gerückt als es mir lieb
war.
Der 2. Mai kam ja nicht überraschend und es war lange
ausgemacht, dass wir ab diesem Samstag im Mai getrennte Wege gehen
werden.
Jetzt ist er weg.
Und es ist seltsam.
Und es ist
gut.
Vielleicht bekomme ich eine Nachricht von dort, wo er jetzt
ist. Von allen Orten, an denen er jetzt sein wird. Ich würde mich
über ein Bild von ihm wirklich freuen. Wir hatten ja eine sehr
intensive Zeit miteinander.
Yana Arlt
Auch
getrennte Wege
gehen weiter


.jpg)
.jpg)
.jpg)



b.jpg)

b.jpg)


-sw-blQ.jpg)





b-J%C3%BCrgenVonWoyski-Skulptur_GrafikGoldeneSpirale-GoldenerSchnitt.jpg)
.jpg)
.jpg)

b.jpg)
b.jpg)
.jpg)
b.jpg)
.jpg)

bk.jpg)

b.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
b.jpg)
.jpg)
b--Wanderstein.jpg)