Lesung der Autorengruppe "Pegasus"
30. März 2025 Kulturfabrik Hoyerswerda
KulturTIPP: Herbstlesung am Sonntag, 19. Oktober 2025
Lesung der Autorengruppe "Pegasus"
30. März 2025 Kulturfabrik Hoyerswerda
KulturTIPP: Herbstlesung am Sonntag, 19. Oktober 2025
Am Welttag der Poesie starteten wir die beiden Ausschreibungen zum "Lyrikzin 9 - Bild*Poesie" und dem "Lyrikzin 10 - Liedtexte" und wir freuen uns, dass uns bereits einige Beträge erreichten.
Bis zum 10. Mai 2025 sollten die Einsendungen im digitalen Posteingang: nlz-ich-schreibe@gmx.de oder im Briefkasten: "Ich schreibe!" e.V., Im Margahof 3, 01968 Senftenberg OT Brieske liegen.
Das "Lyrikzin 8 - DichterInnen schreiben fiktive Liebesbriefe und Gedichte über die Liebe" ist im NLZ "Ich schreibe!" erhältlich.
Bitte beachten Sie, dass für die Veranstaltungen, für die der Verein Informationen und Einladungen erhält, der "Ich schreibe!" e.V. kein Mitveranstalter ist. Wir möchten in der Rubrik "aus unserem POSTEINGANG" auf interessante interdisziplinäre, internationale, interreligiöse Formate aufmerksam machen. Die Verantwortung für Organisation und Inhalt obliegt dem jeweiligen Veranstalter!
Liebe
Literaturfreundinnen und -freunde,
ich möchte Sie herzlich
zum nächsten Termin des Literatursalons „Sowohl als auch“ in
Cottbus einladen, am 8.
April.
Diesmal
ist wieder der sorbische Liederpoet Bernd Pittkunings zu Gast mit
seinen Radio-Kolumnen.
„Tak
ja to wiźim – So sehe ich das“ – Sorbische Kolumnen auf
Deutsch, von und mit Bernd Pittkunings
Zu
den der deutschen Öffentlichkeit weitgehend unbekannten Aspekten der
sorbischen Kultur zählt die Radiokolumne. In ihr gibt der Autor
seine Meinung zu bestimmten Alltagsthemen aus sorbischer Sicht
wieder, bisweilen auch satirisch.
Der Literatursalon „Sowohl
als auch“ und die Niedersorbische Bibliothek laden herzlich zu
einem Abend mit ausgewählten Kolumnen des Serbske radijo (Sorbische
Redaktion) des rbb der Jahre 2018 bis 2025 in deutscher Übersetzung
ein. Gast des Abends ist der Kolumnist, Bibliothekar und Liederpoet
Bernd Pittkunings, der auch für die musikalische Bereicherung sorgen
wird.
Ort: Eck 51, Bahnhofstr. 51 in Cottbus
Tag: 8.
April
Beginn: 18:00 Uhr
Der Eintritt ist frei.
~ mit dem Tag des offenen Ateliers.
Am vergangenen Donnerstag habe ich die Plakate, Broschüren und die Dropflag abgeholt.
Natürlich mussten wir das Schmuckstück gleich aufbauen und genau betrachten.
Plakat und Broschüre kann man auch im "Ich schreibe!" Im Margahof 3, Brieske abholen und in Ruhe durchblättern, um sich eine Tour zusammenstellen, auf der man von Malerei über LandArt und Fotografie eine Menge erleben kann!
Werte Virginia Woolf,
heute ist der 27. März im Jahr 2025.
Es war kein spontaner Entschluss, morgens mit dem Rad um den Senftenberger See zu fahren; es war auch nicht aus einem momentanen Impuls heraus, dass ich im See einige Schwimmzüge machte, schließlich hatte ich ein Badetuch auf den Gepäckträger geschnallt. Die Außentemperatur der Luft betrug 5°C, ich hatte die Kälte unterschätzt und hatte nur eine leichte Jacke übergezogen. Wie viel Grad die Wassertemperatur betrug, weiß ich nicht, zumindest waren die Uferbereiche eisfrei - nicht wie in der vergangenen Woche am Dienstag, 18. März bei -6°C. Ich fröstelte heute morgen aber die Bewegung auf dem Rad mit leichter Steigung in Richtung Großkoschen, erwärmten mich ein wenig. Ich hatte im morgendlichen Dunkel die falschen Handschuhe gegriffen, hatte aber mit dem dicken Schal mit eingestricktem Kapuzenteil die richtige Wahl getroffen.
Ich genieße jedes Mal die Anstrengung der Radfahrt und den Endorphin- und Dopaminschub nachdem ich im kalten Wasser war, die Ruhe auf den wenig befahrenen Streckenabschnitten, die Schlucke warmen Kaffees oder Tees aus dem Thermosbecher, die Rückkehr in das beheizte Zimmer, der Wechsel der an Rücken und Achseln schweißnassen Kleidung gegen trockene, das langsame Aufwärmen der Zehen, zwischen denen ich erst dann die Reste feinen Strandsandes spüre. Nichts darf zu viel sein aber auch nicht zu wenig, nicht zu lang und nicht zu kurz. Ich bereite mich gut vor und mache die Touren, wenn ich es mir zutraue. Man darf nicht zögerlich sein oder Bedenken haben.
Morgen ist der 28. März - ein Freitag.
Eine brilliante Denkerin, Schriftstellerin und Publizistin; eine Tochter, Schwester, Ehefrau, Freundin; ein misshandeltes Kind, ein missbrauchtes Mädchen; ein traumatisierter, depressiver Mensch; eine gute Schwimmerin steckte sich Steine in die Manteltasche und beschritt am 28. März 1941, einem Freitag, ihren letzten Weg ... in den strömenden Fluss Ouse ... ihre Leiche fand man 20 Tage später, am 18. April.
Yana Arlt, Notat 27. März 2025
Es
ist seltsam, daß man Gärtner, die fegen, nicht innehalten machen
und eine schreibende Dame nicht von ihrem Platz rücken kann. Sie
sind mein Leben lang dort geblieben. Es ist so, als wäre man in
Stonehenge erwacht, umgeben von einem Kreis uralter riesiger
Druidensteine, dieser Feinde, dieser geisterhaften
Anwesenheiten.
Virigina Woolf
aus „Die
Wellen“
Fischer Taschenbuch
Verlag, März 1988
Übersetzung von Herberth und Marlys
Herlitschka
Bitte beachten Sie, dass für die
Veranstaltungen, für die der Verein Informationen und Einladungen
erhält, der "Ich schreibe!" e.V. kein Mitveranstalter ist. Wir
möchten in der Rubrik "aus unserem POSTEINGANG" auf interessante
interdisziplinäre, internationale, interreligiöse Formate aufmerksam
machen. Die Verantwortung für Organisation und Inhalt obliegt dem
jeweiligen Veranstalter!