Dienstag, 29. September 2026

In 2 Monaten ist Erster Advent ♣ 29. September ~ 29. November

In Vorbereitung dieses Posts habe ich festgestellt: Wenn in 2 Monaten die Adventszeit beginnt, dann schau ich doch gleichmal beim Andere Zeiten e.V. nach, ob ich schon den "Anderen Advent" bestellen kann. Dieser besondere Adventskalender, der eigentlich ein Advents- und Weihnachtskalender ist, begleitet mich seit vielen Jahren zwischen dem Vorabend des Ersten Advents und dem Dreikönigstag - in diesem Kalender also vom 28. November 2026 bis zum 6. Januar 2027. 

Natürlich bestelle ich auch für Familie und Freunde mit UND: Es gibt in diesem Jahr auch wieder EINE Person in meinem näheren aber nicht engsten Umfeld, die ein Exemplar geschenkt bekommt. Mal war es eine Nachbarin, mal war es der Postbote, mal war es eine Verkäuferin ... Was da der Verein jedes Jahr, seit 32 Jahren, zusammenstellt ist sehr inspirierend, erhellend, erstaunlich. Es ist auch zu einer Art Tradition geworden, dass ich 3 oder 4 ausgesuchte Texte zu unserem Vereinsjahresabschluss mit Kartoffelpufferbacken am 21. Dezember vorlese.

Am Vortag des Ersten Advents, am 28. November 2026, gibt es in Brieske wieder den Weihnachtsmarkt im Konzertgarten der "Kaiserkrone". Ob es zu diesem Markt ein neues Puppenspiel mit Leseratte Raz gibt oder einen Literarischen Laternenspaziergang durch die Gartenstadt Marga oder etwas ganz anderes, das wissen wir noch nicht genau. 

 

HIER gibt es Informationen zum Kalender "Der Andere Advent 2026/2027" 

 

Lesespaziergang mit Laternen
durch die winterliche Gartenstadt Marga
2. Dezember 2023

  

Puppenspiel mit Leseratte Raz
"Leseratte Raz macht Dekokuddelmuddel zum Fest"
30. November 2024

 
Puppenspiel mit Leseratte Raz
"Leseratte Raz und das Geheimniss der Wunschkugeln"
29. November 2025

  

Montag, 28. September 2026

Inspirieren lassen ~ Kino

 

Nun sitze ich im Kinosessel. Sitze ein bisschen verunsichert. Ein für mich sehr bedeutsamer Film bekam eine Fortsetzung an die Seite gestellt. Eigentlich ist es ganz gleich, was ich in den kommenden zwei Stunden auf der Leinwand sehen werde. Ich bin hier – nach diesem langen Weg bin ich hier. Ich habe keine Ahnung, wie die Abläufe in einem normalen Kino sind – wann war ich das letzte Mal.... Überhaupt bin ich nicht wirklich ein Kinogänger und gleich gar nicht in ein normales Kino. Bei den Filmen in der Kufa in Hoyerswerda ist das was ganz Anderes und das „Kino unterm Sternenzelt“, organisiert durch den Senftenberger Kranich e.V. - na, das ist ja etwas ganz Besonderes... steht ja auch im Untertitel „Der besondere Film“. Im besten Fall können die 3 Filmabende, jährlich im August und September sogar unter freiem Himmel, eben unter dem Sternenzelt, im Hof des Bürgerhauses „Wendische Kirche“ stattfinden. Was habe ich da schon für wunderbare Filme gesehen! Und zum Filmabend „Chocolat“ standen wir sogar in der Küche und kochten für die Kinogäste in einem großen Topf „guatemaltekischen Liebestrank“, ein Schokoladenrezept mit Chili. Ewig ist das her. Ich erinnere mich an die Pausen, die entstanden, weil die zweite Filmrolle eingesetzt werden musste. Noch heute gibt es eine Pause, obwohl die Filme längst von DVDs abgespielt werden. Ich erinnere mich an einen besonderen Filmabend in der „Marie 23“ in Cottbus... immer sind es auch die Menschen, mit denen ich die Filme gesehen habe, der besondere Ort, der Weg dorthin, die Atmosphäre vor der Leinwand. Nun sitze ich also auf dem roten Velour der Extra Kinowelt. Irgendwie war das anders geplant. Aber irgendwie ist das auch in Ordnung, dass ich hier nun allein sitze. Hinter mir schnurbst jemand Nachos... seit wann gibt es Nachos im Kino? Ich hoffe inständig, dass der Snack noch vor Beginn des Films aufgegessen ist. Plötzlich geht es los... mit der Werbung... kein absteigender Dreiklanggong, kein Vorhang, der sich bedeutungsvoll aufschiebt, irgendwann wird das Saallicht gedimmt. Oh man, ich war echt lange nicht mehr im Kino. Aber nun bin ich hier. Es kann losgehen. Zum Glück kann ich mich bei all den Eindrücken, die auf mich einprasseln, gar nicht mehr an den Trailer erinnern. Nur der erste Film ist mir bis ins Detail vor Augen und ich versuche zu verorten, wo dieser Streifen nun ansetzt. Es gibt minimale Unstimmigkeiten aber die verzeihe ich. Ich lache, heule, zucke zusammen... ich rieche die Speisen, die auf dem Tisch stehen, ich spüre die Berührungen, den Verlust, die Freude... Es gibt ruhige Szenen nonverbaler Kommunikation oder wenigen Worten... überhaupt ist alles viel ruhiger, mit einem berührenden Gespür für Details in der Kleidung, den Frisuren, den Interieurs. Die Figuren und die Darsteller sind älter geworden... reifer? … weiser? … ruhiger? Ich bleibe sitzen bis fast zur letzten Note der Abspannmusik. Herauskatapultiert in die Wirklichkeit aber immer noch etwas Filmzauber in den Haaren. Mit all diesen Empfindungen sitze ich dann am Feuer im Garten... Vollmondnacht... Wir schneiden Champinons, pflücken Tomaten, halten die Eisenpfanne über das offene Feuer, es brutzelt, zischt, duftet, schmeckt.
Wo warst du vor unserem Treffen?
Im Kino.

Yana Arlt


Unter dem Begriff guatemaltekischer Liebestrank versteht man in der kulinarischen Welt eine scharfe, heiße Schokolade mit Cayennepfeffer.

Dieses traditionelle Getränk basiert auf den alten Traditionen der Maya, die Kakao nicht als süße Nascherei, sondern als bitteres, anregendes und rituelles Stärkungsmittel tranken. Die Kombination aus der anregenden Wirkung von Kakao und der Durchblutung fördernden Schärfe von Chili gilt seit Jahrhunderten als natürliches Aphrodisiakum.

Rezept für den Liebestrank (2 Personen)

Das Getränk lässt sich in etwa
20 Minuten einfach zu Hause zubereiten:
100 g Bitterschokolade (mindestens 70 % Kakaoanteil)
½ Liter Milch (oder eine pflanzliche Alternative)
1 Prise Cayennepfeffer (je nach gewünschter Schärfe)
1 Vanilleschote (das ausgekratzte Mark)
2 EL Honig oder Rohrzucker zum Süßen
Optional: Ein Schuss dunkler Rum aus Guatemala für zusätzliche Wärme.
Zubereitung: Die Milch zusammen mit dem Vanillemark und dem Cayennepfeffer langsam erwärmen. Die Bitterschokolade in kleine Stücke brechen und in der heißen (nicht kochenden) Milch unter ständigem Rühren schmelzen lassen. Zum Schluss mit Honig süßen und heiß servieren.

Textquelle: Internet


 

 

 

aus unserem POSTEINGANG: 3. Oktober / 15 Uhr / Burg (Spreewald) / Tanzprojekt Mina Witkojc ein performativer Spaziergang in Burg (Spreewald)

Bitte beachten Sie, dass für die Veranstaltungen, für die der Verein Informationen und Einladungen erhält, der "Ich schreibe!" e.V. kein Mitveranstalter ist. Wir möchten in der Rubrik "aus unserem POSTEINGANG" auf interessante interdisziplinäre, internationale, interreligiöse Formate aufmerksam machen. Die Verantwortung für Organisation und Inhalt obliegt dem jeweiligen Veranstalter! 

 

 

Betreff: Mina-Witkojc-Stammtisch/Stawne blido kołowokoło Mina Witkojc

Liebe alle, lube wšykne,

Ihr und Sie seid herzlich eingeladen zum nächsten Mina-Witkojc-Stammtisch der etwas anderen Art. Der wird sein am 3. Oktober 2026, um 15 Uhr am Spreewaldbahnhof in Burg (Am Bahnhof 1).

Dort findet auf Initiative des Amtes Burg und der Heimatstube ein performativer Spaziergang (von 15:00 bis 16:00 Uhr) im Rahmen des Tanzprojektes Mina Witkojc statt.

"In dieser Performance begeben sich zwei Tänzerinnen aus zwei Generationen auf die Spuren von Mina Witkojc. Sie lassen an mehreren Orten in Burg/Spreewald durch einen performativen Spaziergang Mina Witkojc in all ihren Facetten zum Leben erwecken. Mina die Dichterin, die Aktivistin, die Journalistin, die Sorbin. Welche Verbindungen lassen sich in die heutige Zeit ziehen? Kommen sie mit auf einen poetisch bewegten Spaziergang durch den Geburtsort von Mina Witkojc."

Der Spaziergang (kostenlos) beginnt am alten Bahnhof in Burg, führt weiter in den Kurpark und endet hinten im Kurpark. Danach wird evtl. noch zu einem (Nach-) Gespräch ins Haus der Begegnung eingeladen.

Wir denken, diese Veranstaltung passt wunderbar zu unserem Stammtisch. Gern können wir uns nach dem Spaziergang dem Gespräch im Haus der Begegnung (wenn dazu eingeladen wird) anschließen oder wir suchen uns spontan ein Café.

Nähere Informationen zur Tanzveranstaltung unter folgendem Link:

https://www.burgimspreewald.de/de/sommer/erleben/veranstaltungen/artikel-tanzprojekt_mina_witkojc_ein_performativer_spaziergang_in_burg_spreewald_.html


Herzliche Grüße, Wutšobnje strowi

Stefanie Krautz und Antje Wagner

 

Screenshot: Golde-Grunske

 





Samstag, 26. September 2026

Gruß zum Wochenende 39kw26


 

Echte Männer benutzen keinen Regenschirm.

Echte Männer werden nass,

verfluchen das Mistwetter,

erkälten sich

und sterben.


Textquelle: Pinterest

 

 

Freitag, 25. September 2026

Glücksmoment(e)

 Meine kleine persönliche Feier des Herbstanfangs:


 

Und dann gab es gestern ein Kommen und Gehen im MARGA-Atelier... Möchtest du einen Kaffee oder einen Tee? Wir haben Kuchen von der Bäckerei in Hosena (übrigens gibt es die Mohnschnecken [siehe Foto] nur am Mittwoch, das passte wunderbar mit der Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche zusammen) - ganz frisch heute in Hosena gekauft und super lecker! Eine Vase für die Blumen? Na klar... hier irgendwo... setz dich doch... 

Hm, hab kein Foto gemacht von dem Blumenstrauß, den ich mir von der Fachfrau auf dem Markt Senftenberg zusammenstellen ließ... ein Strauß wie eine Farbpalette eines Malers. Je bunter der Strauß wurde, desto breiter wurde mein Grinsen und die Vorfreude, ihn dem Geburtstagskind Wolfgang Wache zu überreichen.

Einfach herrlich, das Hin- und Herpendeln zwischen Telefonat und Gespräch mit Gästen, den alten Geschichten und der Schwärmerei für neue Ideen und Vorhaben... draußen regnet es, dann scheint die Sonne, dann regnet es... wir essen Kuchen mit Eis... es duftet nach Kaffee und Kamillentee...

 

 

Erinnerung von Thomas Bachmann: Ausschreibung für politische Lyrik "Schlafende Hunde" 2027

Zur freundlichen Beachtung


Die Zeit rennt, also hier noch einmal die Ausschreibung zu den "Hunden X", da der Einsendeschluß sich nähert und es schön wäre, einmal nicht zum Ende hin, quasi auf den "letzten Drücker", von Einsendungen "erschlagen" zu werden. Man möge mir den saloppen Ton verzeihen.

https://www.thomas-bachmann-autor.de/schlafende-hunde-x-ausschreibung/


Anbei noch zwei Veranstaltungshinweise in eigener Sache:

https://www.leipzig.de/kultur-und-freizeit/veranstaltungen/eventsingle/event/freistaat-wald-utopia-2025-und-bauern-bonzen-badusan-geschichten-aus-der-ddr

https://www.instagram.com/p/DdQXB6-CDe1/?__d=11



Gute und friedliche Grüße Thomas Bachmann

Thomas Bachmann
beim Lausitzer Lyrikfestival 2025

 

 

Gesendet: Mittwoch, 24. Juni 2026 um 12:09
Von: toba <toba02@gmx.de>
Betreff: Schlafende Hunde X

Zur Information!

Hiermit wird das Erscheinungsdatum, in Absprache mit dem Verlag, der "Schlafenden Hunde X" auf das Frühjahr 2027 (Buchmesse in Leipzig) verschoben, da die zeitlich angespannte Situation des Herausgebers es nicht anders zuläßt. Heißt, der Einsendeschluß verschiebt sich auf Ende November 2026. Alle bisherigen Einsendungen bleiben selbstverständlich "im Topf", alle in der Ausschreibung getroffenen Aussagen und Bedingungen bleiben bestehen.

 


 

Mittwoch, 23. September 2026

NLZettel N°3-2026 mit SPEZIAL Lausitzer Lyrikfestival XIV ist versendet

Mit dem NLZettel N°3-2026 geben wir euch heute, am Herbstanfang, einen kompakten Überblick über die vielfältigen Aktionen des Vereins im vergangenen Sommer. Und während ich dies hier schreibe, merke ich bereits, dass ich einige schöne Aktivitäten vergessen habe ~

Besondere Höhepunkte waren der "Tag der Baukultur", die Grubenlampe VI zum "Tag der Industriekultur" und natürlich das 14. Lausitzer Lyrikfestival. Bei dem war von uns auch viel Flexibilität und Improvisationskunst gefragt, denn wenn es nicht regnete, hat zumindest ein kräftiger Wind so manchen Veranstaltungsplan vom Tisch gepustet.

Besondere Momente waren aber auch die stillen, ruhigen Stunden der kreativen Arbeit am "Lausitzer Labyrinth", die Gespräche mit Eltern und Kindern über das Kreativsein und das gemeinsame Aktivsein, die Erarbeitung von 2 neuen Puppenspielen und die Gespräche mit den LyrikerInnen über ihre Sorgen und über ihre Projekte und Ideen.

Morgen, am 24. September, feiert unser Vereinsvorsitzende Wolfgang Wache seinen Geburtstag.
Natürlich - im MARGA-Atelier mit Pinsel in der Hand und Skizzenblock auf dem Tisch. Kommt gern ab 10 Uhr vorbei! Es gibt Kamillentee, Kaffee und ein Stück Kuchen organisieren wir auch.


Ich freue mich auf eure Rückmeldungen zum dritten NLZettel des Jahres 2026.

Wer in den NLZettel-Verteiler aufgenommen werden möchte, der informiere uns per E-Mail: nlz-ich-schreibe@gmx.de oder - ihr wisst es bereits - über das Formular hier links von der Text-Bild-Spalte.
👈 


Aus Brieske-Marga grüßt
Yana




 

astronomischer Herbstanfang 2:05 Uhr


 

 


 

 

 Alexandra "Der Traum vom Fliegen" (Originalversion des Liedes von 1968)

Dienstag, 22. September 2026

Die Ausstellung "Atelierfundstücke" von Wolfgang Wache ist eröffnet

 

In der Ausstellung "Atelierfundstücke" ist (fast) alles vertreten, was der Künstler Wolfgang Wache zu bieten hat: Linolschnitt, Federzeichnung, Kohlezeichnung, Lyrik, Kartoffeldruck, Aquarellmalerei. Zur Eröffnung hat er sogar das dreidimensionale Werk "Bahnhofsvorsteher" mitgebracht und sich getraut, den surrealen Text, zu dem das Werk entstand, vorzutragen. Diese Art zu schreiben macht Wolfgang besonders viel Spaß, an den Leser oder Hörer stellt es besondere Ansprüche. Aber das Publikum verstand, lachte hier und da und ließ sich einfach mitnehmen in die surrealen Welten des Autors Wolfgang Wache.
Konkreter wurde es dann bei den Worten zu einzelnen Bildern. Seine Liebe zur Clownerie, seine Freude an bildkünstlerischen Experimenten, Motive der Gartenstadt Marga und immer wieder die kleinen Momente des Alltags - in Bild und Vers, diese Vielfalt wird durch die geschickte Werksauswahl richtig in Szene gesetzt.

Zu sehen sind die Werke bis Dezember 2026 im Trauercafe "Lichtblick", in Senftenberg.