Mittwoch, 2. September 2026

Samstag, 5. SEPTEMBER Gedichtetag für Kinder & "Lyrisches Lausitzer Labyrinth" vor dem Zechenhaus

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Sieben Tage im September ganz im Zeichen der Lyrik

Das Lausitzer Lyrikfestival lädt alle ein, die Schönheit von Gedichten zu entdecken. Es gibt Lesungen, Mitmachaktionen, Puppenspiel, Ausstellungen, Gesprächsrunden, Büchertische und mehr.

Jedes Lausitzer Lyrikfestival, das seit 13 Jahren in Senftenberg-Brieske vom Verein „Ich schreibe!“ organisiert wurde, war einzigartig. In diesem Jahr findet es vom 2. bis 8. September statt und hat einiges Neues zu bieten. Am Samstag, 5. September, gibt es ab 10 Uhr auf dem Margahof in Brieske einen Gedichtetag für Kinder und Familien, bei dem auch die freche Leseratte Raz dabei ist, die erklärt: „Lyrik ist nichts zum Naschen“. Um 14 Uhr startet vor der Martin-Luther-Kirche ein poetischer Spaziergang durch die Gartenstadt Marga, der zu einer ganz besonderen Lesung am Zechenhaus führt. Hier werden Wolfgang Wache und Yana Arlt um 15 Uhr vom „Lausitzer Labyrinth“ erzählen, ein Kunstprojekt, das sich der Geschichte und den Geschichten der Lausitz widmet und das man mitgestalten kann.
Das detaillierte Programm gibt es unter: www.nlz-ich-schreibe.de

 


 


 



 

 

Lausitzer Lyrikfestival XIV
2. bis 8. September 2026
Senftenberg ~ Brieske ~ Gartenstadt Marga

2. September Lesung im „Cultara“
3. September Haikuwerkstatt in der „Begegnungsstätte & Galerie MARGA“
4. September Haiku- und Druckwerkstatt mit Ingo Cesaro
5. September Großer Gedichtetag für Kinder & Familien // Lyrisches Lausitzer Labyrinth am Zechenhaus
6. September Lyrik zwischen Gärten und Zechenhaus ~ Lesespaziergang
8. September Ausstellungseröffnung „Wolfgang Wache ~ Atelierfundstücke“

 


 

Montag, 31. August 2026

Inspirieren lassen ~ "Ich hoffe, das Leben meint es gut mit dir."*

Adieu, Dolly Parton.
Adieu, Yayoi Kusama.
Adieu, Tim Curry.

Adieu, August.

Kennt ihr noch „Radio“? Also das Gerät, bei dem man mittels Drehknopf eine Frequenz einstellt, auf der ein Sender seine Lieder und Beiträge in die Welt sendet und über Antenne kann man diese Signale empfangen und über Lautsprecher hören. Kennt ihr Radio?
Ich sitze Samstagnacht vor so einem Radio und höre mir die Sendung über Dolly Parton an. Was sie auf der Bühne erzählt und singt. Ich gebe zu, was für eine clevere Geschäftsfrau sie war, wusste ich bisher nicht. Habt ihr schon einmal etwas von „Dollywood“ gehört? Auch wusste ich nicht, dass sie geschminkt und mit Perrücke schlafen ging, denn man weiß ja nie, wenn es des nächtens ein Erdbeben gäbe ~ Ich kannte eine Hand voll Lieder von ihr und ich liebte sie, liebe diese Songs noch immer. Vier Tage vor dieser Sendung war die 80 Jährige verstorben und nun höre ich sie auf mdr kultur plaudern. Was für eine unglaubliche Frau! Was für ein Oevre! Einige Tage vor ihrem Tod nahm sie noch einen Song auf – der wird erst am 19. Januar 2042 gespielt. Warum? Na, das ist ihr 100. Geburtstag. Gespielt werden während der zwei Stunden auch Aufnahmen vom Konzert zu Beginn der 2000-er Jahre in der O2-Arena in Berlin. Heute trägt diese Spielstätte den Namen Uber Arena und 2025 gastierte dort Cyndi Lauper mit ihrer „Girls Just Wanna Have Fun Farewell Tour“. Der berühmte, titelgebende Song wurde mit Kostümen und Bühnengestaltung inspiriert von Yayoi Kusama gespielt. Große orangefarbene Punkte auf Weiß. Seit diesem Konzert interessiert mich die Arbeit der japanischen, bildenden Künstlerin, die einige Zeit in New York lebte. Ich muss jetzt nur noch ein bisschen im Kopf basteln, wie Tim Curry in diese Ereigniskette hinein passt...
Auf jeden Fall waren/ (sind) diese drei Künstler für Zeitgenossen und nachkommende Generationen inspirierend!

Yana Arlt


Dolly Parton

I will always love you


If I should stay
I would only be in your way
So I'll go, but I know
I'll think of you each step of the way
And I will always love you
I will always love you

Bitter-sweet memories
That's all I am taking with me
Goodbye, please don't cry
We both know that I'm not
What you need

And I will always love you
I will always love you

I hope life treats you kind
And I hope that you have all
That you ever dreamed of
And I wish you joy
And happiness
But above all of this
I wish you love
And I will always love you

I will always love you

I will always love you



*
Wenn ich bliebe, wäre ich dir nur im Weg. Deshalb gehe ich, doch ich weiß, ich werde bei jedem Schritt an dich denken. Und ich werde dich immer lieben. Ich werde dich immer lieben. Bittersüße Erinnerungen – das ist alles, was ich mitnehme. Leb wohl, bitte weine nicht. Wir beide wissen, dass ich nicht das bin, was du brauchst. Und ich werde dich immer lieben. Ich werde dich immer lieben. Ich hoffe, das Leben meint es gut mit dir. Und ich hoffe, du bekommst alles, wovon du je geträumt hast. Und ich wünsche dir Freude und Glück. Doch vor allem wünsche ich dir Liebe. Und ich werde dich immer lieben. Ich werde dich immer lieben. Ich werde dich immer lieben.


Text- und Übersetzungsquelle: Internet

 


 

 

31. August ~ 6 Tage bis zum Höhepunkttag des Lausitzer Lyrikfestivals 2026

Wir freuen uns - auf gute Bekannte und auf neue Gesichter-Themen-Texte!

Es wird einfach toll und wieder ganz anders als alle Lausitzer Lyrikfestivals vorher! 

 

Ob dies das finale Plakat ist 😄 Gerade klingelt das Telefon - vielleicht noch ein Dichter oder eine Lyrikerin, die jetzt erst aus dem Urlaub zurück ist und unsere Einladung im Posteingang entdeckt hat . . .

 


Wolfgang Wache

Yana Arlt

Alexander Kiensch

Leseratte Raz ~ Bücherwurm Vermiculus ~ schlaue Eule Sofia

Ingo Cesaro

Gisela Gülpen

Stefan Reschke

Jill Francis Käthlitz

Majka Stock

Marion Quitz

Silvio Colditz

Hannelore Schmidt Hoffmann

Elias Wolski

Róža Domašcyna

Detlef Raupach

Lena Inosemzew

Justyna Fijałkowska

Alexander Puchtler

Wenke Richter

Wolfgang Hoffmann

Bettine Reichelt

Johann Seidl

Ursula Henriette Kramm Konowalow

Conny Brückner / Sternheim Band

Konstanze Niemz

Danilo Art Merbitz

Jana Weinert

Udo Tiffert

Bernd Lunghard

 

Soweit der Stand vom 28. August  

 

 

Samstag, 29. August 2026

Donnerstag, 27. August 2026

Wir waren zu Gast bei Wenkes Kreativangebot am Zechenhaus Brieske

Der letzte Treff "Offenes Malen" in diesem Sommer inspirierte noch einmal zu wunderbaren Bildern.

Wie wir erfahren haben, soll es nächstes Jahr weitergehen.

TIPP: Heute gibt es um 18 Uhr noch einmal "Musik am Zechenhaus
Die Kunstwerke der Maltreffs werden im Container am Zechenhaus präsentiert. 

 


 




Mittwoch, 26. August 2026

Kreative Stunde vor Sonnenaufgang

 letzter Dienstag im Monat


 

25. August 2026

29. September 2026

27. Oktober 2026

24. November 2026

29. Dezember 2026

dein persönliches Datum: _ _ . _ _ . 

 

Stellt euch den Wecker.
Legt euch einen Schreib-/Zeichenblock und einen Stift zurecht.
Brüht euch einen Tee oder Kaffee auf.
Genießt die Ruhe.
Lasst euch inspirieren von euren inneren Bildern.
Beginnt mit dem ersten Strich Bleistift, Fineliner, Aquarellfarbe, Pastelkreide...

Sendet mir gern ein Foto eurer Ergebnisse eurer persönlichen "Kreativen Stunde vor Sonnenaufgang". (Wann immer, wo auch immer und wie auch immer ihr diese umsetzt.)

nlz-jana.arlt@gmx.de

👈 Formular "Kontakt zu uns" 

 

Im "Almanach 2023" sind einige meiner 4-Uhr-Texte veröffentlicht.
Wir lesen am 2. September um 19 Uhr im "Cultara" aus den bisher erschienenen 5 Bänden.

Vorbereitung der Lesung
"Ein Strauß Kornblumen"

 

 

 

Dienstag, 25. August 2026

Große Vorfreude auf unsere Kalender 2027

Ob sie noch rechtzeitig ankommen werden, dass wir sie am Samstag auf den Briesker Flohmarkt mitnehmen können?

Auf jeden Fall gibt es den Wochenkalender mit Fotografien, die Sven Hegewald in allen vier Jahreszeiten in Brieske-Marga gemacht hat, bereits fertig gedruckt.

 


 

 


 

 

 


 

Montag, 24. August 2026

Inspirieren lassen ~ schmunzelndes-seufzendes Publikum

Ich spüre seinen Widerstand. Seine Ablehnung. Das kann ich doch nicht... Passt das zu so einem Ort? Werden es die Menschen verstehen? Nein, es sind keine „Wohlfühltexte“, die ich aus der Reihe „Almanach“ für unser Leseprogramm am 2. September im „Cultara“ herausgesucht habe. Ich habe bewusst auf die Texte verzichtet, die jeder von uns schon einmal und öfter gelesen hat. Über die Zeit hat sich eine bestimmte Vortragsweise entwickelt. Pausen. Stimmhebungen und -senkungen. Lesetempo. Pausen. Immer wieder Pausen! Pausen sind wichtig, um das Gelesene wirken zu lassen, ankommen zu lassen. Am Sonntag habe ich etwas getan, das ich lange vor mir herschob. Ich habe das Programm für den Leseabend geschrieben, der das Lausitzer Lyrikfestival XIV eröffnet. Selbst ich fühle mich nicht wohl mit allen Texten, die da auf dem Zettel stehen. Aber genau das ist es wohl, es sollen die Texte gelesen werden, die jahrelang stiefmütterlich behandelt wurden. Der „Almanach“ ist für mich so etwas wie ein „Backstagebereich“. Hier veröffentliche ich Texte, Bilder, Experimentelles, das nirgendwo sonst einen Platz hätte – wohl wissend, dass diese Buchreihe nie hohe Auflagen und Verkaufszahlen erreichen wird. Vielleicht kenne ich sogar Jeden, der ein oder mehrere Exemplare in einem Regal oder Schrank stehen hat mit seinem Namen. Nur dieses Wissen macht mich mutig. Mutig, Texte, Ideen, Skizzen, Bilder zu veröffentlichen. Ich weiß nicht, wie es Alexander Kiensch, Stefan Reschke, Nanette Kubusch und Wolfgang Wache geht, ob auch diese AutorInnen des „Autorenkreis Kornblumen“ sagen: Ach komm, für den Almanach passt es doch. Ich mag, wie sich diese Buchreihe zu einem großen Spielzimmer entwickelt hat. Oder ist es eher ein „Fundbüro“? Ja, auch alte Texte, die immer noch Gültigkeit besitzen aber nie gedruckt in die Öffentlichkeit gerieten, haben hier einen Platz. Manchmal werden sie dann von ihren Schöpfern selbst vergessen. Aber das ist ja das Faszinierende, wenn ich ein Leseprogramm schreibe, ich entnehme dem Sammelsurium genau diese kleinen Stücke, die fast schon Rost angesetzt haben. Das steht es nun auf meinem handgeschriebenen Zettel: Wolfgang Wache „besteln“ / „Almanach 2017“ Seite 14. „Es ist wie Weihnachten“, meint Wolfgang, „ich weiß nicht, was für einen Text du da rausgesucht hast.“ Er schlägt das Buch auf, überfliegt den Text. Ok., Begeisterung sieht anders aus. Er nickt. Ich schaue auf die Uhr, um die Lesezeit zu notieren. Los: 

Vorbei an den Fragmenten einer Verneinung / Vorbei an den Rückständen einer Verneinung...

 Er verhaspelt sich. Das ist nicht schlimm, er hat diesen Text noch nie laut gelesen. Poetisch-philosophische Wortspiele. Nicht jeder kann Frederic Chopin „vom Blatt spielen“ - scheinbar nicht einmal der Komponist selbst. 2 Minuten 10. Nein, es ist wahrlich kein Wohlfühltext! Nicht für den Autor und nicht für das Publikum. Dann lese ich den Text, den ich als ersten von meinen ausgesucht habe. Ich erkläre ihm, wie ich den Aufbau des Abends geplant habe. Irgendetwas arbeitet in Wolfgangs Kopf und ich weiß nicht, ob es zu meinen Gunsten ausfällt. Wir sprechen das Programm durch, einmal komplett, lesen alle Texte, stoppen die Zeit. Es ist verrückt, in Gedanken sehe ich uns dort schon in Carlas Cafe sitzen, lesen, ich sehe wie das Publikum zuerst skeptisch guckt (Stichwort: der Prophet im eignen Land) und sich dann auf unser Konzept einlässt. Und Wolfgang? Lässt er sich auf dieses Experiment ein? Vertraut er mir und meinem Gespür für seine Texte? Nimmt er meine Vorschläge an und macht sich noch einmal neu mit seinen Worten vertraut? Wenn wir die Texte lieben, die wir lesen, dann vermitteln wir sie auch auf unsere ganz besondere Weise, dass man zuweilen ein Kichern oder ein Seufzen in den Publikumsreihen hören kann.

Yana Arlt


Ulla Hahn

Da liegt es
das stillschweigende Buch
wartend dass ich es
zum Jubeln bringe
Amseln
im Apfelbaum
buchstabenschwarz
zwischen den Blüten
Verheißung
schwarz auf weiß


Textquelle: https://tausendléxi.de/stille-trommeln-ulla-hahn