Freitag, 10. Mai 2019

Mit besten Wünschen

Renate Hensel

Liebe Renate, ich freue mich sehr über deine Einladung zu einer gemeinsamen Sommer-Performance "Barfuß durch die Poesie". Noch habe ich keine greifbaren Ideen und soviel ich von dir weiß, bist du Designimmer noch an der Aufarbeitung und am Sortieren deiner vielen Materialien, die sich in den Jahren deiner pädagogischen und künstlerischen Tätigkeit angesammelt haben. Auf jeden Fall wirst du wieder etwas Besonderes zusammenstellen.

 



Donnerstag, 9. Mai 2019

Dienstag, 7. Mai 2019

Yanas "Verbildlichung" von Christian Morgensterns "Das große Lalula"

Hochverehrter Christian Otto Josef Wolfgang Morgenstern,

am vergangenen Wochenende fertigte ich in unserem Atelier unter Bezug auf zwei Ihrer wundervollsten Gedichte ein Geburtstagsgeschenk für Sie.
Ich hoffe Sie finden daran Freude.

Mit herzlichen Grüßen aus MARGA
Yana Arlt


Christian Morgenstern, geb. 6.Mai 1871  
Das große Lalula

Kroklokwafzi? Semememi!
Seiokronto -- prafriplo:
Bifzi, bafzi; hulalemi
quasti bast bo ...
Lalu lalu lalu lalu la!

Hontraruru miromente
zasku zes rü rü?
Enpente, leiolente
klekwapufzi lü?
Lalu lalu lalu lalu la!

Simarar kos malzipempu
silzuzankunkrei (;)!
Marjomar dos: Quempu Lempu
Siri Suri Sei [ ]!
Lalu lalu lalu lalu la!


Christian Morgenstern
Von den heimlichen Rosen

Oh, wer um alle Rosen wüsste,
die rings in stillen Gärten stehn
oh, wer um alle wüsste, müsste
wie im Rausch durchs Leben gehn.

Du brichst hinein mit rauhen Sinnen,
als wie ein Wind in einen Wald
und wie ein Duft wehst du von hinnen,
dir selbst verwandelte Gestalt.

Oh, wer um alle Rosen wüsste,
die rings in stillen Gärten stehn
oh, wer um alle wüsste, müsste
wie im Rausch durchs Leben gehn.

Tag des offenen Ateliers

Unruhig läuft er von einem Raum zum anderen, schaut aus dem Fenster, reckt den Hals, geht zur Tür, schließt auf, geht hinaus, kommt wieder herein, schließt die Tür, geht von Raum zu Raum, öffnet die hintere Tür, schaut hinaus, keiner zu sehen, lehnt die Tür an, geht von Raum zu Raum, hält Ausschau … warum kommt keiner. Nun haben wir eine Woche lang täglich bis in die Abendstunden umgeräumt, ausgeräumt, gebohrt, geschraubt, gewischt, sortiert, eingeräumt, umgestellt … warum kommt keiner. Selbst gemachtes Brot, Kirschkuchen, Salbeibutter, pikante und süße Aufstriche, frisch gemahlener und gebrühter Kaffee, Mineralwasser … warum kommt keiner. Wolfgang macht mich wahnsinnig mit seiner Unruhe, seiner Ungeduld … warum kommt keiner zum Tag des offenen Ateliers. 
„Setz dich hin, tu etwas! Arbeite an deiner Tonfigur! Dann kommen auch die Leute.“ Begeistert und überzeugt sieht der Kollege nicht aus aber er setzt sich, nimmt den feuchten Lappen von dem fast fertigen „Bettler“. Es vergehen etwa 15 Minuten, dann öffnet sich die Ateliertür ...

An diesem Nachmittag und Abend kommen durchgehend Gäste, es ergeben sich interessante und berührende Gespräche … sogar noch nach der offiziellen Schließzeit 18 Uhr kommen Besucher, für die wir uns Zeit nehmen … kurz nach sieben Uhr abends verlassen wir müde und reich an schönen Momenten die Begegnungsstätte & Galerie Marga/ das MARGA-Atelier.


Montag, 6. Mai 2019

Wochenthemen 6. bis 12.Mai / 29.April bis 5.Mai / 22. bis 28.April

Wochenthemen 6. bis 12.Mai / 29.April bis 5.Mai / 22. bis 28.April

Gedichte, Geschichten, Glossen, Essays, Grafiken, Aquarelle, Fotografien ... zum Thema der  
19. Kalenderwoche 2019 / 6. bis 12. Mai

ungeduldig



der  
18. Kalenderwoche 2019 / 29. April bis 5. Mai

Lüsterklemme

der  
17. Kalenderwoche 2019 / 22. bis 28. April

Zukunftspläne

bitte an: nlz-ich-schreibe@gmx.de

Das war: Auftakt MARGA-Kultursommer


Zu den Seenlandtagen gab es am 27.04.2019 in Brieske den Start in den MARGA-Kultursommer mit junger Kunst und Dorfgeschichte
 

Willkommen bei uns in der Begegnungsstätte & Galerie MARGA“, begrüßt der Vereinsvorsitzende Wolfgang Wache die jungen Künstler zwischen 8 und 21 Jahren. Sie waren aus Senftenberg, Frauendorf, Peickwitz und Lauchhammer mit ihren Familien und Freunden zur Eröffnung der Ausstellung „junge Kunst in MARGA“ in die Gartenstadt Marga gekommen. Seit vielen Jahren ist es die erste Galerie mit Werken von Kindern und Jugendlichen in der Region. „Der Nachmittag heute mit der Vernissage ist aber kein Ende sondern ein Anfang für die weitere Arbeit hier in Marga“, so Wolfgang Wache, „ein wichtiger Termin ist im kommenden Juni das Jugendpleinair, zu dem ich alle jungen Künstler der Region herzlich einlade.“ Mit Wenke Richter und Anika Raaz sind bereits zwei Fachfrauen für die Juryarbeit gewonnen worden. Die beiden Malerinnen werden auch das Kunstpleinair am 15. und 16. Juni 2019 anleiten. Anmelden kann man sich im Kunstverein „Ich schreibe!“unter nlz-ich-schreibe@gmx.de oder telefonisch unter 03573-147663. Auch diese Werke werden wieder in der Galerie präsentiert. „Vielleicht gibt es in den nächsten Jahren auch einmal eine Personalausstellung eines Künstlers in unseren Räumen, der heute nur ein Bild zeigen konnte.“ Bildkunst verschmolz mit Klang von Yana Arlt und Literatur von Elisa de Almeida in dieser halben Stunde. Und auch die Wahlzettel zum Publikumspreis wurden rege genutzt. Bis Mitte Juni hängen die Bilder in Acryl, Aquarell, Wasserfarbe, Frottage und Pyrographie im Platz des Friedens 2, über den Publikumspreis kann man bis 23. Mai mit abstimmen.


Weiterhin präsentierten die Ortschronisten Brieske-Marga ihre neue Ausstellung, die sie dem Dorf Brieske gewidmet haben. Das Dorf  wurde 1448 erstmals urkundlich erwähnt. Ab 1906 erfolgte der Aufschluss der Grube Marga unweit des Dorfes Brieske zum Abbau der Braunkohle. Bald darauf entstand nach Entwürfen des Dresdner Architekten Georg Heinsius von Mayenburg die Arbeiterkolonie Marga, die den englischen Vorbildern einer Gartenstadt folgte. 
 PM





Freitag, 3. Mai 2019

Wolfgang Wache zelebriert sein 70. Lebensjahr mit Neugier, Umzug und Lust auf Veränderung


Die Frage, ob er denn nicht schon lange Rentner ist und nicht endlich zur Ruhe kommen will, bringt Wolfgang Wache auf die Palme. Leute, die solche Fragen stellen, sagen auch so etwas: noch 2 Jahre arbeiten, dann habe ich es geschafft. „Wenn ich nur zu hause sitzen würde, würde ich irgendwann beginnen die kleinen Zipperlein zu großen Krankheiten aufzubauschen“, so der 69 Jährige, „weil meine Fantasie dann solche lebensbedrohlichen Bilder und Ängste kreieren würde.“ Doch der Kulturmacher träumt vom Aufbau einer neuen Kultureinrichtung in Brieske-Marga. „Kultureller Ankerpunkt in der ehemaligen Bergbauregion“ nennt er die Begegnungsstätte & Galerie MARGA direkt am Briesker Marktplatz. „Unser Verein bietet Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren einen Ort zum Lernen, Erinnern, Austauschen, Ausprobieren, Neu- und Wiederentdecken“, meint Wolfgang Wache und schaut auf das Programm des MARGA-Kultursommers 2019. Der Kunst- und Literaturverein „Ich schreibe!“ hat nicht viele Mitglieder aber große Ambitionen. Gern kann man im neuen Vereinssitz unter der Briesker Adresse Im Margahof 3 vorbei kommen, eigene Ideen für Veranstaltungen und Ausstellungen äußern, Organisationsarbeiten übernehmen oder im Atelier selbst kreativ tätig werden. Erst Ende April diesen Jahres ist der Verein endgültig von Senftenberg nach Brieske gezogen. „Es war Zeit für eine Veränderung“, so der Vorsitzende Wolfgang Wache „jetzt sind wir ganz und gar zu hause in der Gartenstadt und können uns besser auf unsere Ziele und Aufgaben konzentrieren.“ In den Ausstellungs- und Veranstaltungsräumen im ehemaligen Kaufhaus hängen derzeit die bildkünstlerischen Arbeiten von Kindern und Jugendlichen. Der Kulturelle Ankerpunkt MARGA soll auch für junge Künstler ein Zuhause sein. Am 15. und 16. Juni findet ein Jugendkunstpleinair statt. Arbeiten und ausstellen an einem Ort, das ist praktisch, besonders für Kinder und Jugendliche des ländlichen Raums, die kaum Räume und Gelegenheiten zur Entwicklung ihrer künstlerischen Fähigkeiten haben. 

"Es war Zeit für eine
Veränderung", sagt der
Vereinsvorsitzende 
Wolfgang Wache zum
Umzug
des
NLZ "Ich schreibe!" e.V.
von SFB nach
Brieske Marga
Weitere besondere Termine in der Begegnungsstätte & Galerie MARGA sind: 19. Juni Ausstellungseröffnung „Sagen und Landschaften“ (in Kooperation mit der Schule für niedersorbische Sprache und Kultur); 13. Juli Kunst im Margahof mit Musik, Malerei, Lesung, Tanz und kreativen Mitmachaktionen; 24. und 25. August Kunstpleinair des „Kreis 07“; 6. bis 8. September Lausitzer Lyrikfestival mit dem Tag des offenen Denkmals am Sonntag; 5. Oktober Tag des offenen Buches. Doch Halt. Im September gibt es ja noch ein besonderes Datum, den 70. Geburtstag von Wolfgang Wache. Der wird am 28. September gefeiert. Was an diesem Tag passieren wird, weiß der Jubilar selbst nicht. Freunde, Weggefährten, Kollegen wollen ihn mit Torte und Kamillentee überraschen und mit dem, wofür sein Herz schlägt: Kunst. In Wort, Bild, Klang, Clownerie … oder einem Scheck für die weitere Vereinsarbeit.

Mehr über das NLZ „Ich schreibe!“ und den vielfältigen Aktionen gibt es unter www.nlz-ich-schreibe.de und nlz-ich-schreibe.blogspot.de

Neue Adresse: NLZ „Ich schreibe!“, Im Margahof 3, 01968 Senftenberg OT Brieske
Telefon und E-Mail bleiben wie bekannt: 03573-147663, nlz-ich-schreibe@gmx.de



Donnerstag, 2. Mai 2019

In der Galerie MARGA abstimmen zum "Publikumspreis"

Besuchen Sie die Ausstellung mit Arbeiten von Kindern und Jugendlichen
"junge Kunst in MARGA"
und wählen Sie Ihr Lieblingsbild!

Ausstellungsdauer: 27. April bis 16. Juni 2019 / Terminabsprache für Schulklassen und Gruppen unter 03573-147663, nlz-ich-schreibe@gmx.de
Abstimmung "Publikumspreis" bis 23. Mai 2019 / Zuschauerpreis wird Coverbild des Katalogs "junge Kunst in MARGA" /Katalog ab 16. Juni 2019 erhältlich
Jugendkunstpleinair "junge Kunst in MARGA" 15. Juni und 16. Juni 2019 / Samstag 10 - 16 Uhr, Sonntag 10 - 14 Uhr
ÖFFNUNGSZEITEN
Mittwoch 09 - 17 Uhr
Donnerstag 13 - 17 Uhr
Freitag 10 - 13 Uhr / offenes Atelier