Trailer A N S E H E N
Ein Licht über
Bethlehem
Gemeinsames Weihnachtskonzert
„Konzertchor
Senftenberg“ und „Stadtchor Lauchhammer“
Liebe
Freunde der weihnachtlichen Chormusik!
In einer Zeit der
Sorgen um den Frieden in vielen Ländern der Erde, der Verzweiflung,
wenig ändern zu können und der Angst um die Zukunft sollte es auch
einen Raum geben, der Hektik zu entfliehen und Besinnlichkeit zu
ermöglichen. Mit dem diesjährigen Melodienreigen zur Weihnacht
möchte der Konzertchor Senftenberg gemeinsam mit
dem Stadtchor Lauchhammer dazu beitragen, Hoffnung
zu schöpfen, sich an die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu
erinnern und für eine Zeit die Sorgen zu verdrängen.
Am
Samstag, dem 16.Dezember, erklingen um 15.30 Uhr
in der ev. Peter-Paul-Kirche in Senftenberg Weihnachtsweisen aus
vielen Ländern.
Der Konzertchor Senftenberg ist dafür
bekannt, außergewöhnliche Stücke in seinem Repertoire zu haben,
die nicht in Einkaufsstätten oder auf Weihnachtsmärkten gesungen
werden. Auch der Stadtchor Lauchhammer bringt eine besondere Auswahl
seines Weihnachtsrepertoires zu Gehör. Die gemeinsam gesungenen
Stücke und Gesangsexperimente sind aber das Besondere des
Konzertes.
Den Zuhörer erwarten leise und kräftige Töne,
freudige Lieder oder solche zum Nachdenken. Auf jeden Fall wird es
eine genussvolle Stunde sein, für die beide Chöre seit dem Sommer
einzeln oder als großer Klangkörper geprobt haben. Dabei hoffen die
Sängerinnen, Sänger und der Chor- und künstlerische Leiter Sven
Irrgang die Herzen der Zuhörer zu erreichen und zu öffnen.
Bei
freiem Eintritt wird um Spenden für die weitere Arbeit der Chöre
und die Peter-Paul-Kirche gebeten.
Gabriele Philipp
Wisst ihr, was ich in der vergangenen
Woche Tolles unternommen habe? Nix! Ich habe so lange geschlafen, wie
es mein Körper brauchte, habe literweise Ingwertee mit nem
ordentlichen Schuss Zitronensaft und nem Löffel voll Honig
getrunken, habe heiß geduscht und mich danach auf die Couch
platziert, ich habe konsequent alle schlimm-schlimmer-am
schlimmsten-Meldungen gemieden, habe ein bisschen die Wohnung
aufgeräumt, habe stringent an meinem Wohlbefinden gearbeitet – bin
nicht zum Weihnachtskonzert gegangen und überhaupt den diversen
Weihnachtsmärkten der Region fern geblieben. Jippi! Das Kratzen im
Hals, die Kopfschmerzen und die Muskelverspannungen haben sich
aufgelöst. Voller Elan gehe ich in diese Woche und freue mich schon
auf den Winterworkshop am 3. Adventswochenende. Bis dahin ist noch
einiges zu tun, der „Almanach 2023“ soll in den Druck gehen, die
Arbeitsblätter für die Schreibimpulse müssen zusammengestellt und
ausgedruckt werden, die „Türchen ins neue Jahr“ - also die Posts
für den 25. Dezember bis 5. Januar - müssen vorbereitet werden und
dann noch so dies und das.
Eine Sache habe ich mir allerdings
gegönnt, ich habe mich am vergangenen Samstag ein paar Minuten in
die Peter-Paul-Kirche gesetzt, habe die mich umgebenden Engel
genossen und das Flüstern der mittäglichen Besucher. Am 12.
Dezember kommen Nachmittag die Künstler und laden alle Geflügelten
wieder in das große Auto. Leer werden die Wände und Säulen sein,
fast ein halbes Jahr hingen und standen die beeindruckenden Werke aus
Metall, Furnier, als Fotoausdruck und aus ehemaliger Gugelhupfform
rechts und links der Sitzbänke. Es ist kalt in der Kirche. Vom Markt
dringt durch die spaltbreit geöffnete Tür Weihnachtsmusik aus der
Konserve. Ich ziehe das Schreibbuch aus dem Rucksack, drücke die
Bleistiftmine heraus und setze die Graphitspitze auf das weiße Blatt
Papier ~
Zuhause, in den Sofapolstern versinkend, schlage ich noch
einmal die Seite auf und staune über die Verse, die mir die Engel
zuflüsterten. Ein wahrhaftiger Adventmoment! Bedeutet doch „Advent“
- Adventus = Ankunft. Obwohl es mein ganz persönlicher, stiller
Abschied von dieser Ausstellung war.
Yana Arlt
Warten ist
eine Kunst
Dietrich
Bonhoeffer
Advent feiern heißt
warten können; Warten ist eine Kunst, die unsere ungeduldige Zeit
vergessen hat. Sie will die reife Frucht brechen, wenn sie kaum den
Sprößling setzte; aber die gierigen Augen werden nur allzuoft
betrogen, indem die scheinbar so köstliche Frucht von innen noch
grün ist, und respektlose Hände werfen undankbar beiseite, was
ihnen so Enttäuschung brachte. Wer nicht die herbe Seligkeit des
Wartens, das heißt des Entbehrens in Hoffnung, kennt, der wird nie
den ganzen Segen der Erfüllung erfahren. Wer nicht weiß, wie es
einem zumute ist, der bange ringt mit den tiefsten Fragen des Lebens,
seines Lebens, und wartend, sehnend ausschaut bis sich die Wahrheit
ihm entschleiert, der kann sich nichts von der Herrlichkeit dieses
Augenblicks, in dem die Klarheit aufleuchtet träumen, und wer nicht
um die Freundschaft, um die Liebe eines anderen werben will, wartend
seine Seele aufschließt der Seele des anderen, bis sie kommt, bis
sie Einzug hält, dem bleibt der tiefste Segen eines Lebens zweier
Seelen ineinander für ewig verborgen.
Auf die größten,
tiefsten, zartesten Dinge in der Welt müssen wir warten, da gehts
nicht im Sturm, sondern nach den göttlichen Gesetzen des Keimens und
Wachsens und Werdens.
Textquelle:
dietrich-bonhoeffer.net
Gesendet:Samstag, 25. November
2023 um 06:54 Uhr
Von:"eXperimenta Redaktion"
An:"Ich
schreibe!" <nlz-ich-schreibe@gmx.de>
Betreff:Re:
"...leere Stuhl"
Liebe Yana,
Ihr Foto kommt
im Januar in die eXperimenta!
Herzlichen Dank dafür
Rüdiger
Heins
_________________________________________
Am
15.11.2023 um 14:37 schrieb Ich schreibe!:
Foto zur Aktion
"Writers in Prison Day" im Anhang
Der Stuhl steht im
mittleren Schaufenster unserer Begegnungsstätte & Galerie MARGA
und ist von außen fotografiert - daher die Spiegelung des
Marktplatzes und der umgebenden Gebäude.
Mit Grüßen aus der
Lausitz
Yana Arlt und Wolfgang Wache
- Literaturzentrum "Ich
schreibe!"e.V. -
HIER erfährst du mehr über "eXperimenta ist ein Magazin für Literatur Kunst und Gesellschaft"
Wollte ich Kindern nie Lügen
über den Weihnachtsmann und so auftischen?
Ja.
Ist meine Nichte gerade überglücklich,
weil unser Weihnachtsbaum den Sommer im Wald
bei seiner gelieten Familie verbringt und
nächstes Weihnachten wieder zu uns zurückkommt?
Vielleicht.
Textquelle: Shiny1jux
Neu in der MARGA-Schaufenstergalerie "Lyrik ~ Figurenspiel"
Inspiriert von Gemälden schrieb Yana Arlt eigene Texte. In Versen ließ sie die Frauenfiguren ihre Geschichten erzählen. Zu der Lyrik entstanden Upcycling-Figuren, die in der Bewegung auch überraschende Wandlungen vollziehen können.
Derzeit werden Malerei ~ Text ~ Figuren in den Schaufenstern der Galerie MARGA präsentiert. Im kommenden Jahr werden weitere Ideen poetisch und mit Figurenspiel umgesetzt und Teil von Leseprogrammen sein.
Wer Lust hat, kann natürlich gleich in der "Schreibstube" im mittleren Schaufenster Platz nehmen und selbst ein paar lyrische Ideen niederschreiben ~
~ ~ ~ noch mehr Lyrik & Figurenspiel ~ ~ ~
Elias, Sophie und Cathleen gestalteten ein Gemeinschaftsbild. Dies ließ sich gut vergrößern und jeder der 3 Teile wurde so zu einer Kulisse für das Figurenspiel zu 3 sorbisch-deutschen Texten von Benedikt Dyrlich. Die deutschen Texte sprach Wolfgang Wache zu dem Spiel von Yana Arlt und Elias Wolski. Anschließend trug der Dichter selbst die Texte in sorbischer Sprache vor.
![]() |
| Benedikt Dyrlich während seiner Lesung in der Gartenstadt Marga. |
Eine der letzten Leseveranstaltungen des Jahres konnten die Besucher der Gartenstadt Marga am 29. November in der Galerie MARGA erleben. Was geboten wurde, war viel mehr als Lyrik zum Genießen. Beim Orakeln für das kommende Jahr waren die Gäste gleich selbst gefragt. Die sogenannte Andreasnacht vom 29. zum 30. November gilt seit altersher als Losnacht und wie man Kräutermischungen, die das Glück und den Wohlstand anziehen, zusammenstellt, konnte man auch gleich erfahren. Dicht umringt war der Tisch von Edith Arlt in der Kräuterküche. Die Tanzdarbietungen von Lydia Arlt Kirste waren Improvisationen zu den Trommelrhythmen der Gruppe „Ziegenfell“. Rhythmus ist das Thema, das sich durch den Abend hindurchwindet. Der Rhythmus des Kräuter-Jahres, Versrhythmen, Tanz und Percussion. Wolfgang Wache schwärmt in seinem Text vom Duft der Pfefferminze, der Erinnerungen und Vorfreude auf den Frühling weckt. Die Fotografien nehmen den Betrachter mit auf eine Reise durch alle vier Jahreszeiten und teilen besondere persönliche Momente. Yana Arlt schrieb das Programm rund um einige der berührendsten Texte aus ihrem neuen Lyrikband „Gesammelte Jahreszeitentexte, September bis November“, das in diesem Herbst im Autorenverlag Frei!Geist publiziert wurde. Der Verlag kündigt das 196 Seiten starke Buch mit diesen Worten an: „Im September klingen Sommergesänge nach, im Oktober sitzt Eitelkeit auf der Türschwelle, im November hat sich das Jetzt mit Raureif überzogen – die Dichterin und LandArt-Künstlerin Yana Arlt findet in ihren Texten immer wieder erstaunliche und horizonterweiternde Bilder für scheinbar Alltägliches und oft Übersehenes.“
* aus dem Gedicht „Es war einmal“, Yana Arlt „Gesammelte Jahreszeitentexte September bis November“ Autorenverlag Frei!Geist ISBN: 978-3-758413-77-3
weitere FOTOS
An allen 3 Tagen des Weihnachstmarktes Senftenberg ist die evangelische Peter-Paul-Kirche, direkt am Altmarkt der Kreisstadt geöffnet und damit die Engelausstellung zugänglich.
Am Freitag, 8. Dezember findet um 18:15 Uhr ein Konzert in der Kirche statt.
Infos zur Ausstellung "Einzug der Engel II"
Aufstellen des Weihnachtsbaums am 29. November 2023 auf dem Markt Senftenberg:
Die einhellige Meinung nach einer Stunde mit fünf Spielorten in der Begegnungsstätte & Galerie MARGA in Brieske, direkt am Marktplatz:
Das hat mir sehr gefallen!
Wir kommen gerne wieder!
Solche Veranstaltungen könntet ihr öfter machen!