Das Winterfoto der Skulptur habe ich vor einem Monat, am 27. Januar 2026 gemacht. Es war dieser magische Moment zwischen Nacht und Morgen... hellblau leuchtet der Schnee, die Lampen im Hintergrund setzen kontrastierend einige Lichtpunkte. Die dunklen Äste des laubfreien Baumes umrahmen die Badende fast wie auf einem Jugendstilgemälde.
Wie oft gehen wir an solchen Kunstwerken im öffentlichen Raum vorüber. Wir sind in Eile, immer von irgenwo herkommend, nach irgendwo hineilend. Wo steht eine Frauenfigur? Ist mir nie aufgefallen. Dabei schwindet die Kunst mehr und mehr von den Plätzen, aus den Parks. Was aus wiederverwertbarem Material ist, z.B. aus Bronze, wird gestohlen, andere Werke werden beklebt oder besprüht, einige "vergammeln". Die Figuren aus Stein setzen eine grüne Patina an, sämtlichen Witterungen ausgesetzt, werden sie grau und verschwimmen den unsteten Blicken farblich mit ihrem Hintergrund - wenn überhaupt noch jemand die Welt um sich herum betrachtet und nicht am Bildschirm haftet.
"Die Bandende" stand einst auf einer Wiesenfläche zwischen Kita "Zwergenhaus am See" und "Grundschule am See" - warum und wann genau sie dann im Schlosspark aufgestellt wurde, ist mir nicht im Detail bekannt. Besucher des Stadthafens dürften allerdings auch nicht unbedingt bis zu ihr gelangen, wer entfernt sich schon mehr als ein paar Schritte von den Bootsanlegeplätzen, dem Eisstand, dem Spielplatz und dem Badestrand. Der Eingang zum Tierpark ist in der Nähe gelegen, dort gibt es zwei Straußenplastiken von Ernst Sauer zu betrachten, die dort gut aufgehoben sind seit dem Abriss der "POS 5 / Otto-Grotewohl-Schule". Die Plastik "Pinguinfamilie" vom Senftenberger Künstler Ernst Sauer hat bereits einige Standorte in der Stadt bewohnt, nun stehen sie in der Nähe des Umweltbildungszentrums/ Wirtschaftsgebäude Tierpark. Es tummeln sich noch mehr Tiere in der Stadt, so gibt es vor der Marianne-Seidel-Schule in der Gottschalk-Straße ein Waschbärpaar. Die Rohrleitungsfragmente und das Becken davor lassen darauf schließen, dass die zur Familie der Kleinbären gehörenden Raubtiere einst einen Springbrunnen krönten. Auch dieses Figurenpaar ist in keinem guten Zustand und aufgrund seiner unauffälligen Größe und "Farbe" bisher von vielen Senftenbergern noch nicht einmal bemerkt worden. Ich gestehe, dass ich von dieser Skulptur auch erst in diesem Jahr erfuhr, aber ich habe sie sofort ins Herz geschlossen und vielleicht gibt es ja irgendwo, von irgendwem detaillierte Informationen ~
Haltet die Augen offen! Entdeckt Kunstwerke auf euren alltäglichen Wegen! Haltet kurz inne, denn da hat sich ein Künstler/ eine Künstlerin wirklich Gedanken gemacht. Jemand hat Geld investiert, um KünstlerInnen zu fördern und die Stadt etwas schöner zu gestalten. Es ist jemandes Werk, in dem Gedanken, Gefühle und Begeisterung stecken.
Yana Arlt
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| Waschbärengruppe Skulptur von Ernst Sauer |
PS: Die Frauenfigur vom Sockel im Rosenrondell auf dem Marktplatz Brieske wurde aus Sicherheitsgründen vor einigen Jahren entfernt und eingelagert. Eigentlich sollte ein Wachsnachguss dieser Figur wieder in der Gartenstadt Marga aufgestellt werden. Aber: siehe oben - wer nimmt heute noch Geld in die Hand für Kunstwerke im öffentlichen Raum.
Auf dem Flyer der Stadt Senftenberg ist die Frauenfigur noch zu sehen.
HIER geht es zu einer "Liste der Denkmäler, Brunnen und Skulpturen in Senftenberg"
31. Märchentage der Stadt Senftenberg
Auftaktabend
mit Märchenerzählern, Trommelgruppe "Ziegenfell" & Matthias
17. März 2026 / 19 Uhr
Bürgerhaus "Wendische Kirche"
Dies ist KEIN offizielles Plakat des Veranstalters Stadt Senftenberg.
Die Bilder von Lydia Arlt Kirste sind an diesem Abend im Original zu sehen.
HIER geht es zu der Veranstaltungsinformation auf der Seite des Tourismusverbandes Lausitzer Seenland
25. & 26. Februar 2016
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| Parkstraße 12 ~ Abbau der Ausstellung |
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| Parkstraße 12 ~ Abbau der Ausstellung |
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| Platz des Friedens 2 ~ 26. Februar 2016 |
Provisorischer Aufbau der Ausstellung ~ erste Gäste
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| 5. März 2016 |
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| 5. März 2016 |
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| 5. März 2016 |
Streichen der Wände
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| 22. März 2016 |
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| 22. März 2016 |
Seit 10 Jahren!!!
Keine Heizung
Kein Fußboden
Kein fließendes Wasser
Keine Toilette
Ausbau unterstützen, Kulturarbeit/ Kulturelle Bildung fördern ~
SPENDENKONTO
des Vereins "Ich schreibe!" e.V.
mit Begegnungsstätte & Galerie MARGA
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| Bildquelle: https://www.instagram.com/p/DVB8YKxgMSV/?hl=de |
Der Bezirksentscheid findet im April 2026 im Rathaus Senftenberg statt.
Bitte beachten Sie, dass für die Veranstaltungen, für die der Verein Informationen und Einladungen erhält, der "Ich schreibe!" e.V. kein Mitveranstalter ist. Wir möchten in der Rubrik "aus unserem POSTEINGANG" auf interessante interdisziplinäre, internationale, interreligiöse Formate aufmerksam machen. Die Verantwortung für Organisation und Inhalt obliegt dem jeweiligen Veranstalter!
Liebe Frauen und Interessierte,
im Landkreis Oberspreewald-Lausitz finden vom 06.03. bis 31.03.2026 die Brandenburgischen Frauenwochen statt. Die Organisator*innen haben ein vielfältiges Programm zusammengestellt.
Ein paar Veranstaltungen möchte ich Ihnen heute im besonderen Empfehlen:
Auftaktveranstaltung des Landkreises OSL – „Worte Konzert – Geschichten aus dem Leben einer Frau“ mit Clara Werden, Liedermacherin aus Cottbus und Autorin Marion Suckow aus Hornow am 14.03.2026 um15:00 Uhr im Bürgerhaus der Wendischen Kirche in Senftenberg
„Gut vorbereitet für den Notfall“ am 16.03.2026 um 17:00 Uhr im Landratsamt Senftenberg, Haus I, großer Sitzungssaal
Filmvorführung „Die Berufung – ihr Kampf um Gerechtigkeit“ am 20.03.2026 um 18:00 Uhr im Landratsamt Senftenberg, Haus I, großer Sitzungssaal
„Frauen im Strukturwandel – Unternehmerinnen gestern und heute“ – Führung und Gespräche im Kunstguss-Museum Lauchhammer am 25.03.2026 um 17:00 Uhr
„Wie Worte wirken und Lernen gelingt – Impulse für Eltern von Grundschulkindern“ am 26.03.2026 um 18:00 Uhr im Landratsamt Senftenberg, Haus I, großer Sitzungssaal
„Eltern-Kind-Medienberatung“ am 31.03.2026 um 18:00 Uhr im Quartierstreff Großräschen, Chransdorfer Straße 2a
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügten Programmflyer.
Wir laden Sie herzlich ein. Nehmen Sie sich Zeit und besuchen Sie die Angebote und nehmen Sie Freundinnen, Kolleginnen oder Nachbarinnen mit.
Mit freundlichen Grüßen
Ramona Metag
Büro der Gleichstellungs- und
Behindertenbeauftragten
Früh um 3 Uhr, der Wecker klingelt –
nein, nicht zur „Kreativen Stunde vor Sonnenaufgang“, das ist
morgen, am letzten Dienstag des diesjährigen Februars – ich habe
die ganze Nacht kaum geschlafen: Geht die Uhr auch richtig? Ist die
Batterie drin, der Akku geladen? Habe ich die richtige Zeit
eingestellt? Wird das Auto anspringen? Ich bin so lange nicht
gefahren. Wird schon passen, habe ja am Donnerstag eine Tour gemacht,
das Auto hat bissl geächzt, ist aber gut gekullert. Stehen die
beiden pünktlich zum Abholen bereit? Passen die Koffer und Taschen
in meinen Kofferraum? Hab ich eigentlich noch genug Benzin im Tank?
Sind die Straßen durch die Stadt frei oder ist schon wieder irgendwo
wegen Baumaßnahmen gesperrt? Hatten sie für die Nacht und die
frühen Morgenstunden Frost angesagt? Das Freikratzen der
Autoscheiben muss ich in die Zeit mit einplanen. Wann müssen die auf
dem Bahnhof sein? Wie spät wird es jetzt wohl sein? Ok, kann mich
nochmal rumdrehen. Und der Wecker ist korrekt eingestellt? Werde ich
ihn hören? Was ist, wenn das Auto doch nicht anspringt? Solls ja
geben sowas: gestern noch gefahren und dann ist die Batterie runter.
War das Licht im Auto an? Wen könnte ich dann als schnellen Ersatz
anrufen? Es ist ja keiner morgens kurz vor vier mal schnell in den
Klamotten und dann mit dem Auto in Brieske. Wie spät wird es jetzt
wohl sein? Habe ich den Führerschein und die Fahrzeugpapiere? Wann
muss eigentlich der Erste-Hilfe-Kasten ersetzt werden? Das Getriebeöl
müsste ich auffüllen. Den Reifendruck konnte ich nicht prüfen, das
Gerät an der Tankstelle war am Donnerstag nicht einsatzbereit.
Jemand erklärte mir, dass der Kompressor mit Wasser funktioniert,
aber das funktioniert eben nicht, wenn das Wasser gefroren ist. Wird
der Luftdruck für die Strecke zum Bahnhof und mit der zusätzlichen
Beladung ausreichen? Warum habe ich zugesagt, die beiden an einem
Montagmorgen zum Bahnhof zu fahren? Hätten sie nicht jemand anderen
fragen können? … Ich falle in einen Dämmerzustand und dann dröhnt
der Wecker plötzlich los. OK, die Dusche ist kurz und kalt, das
Zahnputzwasser auch, die Sachen liegen bereit und auch Thermosbecher,
Teekännchen und Wasserkocher sind startklar. Wunderbar! Soweit so
gut, ich habe sogar noch Zeit, den Text im „Fastenwegweiser“ zu
lesen... ein humorvolle Annekdote von Elke Heidenreich über das
„Aufräumen“. Ich muss lächeln und verbiete mir, mich in meiner
Küche genauer umzusehen und Ähnlichkeiten zum Thema des Textes zu
entdecken. Also los! Vorbereitet wie zu einer Marsexpedition tappse
ich über den dunklen, stillen Hof zum Auto, lade meinen Rucksack auf
die Rückbank, checke den Kofferraum, schiebe die Tasche etwas an die
Seite, steige ein und fahre los zum Treffpunkt... alles super, die
beiden sind samt Koffer und Taschen beim Bahnhof abgesetzt. Gute
Fahrt! Eine wunderbare und erholsame Reise! Meldet euch, wenn...
ich steige ins Auto, fahre bis zu einem Parkplatz in Altmarktnähe,
es ist noch eine Überweisung zu erledigen... morgens um halb fünf
ist die Stadt noch in tiefem Schlaf, nicht einmal eine Bäckerei hat
jetzt schon geöffnet. Ich bin erleichtert, genieße die Ruhe, die
Magie des Frühmorgens auf dem Marktplatz einer Kleinstadt. Es würde
mich nicht wundern, wenn jetzt aus der Schmiedegasse ein Fuchs
herbeigehuscht und vom Kirchplatz ein Hase gehoppelt käme und beide
sich auf dem Marktplatz treffend Guten Morgen sagen würden.
Das Plakat vom Vorlesewettbewerb am vergangenen Samstag ist von der
Rathaustür abgenommen – das wurde sicher noch am gleichen
Nachmittag erledigt. In einer Boutique an der Ecke zur Schlossstraße
leuchten alberne Lampen im Schaufenster. Im Süßwaren- und
Spirituosengeschäft in der Schlossstraße entdecke ich an der
Schaufensterscheibe ein dem Valentinstag nachhallendes Gedicht. Mir
ist noch nie zuvor aufgefallen, wie laut die neuen Geldautomaten
brummen. Die ehemalige Sternenbäckfiliale ist ein „schwarzes
Loch“. Dutzende Erlebnisse auf und um den Marktplatz sind mir
plötzlich gegenwärtig ~ die Leseveranstaltungen in der jetzigen
„Seenlandbuchhandlung“ und im „Eine-Welt-Laden“, das
Puppenspiel mit Leseratte Raz im vergangenen Mai vor 130 Kindern im
Großen Rathaussaal, das Treffen mit Freunden „auf einen Kaffee“,
die Trommeltreffen im „Eine- Welt-Laden“, die Festveranstaltung
zu Horst Mönnichs 100. Geburtstag, die Ausstellungseröffnungen im
Rathaus – auch die der Ortschronisten Brieske-Marga und meine
Landart im kleinen Ratssaal, die „offene Baustelle“ des
historischen Gebäudes Markt 15, die Sommerkunstwochen bei den Malern
Gork und Winkler [und Peitzberg] in den Ateliers und im Hof des Markt
11, die Vorlesewettbewerbe incl. Jurysitzungen, der Samstagskaffee
auf einer der Marktbänke und nicht im Cafe während der Coronazeit,
die Veranstaltungen der Reihe „Literarisches Schaffen in
Senftenberg ~ Früher, Heute, Morgen“ und das Hineinläuten der
Abendglocken ... unzählige Abendgeläute, Morgengeläute,
Mittagsgeläute … doch jedes Mal ist es etwas Besonderes für
mich!
Bis zum Morgengeläut um acht Uhr sind es noch reichliche
drei Stunden... langsam macht sich der Schlafmangel bemerkbar ~
Yana Arlt
P R E S S E M E L D U N G
Bereits zum zweiten Mal bereiten der
Verein „Ich schreibe!“ und der „Freundeskreis Brieske/ Briesker
Kirche“ gemeinsam den „Tag der Baukultur“ am 30. Mai 2026 ab 14
Uhr in der Bergarbeiterkolonie und Gartenstadt Marga vor. Zu einem
neuen Format sind alle eingeladen, die kreativ tätig sind, egal wie
alt sie sind. Auf der Atelier- und Galeriemeile am Marktplatz Brieske
können KünstlerInnen ihre Werke präsentieren, Besucher können
ihnen beim Zeichnen, Malen, Formen u.a. über die Schulter schauen
und selbst mitmachen.
Interessierte melden sich bitte bis
spätestens 30. März mit kurzen Ausführungen zu ihrem Angebot, das
sich mit der Gartenstadt Marga beschäftigt und 2 Fotos unter:
nlz-ich-schreibe@gmx.de
Weitere Informationen gibt es unter:
www.nlz-ich-schreibe.de
Du bist kreativ?
Du hast dich zeichnerisch, malerisch, bildhauerisch, fotografisch ... schon einmal der Gartenstadt Marga gewidmet?
Du hast Lust, gemeinsam mit Gleichgesinnten Marga künstlerisch zu entdecken?
Du möchtest gern jemandem zeigen, wie deine Werke entstehen und mit Intressenten ins Gespräch kommen?
Melde dich bei uns, erzähl uns von deinen Ideen, wie du die Atelier- und Galeriemeile mitgestalten möchtest!
Ansprechpartner: Yana Arlt / nlz-ich-schreibe@gmx.de
Ich wünsche euch Kraft, Geduld, Selbstliebe, Leichtigkeit und gaaanz viel Lebensfreude in den 7 Wochen bis Ostern!
Wir sehen uns nach der Zeit des Verzichts beim ersten Kaffee am 5. April!?
Vielleicht sogar in Brieske beim Osterfrühstück nach der Andacht auf dem Friedhof hinter der Martin-Luther-Kirche bei Sonnenaufgang (6 Uhr 31)
Worauf verzichtest du vom 18. Februar bis zum Morgen des 5. April?
Oder hältst du das alles für Kokolores oder überbewerteten Lifestyle?
Ich freue mich auch auf die besonderen Posts "Gruß zum Wochenende", in denen wir in diesem Jahr der stillen Magie von Büchern und vom Schreiben & Lesen nachspüren.
Für eine grafische Begleitung der Zitate konnte ich Lydia Arlt Kirste gewinnen.
Passend zum Thema unserer Wochenendposts in der Fastenzeit "Magie der Worte ~ Schreiben, Lesen, Bücher" passt der Vorlesewettbewerb 2026, Wolfgang Wache und ich sitzen am kommenden Samstag wieder in der Jury des Kreisentscheids um 14 Uhr im Großen Saal des Rathauses Senftenberg.
Gäste zum Zuhören sind herzlich willkommen!
Na, die Flockenpracht hat uns im wahrsten Sinn des Wortes der Himmel geschickt. Schnell die Videokamera aufgeladen, die Speicherkarte eingelegt und los... Stopp! Leseratte Raz muss auch mit. Der hat ja zum Glück eine Weste und einen Schal an.
Die Winteraufnahmen für den Film über die Bergarbeiterkolonie & Gartenstadt Marga mit Kirche und Brikettfabrik haben uns mal wieder viel Spaß gemacht. Spannend ist es, die Geschichte dieser Region filmisch und bildlich für junge Briesker und Besucher des Lausitzer Seenlandes aufzubereiten.
Wir sind gespannt, was selbst wir als Ortschronisten während der Recherchen noch entdecken werden.
Geplant ist eine erste öffentliche Präsentation des Films für den "Tag der Baukultur" am 30. Mai - der Informatives, Kreatives und Kulinarisches rund um den Marktplatz bieten wird.
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| Regieabsprache mit Leseratte Raz |
~ Wolfgang Wache ~
~ Yana Arlt ~
Chladnische Klangbilder! Jaja, Chladnische Klangbilder! Es ist um mich geschehn. Eigentlich geht es ja um das klangliche Gestalten der Elemente Luft, Wasser, Feuer und Erde und plötzlich stecke ich im Kosmos von Ernst Florens Friedrich Chladni und scrolle durch die 102-seitige Hausarbeit „Klangfiguren nach E. F. F. Chladni: Nachvollzug der Experimente und physikalische Analysen“ von Andreas Henke... und ja, verflixt, es bringt mich überhaupt nicht weiter bei den Fragen: Wie hört sich Feuer an? Welche Klänge passen zur Erde? etc. Aber es ist so interessant! In Gedanken gehe ich die Möglichkeiten durch, von wem ich mir einen Geigenbogen leihen kann, die dünne Metallplatte bräuchte ich ohnehin, um beim Märchenabend durch Rütteln der Platte das Geräusch von Donner zu imitieren. Um Chladnische Klangfiguren zu erzeugen benötige ich 1 Metallplatte, feinen Sand oder Salz, einen Geigenbogen und Kolophonium. Am besten gleich – sofort – hier. Lass uns das aufbauen und ausprobieren! Schwingungsbögen. Schwingungsbäuche. Klangtherapie. Heiligenschein. Buddhistische Mandalas. Numerologie. Fensterrosen. Das ganze Thema ist mehr als Klang, Schwingung, Metall, Sand. In den vergangenen Tagen fiel mir bei einem Gespräch über Kunst, Kreativität, Bildung und Heilungsprozesse wieder einmal das Zitat „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ von Aristoteles ein. Chladnische Klangbilder, Mandalas, Spiralen, Kreis-Dreieck-Quadrat, Labyrinth ~ welche geheime Energie in diesen „Bildern“ wirkt und auch Zahlen und Schriftzeichen sind Symbole. Der Orgelspieler Wilfried Wilke schrieb einmal sinngemäß auf einem Programmzettel, dass er die Architektur der Evang. Peter-Paul-Kirche in Senftenberg während des improvisierten Spiels zum Klingen bringen möchte. So schreibt auch Wolfgang Albrecht: „Gewölbe- und Rippenmuster: In gotischen Kathedralen sind die Decken oft mit komplexen Rippengewölben und geometrischen Mustern verziert. Die Art und Weise, wie diese Rippen die Decke in symmetrische Abschnitte unterteilen, erinnert an die Linien, die in den Chladnischen Klangfiguren entstehen, wenn bestimmte Bereiche der Platte stabil bleiben, während andere schwingen.“ Zur evangelischen Peter-Paul-Kirche in Senftenberg heißt es: „Die Peter-Paul-Kirche (auch Stadtkirche, zeitweise auch deutsche Kirche genannt) wurde in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts erbaut. Das Zellengewölbe überspannt als einziges in Brandenburg und Sachsen die gesamte Kirche und wurde wohl um 1509 nach einem Stadtbrand von einem Schüler des Dresdner Baumeisters Arnold von Westfalen (um 1425 bis 1480/1481) errichtet; genaue Belege dazu fehlen aber.“ (Textquelle: www.evangelischekirche-senftenberg.de) Nun stellt euch die Orgelklänge zu diesem gotischen Bau in der Lausitzer Kleinstadt vor ~ wie die Architektur über die Fingerspitzen und Tasten in die Orgelpfeifen dringt und welche Muster diese Frequenzen und Klänge auf der Metallplatte in Sand oder Salz hinterlassen würden. Diese Bögen und Linien inspirieren dann wieder zu Bildern – in meinem Fall z.B. zu LandArt-Bildern, bei denen ich ebenfalls geometrische Strukturen bevorzuge. Fragt die Menschen, die beim Künstlergespräch am vergangenen Dienstag dabei waren. Du meine Güte, ich glaube, ich habe 1 Stunde ohne Punkt und Komma über meine Kunst geredet. Danke, dass ich im Trauercafe einige meiner Landart-Bilder ausstellen, über meine Kunst sprechen und einige meiner Texte lesen kann.
Yana Arlt
Viele Menschen, insbesondere solche mit traumatischen Erlebnissen oder tiefsitzenden psychischen Problemen, finden es schwierig, ihre Emotionen verbal auszudrücken. Cymatics bietet eine nonverbale, kreative Ausdrucksmöglichkeit. In der Therapie könnten Klänge oder Musik, die Patienten als Ausdruck ihrer Gefühle wählen, in Muster umgewandelt werden, die dann als Veranschaulichung ihrer inneren emotionalen Zustände fungieren. Dies könnte neue Wege eröffnen, um unbewusste oder unterdrückte Emotionen sichtbar zu machen und auf diese Weise zu bearbeiten.
Textquelle: w-a-praxis
Zum heutigen Rosenmontag gibt es ein ROSEN-Montagsbild (obwohl der Strauß vom Samstag ist ;-)
zu deuten war die
hinneigung oft erst später
verliebtheit chronisch
Michael Georg Bregel
"siebzehn"
zwei weitere Haiku zu "liebe" auf Instagram
Wir freuen uns wieder auf viele kreative Aktionen mit euch gemeinsam.
Du hast Lust, mal zu schnuppern und zu schauen, welche kreativen Ideen du im MARGA-Atlier umsetzen kannst?
Komm gern am ersten Maiwochenende ins Offene Atelier! Schau dich in Ruhe um! Stell deine Fragen! Erzähl uns von deinen Ideen und Träumen!
Offenes MARGA-Atelier:
Samstag, 2. Mai, 14 - 18 Uhr
Sonntag, 3. Mai, 11 - 18 Uhr
TIPP: 30. Mai "Tag der Baukultur in der Bergarbeiterkolonie und Gartenstadt Marga" mit Atelier- und Galeriemeile vor dem alten Schulgebäude.
Wir konnten bereits kreative Briesker gewinnen, ihre Acrylbilder und Fotografien von "Marga" zu präsentieren.
Bald wird das Programm mit vielen weiteren Aktionen rund um den Briesker Marktplatz fertig sein.
Dienstag, 17. März 2026
Bürgerhaus "Wendische Kirche"
"Was die Welt zusammenhält ~ Märchen von Feuer, Wasser, Luft und Erde"
Wir, die Trommelgruppe "Ziegenfell", machen Klänge und Musik zu den Elementen.
Erzählt werden Märchen vom Wasser, vom Feuer, von der Luft und von der Erde.
Lasst euch überraschen von Geräuschen, Klängen, Melodien, Rhythmen ... wir hatten am vergangenen Montag sehr viel Spaß bei der ersten Probe, beim Experimentieren mit bekannten Soundeffekten, klassischen Instrumenten und unerwarteten Kombinationen.
Werte Kreative und KünstlerInnen,
zum zweiten Mal bereitet der "Ich schreibe!" e.V. gemeinsam mit dem "Freundeskreis Brieske/Briesker Kirche" den "Tag der Baukultur" in der Bergarbeiterkolonie & Gartenstadt Marga vor.
In diesem Jahr soll es am 30. Mai 2026 von 14 bis 18 Uhr verschiedene Aktionen rund um den Marktplatz Brieske geben.
Inspirierend für uns ist diese Zielstellung der Brandenburgischen Ingenieurskammer : "Der Tag der Baukultur findet einmal im Jahr in Brandenburg statt und macht die Vielfalt sichtbar, die entsteht, wenn Bauen und Kultur zusammengedacht werden." (Textquelle: https://www.bbik.de/themen/tag-der-baukultur/)
Geplant ist unter anderem eine Atelier- und Galeriemeile unter den Linden vor der Schule. Hier soll es die Möglichkeit geben, Kunstwerke zu präsentieren, sich bei der künstlerischen Arbeit über die Schulter schauen zu lassen und als Besucher selbst kreativ zu werden. Das Thema ist dabei die Gartenstadt Marga ein architektonisches und baugeschichtliches Kleinod mitten in der Lausitz!
Sie sind herzlich eingeladen, die Atelier- und Galeriemeile mit Ihren Angeboten und Ihren Ideen mitzugestalten.
Bitte
melden Sie sich per E-Mail an: nlz-ich-schreibe@gmx.de
mit
einer kurzen Ausführung zu Ihrer Idee.
Das nächste öffentliche Planungstreffen findet am Montag, 2. März 2026 um 17 Uhr im "Ich schreibe!", Im Margahof 3, 01968 Brieske, statt.
Mit
Grüßen aus der Gartenstadt Marga
Yana
Arlt
TIPP: Speziell am Donnerstagnachmittag laden wir in unsere Räume in Brieske-Marga ein, um kreativ zu sein. Ob Kohlezeichnung, Linolschnitt, Gedichte schreiben... es gibt viele Möglichkeiten, sich zu betätigen und vielleicht auch das ein oder andere Kunstwerk für die "Atelier- und Galeriemeile" zu gestalten.
21. MÄRZ W E L T T A G D E R P O E S I E
NLZettel
SPEZIAL
2026
Lyrische Einsendungen zum Thema „Laternenlyrik“
bitte bis 1. März 2026 an:
nlz-ich-schreibe@gmx.de
Laternenlyrik sind kurze Gedichte, gern auch in künstlerischer Gestaltung, die sich den poetischen Seiten des Lebens widmen. Ein besonderer Moment beim Spaziergang durch den verschneiten Wald; eine Begegnung, die noch lange nachhallt; die Entdeckung, dass die Rosenblüte den Platzregen überstanden hat; der friedliche Moment, wenn endlich ein Missverständnis geklärt ist; der Geschmack der ersten Kirsche ~
Auch wenn es mir schwer fällt, ich werde nicht über die wunderbare Malerin Paula Modersohn Becker schreiben, zu deren 150. Geburtstag gerade die Kunstwelt in Entzücken über ihre revolutionäre Art Bilder zu malen, gerät. Ich werde auch nicht über die Dichterin Eva Strittmatter schreiben, die ebenfalls an einem 8. Februar geboren wurde, und besonders den lesenden Frauen der DDR ein bekannter Name ist.
Ich werde über einen Künstler
schreiben, der heute vor 78 Jahren starb. Ein Mann, der für seine
besondere körperliche Erscheinung bekannt ist und für seine
legendären Bühnennummern – u.a. mit Liesl Karlstadt. Ein echtes
Münchner Original soll er gewesen sein und ein seltsamer Kautz. Mit
20 Jahren begann er, erste Sketche auf der Bühne zu inszenieren,
bald entdeckt er das Medium Film für sich und dreht über 40 kurze
Filme, viele basieren auf den Bühnensketchen.
Ich lernte die
Komik von Karl Valentin in der „Kunstschule Birkchen“ kennen.
Wolfgang Wache, ein großer Fan der Kunstform der Clownerie hatte
ganze Schuber voller CDs, die er zuweilen während der Schreibcamps
einlegte. Stellt euch vor, den ganzen Tag habt ihr mit unglaublichen
jungen Schreibtalenten tolle Texte geschrieben, die Region auf
Ausflügen entdeckt, gemeinsam gegessen und gelesen und dann kommt
der Abend, die letzte Geschichte, ein Ergebnis der heutigen
Schreibzeit ist in der Vorleserunde nach dem Abendbrot vorgestellt
worden, nun möchte so mancher von den Kindern und Jugendlichen noch
schreiben – denn hier im Schreibcamp wird man nicht dafür
gehänselt oder belächelt. Oder man quatscht über Bücher, über
Geschichtenideen, über die Mädels, die „doof sind“ oder den
Jungen, den man „süß findet“, über die Schwierigkeiten in
Mathe oder Englisch und dass man das nächste Schuljahr auf einer
neuen Schule beginnt, wo man niemanden kennt, über den nervigen
kleinen Bruder oder die große Schwester, die sich schminkt. Das
alles fließt in die Geschichten ein, auch wenn es
Fantasy-Geschichten sind oder Gedichte, bei denen sich auf „Schmerz“
das Wort „Herz“ wunderbar reimt. Die Schreibcamps im „Birkchen“
bieten eine besondere Atmosphäre und sind auch ein Schutzraum für
die jungen Talente. Genau an so einem Abend, wenn alle in den Zimmern
sind und die Nachtwache ihren Dienst angetreten hat, ziehen wir uns
in die Küche im Keller neben dem Keramikraum zurück, Wolfgang
beginnt Champignonköpfe zu panieren und in Butter zu braten – eine
echte Geduldsarbeit– aber wir haben ja Zeit. Vielleicht
unterscheiden sich unsere Gespräche gar nicht so sehr von denen im
ersten und zweiten Obergeschoss und eigentlich sind es die Themen,
die auch frühere Generationen umtrieb... Zwei Themen sind in der
Kulturarbeit und in den Einrichtungen der Kulturellen Bildung immer
präsent: 1. wir haben zu wenig Geld 2. die Bürokratie kostet uns zu
viel Zeit und Energie! Da hieb der „Buchbinder Wanninger“ von
Karl Valentin genau in die richtige Kerbe. Ich konnte mich damals
nicht einkriegen vor Lachen: Ja, genau so ist es! Karl Valentin ist
keine leichte Kost und kein gefälliger Humor. Als Künstler stand er
während seiner gesamten Bühnenlaufbahn immer vor der
Herausforderung, seinen hohen Anspruch zusammenzubringen mit dem, was
Behörden zuließen und dem, was das Publikum hören und sehen
wollte. Man könnte sagen: Es hat geendet, wie es enden musste.
Valentin Ludwig Fey alias Karl Valentin verarmte, er ist
unterernährt, erkrankt an einer Erkältung, die seinem Körper den
Rest gibt. Am 9. Februar 1948 stirbt er 65 Jährige in Planegg.
Ob
nun tatsächlich von ihm oder nur ihm zugeschrieben, die Worte „Kunst
ist schön, macht aber viel Arbeit“, begleitet uns in unserer
künstlerischen und kulturpädagogischen Arbeit seit vielen Jahren.
Zur ersten FESTWOCHE „Ich schreibe!“, die man als Vorläufer des
Lausitzer Lyrikfestivals bezeichnen kann, schrieben wir den Satz auf
ein großes Transparent und hingen es an die Fassade des Birkchens,
später hing es viele Jahre in den Räumen des „Ich schreibe!“
e.V.
Wie viel Arbeit auch vergängliche Kunst machen kann, ist in dieser TWIST-Sendung zu sehen.
Stundenlang arbeiten KünstlerInnen an den Mandala-Mustern im Schnee, an den LandArt-Bildern aus Steinen am Strand, an den Eisskulpturen... und dann ist alles verschwunden.
In den vergangenen Tagen habe ich die „Himmelsscheibe von Nebra“ auf einer Schneefläche hier in der Gartenstadt Marga nachgestaltet. Was auf der originalen Bronzescheibe eine grüne Patina (Malachit ~ Kupfercarbonat) ist, habe ich mit Fichtennadeln von unserem Adventgesteck nachempfunden. Dieses Bild ist in meiner „Mittagspause“ entstanden und ich benötigte dafür etwa 1 ½ Stunden.
Wer mehr über LandArt und speziell über meine Bilder erfahren möchte, der ist herzlich zum Künstlergespräch am 10. Februar um 14 Uhr in meiner Ausstellung „Ein jegliches hat seine Zeit“ eingeladen.
Yana Arlt
Karl Valentin
Ich bin kein direkter Rüpel aber die Brennnessel unter den Liebesblumen.
https://www.arte.tv/de/videos/128832-001-A/twist/
Bitte beachten Sie, dass für die Veranstaltungen, für die der Verein Informationen und Einladungen erhält, der "Ich schreibe!" e.V. kein Mitveranstalter ist. Wir möchten in der Rubrik "aus unserem POSTEINGANG" auf interessante interdisziplinäre, internationale, interreligiöse Formate aufmerksam machen. Die Verantwortung für Organisation und Inhalt obliegt dem jeweiligen Veranstalter!
Ein Blick auf die Lesebühne im Cafe Auszeit/ Kulturfabrik Hoyerswerda
Verhalten wenn es schneit:
2% bauen einen Schneemann
3% machen eine Schneeballschlacht
95% posten „SCHNEE!“ auf Facebook
Textquelle: vonherzen.sprueche