Mittwoch, 31. Dezember 2025

7. Türchen ins neue Jahr ~ 31. Dezember * Renate Hensel *

 ~ Renate Hensel ~

  

 

Zeit

Zum Bild „Die Zeit“.
Es entstand 1999 während eines
internationalen Pleinairs von Kunstfreunden
in unserer Partnerstadt Püttlingen.
Pastell auf Papier, 50x70cm



Sie ist immer da.
Unendlich.
Frei.
Messbar erst,
als der Mensch ihr Fesseln anlegte,
als Anfang und Ende,
und Vergänglichkeit
ein Maß wurden.

Von nun an gefesselt
schien sie unfrei, scheinbar.

Wir können sie nicht festhalten
und alle Zeitmaschinen
müssen kapitulieren
wie wir,
die versuchen, ihr Dauer zu verleihen.

Sie ist nur ein kostbarer Augenblick
in der Unendlichkeit.


 

Dezember 2025, im Bewusstsein, dass 2026

mein 86stes Lebensjahr ist…


Dienstag, 30. Dezember 2025

6. Türchen ins neue Jahr ~ 30. Dezember * Alexander Kiensch * Eckhardt Stein *

~ Alexander Kiensch ~

 

An Brigitte

So richtig
habe ich dich nie gekannt
Und ob du
mir das glaubst oder nicht
das hat mir immer schon
ein bisschen leidgetan
Im Krieg zur Welt kommen
Aufwachsen in Stunde Null
Fünf Kinder aufziehen
ganz alleine
Wie hättest du mich mehr
beeindrucken können
Dabei fehlte uns stets
die Nähe
die du dankenswerterweise
von deinen anderen Enkelkindern
bekommen konntest
die deine Interessen teilten
deinen Musikgeschmack
und deinen Tagesablauf
unsere Besuche
so gezwungen sie auch manchmal waren
gehörten doch
zu meinen tiefsten Ritualen
und das Wenige
das uns verbindet
werde ich wirklich vermissen
das weiß ich nicht erst jetzt
Ob das allweihnachtliche Singen
von „Oh Tannenbaum“
– immer nur
die erste Strophe –
oder der geschenkte Rotwein
den ich Biertrinker
meinen Gästen gut kredenzen konnte
Ob wir wollten oder nicht
wir sind
und bleiben
ein Teil unserer Leben
und das war
für mich
auf seine ganz eigene Weise
sehr schön

 

~ Eckhardt Stein ~ 

 


 ~ Alexander Kiensch ~

 

An Margaret

Zwischen den Sonnenblumen
fandest du Ruhe
ein letztes Mal

Kein Erschrecken mehr
über deine Anfälle
Kein Widersprechen
deinen herrischen Befehlen
kein Augenrollen
wegen deiner schrulligen Ideen

Nur noch Erinnern
an Streitereien und Nervenkriege
lange Autofahrten und Züge nach Magdeburg
Berge an Süßigkeiten und gemeinsame Weihnachtsabende

Wovon soll ich noch reden
wenn ich von dir rede?
Der selbstgemachten Tomatensoße?
Deiner Freude über jeden Anruf?
Den vielen Sommerferien
bei dir und Opa?
Quelle so vieler
wunderbar nostalgisch verklärter Kindheitserinnerungen

Ja, okay
zu Ostern gab es stets
den Papstsegen im Fernsehen
während des Kaninchenbratens
den du den ganzen Vormittag
vorbereitet hattest

Aber warst du deshalb
wirklich tief christlich
wie der Pfarrer bei seiner Rede behauptete?
Kannte er dich besser?
Das möchte ich bezweifeln.
Vielleicht nur anders
Nur diesen einen Aspekt von dir

Und ich?
Welche kannte ich?
Wie viele?
Die liebende Großmutter
Fordernde Mutter
mitunter harte Schwester
vor allem aber
immer und ausnahmslos
der Familie verpflichteter Mensch

Deshalb fehlst du so sehr
und ginge es nur darum
mir ein Taschentuch zu reichen
für die Tränen
beim Schreiben dieses Textes

Du bist nicht mehr da
aber vergessen
vergessen wirst du
noch sehr sehr lange nicht

 

 

 

 

Montag, 29. Dezember 2025

5. Türchen ins neue Jahr ~ 29. Dezember * Jill Fräncis Käthlitz * Iris Brankatsch *

 ~ Iris Brankatsch ~

~ Jill Fräncis Käthlitz ~  Źilka ~

 

Inspiriert vom Bild der Künstlerin Iris Brankatschk: „Mädchen mit Kescher“ (2015), Gouache auf Papier. Noch bis 19. Februar zu sehen in der Sonderausstellung „Mit weiblichem Blick / Ze žeńskecym póglědanim“ im Wendischen Museum Cottbus.

Inspirěrowana wót wobraza Iris Brankačkoweje: „Źowćo z kašerjom“ (2015), guaša na papjerje. Hyšći až do 19. februara wiźeś we wósebnej wustajeńcy Ze žeńskecym póglědanim / Mit weiblichem Blick“w Serbskem muzeju Chóśebuz.

 


 

 

 

Ein weiterer Text von Jill in deutscher und sorbischer Sprache zu einem Bild in der Ausstellung „Mit weiblichem Blick / Ze žeńskecym póglědanim“ ist im Post vom 22. Dezember 2025 zu lesen.

Sonntag, 28. Dezember 2025

4. Türchen ins neue Jahr ~ 28. Dezember * Monika Walendy * Wolfgang Wache *

 ~ Monika Walendy ~

 

Schöne Worte

Wenn ich alle schönen Worte gesammelt hätte
könnte ich daraus ein Haus aus Freundschaft bauen

Wären Taten gefolgt
könnte ich dort wohnen
und mit den Freunden Kaffee trinken

Aber der Rohbau ist verwaist
fühlt sich allein und ungeliebt
bekommt auch keine schönen Worte
wartet auch nicht mehr auf Taten

 

~ Wolfgang Wache ~

 


 Veröffentlicht im Kalender "Atelierfundstücke" 2025

Samstag, 27. Dezember 2025

3. Türchen ins neue Jahr ~ 27. Dezember * Albrecht Ecke * Eckhardt Stein *

 ~ Albrecht Ecke ~


sand


denk mal
über sand nach
dreihundertmillionen
jahre alt
in der
sanduhr
minuten zählen
wie lächerlich

im getriebe
kurzes knirschen
und dann
geht alles weiter
wie gehabt

zwischen den zähnen
spül
hattest du was zu sagen
schlucks

aber am strand
angespült
immer  
in bewegung
wasser salz kiesel
muscheln treffen sich
aus jahrhunderten
unter deinen füßen
und
du dazu

 

Hiddensee, September 2025

 

~ Eckhardt Stein ~

 


 

Freitag, 26. Dezember 2025

2. Türchen ins neue Jahr ~ 26. Dezember * Monika Nothing * Lydia Arlt Kirste *

~ Monika Nothing ~

 

 

Wir binden uns an die Erde. Mit einem Haus. Einer Liebe.


Einer Arbeit und Aufgabe. Wir binden uns fest.


Denn einmal angekommen, wollen wir bleiben.


Und doch zieht es uns fort. In die Ungewißheit, 

in den endlosen Raum.


Zu jenem anderen Stern, von dem wir 

gekommen sein müssen.


Es treibt uns, die Enge zu überwinden.


Sehnsucht sprengt uns die Brust. Wir verbinden uns.

 

 

veröffentlicht im Buch "Das schwarze Gold ist verbrannt III"

2026 erscheinen Gedichte & Bilder von Monika Nothing als "Lyrikzin 12"

 

 

~ Lydia Arlt Kirste ~

 


 

Donnerstag, 25. Dezember 2025

1. Türchen ins neue Jahr ~ 25. Dezember * Peter Rössiger * Yana Arlt

 

 ~ Peter Rössiger ~


Stern über Marga

Heilige Nacht,
Geschichten erwacht.
Ein Glück das wir sie fanden.
Wie sie Menschen
hier verbanden! 

 

~ Yana Arlt ~ 

Dieses Foto ist verarbeitet in der Laterne
"Winter in Marga"
siehe Post 21. Dezember

 

Montag, 22. Dezember 2025

Inspirieren lassen ~ Lebensdaten -wege -netze


 

Liebe Anna,

ich weiß nicht viel über dich, Anna, ich stand nur eines Tages auf einem alten Friedhof vor deinem Grab. Ich las deinen Namen, dein Geburts- und dein Sterbedatum und las deinen Geburtsnamen. Links von deinem Grabstein steht ein Grabstein mit Innschriften zweier Männer. Es ist ja nur eine Vermutung von mir, dass Christian Noack dein Mann war – aber wie passt der zweite Name in diese Lebensgeschichte, der einen vollkommen anderen Familiennamen trägt. Ich lese das Datum 19. Dezember 1875 und bemerke, dass du in diesem Jahr 2025 deinen 150. Geburtstag hast. Selten werden Menschen so alt. Du bist im Alter von 81 Jahren verstorben, nur wenige Wochen vor deinem 82. Geburtstag. Du hast in Reppist gewohnt, wurdest in Sorno getauft – beide Orte sind dem Braunkohlenbergbau zum Opfer gefallen. Die Devastierung von Reppist im Jahr 1986 hast du nicht mehr miterlebt. Welche Spuren hat der Wandel der Heimat in dir hinterlassen? Sorno lag an der Sornoschen Elster, einem Flusszweig der Schwarzen Elster, bereits in der Jungsteinzeit und der Bronzezeit soll dieses Fleckchen Erde besiedelt gewesen sein. Das Mühlenhandwerk und die Landwirtschaft prägten das Leben. In deinem Geburtsjahr sind 403 Einwohner verzeichnet, die zum großen Teil wohl noch sorbischsprachig waren. Die Sorben verfügen über einen reichen Schatz an Traditionen aber sie waren im Lauf der Geschichte immer wieder der Verfolgung und Diskriminierung ausgesetzt. Warst du eine Sorbin? Hast du im Alltag, mit deiner Familie, deinen Freunden, deinen Klassenkameraden sorbisch gesprochen? Wenn ich vor euren Gräbern stehe, erwacht in mir der Schriftsteller... ein Schreibender hat nur seine eigenen Lebenserfahrungen, die er in Gedichte und Geschichten verarbeitet. Viele sehr junge AutorInnen verfassen deshalb oft Texte, die eher einer reichen Phantasie- und Wunschwelt entsprechen, sie widmen sich großen Menschheitsthemen ohne persönliche Note und Tiefe. In Schreibwerkstätten mit Kindern und Jugendlichen erleben wir das. Diese Entwicklungsphase eines Schreibenden ist dringend notwendig und wir würden jederzeit einen Menschen, der mit dem literarischen Schreiben beginnt – auch als Erwachsener -, ermutigen. Aber ein Erstlingswerk ist selten gute Literatur, deshalb sagen wir: „Es ist ein Anfang, bleib dran!“ Mit all den Erfahrungen, Begegnungen, Enttäuschungen, Verletzungen, Erfolgen meines Lebens beginne ich eine Geschichte zu erspinnen... ich brauche mehr Informationen! Über dich, mir lieb gewordene Anna, über Christian, über August, über das Dorf Sorno und das Leben dort, Ende des 19. Jahrhunderts. Du hast beide Weltkriege miterlebt – warst du hier in der Lausitz oder zog es dich als junge Frau auch zu „einer Anstellung“ nach Berlin? Die Dörflerinnen aus der Lausitz waren gefragte Haus- und Kindermädchen in den wohlhabenden Berliner Bürgerhäusern. Oder hast du in jungen Jahren geheiratet? Hattest du Kinder? Gibt es heute noch Nachkommen – hier in Senftenberg oder irgendwo in der Welt? Wie hast du ausgesehen als Schulkind, als Braut, als erfahrene Frau? Hattest du Geschwister? Hattet ihr eine innige Verbindung? Hast du einen Beruf erlernt und ausgeführt? Wie hast du die Spaltung Deutschlands, die Gründung der DDR erlebt, die fortan dein Heimatland war? Christian starb noch vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges. Fiel dir ein Leben ohne ihn schwer? Mir schwirrt der Kopf... Du wirst mich begleiten, Anna, aus einem nicht ganz genau zu benennenden Grund. Warum rührt mich der Anblick eurer Grabsteine? Warum zieht es mich immer wieder hierher? Übrigens, am 4. Dezember 1875, 15 Tage vor deiner Geburt, kam der Dichter Rainer Maria Rilke zur Welt. Er starb 10 Tage nach deinem 51. Geburtstag – am 29. Dezember 1926. Hast du je ein Gedicht von ihm gelesen oder gehört? Anna?
Ich grüße dich aus der Gartenstadt Marga
die du vielleicht auch kanntest, entstand sie doch als Wohnsiedlung im Lausitzer Braunkohlenrevier für die Bergleute – hier das Leerziehen und Abbaggern alter Dörfer – dort das Neuentstehen von Siedlungen... was für bewegte Zeiten das waren.

Yana

 

Ein weiteres Gedicht von Jill zu einem Bild in der Ausstellung „Mit weiblichem Blick / Ze žeńskecym póglědanim“ könnt ihr in einem der "Türchen ins neue Jahr" ab 25. Dezember hier auf dem NLZ-Blog entdecken.

Viel Freude beim Lesen!

Inspiriert vom Bild der Künstlerin Erika Krüger: „Beim Ankleiden“ 
(Anfang des 20. Jahrhundert), Öl auf Leinwand und Malpappe. 
Noch bis 19. Februar zu sehen in der Sonderausstellung 
„Mit weiblichem Blick / Ze žeńskecym póglědanim“ 
im Wendischen Museum Cottbus.

Inspirěrowana wót wobraza Eriki Krügerojc: „Pśi woblekanju“ 
(zachopjeńk 20. stolěśa), wólej na płaśe a na papjercu.
Hyšći až do 19. februara wiźeś we wósebnej wustajeńcy Ze žeńskecym póglědanim / 
Mit weiblichem Blick“w Serbskem muzeju Chóśebuz.


 

 

 

Laterne S ~ E ~ E


 

 

Samstag, 20. Dezember 2025

Gruß zum Wochenende *V*I*E*R*T*E*R* *A*D*V*E*N*T*


 

 

4 Gründe, warum es manchmal schwierig sein kann, 
mit Kreativen zu tun zu haben:

Textquelle: www.instagram.com/lazlomusik

4. Wir sind gleichzeitig unsicher & überambitioniert
Kreative wollen alles perfekt machen und haben gleichzeitig Angst, dass es nicht reicht. Dieser Mix kann Menschen um uns herum verwirren – uns aber auch.

 

Freitag, 19. Dezember 2025

Jahresabschluss des Vereins "Ich schreibe!" am 22.Dezember

VIELEN DANK allen Partnern, Unterstützern & Freunden für ein erfolgreiches Jahr 2025!

Ein letztes Mal arbeiten wir gemeinsam - schälen, reiben, braten... - und genießen dann die frischen, knusprigen Kartoffelpuffer mit Apfelmus oder geschmorten Pastinaken!

Aber werden wir uns treffen können, wo alles um einen herum schnieft, krächzt, hustet...? Es ist eines der schönsten Treffen im Jahr ~ wir werden sehen.

 


 

 

 

 

Strichmännchengeschichten aus Wolfgang Waches Skizzenblock

Tischkalender A5-Quadrat

mit 12 Motiven für Januar bis Dezember 2026

So wie es bei Wolfgang Wache klingt, 
hat er mit den Strichmännchen
noch viel vor.
Ich bin schonmal ein großer Fan, 
seit ich diese ersten
Blätter in den Händen hielt.

 

 

Kalender 2026 Wolfgang Wache "Atelierfundstücke" und Yana Arlt "LandArt in der Lausitz" frisch gedruckt!

 


 

 

Mittwoch, 17. Dezember 2025

Danke Cynthia Meinke für den Wanderstein mit dem kleinen Igel

 Ich habe Antwort erhalten, die Künstlerin ist ermittelt!





Glücksmoment ~ Wanderstein auf dem Marktplatz Senftenberg gefunden


 

Nun stand ich an diesem kühlen Dienstagsdezembermorgen auf dem Marktplatz in Senftenberg, lauschte den Glocken von der Evang. Peter-Paul-Kirche, die Menschen warteten geduldig auf die Ankunft des Fleischerwagens, ein Gabelstapler rumort vor der Sparkasse, um die blauen Bänke hin und her zu stapeln... mein Blick fällt auf etwas Graues mit Buchstaben... Buchstaben ziehen meine Blicke immer magisch an... #Wandersteine original 01968 CM.... war da zu lesen. Hm. Von Wandersteinen hatte ich irgendwann am Rande mal was gelesen, gehört, gesehen... doch dann drehte ich ihn um! Schaut euch diesen süßen Kerl an! Mit nem Apfel als Profiant hat ihn der Künstler/ die Künstlerin auf die Wanderschaft geschickt. Ich steckte ihn in die Manteltasche - Stein mit Igel und Apfel. Ein paar Tage liegt er nun auf meinem Schreibtisch in Brieske und dann ist es Zeit, ihn weiterwandern zu lassen ~

Ich recherchierte zu "Ich habe einen Wanderstein gefunden, was tun". Das Internet sagt, dass ich ihn auch behalten kann. Die Versuchung ist groß. Aber ein Wanderstein heißt ja nicht ohne Grund WANDERstein. Ich poste meinen Fund auf Facebook und nach ein paar Minuten habe ich 3 "Gefällt mir" Daumen. Es ist also eine recht rege Gemeinschaft, die sich für Wandersteine interessiert. Mal sehen, wohin mich der kleine Igel noch führt...

Hat jemand von euch Erfahrungen mit Wandersteinen oder Tipps für den Umgang mit ihnen?

Yana Arlt

 

 

 

Montag, 15. Dezember 2025

Inspirieren lassen ~ Wünsche und Wege

 

Ja, auch an den eigenen Geburtstagen wird man überrascht und inspiriert und zuweilen enttäuscht und gestresst. Aber es gibt ja auch noch die Geburtstage von Familie und Freunden, von Menschen, die einem wichtig und teuer sind. Wenn diese Menschen dann auch noch einen Wunsch äußern, dann setzt man Welten in Bewegung, schlägt sich mit Machete und Moskitospray durch den Dschungel, schießt Raketen in den Äther, um Planetenlaufbahnen zu verändern, gräbt sich durch Büchergebirge und Bilderozeane, hält Züge mit bloßer Willenskraft auf.... es geht, ja, es geht um: eine Laterne. Es geht um einen Satz! Einen! „Ob ich so eine oder eine ähnliche Laterne wohl zum Geburtstag bekomme, hmm.“ Ich kann euch diese Whatsapp zeigen – hier, auf meinem mobilen Gerät, eingegangen am Donnerstag. 3 Tage vor dem Geburtstag. Ich schau auf meine „zu erledigen“ Liste, wenn ich da ein Häkchen setze, kommen 2 weitere Stichpunkte hinzu... wie soll ich da noch Zeit finden, eine individuelle Laterne zu gestalten. Aber... siehe oben – auch wenn der Wunsch gar nicht direkt ausgesprochen wurde. Hm, ich hatte ja eine Laterne für Michael Georg Bregel als Geburtstagsgeschenk gestaltet und dafür seine eigenen Kunstwerke genutzt, ich habe überhaupt bereits verschiedene thematische Laternen gestaltet aber für dieses Geburtstagskind, was passt da? Ich recherchiere, durchforste die Listen von bekannten, berühmten Menschen, die das gleiche Geburtsdatum haben... ich erfahre viel über ganz unterschiedliche Sportler, Wissenschaftler, Schauspieler, Künstler etc. von den Malerinnen Doris Schnittger oder Elise Kosegarten oder Ruth Parnitzke sind keine Werke im Internet zu finden, dabei würde sich doch ein Bild, auf Transparentpapier gedruckt und eingeklebt sehr gut machen. Ich stoße auf Lore Feininger, die Tochter von Lyonel Feininger und versumpfe in ihrer Biographie... aha Kunststudim... Erster Weltkrieg... Fotografie... Zweiter Weltkrieg... und dann da: Werke der Portrait- und Architekturfotografin... nein, diese Fotos hat ihr Halbbruder Andreas Feininger gemacht... kein einziges Werk ist im Internet zu finden... lediglich eine Portraitaufnahme der 28 Jährigen von Werner Rohde. Ich bin frustriert! Es gibt Malerinnen, Fotografinnen – Künstlerinnen, die ganz wunderbare Kunstwerke geschaffen haben, aber es ist nirgendwo etwas von ihnen zu finden. Lediglich einige Sätze über ihr Leben. Immerhin.
Ich gehe zurück zur Liste „Geboren“ und stoße auf Tycho Brahe. Den Namen kenne ich aus einem Roman über Kepler von Rosemarie Schuder. Tycho Brahe – ein Astronom. Ganz wunderbar für das Geburtstagskind, das sich für Astronomie interessiert und unter dem Meteoritenstrom der Geminiden geboren wurde. Dann noch Nostradamus – Apotheker, Arzt, Astrologe. Jetzt nur nicht zu tief in diese Lebensläufe einsteigen, sich lösen von den spannenden Angaben und Berichten. Ich will doch die Laterne fertig bekommen. Also: entscheiden, ausdrucken, vorzeichnen, zuschneiden... es dauert alles so schrecklich lange... aber es dauert eben so (schrecklich) lange wie es dauert. Bald bin ich verschmolzen mit dem blauen Karton, dem orangefarbenen und gelben Krepppapier, den roten, grünen und blauen Transparentpapieren... Stunde um Stunde vergeht... ich löse die geschnittenen Teile aus der einheitlichen glatten blauen Fläche... Dieses Gefühl, wenn etwas konkret wird, wenn eine Idee Gestalt annimmt... wenn Kalkulationen, Berechnungen aufgehen und sich Einzelteile zueinanderfügen als wären sie füreinander bestimmt. Was gerade noch als Papierrolle, als einzelnes Blatt, als zweidimensionaler Werkstoff vor mir lag, wird mit jedem Schnitt etwas Lebendiges, eine eigene Galaxie, ein eigenes Universum. Dann der finale Schritt, das Zusammenkleben zu einem dreidimensionalen Werk, die Beleuchtung mit einer Kerze...
Doch an diesem Punkt bin ich noch längst nicht fertig. In meinem Notatebuch stehen noch viele weitere Ideen für sehr individuelle Laternen – zu Themen, die mich seit Jahren umtreiben und als Geschenk z.B. zu Weihnachten...
Ich ziehe den hellgrünen Karton auf die Schneidmatte, spitze den Bleistift, lege das Lineal an ~

Yana Arlt

TIPP: Vom 21. bis 24. Dezember sind verschiedene Laternen auf unserem Blog zu sehen. 


Mary Lavater Slomann, geboren am 14. Dezember 1891

Auszug aus ihrem Roman „Annette von Droste-Hülshoff. Einsamkeit und Leidenschaft“

Und in dieser Zeit, da alles aufgeregt glücklich ist, sinkt Annette immer tiefer in eine krankhafte Schwermut; sie kann den Verlust von Katharina nicht verschmerzen. Wie verloren treibt sie im Ansturm ihrer Gefühle, Ideen und Wünsche dahin. Gefühle einer nie gekannten Verlassenheit, Ideen zu Werken, die sie schaffen möchte, sei es in der Musik, sei es in der Dichtkunst, Wünsche nach Aussprache von Herz zu Herz, Wünsche nach einem Gefäß, in das sie all ihre Unruhe, ihr Sehnen ergießen kann. Vorbei das Schlendern durch das blühende Land mit der angebeteten Freundin, vorbei das Träumen am Waldesrand oder auf einem Heidehügel; nun muß sie Sonne, Mond und Sterne allein betrachten, ohne daß ihr und der Gefährtin Verse über die Lippen drängen. Wenn Jenny abends mit ihr vom Fenster das Wolkenspiel um die sinkende Sonne betrachtet, so legt sie den Strickstrumpf nicht aus der Hand; Werner verhöhnt ihr geduldiges Warten, bis der Mond zwischen den Eichen hindurchwandelt, und Fente, der blasse, geliebte Knabe, ist so scheu, daß er in verzauberten Momenten kein Wort über die Lippen bringt.
Annette ist jung und überschwenglich; der Kummer um die verlorene Freundschaft steht wie ein Berg vor ihren Augen und verdeckt ihr die ganze Welt, und doch ist gerade jetzt nicht nur ihr Heimatland, nein, ganz Europa von einem bösen Traum erwacht und rüstet sich, einen neuen Tag zu beginnen.

 Textquelle: literaturundkunst

 


 

 

Yana Arlt "LandArt in der Lausitz" Kalender 2026


 

 13 Motive Bilder aus Blättern, Blüten, Rinden, Steinen ~

 

Sonntag, 14. Dezember 2025

Samstag, 13. Dezember 2025

13.12. Gruß zum Wochenende *D*R*I*T*T*E*R* *A*D*V*E*N*T*


  

4 Gründe, warum es manchmal schwierig sein kann, 
mit Kreativen zu tun zu haben:

Textquelle: www.instagram.com/lazlomusik

3. Wir analysieren alles (auch wenn wir es nicht wollen)
Blicke, Stimmungen, Wörter... alles wird sofort gefühlt, interpretiert, aufgesaugt. Das ist schön für die Kunst, aber manchmal anstrengend im Alltag.

 

 

 

Donnerstag, 11. Dezember 2025

EINLADUNG: Treff des Freundeskreis' Briesker Kirche & Interessenten "Tag der Baukultur" in der Gartenstadt Marga

 5. Januar 2026

17 Uhr "Ich schreibe!" e.V. Im Margahof 3

Freundeskreis Briesker Kirche

Wir machen gemeinsam Pläne für Aktionen im Jahr 2026. 

 

 19. Januar 2026


17 Uhr "Ich schreibe!" e.V. Im Margahof 3

Interessenten für die Mitgestaltung des "Tag der Baukultur", 30. Mai 2026
rund um den Marktplatz in der Gartenstadt Marga 

Du hast eine Idee, wie du dich mit deinen Fähigkeiten und Fertigkeiten beim "Tag der Baukultur" einbringen möchtest? Dann berichte uns davon, wir helfen dir bei der Umsetzung. 

 


 

Gern anmelden unter: nlz-ich-schreibe@gmx.de oder 03573-147663 

Mittwoch, 10. Dezember 2025

geboren am 10. Dezember ~ Emily ~ Nelly ~ Gertrud ~ Cornelia

Danke für eure wundervollen Werke! 


 

 


4. Advent Gottesdienst mit Krippenspiel in der Kirche Brieske

Wer noch ein Geschenk zum Weihnachtsfest braucht, kann im Vorraum der Kirche zauberhafte Handarbeiten des Briesker Frauenkreises erwerben oder sich eine der letzten Laternen mit Kirchmotiven (incl. elektrischem Teelicht) mitnehmen.

 


 

 

Bild- und Textquelle:
https://www.facebook.com/martin.luther.kirche.brieske

 
Aufruf: Sei dabei bei der Gestaltung des Heiligabend-Gottesdienstes! 🌟
​Der Heilige Abend steht vor der Tür – die wohl stimmungsvollste Zeit des Jahres! Wir möchten diesen besonderen Gottesdienst zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Besucher machen, aber dafür brauchen wir Deine Unterstützung!
​Möchtest Du aktiv dazu beitragen, dass die Weihnachtsbotschaft am 24. Dezember in unserer Kirche lebendig wird? Wir suchen noch engagierte Helfer und Mitgestalter für verschiedene Bereiche:
​Texte und Lesungen: Du liest gerne vor und hast eine klare Stimme?
​Musikalische Begleitung: Du spielst ein Instrument oder singst gerne
​Aktionen/Krippenspiel: Du hast Ideen für kurze Darstellungen oder möchtest bei der Organisation des Krippenspiels helfen.
​Egal, ob Du nur eine kleine Aufgabe übernehmen oder Dich intensiv einbringen möchtest – jede helfende Hand ist wertvoll und trägt zum Gelingen bei!
Bei Interesse:
Kirchenbüro Kirchstraße 2, Brieske
Freitag 9-11 Uhr


Dienstag, 9. Dezember 2025

Glücksmoment ~ Ein Advents- und Weihnachtsschirm

 

Ein Bild schickte mir Wolfgang - ein idyllisches, schwereloses. Ein schwebender Schirm mit immergrünen Zweigen und weißen Kugeln über einem Korbstuhl mit einem Geschenkpaket.

Ja schick, dachte ich und schrieb noch vor mich hin schmunzelnd: Ist das eine Dekoidee für nächstes Jahr?

Nö, seine Frau Irina hatte den Ehrgeiz, dieses Bild noch 2025 Realität werden zu lassen.

Also besorgte ich einen Stockschirm und weiße Kugeln, den Schaukelstuhl mit dem Korbgeflecht haben wir hier in der Galerie rumstehen, ein Paket in farbigem Papier mit goldenem Geschenkband hatten wir noch aus früheren Jahren. Irina schnitt grüne Zweige, brachte die Heißklebepistole und kleine bunte Kügelchen mit. Das Gestell, auf das wir den Schirm platzierten sah abenteuerlich aus, die Zweige mit dem Heißkleber auf die Schirmplane zu drücken, verbrühte die Finger, also hieß es: Handschuhe anziehen.

Wir schnitten, klebten, fummelten, bis alles passte... wie den Schirm im Schaufenster drappieren? Auch dafür fand sich eine Lösung. 

Von 16 bis 22 Uhr und 4 bis 7 Uhr ist das Schirminnere zudem mit verschiedenen Lichterketten beleuchtet.

Phantastisch!  

Und die Fingerkuppen sind inzwischen auch wieder verheilt.

 


 

Montag, 8. Dezember 2025

Inspirieren lassen ~ Mehr als Holz, Papier und Farbe

 

Wo soll ich anfangen... welche der vielen Inspirationen benennen, die ich in den vergangenen Wochen erfahren durfte? Ich picke mal zwei heraus:

 

Zum Ersten die unglaublich tolle Ausstellung im Marionettentheatermuseum Bad Liebenwerda. Natürlich die Dauerausstellung mit der Geschichte der Figur des Kaspers (also echt, da kann unsere Leseratte Raz wirklich mithalten!) oder der Beleuchtung des asiatischen Theaters, z.B. mit Figuren, die in einem echten Wasserbassin bewegt werden. Ich selbst bin kein Fan von Marionetten aber da gibt es noch Handpuppen, das Schattentheater und das Papiertheater, das wir ja selbst schon in Workshops mit Kindern herstellten, das Stück schrieben und die Aufführung meisterten. Aber genauso sehenswert ist die Kabinettausstellung mit Scherenschnitten. Zauberhafte, filigrane Werke werden in einem seperaten Raum (nur noch) bis 11. Januar 2026 gezeigt. Das ganze Museum bietet viel Wissens- und Staunenswertes und man kann Einiges selbst ausprobieren... ja, die 15 Kg schwere Marionette zu bewegen, fordert schon. Ich kann mir kaum vorstellen, wie es ist, diese Figur eine halbe Stunde über die Bühne zu führen. Den König und den Teufel habe ich mit einem Wurf des Sandballs umgehauen – Treffer! Und dann stand ich im Veranstaltungsraum, lugte hinter den Vorhang, zu dem es „Kein Zutritt“ gab und entdeckte dort die Kulisse eines Schattentheaterstückes mit den angeklebten Textzetteln an der Spielleiste. Ich musste schmunzeln und dachte an meine Textzettel hinter der Puppenbühne, auf der wir einen Tag zuvor „Leseratte Raz und das Rätsel der Wunschkugeln“ auf dem Briesker Weihnachtsmarkt spielten. Verflixt, ich hatte Raz, Vermiculus und Sophia für unseren „Betriebsausflug“ im NLZ vergessen... na, die hätte ich ja gar nicht mehr bändigen können, die hätten glatt ne Impro auf der Bühne hingelegt... machen die auch ganz ohne Publikum... mit Publikum ist aber schöner.


Zum Zweiten werde ich seit vielen Jahren von den Beiträgen im „Anderen Advent“, herausgegeben vom Andere Zeiten e.V., inspiriert. Dieser Kalender beginnt am Vorabend des Ersten Advents und begleitet seine LeserInnen bis zum 6. Januar „Heilige drei Könige/ Epiphanias“. Neben diesem Adventkalender haben wir im NLZ noch einen mit Schokolade und der Weihnachtsgeschichte gefüllten aus dem Eine-Welt-Laden und einen „klassischen“ Bildkalender mit ein bisschen Glitzer. Aber ich habe noch einen Adventkalender in diesem Jahr! Einen Kalender, den niemand sonst hat. Einen Kalender, bei dem nicht ich entscheide, wann sich das Türchen öffnet! Es sind 24 Zeichnungen und Aquarelle meiner Schwester! Sehr individuell und jedes Motiv, jedes Bild erzählt eine Geschichte, die uns verbindet. Eine Geschichte, die nur wir dechiffrieren können. Ich schaue auf mein Tablet... gespannt... und bin jedes Mal hin und weg! Was sie wohl heute Abend als 8. Türchen schicken wird?



  Yana Arlt

 


Adele Schopenhauer hat Glück. Ihre Mutter Johanna führt einen Salon, in dem sich die geistige Elite der Weimarer Klassik trifft. So lernt die junge Adele unter anderem Bettina von Arnim, Wilhelm Grimm, die Schlegels, Carl Maria von Weber, Felix Mendelssohn-Bartholdy und viele mehr kennen.

Dazu gehört auch Johann Wolfgang von Goethe. Der Dichter und Adele verstehen sich bestens. Er bildet sie als Vorleserin und Schauspielerin mit aus und führt sie in die Literatur ein. Das Mädchen wächst heran zwischen klassizistischen und romantischen Idealen, lernt Italienisch, Französisch, Englisch, musiziert, malt, stickt
und entdeckt ihr Talent für den Scherenschnitt.

Textquelle „Adele Schopenhauer – eine Pionierin der weiblichen Kunst“
– dort auch ein Audiobeitrag ca. 15min:
wdr


Adele Schopenhauer

An die Nacht

O stille Freundin Du! O wortlos ernste Nacht!
Nimm meinen lauten Schmerz in Deine Mutterarme!
Verhüll′ mein müdes Haupt in Deiner Schleier Pracht,
Daß dieses starre Herz in Thränenthau erwarme.
Zeig′ mir Ihn fern im Traum, erwecke heiß′res Sehnen -
Die harte Wirklichkeit nahm mir den Trost der Thränen.

Des Tages Forderung und seiner Fragen Qual,
Sie bleiben, fern gebannt, in weitem Kreise stehen -
Und frei von fremdem Zwang erhebt zum erstenmal
Die Seele sich empor, will weithin rückwärts sehen
Dorthin - wo sie geglaubt, dem Tod sich hinzugeben,
Und ach! so tief geirrt! sie gab sich hin - dem Leben!


Textquelle: zgedichte


Frisch gedruckt! Mit wunderbaren Texten und zauberhaften Bildern "Das schwarze Gold ist verbrannt III"


  

Samstag, 6. Dezember 2025

6.12. Gruß zum Wochenende 49kw25 Nikolaus *Z*W*E*I*T*E*R *A*D*V*E*N*T*


  

 

4 Gründe, warum es manchmal schwierig sein kann, 
mit Kreativen zu tun zu haben:

Textquelle: www.instagram.com/lazlomusik

2. Wir leben in unserer eigenen Zeitzone
Wenn wir im Flow sind, verlieren wir komplett das Gefühl für Zeit, Absprachen, Nachrichten... nicht aus Desinteresse – eher aus Tunnel.

 

Freitag, 5. Dezember 2025

EINLADUNG: Beiträge für die "Türchen ins neue Jahr" ~ 25.12. bis 6.1. auf dem NLZ-Blog

 

Was hat euch 2025 besonders beschäftigt, berührt, gefreut ... ?

In den "Türchen ins neue Jahr" ist Platz für Erfolge, Trauer, Genuss, Zweifel*...

 

 

SENDET eure Gedichte, Fotos, Grafiken ... bis 18. Dezember 2025 an: nlz-ich-schreibe@gmx.de

 

 

* von der Veröffentlichung ausgeschlossen sind Hass und Hetze 

aus unserem POSTEINGANG: 5. & 6.Dezember / ab 17 Uhr / Senftenberg / Kunstmarkt

Bitte beachten Sie, dass für die Veranstaltungen, für die der Verein Informationen und Einladungen erhält, der "Ich schreibe!" e.V. kein Mitveranstalter ist. Wir möchten in der Rubrik "aus unserem POSTEINGANG" auf interessante interdisziplinäre, internationale, interreligiöse Formate aufmerksam machen. Die Verantwortung für Organisation und Inhalt obliegt dem jeweiligen Veranstalter! 


 

Liebe Kunstfreundinnen und Kunstfreunde



Der weihnachtliche Kunstmarkt 2025 in Senftenberg wird im Rathaus der Stadt präsent sein. Dazu lädt der Kreis 07 in Gemeinschaft mit dem Kunstverein Pro Ars Lausitz e.V. herzlich ein!


Es werden die Werke der im Hause stattfindenden Ausstellung „SEESTÜCKE“ sowie viele weitere künstlerisch gestaltete Arbeiten und Ergebnisse des Wirkens des Kreis 07 angeboten, geeignet als Geschenk und zur persönlichen Freude. 


Natürlich ist gern die gegenwärtige Ausstellung „SEESTÜCKE“ zu besichtigen.


Der Kunstmarkt im Rathaus ist an beiden Tagen, dem 5. und 6. Dezember ab 17 geöffnet.


Wir freuen und auf Ihren und Deinen Besuch!


Mit Gruß zum Advent, 

i.A. Bernhard Glück