Wieder einmal... Ja, schon wieder...
diese Nervosität... dieses Lampenfieber... in Schüben...
unkontrollierbar...
Noch 9 Tage bis zum „Tag der Baukultur“ …
letztes Org-treffen in der Galerie MARGA. Die Druckerei hat Probleme
mit den übermittelten Druckdaten. Gesprächstermin mit
Kooperationspartnern – das dann 3 Stunden dauert.
Noch 8 Tage
bis zum „Tag der Baukultur“ … es müsen unbedingt die Infoflyer
in die Briefkästen der Anwohner! Ich erwarte eine Lieferung
„zwischen 9 und 14 Uhr“ nach hause und kann nicht ins NLZ – da
liegt die ganze Arbeit … lese Alexanders Romanmanuskript. Ab
Freitagabend wird in der Sendeschleife von Seenluft24 unsere Anzeige
für den 30. Mai gesendet. Die Stadt Senftenberg schickt uns den
Lageplan für das Kinderfest am 5. Juni.
Noch 7 Tage bis zum „Tag
der Baukultur“ … Die Patrone des großen Druckers ist leer.
Online neue bestellen (das geht erst jetzt, wo wir die Zusage für
Fördermittel bekommen und den Mittelabruf versendet haben). Was
brauchen wir noch? Gleich einen Satz Kuchengabeln mitbestellt - davon
haben wir immer zu wenig, Wäscheleine, Klemmen für die
Galeriemeile. Am Morgen habe ich im Garten noch Rasen gemäht, ob
wohl der Rasen auf dem Marktplatz noch gemäht wird? Da sollen die
Sternzelte aufgebaut werden.
Noch 6 Tage bis zum „Tag der
Baukultur“ … es ist schön, frühmorgens im Garten zu sitzen, den
Kaffee zu genießen, wie man es nur an einem Sonntagmorgen kann.
Pünktlich zum Pfingsfest öffnet sich die erste Päonienblüte.
Innerliche Notiz: Blumen für die kleinen Vasen auf den Kaffeetischen
am 30. Mai besorgen. Ob die Kalender rechtzeitig ankommen? Programm
des Tages im großen Format zum Aushängen ausdrucken.
Noch 5 Tage
bis zum „Tag der Baukultur“ … ein herrlich ruhiger Montagmorgen
~ Feiertag! See, Kaffee … im Kopf schwirren die Figuren aus
Alexander Kienschs Roman, dabei brauche ich die Kapazitäten für das
Ratte-Raz-Stück „Bau – Kuh – Uhr“. So abstrakt funktioniert
das nicht wirklich, ich brauche die Figuren auf der Hand, die Bühne
im Blickfeld als Inspiration. Ein paar Pfingstgrüße mit der
Päonienblüte gehen in die Welt. Die Fotos aus dem Garten sehen
idyllisch aus – innerlich tippt ständig jemand neue Daten auf die
Kassenbonpapierrolle, die mindestens 30 km lang ist.
Noch 4 Tage
bis zum „Tag der Baukultur“ … Morgengeläut auf dem Marktplatz
Senftenberg, jemand telefoniert zum Zwecke von Terminabsprachen
(jetzt weiß ich Bescheid im Leben eines Fremden) in genau diesen 4
Minuten. Brot. Blumen. Butter. Soll ich doch noch ein Päckchen
Kaffee und Kaffeesahne mitnehmen, obwohl die Kaffee- und
Kuchenversorgung am Samstag die zuverlässige Briesker Seniorengruppe
übernimmt? Vor der geöffneten NLZ-Tür steht der Zulieferer mit den
gedruckten Kalendern. Mit Raz, Vermiculus und Sophia ergibt sich eine
erste Skizze für das Puppenspiel. Halb zwei bemerke ich den Hunger
und bin froh, dass ich mir aus der Stadt etwas mitgebracht hatte . .
. . . .
Noch 3 Tage bis zum „Tag der Baukultur“ . . . . .
.
Noch 2 Tage bis zum „Tag der Baukultur“ . . . . . .
Noch
1 Tag bis zum „Tag der Baukultur“ . . . . .
Nach dem 30. Mai
kommt der 31. Mai – ein Sonntag … Noch 6 Tage bis zum Kinderfest
…
Yana Arlt
Jörg Schieke
Countdown
2
(Auszug)
Zu
einer unchristlichen Uhrzeit
wird man wach. Man möchte
siebzehn
senkrecht: seltenes
Natur-
schauspiel
nicht verpassen. Man hat gelernt
den Koffer wie im Schlaf
wie
einen Koffer voller Schnee
zu packen. Man steigt auf eine
Wanderdüne.
Trinkwasser ist das wichtigste, Worte
sind knapp.
Lost in the Augenblick
in the Funkloch und auf der Reiseroute.
Man
wähnt sich glücklich und wie
schaumgeboren. Das Woher
und Wohin
kann man dem Zufall
überlassen. Die Strände
leuchten, und morgen
ist auch noch ein Tag.
Textquelle:
https://www.lyrikline.org/ru/stihotvoreniya/countdown-2-auszug-13558
Infos zum "Tag der Baukultur" in Brieske-Marga
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