Sonntag, 7. September 2014

Alexander Kiensch -
2. Lyrikfest in Senftenberg



Alexander Kiensch (3.v.li.)
in der Begrüßungsrunde zum Lyrikfest 2014

Wer kennt es nicht, das Gefühl wie nach einem Konzert der Lieblingsband: Man mag noch gar nicht glauben, dass es vorbei ist, und freut sich jetzt schon auf das nächste Mal. Beim gestrigen zweiten Lyrikfest in Senftenberg ging es zwar leiser und ohne Pyrotechnik zu, aber angesichts einer solchen Fülle von faszinierenden, mitreißenden, vielfältig emotionalen und mitunter auch politischen Texten lyrischer und prosaischer Natur bedurfte es auch keiner weiteren Showeinlage. Gut 20 Autoren mit ebenso vielen individuellen Stilen bereicherten das Lyrikfest und verliehen ihm seine künstlerische Vielfalt. Auf der roten Bühne im Außenbereich gab es ein Programm für Kinder, während auf der weißen und der blauen Bühne Lyriker, Musiker und Performer Auszüge aus ihren Arbeiten präsentierten. Abgerundet wurde das Ganze am Abend durch eine gemeinsame Runde, in der jeder Künstler noch einmal einen kurzen Text zum Besten gab und sich alle in entspannter Atmosphäre voneinander verabschieden konnten.
Und nicht nur die Gäste, auch die Autoren selbst zeigten sich begeistert von der Veranstaltung, die als Plattform zum künstlerischen Kennenlernen und Austausch ebenso funktioniert hat wie als Angebot für die Senftenberger Bevölkerung, sich mit der Lyrik vor der eigenen Haustür auseinander zu setzen. Der kräftezehrende Aufwand, dem sich vor allem Wolfgang Wache und Yana Arlt vom NLZ „Ich schreibe“ e.V. als Organisatoren ausgesetzt sahen, hat sich also vollauf gelohnt – bei der Verabschiedung häuften sich die Dankesworte über die Möglichkeit, an einem solchen Fest teilgenommen haben zu dürfen. Sicherlich wird sich jeder Autor geehrt fühlen, wenn er nächstes Jahr erneut eingeladen wird, seinen Beitrag zum Lyrikfest in Senftenberg beizusteuern. Und wenn dann auch noch mehr Gäste und Zuschauer kommen als dieses Jahr, dürfte es endgültig feststehen, dass sich das Lyrikfest als ein regionaler (und in einer solchen Tourismusgegend auch überregionaler) bedeutender Teil der Senftenberger Kulturszene etabliert hat.

Alex bei den letzten Vorbereitungen zum Lyrikfest


Freitag, 5. September 2014

24...23...22...21...

Werter Blogleser,
es sind keine vierundzwanzig Stunden mehr, bis der "Autorenkreis Kornblume" das Lyrikfest eröffnet.
Bereits 13:30 Uhr öffnen sich die Türen des Kultur- und Freizeitzentrums "Pegasus" und "Der arme Poet" die Gäste des Festes begrüßt. Im Veranstaltungssaal ist die "Weiße Bühne" eingerichtet, auf der 14:00 Uhr die Eröffnung mit der Buchpremiere der Bücherkinder stattfindet. Nach Wolfgang Wache, Yana Arlt, Susann Vogel, Alexander Kiensch und Stefan Reschke vom "Autorenkreis Kornblume" lesen neun weitere Autoren auf dieser Bühne: Viktor Kapischnikow, Sergej Tenjatnikow, Lena Inosemzewa vom "Literaturzirkel buterbrod"; Julia de Boor, Thomas Bachmann, Benedikt Dyrlich, Kerstin Becker, Michael Christopher und Udo Tiffert lassen uns jeweils 25 Minuten an ihren lyrischen Erfahrungen teilhaben. Zeitlich leicht versetzt, so, dass sich die Autoren auch zumindest teilweise gegenseitig erleben und hören können, lesen auf der "Blauen Bühne" Renate Hensel, Bernd Lunghard, Barbara Kolbe, Klaus Böhnisch von den Regionalen Autoren Senftenberg; Bettine Reichelt, Ulrike Almut Sandig, Carmen Winter, Ingo Cesaro, Ursula Henriette Kramm-Konowalow. Wer mit Autoren ins Gespräch kommen möchte, kann dazu auch das Untergeschoss nutzen, denn dort kann man bei Kaffee und Kuchen wunderbar plaudern. Natürlich ist beim Lyrikfest auch an die gedacht, die sich gerade das ABC erobern. Im Hof gibt es eine "Rote Bühne", auf der Wortkünstler für das Lesen und vielleicht sogar selbst Dichten begeistern werden. Julia de Boor, Ursula Henriette Kramm Konowalow, Bernd Lunghard und Barbara Kolbe lesen und spielen (nicht nur) für Kinder.

"Autorenkreis Kornblume" während der Sommerwerkstatt 2014

Susann Vogel
"Ich bin sehr aufgeregt. So banal das erst einmal klingt, aber das genau ist es, was ich gerade denke und empfinde."

Alexander Kiensch
"Schau ma mal."

Wolfgang Wache
"Lyrik und Poesie muss ein Bestandteil des Lebens sein. Viele haben leider bereits das Gefühl für Gedichte verloren und haben nie erlebt, wie sehr sie unser Dasein bereichern."

 Yana Arlt
"Im Moment gehen mir gerade Hunderte Details durch den Kopf. Die Programmblätter wurden in der falschen Schriftart ausgedruckt, mein Laptop hat nicht den richtigen Anschluss für den Beamer des Pegasus - solche technischen Dinge können einen viel Nerven kosten. Aber ich weiß, wenn wir zur Eröffnung auf der Bühne stehen, sind alle Sorgen wie weggeweht und es wird einfach nur gut."

Stefan Reschke
"Ich find die Idee mit dem Plakat gut ... und den vielen Gesichtern ...
 sprich, dass das Fest von Menschen gemacht ist ;)"

~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
Vielen Dank für diese Worte!

Benedikt Dyrlich
"Vorbildlich, was da Senftenberg bzw. einige Senftenberger auf die Beine bringen!!! Das ehrt die Lausitz und Brandenburg."

JA

Donnerstag, 4. September 2014

Der arme Poet

Werter Blogleser,
noch ist es Mirko, der hier im NLZ steht und mit dem wir die Moderation auf der Lesebühne BLAU des Lyrikfestes besprechen, doch schon wenige Augenblicke später steht vor uns "Der arme Poet". Eben dieser wird am Samstag die Gäste des Lyrikfestes im Kultur- und Freizeitzentrum "Pegasus" empfangen und ihnen helfen, den Weg zu den verschiedenen Veranstaltungsorten zu finden. Auf zwei Bühnen lesen über zwanzig Dichter aus ganz Deutschland, auf einer Bühne gibt es spezielle (Mitmach-)Programme für Kinder, Ingo Cesaro lädt ein, eigene Texte wie zu Gutenbergs Zeiten zu setzen und zu drucken, im Untergeschoss kann man neue Kraft bei Kaffee und Kuchen tanken. Das Foyer ist gefüllt mit Informationen. Wenn man da den Überblick verliert, fragt man einfach den armen Poeten, der mit Hausmantel und Nachtmütze durch die Flure schlurft und in diesem Haus ja quasi zu Hause ist.

Am Samstag wird mit diesem Kostüm Mirko zum armen Poeten.
Übersicht Programm Lyrikfest 6. September 2014
JA

Dienstag, 2. September 2014

"Bücherkinder" starten in das neue Schuljahr

Morgen stellen wir in der Walther-Rathenau-Grundschule in Senftenberg die "Bücherkinder" vor und hoffen, dass sich viele Talente von dieser besonderen Schreibgruppe begeistern lassen.
Am kommenden Samstag stellen wir das erste Buch der Bücherkinder Senftenberg beim LYRIKFEST vor. Vielleicht sind auch zu dieser Präsentation schon viele neue und neugierige Gesichter in den Publikumsreihen zu sehen. An diesem Nachmittag gibt es aber auch sonst noch eine Menge für Kinder zu erleben.



Montag, 1. September 2014

Kalenderblatt SEPTEMBER 2014

Werter Blogleser,
ich lade dich ein, mit mir zusammen Senftenberg zu entdecken.
Jedes Jahr Anfang September lädt die Stadtbibliothek Senftenberg zum Bücherflohmarkt ein.
Jedes Jahr nehme ich mir ein Kauflimit von 5 Büchern vor - na gut, aber nicht mehr als 7 ... oder 10 ... maximal 12 ... dies eine noch ... an diesem Titel kann man doch nicht vorbei gehen ... das suche ich schon lange ...
Es ergibt eine besondere Atmosphäre, wenn Bücherliebhaber, Literaturbegeisterte, wenn Jung und Alt, Leute mit kleinem Geldbeutel und welche mit etwas mehr im Portemonnaie in einem Hinterhof aufeinandertreffen.
Auch unser Lyrikfest findet in diesem Jahr im September statt. Wird sich im Kultur- und Freizeitzentrum "Pegasus" am kommenden Samstag eine ähnliche Stimmung ergeben? Werden sich viele Gäste einfinden, mit denen man gemeinsam die poetischen Bilder genießen kann - vorgetragen von den Dichtern selbst. Wann ist man den Verfassern schon einmal so nahe? Jetzt kann man ihren Stimmen lauschen, ihnen Fragen stellen oder ihnen für die Verse danken. Ja, auch Autoren, die immer im Stillen arbeiten, die den Rückzug brauchen, um mit sich selbst in Kontakt zu kommen und die richtigen Worte zu finden, brauchen von Zeit zu Zeit den Austausch, die Präsentation in der Öffentlichkeit und auch etwas Anerkennung.
Einer, der seit Jahren unermüdlich schreibt, der unglücklich ist, wenn er in angespannten Zeiten keinen Dialog mit seinem dichterischen Ich aufbauen kann, ist Wolfgang Wache. Für ihn ist der September 2014 in mehrfacher Hinsicht ein besonderer Monat. Erfahren Sie mehr und folgen Sie diesem Link .


Link zur Kalenderblatt-PDF ~

Wochenthema 1. bis 7. September 2014

Das Wochenthema wird seit der 14. Kalenderwoche 2009 veröffentlicht.
Wir wünschen euch in der 36. KW 2014 gutes Gelingen bei der literarischen, künstlerischen Umsetzung des Themas: 

 
Liebe
 
Gedichte, Geschichten, Fotos, Grafiken etc. könnt ihr senden an:  
nlz-ich-schreibe[at]gmx.de

Samstag, 30. August 2014

Was, ein Lyrikfest ist nix für Kinder?
Dann kommt am 6.9.2014 nach Senftenberg!

Ein Lyrikfest für die ganze Familie!
Wir laden besonders herzlich auch kleine Zuhörer ein, denn Gedichten lauschen ist so schöööööööön. Und wer schon immer mal wissen wollte, wie damals Buchseiten gedruckt wurden, der schaut Ingo Cesaro über die Schulter - am besten, er lässt es sich genau zeigen und probiert es selbst aus!







Freitag, 29. August 2014

NLZettel JULI + AUGUST ist da!

NLZettel künftig persönlich zugesandt bekommen?
Kein Problem!
An nlz-ich-schreibe[at]gmx.de eine E-Mail mit der Nachricht: Bitte mit folgender Adresse in den NLZettel-Verteiler aufnehmen ______@____

Inhalt
Plakat "Tage der LITERATUR" 6. bis 20. September in Senftenberg
Plakat "Lyrikfest" 6. September 2014
Plakat "Lyrikfest auch für Kinder" 6. September 2014
Programmflyer "Tage der LITERATUR" mit Lyrikfest
Resümee "Labyrinth - Der Weg zu sich" Leseperformance von Yana Arlt ~ Susann Vogel
Werkstattrückblick "Wanderpoeten ziehen übers Lausitzer Land"
"Die Handreichung" ~ Susann Lorenz
Rückblick "Agenda-Diplom" in Brieske-Marga
Wolfgang Wache und Yana Arlt beim "Internationalen Fest der sorbischen Poesie"
Und jetzt ~
Unser Beitrag zur Bürgermeisterwahl in Senftenberg
 
Deckblatt des NLZettel N° 5 - 2014
 

Donnerstag, 28. August 2014

Kunst ist Hobby - Kulturelle Bildung ist Ehrenamt ______________________?

Werter Blogleser,
es ist einer dieser Tage, an dem mich schon am Morgen die Frage überfällt: Was tue ich eigentlich? Drei Tage lang hast du gemeinsam mit den Ortschronisten Brieske-Marga die neue Begegnungsstätte in der Parkstraße 12 eingerichtet. Dabei sind wir bis an die Grenzen der physischen und psychischen Belastbarkeit gegangen. Trotz allem anschließend noch auf ein paar Erledigungen in Vorbereitung des Lyrikfestes ins NLZ. Es ist noch so Vieles zu bedenken. Die Plakate müssen gedruckt und ausgehängt werden. An Presse, Funk und auf die digitalen Plattformen müssen Ankündigungen gestellt werden. Die Autoren rufen an, haben noch Fragen, schicken ihre Honorarverträge zurück, die geordnet werden müssen. Letzte Absprachen mit dem Team des Kultur- und Freizeitzentrums Pegasus über Raumnutzung, technische Betreuung. Die Schulen melden Klassen für die Werkstattvormittage an. Der Programmablauf braucht den letzten Schliff. Heute wieder einmal viel zu wenig getrunken - das Wasser im Kocher hat vor Stunden gekocht, die Tasse mit dem trockenen Teebeutel steht daneben... Bei all dem komme ich überhaupt nicht zu einer Nachbereitung meiner Labyrinthperformance (an dieser Stelle herzlichen Dank an Susann, die für unseren Blog Fotos gemacht und einen Text verfasst hat). Am 9. September soll meine LandArt - Ausstellung im Umweltbildungszentrum eröffnet werden. "Du kannst doch die Bilder nehmen, die du schon für das Rathaus gedruckt und gerahmt hattest.", meint Wolfgang und meint es sicher gut aber als er meinen Blick sieht, weiß er, dass ich es mir nicht so "einfach" machen werde. Was tue ich eigentlich? Niemand hat uns den Auftrag für die Organisation und Durchführung der "Tage der LITERATUR" gegeben. Von niemandem bekamen wir die Weisung zum Aufbau einer Ortschronistengruppe und zur Beteiligung am "Tag des offenen Denkmals". Kann es denn wahr sein, dass es Menschen gibt, die das alles tun, weil es nur ein Hobby ist, weil sie sich durch dieses Ehrenamt ein bisschen Schulterklopfen holen wollen? Am Abend setzen wir uns völlig geschafft mit einem Schälchen Eis auf die Stufen der Hintertreppe - Feierabend? Weit gefehlt! Aber es gibt merkwürdige Blicke und auch der ein oder andere Kommentar bleibt nicht aus. "Ihr lasst es euch aber gut gehen." Das sagen die, die gerade ihre Arbeitsstunden abgeleistet haben, jetzt fahren sie nach Hause. Bei uns werden die ganze Nacht die unerledigten Aufgaben im Kopf ihre Runden drehen und am Morgen fragt man sich dann: Was tue ich eigentlich? Aber ich kann ja nicht einfach kündigen. Ich habe kein Arbeitsverhältnis. Es ist keine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit, auf die mich das Jobcenter immer wieder drängt und - die Mitarbeiter, die Arbeitsberater haben ja Recht. Mir fällt das ehrenamtliche - also unbezahlte -  Engagement immer dann auf die Füße, wenn ich meinen "Oldtimer" starten will; wenn ich merke, dass bei Regen die Feuchtigkeit durch die Schuhe nicht abgehalten wird, sondern direkt durch die Löcher und Strümpfe auf die Haut geht. Da kommt man schon mal auf den Gedanken, dass alles was man tut, nicht viel wert sein kann. Die Abwärtsspirale für Fördermittel im Kunst- und Kulturbereich dreht sich stetig tiefer und tiefer. Der rote Stift liegt bei "kulturelle Bildung" immer sehr locker in der Hand. Es geht ja auch irgendwie. Immer gibt es Menschen, die trotz aller Schwierigkeiten, trotz Gegenwind, trotz Knebeln und Ketten Kunst machen und die Begeisterung fürs eigene künstlerische Tätigsein auf Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene und Senioren übertragen.
An so einem Morgen wie heute, kann man sich aber auch ganz früh aufs Fahrrad setzen und mit einer Runde um den See etwas Augustluft um den rotierenden Kopf wehen lassen. Auf dem Dorfanger von Großkoschen setze ich mich für ein paar Augenblicke auf die Bank unter einen Pflaumenbaum. Einige Schritte entfernt lockt mich ein roter Apfel zum Frühstück - welch ein Aroma! Die Schwalben umkreisen die Dachfirsten und lassen sich ab und zu nieder. Vielleicht planen sie schon ihre Reise in den Süden. Doch noch sind sie hier und ich auch. Wir gleiten ein paar Momente gemeinsam durch den Morgen. Vielleicht sollte man sich öfter mal mit Schwalben unterhalten.

Reisepläne schmieden
JA

Mittwoch, 27. August 2014

Tag des offenen Denkmals in Brieske-Marga in Vorbereitung

Es sind keine drei Wochen mehr, bis bundesweit wieder viele Denkmale für Geschichtsinteressierte öffnen. Die Ortschronisten Brieske-Marga richten derzeit ihre neuen Räume zur Begegnung und zur Präsentation von Daten, Fakten und Lebensumfeld her. Endlich finden auch die historischen Schulbänke wieder ihren Platz, eine "Küche" vermittelt ein Gefühl für das damals übliche Wohnen, die 16 thematischen Tafeln geleiten den Besucher durch die Geschichte der Arbeiterkolonie und Gartenstadt Marga und ergeben mit entsprechenden Exponaten in Vitrinen eine authentische Dokumentation.
Am 14. September 2014 öffnen sich die Türen ab 14:00 Uhr in der Parkstraße 12 zum ersten Mal für die Öffentlichkeit.
Ab 17:00 Uhr gibt es zudem eine literarische Veranstaltung der Autoren Wolfgang Wache und Yana Arlt, die in dem Senftenberger Ortsteil Brieske-Marga leben und künstlerisch arbeiten.
Diese Lesung ist ebenfalls im Programm der "Tage der LITERATUR" aufgeführt, die am 6. September 2014 mit dem Lyrikfest in Senftenberg starten und am 20. September 2014 mit einer Projektfinissage in Brieske enden.

Wolfgang Wache schwingt den Malerpinsel. Lange wurden die Räume kaum genutzt, das merkt man ihnen an.
Lothar Knobloch, Edith Arlt und Wolfgang Wache packen gemeinsam an. Manchmal haben die Ortschronisten unterschiedliche Meinungen aber am Ende sind sie sich immer einig und die Räume nehmen Schritt für Schritt Gestalt an.
Heinz Zuther ist ein Mann, der auch mal ganz allein einen schweren Schrank von einem in den anderen Raum bringt. Er ist der Spezielist, wenn es um den Transport der Glasvitrinen geht. Hier sorgt er gerade für das leibliche Wohl der Ortschronisten.
Für Susann Vogel sind viele "alte" Dinge ganz neu. Sie testet die Schulbänke und lässt sich die Funktionsweise eines Rechenschiebers erklären.