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Montag, 31. August 2026

Inspirieren lassen ~ "Ich hoffe, das Leben meint es gut mit dir."*

Adieu, Dolly Parton.
Adieu, Yayoi Kusama.
Adieu, Tim Curry.

Adieu, August.

Kennt ihr noch „Radio“? Also das Gerät, bei dem man mittels Drehknopf eine Frequenz einstellt, auf der ein Sender seine Lieder und Beiträge in die Welt sendet und über Antenne kann man diese Signale empfangen und über Lautsprecher hören. Kennt ihr Radio?
Ich sitze Samstagnacht vor so einem Radio und höre mir die Sendung über Dolly Parton an. Was sie auf der Bühne erzählt und singt. Ich gebe zu, was für eine clevere Geschäftsfrau sie war, wusste ich bisher nicht. Habt ihr schon einmal etwas von „Dollywood“ gehört? Auch wusste ich nicht, dass sie geschminkt und mit Perrücke schlafen ging, denn man weiß ja nie, wenn es des nächtens ein Erdbeben gäbe ~ Ich kannte eine Hand voll Lieder von ihr und ich liebte sie, liebe diese Songs noch immer. Vier Tage vor dieser Sendung war die 80 Jährige verstorben und nun höre ich sie auf mdr kultur plaudern. Was für eine unglaubliche Frau! Was für ein Oevre! Einige Tage vor ihrem Tod nahm sie noch einen Song auf – der wird erst am 19. Januar 2042 gespielt. Warum? Na, das ist ihr 100. Geburtstag. Gespielt werden während der zwei Stunden auch Aufnahmen vom Konzert zu Beginn der 2000-er Jahre in der O2-Arena in Berlin. Heute trägt diese Spielstätte den Namen Uber Arena und 2025 gastierte dort Cyndi Lauper mit ihrer „Girls Just Wanna Have Fun Farewell Tour“. Der berühmte, titelgebende Song wurde mit Kostümen und Bühnengestaltung inspiriert von Yayoi Kusama gespielt. Große orangefarbene Punkte auf Weiß. Seit diesem Konzert interessiert mich die Arbeit der japanischen, bildenden Künstlerin, die einige Zeit in New York lebte. Ich muss jetzt nur noch ein bisschen im Kopf basteln, wie Tim Curry in diese Ereigniskette hinein passt...
Auf jeden Fall waren/ (sind) diese drei Künstler für Zeitgenossen und nachkommende Generationen inspirierend!

Yana Arlt


Dolly Parton

I will always love you


If I should stay
I would only be in your way
So I'll go, but I know
I'll think of you each step of the way
And I will always love you
I will always love you

Bitter-sweet memories
That's all I am taking with me
Goodbye, please don't cry
We both know that I'm not
What you need

And I will always love you
I will always love you

I hope life treats you kind
And I hope that you have all
That you ever dreamed of
And I wish you joy
And happiness
But above all of this
I wish you love
And I will always love you

I will always love you

I will always love you



*
Wenn ich bliebe, wäre ich dir nur im Weg. Deshalb gehe ich, doch ich weiß, ich werde bei jedem Schritt an dich denken. Und ich werde dich immer lieben. Ich werde dich immer lieben. Bittersüße Erinnerungen – das ist alles, was ich mitnehme. Leb wohl, bitte weine nicht. Wir beide wissen, dass ich nicht das bin, was du brauchst. Und ich werde dich immer lieben. Ich werde dich immer lieben. Ich hoffe, das Leben meint es gut mit dir. Und ich hoffe, du bekommst alles, wovon du je geträumt hast. Und ich wünsche dir Freude und Glück. Doch vor allem wünsche ich dir Liebe. Und ich werde dich immer lieben. Ich werde dich immer lieben. Ich werde dich immer lieben.


Text- und Übersetzungsquelle: Internet

 


 

 

31. August ~ 6 Tage bis zum Höhepunkttag des Lausitzer Lyrikfestivals 2026

Wir freuen uns - auf gute Bekannte und auf neue Gesichter-Themen-Texte!

Es wird einfach toll und wieder ganz anders als alle Lausitzer Lyrikfestivals vorher! 

 

Ob dies das finale Plakat ist 😄 Gerade klingelt das Telefon - vielleicht noch ein Dichter oder eine Lyrikerin, die jetzt erst aus dem Urlaub zurück ist und unsere Einladung im Posteingang entdeckt hat . . .

 


Wolfgang Wache

Yana Arlt

Alexander Kiensch

Leseratte Raz ~ Bücherwurm Vermiculus ~ schlaue Eule Sofia

Ingo Cesaro

Gisela Gülpen

Stefan Reschke

Jill Francis Käthlitz

Majka Stock

Marion Quitz

Silvio Colditz

Hannelore Schmidt Hoffmann

Elias Wolski

Róža Domašcyna

Detlef Raupach

Lena Inosemzew

Justyna Fijałkowska

Alexander Puchtler

Wenke Richter

Wolfgang Hoffmann

Bettine Reichelt

Johann Seidl

Ursula Henriette Kramm Konowalow

Conny Brückner / Sternheim Band

Konstanze Niemz

Danilo Art Merbitz

Jana Weinert

Udo Tiffert

Bernd Lunghard

 

Soweit der Stand vom 28. August  

 

 

Samstag, 29. August 2026

Gruß zum Wochenende 35kw2026


 

Sei immer du selbst.

Es sei denn

du kannst Pirat sein.

Dann sei Pirat.


Textquelle: Pinterest

 

Donnerstag, 27. August 2026

Wir waren zu Gast bei Wenkes Kreativangebot am Zechenhaus Brieske

Der letzte Treff "Offenes Malen" in diesem Sommer inspirierte noch einmal zu wunderbaren Bildern.

Wie wir erfahren haben, soll es nächstes Jahr weitergehen.

TIPP: Heute gibt es um 18 Uhr noch einmal "Musik am Zechenhaus
Die Kunstwerke der Maltreffs werden im Container am Zechenhaus präsentiert. 

 


 




Mittwoch, 26. August 2026

Kreative Stunde vor Sonnenaufgang

 letzter Dienstag im Monat


 

25. August 2026

29. September 2026

27. Oktober 2026

24. November 2026

29. Dezember 2026

dein persönliches Datum: _ _ . _ _ . 

 

Stellt euch den Wecker.
Legt euch einen Schreib-/Zeichenblock und einen Stift zurecht.
Brüht euch einen Tee oder Kaffee auf.
Genießt die Ruhe.
Lasst euch inspirieren von euren inneren Bildern.
Beginnt mit dem ersten Strich Bleistift, Fineliner, Aquarellfarbe, Pastelkreide...

Sendet mir gern ein Foto eurer Ergebnisse eurer persönlichen "Kreativen Stunde vor Sonnenaufgang". (Wann immer, wo auch immer und wie auch immer ihr diese umsetzt.)

nlz-jana.arlt@gmx.de

👈 Formular "Kontakt zu uns" 

 

Im "Almanach 2023" sind einige meiner 4-Uhr-Texte veröffentlicht.
Wir lesen am 2. September um 19 Uhr im "Cultara" aus den bisher erschienenen 5 Bänden.

Vorbereitung der Lesung
"Ein Strauß Kornblumen"

 

 

 

Dienstag, 25. August 2026

Große Vorfreude auf unsere Kalender 2027

Ob sie noch rechtzeitig ankommen werden, dass wir sie am Samstag auf den Briesker Flohmarkt mitnehmen können?

Auf jeden Fall gibt es den Wochenkalender mit Fotografien, die Sven Hegewald in allen vier Jahreszeiten in Brieske-Marga gemacht hat, bereits fertig gedruckt.

 


 

 


 

 

 


 

Montag, 24. August 2026

Inspirieren lassen ~ schmunzelndes-seufzendes Publikum

Ich spüre seinen Widerstand. Seine Ablehnung. Das kann ich doch nicht... Passt das zu so einem Ort? Werden es die Menschen verstehen? Nein, es sind keine „Wohlfühltexte“, die ich aus der Reihe „Almanach“ für unser Leseprogramm am 2. September im „Cultara“ herausgesucht habe. Ich habe bewusst auf die Texte verzichtet, die jeder von uns schon einmal und öfter gelesen hat. Über die Zeit hat sich eine bestimmte Vortragsweise entwickelt. Pausen. Stimmhebungen und -senkungen. Lesetempo. Pausen. Immer wieder Pausen! Pausen sind wichtig, um das Gelesene wirken zu lassen, ankommen zu lassen. Am Sonntag habe ich etwas getan, das ich lange vor mir herschob. Ich habe das Programm für den Leseabend geschrieben, der das Lausitzer Lyrikfestival XIV eröffnet. Selbst ich fühle mich nicht wohl mit allen Texten, die da auf dem Zettel stehen. Aber genau das ist es wohl, es sollen die Texte gelesen werden, die jahrelang stiefmütterlich behandelt wurden. Der „Almanach“ ist für mich so etwas wie ein „Backstagebereich“. Hier veröffentliche ich Texte, Bilder, Experimentelles, das nirgendwo sonst einen Platz hätte – wohl wissend, dass diese Buchreihe nie hohe Auflagen und Verkaufszahlen erreichen wird. Vielleicht kenne ich sogar Jeden, der ein oder mehrere Exemplare in einem Regal oder Schrank stehen hat mit seinem Namen. Nur dieses Wissen macht mich mutig. Mutig, Texte, Ideen, Skizzen, Bilder zu veröffentlichen. Ich weiß nicht, wie es Alexander Kiensch, Stefan Reschke, Nanette Kubusch und Wolfgang Wache geht, ob auch diese AutorInnen des „Autorenkreis Kornblumen“ sagen: Ach komm, für den Almanach passt es doch. Ich mag, wie sich diese Buchreihe zu einem großen Spielzimmer entwickelt hat. Oder ist es eher ein „Fundbüro“? Ja, auch alte Texte, die immer noch Gültigkeit besitzen aber nie gedruckt in die Öffentlichkeit gerieten, haben hier einen Platz. Manchmal werden sie dann von ihren Schöpfern selbst vergessen. Aber das ist ja das Faszinierende, wenn ich ein Leseprogramm schreibe, ich entnehme dem Sammelsurium genau diese kleinen Stücke, die fast schon Rost angesetzt haben. Das steht es nun auf meinem handgeschriebenen Zettel: Wolfgang Wache „besteln“ / „Almanach 2017“ Seite 14. „Es ist wie Weihnachten“, meint Wolfgang, „ich weiß nicht, was für einen Text du da rausgesucht hast.“ Er schlägt das Buch auf, überfliegt den Text. Ok., Begeisterung sieht anders aus. Er nickt. Ich schaue auf die Uhr, um die Lesezeit zu notieren. Los: 

Vorbei an den Fragmenten einer Verneinung / Vorbei an den Rückständen einer Verneinung...

 Er verhaspelt sich. Das ist nicht schlimm, er hat diesen Text noch nie laut gelesen. Poetisch-philosophische Wortspiele. Nicht jeder kann Frederic Chopin „vom Blatt spielen“ - scheinbar nicht einmal der Komponist selbst. 2 Minuten 10. Nein, es ist wahrlich kein Wohlfühltext! Nicht für den Autor und nicht für das Publikum. Dann lese ich den Text, den ich als ersten von meinen ausgesucht habe. Ich erkläre ihm, wie ich den Aufbau des Abends geplant habe. Irgendetwas arbeitet in Wolfgangs Kopf und ich weiß nicht, ob es zu meinen Gunsten ausfällt. Wir sprechen das Programm durch, einmal komplett, lesen alle Texte, stoppen die Zeit. Es ist verrückt, in Gedanken sehe ich uns dort schon in Carlas Cafe sitzen, lesen, ich sehe wie das Publikum zuerst skeptisch guckt (Stichwort: der Prophet im eignen Land) und sich dann auf unser Konzept einlässt. Und Wolfgang? Lässt er sich auf dieses Experiment ein? Vertraut er mir und meinem Gespür für seine Texte? Nimmt er meine Vorschläge an und macht sich noch einmal neu mit seinen Worten vertraut? Wenn wir die Texte lieben, die wir lesen, dann vermitteln wir sie auch auf unsere ganz besondere Weise, dass man zuweilen ein Kichern oder ein Seufzen in den Publikumsreihen hören kann.

Yana Arlt


Ulla Hahn

Da liegt es
das stillschweigende Buch
wartend dass ich es
zum Jubeln bringe
Amseln
im Apfelbaum
buchstabenschwarz
zwischen den Blüten
Verheißung
schwarz auf weiß


Textquelle: https://tausendléxi.de/stille-trommeln-ulla-hahn

 

 

Zwischen Laptop und Schiefertafel

Lisa hat die Schiefertafeln und Kreidestifte mit einem Sommerbild eingeweiht.
Ich finde, das Bild ist viel zu schade, um es mit einem Schwamm wegzuwischen, damit ein neues Bild oder Wörter oder Zahlen darauf geschrieben werden können. Vielleicht müssen wir noch weitere Schiefertafeln bestellen 😄

 


Leseratte Raz steht Model, Wolfgang Wache zeichnet - aber dieses Mal nicht auf Papier und mit Zeichenkohle, Bleistift oder Feder. 

Wolfgang kennt aus seiner eigenen Schulzeit noch die Schiefertafel, natürlich gab es nicht solche praktischen, farbenfrohen Kreidestifte und recht bald schrieb auch er in die Schreibhefte aus Papier.

Hier entsteht gerade ein Motiv, mit dem er die neuen Schiefertafeln testet. Sieht doch schonmal gut aus, die Leseratte Raz. Ausprobieren könnt ihr das Schreiben und Malen auf Schiefertafeln am 5. September ab 10 Uhr in der Begegnungsstätte & Galerie MARGA. Neben dem Sitzen auf alten Schulbänken und Schreiben wie es eure Groß- und Urgroßeltern kannten, gibt es noch viele weitere Dinge zu entdecken, zu hören und zu sehen beim "Großen Gedichtetag für Kinder & Familien". Leseratte Raz ist natürlich mit dabei!

 




Janas Fotosommertour durch das Lausitzer Seenland ~ Zurück im Margahof

 

Wir wünschen allen SchülerInnen, LehrerInnen, Familien, dem Schulpersonal und SchulbussfahrerInnen ein inspirierendes neues Schuljahr 2026/2027!


 

 

Habt ihr eine besondere Entdeckung in den Ferien gemacht, eine angenehme Begegnung gehabt, Neues kennen gelernt oder einfach eine gute Zeit gehabt? Dann schickt uns euer Lieblingsferienfoto oder eure kleine besondere Urlaubsgeschichte. Und ja, es kann auch etwas Trauriges oder Beängstigendes sein ~ nicht immer ist der Urlaub schön, nicht immer sind die Ferientage leicht und entspannend.

nlz-ich-schreibe@gmx.de

Nutzt gern das Formular links neben der Text-Bild-Spalte
👈 

 

Samstag, 22. August 2026

Janas Fotosommertour durch das Lausitzer Seenland - 45


 

 Wann erreicht ein Trabbi seine Höchstgeschwindigkeit?

Wenn er abgeschleppt wird.

 

Textquelle: https://witze.net/trabant-witze 

Donnerstag, 20. August 2026

Ausstellung im Cafe "Lichtblick" Senftenberg / Wolfgang Wache "Atelierfundstücke"


 

Gerade werden die Bilder gerahmt und die Textposter sind in der Druckerei in Arbeit . . .

Hier gibt es schonmal das Plakat! 

 

Infos vom Künstler Wolfgang Wache gibt es HIER 

 

Mittwoch, 19. August 2026

HÖRTIPP: Mittwoch 8:10 Uhr "Radio Cottbus" / "Voll Verein(t)" Vereine der Region vorgestellt / 19.8. NLZ "Ich schreibe!" e.V.


 

 

 

Weitere Infos über den "Ich schreibe!" e.V.

http://www.nlz-ich-schreibe.de/?page_id=2

 

Sehr geehrte Redaktion,

zu dem von mir heute gesprochenen Text möchte ich als Vorsitzender des Nachwuchs-Literatur-Zentrums "Ich schreibe!" e.V. einige wichtige Erläuterungen ergänzen – und zugleich meinen herzlichen Dank dafür, dass Radio Cottbus wesentlich dazu beiträgt, dass Vereinsarbeit in der Lausitz sichtbar wird. Diese Wertschätzung stärkt uns und ist ein bedeutender Beitrag zur kulturellen Selbstbehauptung unserer Region.

Unsere Vereinsarbeit verfolgt das Ziel, kulturelle Bildung in der Breite zu fördern. Die Kunstwerkstätten unseres Vereins befinden sich in Brieske, in der Gartenstadt Marga, auf dem Margahof. Diese Werkstätten sind offene Räume – keine Kurse, keine Unterrichtsformate. Jeder Mensch kann sie nutzen und sich in die verschiedenen Kunstprojekte einbringen. Entscheidend ist der Wunsch, kreativ tätig zu werden und gemeinsam mit anderen künstlerische oder literarische Prozesse zu gestalten.

Jana Arlt und ich begleiten diese Arbeit als Lyrikerin und Lyriker, Künstlerinnen und Künstler, die selbst mit großer Leidenschaft und – ja – einer gewissen Besessenheit an ihren Projekten arbeiten. Gleichzeitig ist es wichtig zu betonen, dass neben uns viele weitere Literaten und Künstlerinnen und Künstler als beratende Anleiter tätig sind. Sie bringen ihre eigenen Handschriften, Erfahrungen und künstlerischen Perspektiven ein und machen die Werkstätten zu einem vielfältigen, lebendigen Ort des Austauschs. Diese kollektive künstlerische Kompetenz ist ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit.

Zu unserer Arbeit gehören auch literarische Ausschreibungen, etwa für die Lyrikzeitschrift "Lyrikzin" oder den Band "Mathe, Deutsch & blaue Flecken". Ebenso entwickeln wir Formate wie unser Puppenspiel mit der Leseratte Raz, unserem Bücherwurm Vermiculus und der Leseeule Sophia, mit dem wir versuchen, die junge Generation spielerisch und fantasievoll an Lyrik und Literatur heranzuführen.

All diese Aktivitäten – Werkstätten, Lesungen, Performances, Ausstellungen, Arbeitsgruppen und jährliche Aktionen – bilden gemeinsam den kreativen Wald, durch den der gesprochene Text führt. Sie sind Ausdruck einer offenen, lebendigen Kulturarbeit, die wir in der Lausitz weiter stärken möchten. In einer Region im Wandel ist Kultur nicht nur ein schöner Zusatz, sondern ein identitätsstiftender Kern. Sie schafft Zusammenhalt, Selbstbewusstsein und Zukunftskraft.

Für diese kulturfördernde Arbeit freuen wir uns über jede Spende. Sie hilft uns, weiterhin frei zugängliche Kunst- und Bildungsräume zu gestalten und Menschen jeden Alters für Kreativität zu begeistern.

Mit freundlichen Grüßen 
Wolfgang Wache 
Vorsitzender Nachwuchs-Literatur-Zentrum "Ich schreibe!" e.V.

Brieske, 11. August 2026 


 

Dienstag, 18. August 2026

19. SEPTEMBER / 14 Uhr / Brieske-Dorf / Kinder- und Familienfest / Puppenspiel mit Leseratte Raz


 

Wenn Leseratte Raz im Bücherregal grunst!
Ist das dann schon Dichtkunst?

Die Leseratte Raz spaziert durch Brieske-Dorf und lernt viele neue Freunde kennen. Das Schaf, die Kuh, das Schwein und die Ziege erzählen ihm, wie das Leben auf dem Dorf ist. Nun will Raz gemeinsam mit seinen Freunden Bücherwurm Vermiculus und schlaue Eule Sofia eine große Ballade dichten. Kann das gut gehen?

 

Montag, 17. August 2026

Inspirieren lassen ~ voll im Weg

Da stehen wir also … im Dunklen … im Schatten … kollektiv.
Sind hier hinauf getapselt, auf die Anhöhe, die früher einmal bewaldet war. Dann wurde ein Großteil der Bäume gerodet. Militär braucht Sichtfreiheit. Schießfreiheit? Einsicht. Aussicht. Durchsicht. Sandgrube. Mülldeponie. Trümmerberg. Es gibt vielleicht einige von den Hunderten, die stehen auf 164 m ü. NN … wir sind etwas darunter. Ich habe keinen Höhenmesser dabei. Aber ein Taschenmesser mit Flaschenöffner. Prost. Die Flaschenböden klirren aneinander. Ein Vorübergehender witzelt: „Na, welche Band spielt denn heute hier?“ Ich gebe mir keine Mühe, eine schlagfertige Antwort zu finden. Nur der Song „Here comes the sun“ geht mir jetzt nicht mehr aus dem Kopf. Na dankeschön. Vielleicht klimpert irgendwo doch jemand auf der Klampfe – Jubel und Applaus setzen ein. „There goes the sun“. Steht knapp über dem Horizont, der mit Heißluftballons dekoriert ist. Alles geht sehr langsam und doch rasend schnell. Es ist hell. Es ist dämmrig. Es ist dunkel. Es ist hell. Ein letztes Aufleuchten. Es ist dunkel. Es ist finster. Finster mit einem Dutzend Verglühspuren am Himmel. Ich konnte sie sehen – von meiner Hängematte im Garten aus. Über dem wilden Wein. Zwischen Flieder und Maulbeerbaumkrone. Dann wären mir fast die Augenlider zugefallen. „Geh ins Bett“, flüstert mir jemand ins Ohr, „es war ein langer Tag.“ Ein ganz normaler Dienstag im August. Einer, der ganz anders endete als ich ihn zu Beginn geplant hätte. Er wurde zu 90% anders als am Morgen mit Kaffee auf der Gartenbank vermutet. Prost! Prost, auf solche Tage! Mit einem Sonnensichellächeln im Bett liegen und noch einmal die Wünsche vorüber schnuppen lassen. Eins ~ Zwei ~ Drei ~ Vier ~ Fünfffff ~ Sechssssss

Yana Arlt

Ich hab von der Sonnenfinsternis nichts gesehen.
Der Mond war voll im Weg.


Textquelle: DEBESTE



 

 

Angebot für Sekundarstufe I und II 4.9. in MARGA "Setz- und Druckwerkstatt wie zu Gutenbergs Zeiten" / Anmeldung bis 25.8.

Unser Angebot für junge DichterInnen - bitte nehmt mit uns Kontakt auf, wir können individuelle Anpassungen vornehmen, z.B. bei der Uhrzeit des Beginns.

 

Veranstaltungsort: 

MARGA-Atelier

Platz des Friedens 2

01968 Brieske

 

Busverbindung ÖPNV von Senftenberg nach Brieske: 

Buslinie 622 von Senftenberg/Busbahnhof in Richtung Lauchhammer, bis Haltestelle "Brieske Ost, Markt" 

 


 




Samstag, 15. August 2026

Janas Fotosommertour durch das Lausitzer Seenland - 38


 

 

Wer hier reinfährt

muss rückwärts wieder raus 

und singen!

 

Textquelle: Internet