Donnerstag, 18. Juni 2026

Kreativ werden im MARGA-Atelier

Kreativer Donnerstag

14 Uhr MARGA-Atelier


 

Ferienangebot

4.8. + 5.8. + 6.8. / jeweils 9 - 12 Uhr

Rotkäppchens "Fotoalbum" 

Jeder kennt das Märchen von Rotkäppchen. Aber wusstest du, dass das Mädchen in der Gartenstadt Marga wohnt? Wir besuchen Rotkäppchen und den Wolf, das Eichhörnchen, die Bären, den Schwan und die Fische. Wenn wir zurück sind im MARGA-Atelier, überlegen wir uns Geschichten darüber, was die Figuren erlebt haben könnten. Dazu entstehen Bilder mit verschiedenen Kunsttechniken (Buntstift- oder Kohlezeichnung, Encaustic, Collagen u.a.), die dann wie ein "Fotoalbum der Margafiguren" in das große "Blaue Buch" geklebt werden.
Hinweis: Du kannst an einem, zwei oder allen drei Tagen teilnehmen. 

 


 

 

 

Mittwoch, 17. Juni 2026

DAS WAR: Kunstpleinair mit Ausflug in die Gartenstadt Laubusch

Vielen Dank an Carola Schael, die Vorsitzende des Heimatvereins Laubusch e.V., für zwei spannende Spazierstunden durch Geschichte und Gegenwart der Gartenstadt Laubusch.


 

 

Dienstag, 16. Juni 2026

DAS WAR: Kunstpleinair "Lausitzer Labyrinth" mit Recherchen, Skizzen, Vorbereitung der Bildträger

Ein Pleinair - also die Arbeit unter freiem Himmel - ist es bei den unkalkulierbaren Regengüssen am vergangenen Wochenende nicht geworden. Aber wir sind ein gutes Stück voran gekommen, haben uns mit dem Material - den Platten, Haftgrund, Schleifpapier, Scharniere etc. - vertraut gemacht und uns in die Mythologie und Geschichte der Lausitz hineingedacht.

Dank an die Besucher, die sich für das "Lausitzer Labyrinth" interessieren, mit uns ins Gespräch kamen und geduldig unseren Ausführungen zuhörten. Zuweilen schießen wir da nämlich über das Ziel hinaus und könnten stundenlang von den Ideen und neuen Erkenntnissen erzählen.

 


 

 


 


 


 


 


Kunst machen * Über Kunstideen reden *  KünstlerInnen über die Schulter sehen

 

Kreativer Donnerstag

im MARGA-Atelier ab 14 Uhr

 

Margahof-KUNST-Woche

3. bis 9. August 

* MARGA-Atelier ab 10 Uhr geöffnet 

* 4. + 5. + 6. August jeweils 9 - 12 Uhr  Ferienaktion für Kreative

* 8. August "Tag der Industriekultur" mit "Kunstaktion Grubenlampe" am Zechenhaus und Klangraum Kirche zum Mitmusizieren 


Montag, 15. Juni 2026

Inspirieren lassen ~ NI-Text zu KI-Bild

 

Es gibt ja einige Internetseiten, die sich dem Coaching von Schreibenden widmen. Ich muss zugeben, dass ich da überhaupt keinen Überblick habe und weder Empfehlungen noch Warnungen aussprechen kann. Beim täglichen Ritt über die Instagramfelder, durch Facebookwälder und über X-Wiesen, die ich nicht privat wohl aber zur Informationsverteilung zu unserem Verein nutze, blieb mein Blick an einem Bild hängen, zu dem es einen Textaufruf gab. Ok, Genre und Darreichungsform kann ich selbst wählen, das ist gut. Alle die mitlesen, sollen auch gern die Texte kommentieren? O-oh, das ist vielleicht hilfreich gemeint aber das kann ganz schön in die Hose gehen. Die Angabe „Gedicht (Lyrik & Prosa)“ finde ich etwas verwirrend. Allerdings habe ich erst letztens wieder in einem Gespräch gehört: „Wenn ich hauptsächlich Prosa schreibe, dann kann ich leider gar nicht zu eurem Lausitzer Lyrikfestival kommen. Warum findet ihr keine andere Bezeichnung?“ Naja, Henriette, unser Herz gehört der Lyrik und auch der poetischen Kurzprosa, zu der Zeit, als wir das Lausitzer Lyrikfestival ins Leben riefen, gab es viele Literaturfestivals und selbst bei den Branchentreffs rund ums Buch – wie z.B. den Buchmessen und in den Literaturhäusern – ging es überwiegend um Romane. Als Jan Wagner als Lyriker(!) 2015 den Preis der Leipziger Buchmesse erhielt, war das eine Sensation! Bob Dylan erhielt für seine eigenwillige (Lied)Poesie 2016 sogar den Literaturnobelpreis und löste heiß geführte Debatten aus! Es wird behauptet, dass die Lyrik gerade bei jungen Menschen wieder auf mehr Resonanz stößt... Nun also der Begriff Lausitzer LYRIKfestival – eine Namensänderung ist derzeit nicht in Sicht. Hoch lebe die Poesie! Ein Hiphip Hurra auf die Lyrik! Henriette, schau in dein Oevre, durchblättere deine beschriebenen Seiten und gespeicherten Dateien, ich wette, es findet sich ein poetisches Fragment einer Novelle oder ein zauberhaftes kleines Feuilleton, bring das im September mit nach Brieske-Marga!
Ich drucke das Bild aus, trage es in meinem Notatebuch herum, schaue ab und zu darauf – auch in den stillen Abendstunden und hoffe, dass ich ein Flüstern höre, ein Flüstern der dargestellten Figuren, was habt ihr mir zu erzählen? Erst als ich den Text geschrieben habe, schaue ich in die Kommentare und lese als Erstes, dass es scheinbar ein riesiger Faux pas ist, ein KI-generiertes Bild zur Inspiration einzustellen. Da ist sie wieder, die Debatte um KI in der Kunst... doch dann tauchen die ersten Texte auf. Schau an, Waldemar, Ilona, Carmen, Christian und andere lassen sich inspirieren, zu vielseitigen Texten. Ich bin mutig, setze meinen Text hinein, zögere mit dem Posten... zögere... tu ich mir was Gutes damit oder schade ich mir?... zögere... und veröffentliche den Text. Auf literaturwissnschaftliche Analysen und Genörgel von Frustlesern kann ich wirklich verzichten. Post vor 3 Tagen... bisher keine Reaktion zu verzeichnen... das ist gut... das ist sehr gut!

Yana Arlt


Waldemar Steinhauer

Und da war er wieder, dieser Moment. Jener, in dem sie sich in der kühlen Tanzhalle wiederfand und den toten Blicken Vergangener ausgesetzt war. Unwissend, weshalb sie nun hier war und das Jahr für Jahr, nun Monat für Monat. Der Windzug brachte ihr die Erinnerung zurück, während ihr Haar sich seiner Bewegung anschloss. Ebenso wie sie es jedes Mal tat, um dem Traum zu entfliehen und sich dem geforderten Tanz des Jenseits fügte. Dieses Mal würde es anders sein und sie sah keinen Grund mehr, dem nachzukommen. Nun galt ihr Wille und ihre Entscheidung. Sie blieb reglos stehen, beobachtete, spürte ihren Herzschlag. Den einzigen an diesem Ort.

 


 


Glücksmoment ~ Die erste Kirsche

Die Früchte der Kaffeepflanze heißen übrigens
Kaffeekirsche.
Unter dem roten Fruchtfleisch verbirgt sich der Kern/Samen,
zwei Bohnen, die mit der flachen Seite zueinander liegen.
mehr erfahren über die Kaffeekirsche

 

Morgens im Garten auf der Leiter stehen, nach der ersten reifen Kirsche hangeln, sich beim Essen etwas wünschen und den Kern ins Portemonnaie legen - wer von euch kennt diese und andere "kuriose" kleine Zeremonien?

Schreibt uns über das Formular hier links von den Posts.


 

 

 

Samstag, 13. Juni 2026

Gruß zum Wochenende 24kw26

  


 Wenn man es als Pärchen schafft,
Möbel zusammen aufzubauen,
ohne sich zu trennen,
dann überlebt die Beziehung
alles.



Textquelle:MadeMyDay

 

Freitag, 12. Juni 2026

Lausitzer Sagen im "Lausitzer Labyrinth" ~ Kunstpleinair in Brieske 12. bis 14. Juni

Der neue Plon in Groß Lieskow

Im späten Frühling 1890 machte sich der Bauer M. aus Groß Lieskow im Garten zu schaffen. Er nahm eine lange Stange, befestigte am Ende einen Strohwisch und zündete ihn an. Mit der brennenden Stange vernichtete er dann die Raupennester in den Bäumen. Sein Nachbar und die Nachbarin aber sahen das und verbreiteten im Dorf die Neuheit: “Beim Bauern M. muss der Plon sein.”

Der Bauer selbst lachte zunächst nur und nahm es als Scherz, der in der wendischen Zeitung beschrieben und veröffentlicht wurde. Seinen Nachbarn aber verärgerte dies, denn er bekräftigte nun im Casnik und gegenüber allen Leuten, dass seine Frau und er tatsächlich einen Drachen beim Nachbarn gesehen hatten. Es sei unterhalb der Scheune eine feurige Kugel in der Nähe der Tür ins Haus geflogen. Sie glaubten fest daran, dass ihr Nachbar den Plon hatte und sagten: “M. wollte durch seinen Brief im Casnik sich nur unschuldig stellen, aber das kann er nicht. Was wir gesehen haben, das kann uns niemand ausreden!”


Quelle: Werner Meschkank, Cottbus

 

Textquelle: https://www.raddusch-spreewald.de/ort/geschichte/sagen/plon.php

 




 

 


 

Donnerstag, 11. Juni 2026

"Wenn ein Gedicht deine Seele ~"


 

Bitte schicke mir das Gedicht, das dich "zerrissen" hat, das dich umgehauen, dir eine neue Weltsicht eröffnet hat oder in dem du dich so genau wiedergefunden hast, dass es dich erschreckt hat.

Bei fremdsprachigen Gedichten sende gern auch das Original und eine dir vorliegende Übersetzung in die deutsche Sprache.

Möchtest du ein paar Worte dazu schreiben? Ich bin gespannt.

Willst du die Verse ohne Kommentar wirken lassen? Ich freue mich. 

 

Nutze das Kontaktformular hier 
👈 links von den Posts oder die 
E-Mail-Adresse: nlz-jana.arlt@gmx.de 

 

 

 

 Gedichte und Kurzprosa werden auch Teil des "Lausitzer Labyrinths" sein.


Mittwoch, 10. Juni 2026

Glücksmoment ~ Geburtstagsgruß für eine Malerin


 

Margarita Alexandrowna Petschugina
geboren am 29. Mai 1907

Ein kleiner Gartenstrauß auf ihrem Grab
auf dem "Alten Friedhof" Senftenberg. 

 

2. Juni 2026

 

 

 

 

Dienstag, 9. Juni 2026

12. bis 14. Juni Kunstpleinair in Brieske-Marga

LAUSITZER LABYRINTH

Ein dreijähriges Kunst- und Literaturprojekt in Brieske–Marga

Ein Weg aus Bildern, Sprache und Erinnerung

In Brieske entsteht ein außergewöhnliches Kunstprojekt: das Lausitzer Labyrinth – ein Pfad aus großformatigen Bildtafeln, die Landschaft, Wandel, Identität und Geschichte der Lausitz neu erzählen.

Über drei Jahre hinweg wächst ein Werk, das Kunst, Literatur, regionale Erinnerung und Zukunftsfragen miteinander verbindet.

Was entsteht?

Großformatige Bildtafeln

Die Tafeln werden aus Filmsiebdruckplatten gefertigt, geschliffen, grundiert, mit Kohle skizziert und in Acryl ausgearbeitet. Sie folgen zwei großen Erzählsträngen:

  • Die Lausitzer Sagenwelt – neu interpretiert Eine bildnerische und literarische Neuerzählung, wie es sie in dieser Form noch nicht gab.

  • Die Geschichte der Briesker Region Inspiriert von Wolfgang Waches Urgedicht „Elsterniederung“ entstehen Tafeln über Landschaft, Bergbau, Wandel, Architektur und Menschen.

Das begleitende Buch

Zu jeder Tafel erscheinen:

  • literarische Texte

  • historische Hintergründe

  • regionale Erzählungen

  • Reflexionen über Identität und Zukunft

Das Buch bildet das erzählerische Herz des Projekts.

Mitmachen – Mitdenken – Mitgestalten

Das Lausitzer Labyrinth ist offen für Menschen, die sich langfristig einbringen möchten:

  • Beobachter – den Entstehungsprozess begleiten

  • Ratgeber – Erinnerungen, Hinweise, regionale Perspektiven teilen

  • Ideengeber – Themen, Motive und Fragen einbringen

  • Zeitzeugen – persönliche Geschichten aus Brieske und der Lausitz erzählen

Das Projekt lebt von Resonanz, Austausch und gemeinsamer Erinnerung.

Ort & Kontakt

MARGA-Atelier Brieske–Marga Nachwuchs-Literatur-Zentrum „Ich schreibe!“ e.V. E-Mail: nlz-ich-schreibe@gmx.de Web: www.nlz-ich-schreibe.de