Dienstag, 30. September 2014

NLZettel September 2014 ist da!

NLZettel künftig persönlich zugesandt bekommen?
Kein Problem!

An nlz-ich-schreibe[at]gmx.de eine E-Mail mit der Nachricht: Bitte mit folgender Adresse in den NLZettel-Verteiler aufnehmen ______@____

Inhalt
Tage der LITERATUR
   Lyrikfest - Fotodokumentation von Steffen Rasche
                 Resümees von Alexander Kiensch
                                     Wolfgang Wache
                                     Susann Vogel
                                     Yana Arlt
                                     Stefan Reschke
   Werkstätten - Fotodokumentation von Steffen Rasche
   Vorstellen von Werkstätten und Lesungen, 
           die gebucht werden können
   Stammtisch "Ich schreibe!" mit Wolfgang Wache, 
            Klaus Böhnisch und Michael Christopher
   Tag des offenen Denkmals in Brieske-Marga mit 
            Performance "Grubenlampe"
   Wolfgang Waches Projektfinissage 
            "Kornblumen gießt man nicht"
Susann Vogel ~ 4-Uhr-Text September 2014
Wolfgang Wache zum 65. Geburtstag
Und jetzt- Link zum Blog: nlz-ich-schreibe.blogspot.de
 
Deckblatt des NLZettel September 2014 im Sonderformat 21 cm x 23 cm, in dem auch viele Fotos vom 2. Lyrikfest zu finden sind.
 

Montag, 29. September 2014

Wochenthema 29. September bis 5. Oktober 2014

Das Wochenthema wird seit der 14. Kalenderwoche 2009 veröffentlicht.
Wir wünschen euch in der 40. KW 2014 gutes Gelingen bei der literarischen, künstlerischen Umsetzung des Themas: 
 
imprägniert
 
Gedichte, Geschichten, Fotos, Grafiken etc. könnt ihr senden an:  
nlz-ich-schreibe[at]gmx.de

Wolfgang Wache und Yana Arlt
in der Wendischen Kirche in Senftenberg

Im Rahmen des 36. Fests der sorbischen Poesie lud der Sorbische Künstlerbund e.V. zu einem literarisch-musikalischen Nachmittag mit sorbischer und deutscher Lyrik am vergangenen Samstag. In der von Benedikt Dyrlich moderierten Runde lasen Wolfgang Wache und Yana Arlt eigene Gedichte von denen jeweils eines auch in sorbischer Sprache vorgestellt wurde.




Donnerstag, 25. September 2014

Alles Gute für das neue Lebensjahr!



Viele Menschen in Senftenberg und besonders in Brieske kennen ihn als Kunst- und Kulturmacher. Bei den vielen Aktionen, die er trotz Widerständen geleistet hat, wird er auch gern als "Stehaufmännchen" bezeichnet. Der umtriebige Marganer Wolfgang Wache wurde gestern 65 Jahre alt. Die Schreibenden vom "Autorenkreis Kornblume", die Mitglieder des NLZ "Ich schreibe!" e.V., die Ortschronisten Brieske-Marga und die "Regionalen Autoren Senftenberg" gratulierten ihm. Das "Rentenalter" erreicht zu haben, hat für Wolfgang Wache aber keine Bedeutung, er steht schon mit neuen Ideen und Projekten in den Startlöchern. Besonders für diese Vorhaben ihm beste Gesundheit, Elan und ebenso engagierte Mitstreiter und Unterstützer; Menschen, die ihn verstehen und sich von seinen Visionen begeistern lassen.

Da Wolfgang Wache ein Mensch ist, der viele Interessen hat und verschiedensten Aktivitäten nachgeht, versteht es sich von selbst, dass er nicht den ganzen Geburts-Tag an der Kaffeetafel sitzt und über Vergangenes sinniert. Bei malerischstem Herbstwetter war ein Spaziergang am Senftenberger See genau das Richtige. Auch mit 65 vollendeten Lebensjahren heißt es für ihn immer noch: Von Zeit zu Zeit sind Veränderungen notwendig - auf zu neuen Ufern!
 YA

Montag, 22. September 2014

Wolfgang Waches Projektfinissage "Kornblumen gießt man nicht"





„Warum wählten Sie gerade die Kornblumen?“, ist eine Frage, die dem Künstler Wolfgang Wache immer wieder gestellt wird. „Fünf Jahre wollte ich unter Begleitung der blauen Blüten, die am Rand von Getreidefeldern zu finden sind, verschiedenen Fragen auf den Grund gehen und eigene Ideen umsetzen.“, so der Schriftsteller, Vereinsvorsitzende des Literaturzentrum „Ich schreibe!“ e.V. und Verleger aus Senftenberg/ Brieske.
Durchaus erfolgreich zog der fast 65 Jährige am vergangenen Samstag die Bilanz für seine künstlerische und kunstvermittelnde Arbeit der vergangenen Jahre. Die Schwierigkeiten, die sich in den Bereichen der Kunst und kulturellen Bildung ergeben, sind immer die gleichen: zu wenig Geld, Selbstausbeutung, erdrückende administrative Verpflichtungen und fehlende Lobby. So wundert es nicht, dass Wolfgang Wache voller Nachdruck mit seinem „Bekenntnis zur Poesie“ die Projektfinissage „Kornblumen gießt man nicht“ beginnt. Schon in den folgenden Ausführungen erkennt man den Kampfgeist des Marganers, der das Wort „Rentner“ immer mit „Sterben in Raten“ vergleicht. „Der Blick ist nach vorn gerichtet“ und „Ich träume von einem Kompetenzzentrum für Schreibende“ sind zwei Texte, die in den vergangenen Jahren für den Vereinsblog „Ich schreibe!“, den Newsletter „NLZettel“ und seinen eigenen Blog entstanden sind. Wolfgang Wache verfolgt eine klare Linie, die auch im Filmportrait wiederzuerkennen ist, das das Regionalfernsehen kurz vor seinem 65. Geburtstag mit ihm erstellt hat. Im August lief es in einer Wochenendschleife und wurde nun noch einmal für die auswärtigen Gäste aus Halle, Siegen und Köln gezeigt.
Wolfgang Waches Herz schlägt seit seiner Kindheit für spannende Geschichten und poetische Erzählungen, später fand er im eigenen literarischen Schaffen immer mehr zur einfachen Form. In seinem Text „Wird schon werden“ entstehen aus wenigen Sätzen im Kopf der Zuhörer ganze Romane. Es sind nur ein gutes Dutzend Zeilen, die er auf Wunsch der Autorenkollegin Yana Arlt an diesem Nachmittag vorträgt. Oft reden die Beiden über das Schreiben, die Literatur und sie entwickeln gemeinsam neue Programme, um in Schulen und sogar in Kindergärten die Jüngsten fürs Lesen, Erzählen und Schreiben zu begeistern.
Die Gäste der Finissageveranstaltung bekamen in den neunzig Minuten viele neue Gedanken mit auf den Weg und erfuhren, dass Wolfgang Wache auf jeden Fall noch voller Elan und Visionen steckt. 









JA

Wochenthema 22. bis 28. September 2014

Das Wochenthema wird seit der 14. Kalenderwoche 2009 veröffentlicht.
Wir wünschen euch in der 39. KW 2014 gutes Gelingen bei der literarischen, künstlerischen Umsetzung des Themas: 
 
Lakritze
 
Gedichte, Geschichten, Fotos, Grafiken etc. könnt ihr senden an:  
nlz-ich-schreibe[at]gmx.de

Samstag, 20. September 2014

Gruß zum Wochenende

Werter Blogleser,
kalendarisch ist es das letzte SOMMER-Wochenende, auch wenn uns der Herbst schon zu Füßen liegt.





YA

Donnerstag, 18. September 2014

Wolfgang Waches spontane Einladung zum 20. September 2014


Einladung
zur Projektfinissage „Kornblumen gießt man nicht“

Spontaneität ist eine Ausdrucksweise von Kreativität!
Deshalb habe ich mir gedacht, dass ich zu meiner besonderen Veranstaltung am
20. September 2014
spontan die Menschen einlade, die kurzfristige Entscheidungen treffen können. Es ist eine Herausforderung: kurzentschlossen am kommenden Samstag in Brieske-Marga dabei zu sein, wenn ich über das Kornfeld mit den blauen Kornblumen spaziere. 



Wenn wir uns jetzt nicht die Zeit nehmen, an Vergangenes zu erinnern und für Zukünftiges zu planen, kann es morgen schon zu spät sein.

Wolfgang Wache 








Mittwoch, 17. September 2014

Wofür man kaum Worte findet

Rückblick auf die literarisch-klangliche Performance im Zechensaal Brieske-Marga




Werter Blogleser,

ich muss zugeben, dass es mir ein wenig schwer fällt, für dich in ein paar Worten zusammenzufassen, was wir - Wolfgang Wache, Susann Vogel und Yana Arlt - am vergangenen Sonntag während der viertelstündigen Performance im Zechensaal des ehemaligen Verwaltungsgebäudes in Brieske-Marga erlebten.

Der Ablauf ist schnell berichtet:
Tag des offenen Denkmals
O
rtschronisten öffnen die Begegnungsstätte in der Parkstraße 12
17:00 Uhr Start des zweiten Spaziergangs zu den beiden Denkmalen „Kraftzentrale“ und „Zechenhaus“
Im Zechenhaus werden die Besucher mit Trommelklängen empfangen
Wolfgang Wache begrüßt zur literarisch-klanglichen Darbietung
Entzünden der Grubenlampe
Lesung von eigenen Texten
Klangstück mit verschiedenen Percussionsinstrumenten
Abschluss
Löschen der Grubenlampe
Verabschiedung

Welche Worte können aber beschreiben, was wir drei Künstler empfunden haben? Wie schildert man diese unglaubliche Atmosphäre?



Wolfgang Wache kommen erst auf dem Rückweg ein paar Sätze über die Lippen: „Wenn ich mir überlege, welche Bedeutung dieses Gebäude für die Entwicklung von Marga hatte… Meine eigene Geschichte steckt in diesen Mauern. Meine Großeltern wollten bloß kurz hier bleiben, etwas Geld verdienen – für den Neuanfang in Amerika. Meine Mutter wurde in Marga geboren… mein Vater … beide liegen hier auf dem Friedhof… Die Waschkauentreppe kann so viel erzählen…“ Es sind Geschichten, die ich schon oft von Wolfgang Wache gehört habe aber sie bekommen eine andere Gewichtung, wenn er sie vor und im Zechenhaus erzählt, wenn sich beim Erinnern sein Blick verändert. Susann Vogel gesteht, dass sie sich fast in einen anderen Wahrnehmungszustand getrommelt hat: „Wir hätten von mir aus stundenlang so weiter trommeln können.“ Der Rhythmus klingt noch immer in den Händen, dem ganzen Körper nach. Ich erinnere mich, wie sie lesend durch den Raum ging, wie auch Wolfgang Wache mit verschiedenen Stimmlagen und der Akustik experimentierte. Die Texte hatte ich bei der kompletten Performance im letzten Jahr in der Parkstraße 12 schon einmal gehört – aber der Klang im Saal scheint die Texte zu wandeln. Orte wirken auf Menschen. Auf die Art wie sie sich bewegen, wie sie reden, wie sie sehen und hören, wie sie sich erinnern. Wird jemand dereinst zurück denken an diesen Spätnachmittag im September und die Sechsuhrschläge der Zechenhausturmuhr im Ohr haben, die gerade dann einsetzten, als die letzten Worte der Künstler verklungen waren?

„Macht das Licht aus.
Löscht die Lampe.
Vergesst.
Vergesst.“*




YA









Wolfgang Wache ~ Yana Arlt ~ Susann Vogel



* aus YA „Ich bin das dunkle Vergessen“

Tage der LITERATUR ~ Endspurt

Neben den Schreibwerkstätten am Vormittag und dem "Tag der offenen Tür ~ Bücherkinder stellen sich vor" am 17. September um 14:00 Uhr im NLZ, steht noch eine ganz besondere Veranstaltung auf dem Programm.

Samstag, 20. September 2014
15:00 Uhr
Parkstraße 12 in Senftenberg OT Brieske-Marga

  Wolfgang Waches Projektfinissage  
"Kornblumen gießt man nicht"




Vor fünf Jahren startete Wolfgang Waches Projekt „Kornblumen gießt man nicht“. Zur Finissage stellen sich die Fragen: Was ist in den vergangenen Jahren passiert? Welche Erfolge hat das Projekt gefeiert und welche Schwierigkeiten haben sich ergeben? Wolfgang Wache ging es um die Erfahrung, wie gestalten sich KUNST & KULTUR in der Lausitz, welche Stellung habe ich als Künstler in einer Region, die so mancher gern mal als „Pampa“ oder als „amusisches Senftenberg“ bezeichnet?