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Samstag, 10. Januar 2026

Gruß zum Wochenende ~ 2kw26


 

Zwei Architekten in Pisa.

Willst du den Turm wirklich so hoch bauen?

Was kann da schon schief gehen?


Textquelle: DEBESTE

 

Freitag, 9. Januar 2026

bis 1.MÄRZ für NLZettel SPEZIAL "Welttag der Poesie" Beiträge einsenden

21. MÄRZ   W E L T T A G   D E R   P O E S I E

NLZettel SPEZIAL 2026


Lyrische Einsendungen zum Thema „Laternenlyrik“

bitte bis 1. März 2026 an:

nlz-ich-schreibe@gmx.de


Laternenlyrik sind kurze Gedichte, gern auch in künstlerischer Gestaltung, die sich den poetischen Seiten des Lebens widmen. Ein besonderer Moment beim Spaziergang durch den verschneiten Wald; eine Begegnung, die noch lange nachhallt; die Entdeckung, dass die Rosenblüte den Platzregen überstanden hat; der friedliche Moment, wenn endlich ein Missverständnis geklärt ist; der Geschmack der ersten Kirsche ~


 

 

 

9. Januar "Tag der Aprikose"

Mit dieser Steinfrucht aus der Familie der Rosengewächse verbindet mich eine besondere Geschichte... und sie zieht Kreise bis in meinen Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis. Es werden fleißig Aprikosenkerne gesammelt, denn eines Tages möchte ich ein begehbares Labyrinth aus Aprikosenkernen legen ~ spannend bleibt, ob die gesetzten Kerne keimen und zu Bäumchen heranwachsen. Stellt euch vor, ein begehbares Labyrinth aus Aprikosenbäumen... die herrliche Blüte im Frühjahr, die saftigen, aromatischen, sonnengereiften Früchte im Sommer... ein Aprikosenfest mit Kuchen, Marmelade, Marillenknödel, Aprikosenlikör, Musik, Geschichten... für alle Briesker und Marganer, für Gäste... Wer braucht denn da ein Weinfest ;-)

Es ist ein Landart-Projekt, das schon lange in mir schlummert. Jetzt brauche ich ein Fleckchen Erde, auf dem ich diese Vision umsetzen kann. In der Zwischenzeit geht das Sammeln der Kerne weiter ~

Vom Tag der Aprikose erfuhr ich heute morgen im Radio, jetzt ist der 9. Januar fest im Kalender der "Feiertage" vermerkt. 

Yana Arlt 


 

 

Ausschreibung bis 28. Februar "Die Geste 6 ~ Kalligrafische Bibliothek der Poesie"

 Liebe Welt,

ich wünsche Dir noch ein gesundes und großartiges 2026.

Die Geste geht verrückterweise ins fünfte Jahr, die Kalligrafien für die 5. Ausgabe sind schon fast fertig und die Ausgabe selber wird im April erscheinen.

Zudem gibt es die Ausschreibung für die 6. Ausgabe - Die Geste, hier:
www.diegeste.blogspot.com ... gibts nochmal alles zum nachlesen.

Einsendeschluss ist der 28.2.2026. Allerdings werde ich wohl schon im Februar mit den Kalligrafien dafür anfangen. Ich will versuchen ob es vielleicht besser ist ohne Pause durchzukalligrafieren." Also, wenn Du magst schick mir gerne auch früher. Ich weiß nicht ob es bei jeder Ausgabe passen wird, aber ich werde Deine Gedichte gerne lesen. Die Ausgabe wird dann im Winter 2026/27 erscheinen.


Beste Grüße aus Dresden,

silvio

 

* * *   https://diegeste.blogspot.com/   * * * 

Sonntag, 30. November 2025

Ausschreibung Die Geste #6

Für die 6. Ausgabe Die Geste suche ich Gedichte die ich wieder kalligrafisch interpretieren werde. Einige Beispiele mehr wie diese aussehen könnten findest du u.a. auf www.instagram.com/die_geste_/ oder www.instagram.com/silvio_colditz

Es gibt kein Thema. Ziel ist einfach eine Sammlung großartiger Gedichte.

Einsendeschluss ist der 1.3.2026

Einsendung von maximal 10 Gedichten mit je maximal 30 Zeilen, bitte mit Kurzvita & aktueller Adresse fürs Belegexemplar. Gern alles in einer Datei (.doc, .odt oder ähnliches) per Mail an maulkorb @ gmx . de

Die Ausgabe erscheint wenn ca. 50 Kalligrafien fertig sind und ich die Ausgabe und vor allem mich bis dahin finanziert bekomme. Ich hoffe im Winter/Frühjahr 26/27.


Alle Rechte verbleiben natürlich bei den Autor*innen

Hinweise & Bitten:

* auch Leerzeilen sind Zeilen
* ideal sind Gedichte mit bis zu 20 Zeilen
* bei längeren Zeilen (ab ca. 50 Zeichen je Zeile) sollten die Gedichte maximal 15 bis 20 Zeilen umfassen
* auch Übersetzungen sind willkommen
* wenn es keine Probleme mit den Rechten gibt müssen die Gedichte nicht unbedingt unveröffentlicht sein. Es dauert einfach bis die Ausgabe fertig ist. Eine Auswahl an Gedichten ist besser, als ein einzelnes Gedicht. Bei vier Ausgaben habe ich nur zwei Mal ein einzeln eingesandetes Gedicht kalligrafiert und da waren mir die Autorinnen und Ihre Gedichte bekannt.


Danke!

 


 

 

Donnerstag, 8. Januar 2026

!!! 9. Januar "Ich schreibe!" GESCHLOSSEN !!!

Bitte achtet auf euch!

Bleibt zu hause, kocht euch einen Früchtetee und schnappt euch einen Zeichenblock und Bleistifte oder einen Schreibblock.
Schickt uns eure Winterbilder oder Sturmgeschichten oder ... übrigens wurde die Geschichte "Frankenstein" von Mary Shelley während einer Schlechtwetterlage 1816 am Genfer See erdacht und aufgeschrieben. Niemand konnte sich draußen aufhalten, also starteten die Freunde eine Geistergeschichten-Challenge!

Unsere E-Mail-Adresse für deine Bilder und Texte: nlz-ich-schreibe@gmx.de



* * *  aus dem Schreiben des Landkreises OSL vom 8.1.2026 um 15:38 Uhr  * * * 

 

Sehr geehrte Träger von Jugendeinrichtungen,

aufgrund der aktuellen Wetterlage und der damit verbundenen Gefahrenlage hat der Landkreis Oberspreewald-Lausitz als Katastrophenschutzbehörde entschieden, dass am 09.01.2026 alle Angebote der Kindertagesbetreuung sowie Schulen im Landkreis geschlossen bleiben. Die Angebote der Jugendarbeit sind davon ebenfalls betroffen.
[...]

Dem Wetterdienst entsprechend ist mit einem regulären Betrieb der Jugendeinrichtungen ab Montag zu rechnen.

 

Die entsprechenden Hinweise auf der homepage des Landkreises OSL sind zu beachten.

 

Mit freundlichen Grüßen

Stephan Hermann

Amtsleiter

 

 

Mittwoch, 7. Januar 2026

LESETIPPS: Yana Arlt im Frei!Geist Autorenverlag


 
 

Gesammelte Jahreszeitentexte MÄRZ bis MAI
ISBN: 978-3-757531-33-1 

Gesammelte Jahreszeitentexte JUNI bis AUGUST
ISBN: 978-3-759834-79-9 

Gesammelte Jahreszeitentexte SEPTEMBER bis NOVEMBER
ISBN: 978-3-758413-77-3 

Gesammelte Jahreszeitentexte DEZEMBER bis FEBRUAR
ISBN 978-3-818731-56-4

 


21 Autor*innen mit Texten zum Thema 
Armut in Deutschland
aus persönlicher und kluger Perspektive. 
Verschiedenste Aspekte rund ums 
Thema Armut werden lyrisch, 
poetisch und kritisch betrachtet.

 
22 Autor*innen mit Texten zum Thema 
Sexismus und Misogynie in Deutschland
aus persönlicher und kluger Perspektive.

 

 

 

Ausschreibung bis 28. FEBRUAR - Frei!Geist Autorenverlag

 Thema: " MIGRATION "

 

 

Die erste eigene literarische Ausschreibung des Frei!Geist Autorenverlag!

Es ist so weit - der Frei!Geist Autorenverlag ruft auf: Schickt uns eure Texte!

Krisen, Kriege, Armut, politische oder religiöse Verfolgung – Migration kann viele Gründe haben. Doch seit Jahren kennen die Reaktionen der wohlhabendsten Länder dieser Erde nur eine Reaktion auf das Eintreffen immer mehr hilfsbedürftiger Menschen: immer härter, immer abweisender. Abschottung, Abschiebung, Ausgrenzung sind an der Tagesordnung, selbst gegen geltendes EU-Recht wird mit illegalen Pushbacks verstoßen, ohne dass das nennenswerte Konsequenzen für die betreffenden Länder hat. Auch in Deutschland werden die Handlungen der Politik immer menschenverachtender – ebenso wie der gesellschaftliche Diskurs. Über Migration wird fast ausschließlich als Problem oder Gefahr gesprochen, kaum als Möglichkeit oder gar Notwendigkeit innerhalb einer schrumpfenden und alternden Gesellschaft (was natürlich nicht bedeutet, dass tatsächliche Probleme und Konflikte verschwiegen werden sollten). Die Art und Weise, wie über schutzsuchende Menschen diskutiert wird, wird großteils von rechten bis rechtsextremen Menschenverächtern dominiert.

Um diesen unerträglichen Zustand zu ändern, ruft der Frei!Geist Autorenverlag zum Schreiben auf: Gesucht werden literarische Texte rund ums Thema Migration in Deutschland. Egal, welchen Aspekt dieses vielfältigen Gebiets ihr beschreiben wollt – alles ist willkommen. Es dürfen, müssen aber keine autobiographischen Texte sein, es geht uns nur darum, dass die Menschen, die weiterhin systematisch angefeindet und weitgehend aus dem Diskurs ausgeschlossen werden, das Podium bekommen, das sie verdienen und das dringend notwendig ist, um der gesellschaftlichen Diskussion mehr Substanz zu verleihen.

Also schickt uns bis spätestens 31. Dezember 2025 -- verlängert bis 28. Februar 2026 -- eure Texte! Die literarische Form ist völlig freigestellt, ebenso der inhaltliche Ansatz – ob Essay, Aphorismen, Kurzgeschichten, Lyrik … ob Erfahrungsbericht oder fiktives Drama, Dystopie oder Utopie, schreckliche Erlebnisse oder wunderbare Zusammenhalterfahrungen … eurer Fantasie sollen keine Grenzen gesetzt werden. Gerne könnt ihr auch mehrere Texte einsenden. Nur zu umfangreich darf es nicht werden – maximal 20.000 Zeichen sollte eine Einreichung insgesamt umfassen. Und wenn ihr mehrere Gedichte einsendet: nur maximal 5. Außerdem sollten die Texte (überwiegend) in deutscher Sprache verfasst und unveröffentlicht sein.

Dies soll kein Wettbewerb im Konkurrenzsinne sein, denn jede Form von literarischer Verarbeitung der Realität hat ihren eigenen Wert; aber aufgrund des naturgegeben begrenzten Umfangs eines Buches wird es eine Auswahl an eingesendeten Texten geben, die dann in einem Sammelband zum Thema veröffentlicht werden.

Einsendungen, Fragen, Hinweise, Anmerkungen könnt ihr senden an:
freigeist-verlag@web.de.

Wir freuen uns auf eure Texte! Für eine gemeinsame Welt! Für uns alle!

 

HIER geht es zur Verlagsseite 


 

 

 

 

 

 * * *   Autorenkollektiv Frei!Geist   * * * 

 


 

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Dienstag, 6. Januar 2026

LESETIPP: Stefan Reschke "6 Tage im Januar"

Ich habe keine Ahnung welche 6 von den 31 Tagen im Januar Stefan meint, was an diesen 6 Tagen geschah, geschieht oder geschehen wird aber lesenswert sind alle 63 Gedichte und sehenswert sind die bezaubernden Illustrationen von Josephine Kerutt!

Yana Arlt

 


 

MEHR über das Buch erfahren, das Buch bestellen

Auch im Frei!Geist Autorenverlag gibt es ein außergewöhnliches Buch von Stefan Reschke.
HIER mehr erfahren 

Montag, 5. Januar 2026

Inspirieren lassen ~ Reise durch Raum und Zeit

 

Ich bin gar nicht in Brieske, nicht in Senftenberg, nicht in der Lausitz – ich bin mit Paul und Arthur in Paris, ich bin mit Karen in Nairobi und mit Tania in Rungsted, ich bin mit Beatrix im Lake District ~ Ich bin auf Reisen durch Raum und Zeit. Was inspirierte Arthur Rimbaud zu seinem Poem „Das trunkene Schiff“, Paul Verlaine zu seinen Versen „Claire de lune“, Karen Blixen alias Tania Blixen zu ihren Kurzgeschichten, Beatrix Potter zu „Die Geschichte von Peter Hase“? Es war die Langeweile, die Enge der Provinz, der triste Alltag, der die lebenshungrigen Wortkünstler hinaustrieb in die Welt. Revolution, Neuordnung, Abenteuer … Absinth, Maßlosigkeit, Missernten, Krankheit, Bankrott … zu wenig Geld … zu wenig Geld.
Arthur Rimbaud, ein Teenager mit unglaublichem lyrischen Talent endete seine literarische Laufbahn mit ca. 20 Jahren. Paul Verlains Leben endete am 8. Januar 1896 – vor 130 Jahren -, er war derjenige, der Arthur nach Paris einlud und in die dortige junge Literatenszene einführte. Das Verhältnis der beiden und ihr Verhalten waren aber trotz allem freizügigen Denkens „to much“ für diese Gesellschaft.
Karen Blixen schrieb ebenfalls bereits als Mädchen, dann mit Ende 20 die Heirat und der Umzug nach Kenia, als sie 18 Jahre später nach Dänemark krank zurückkommt, erkämpft sie sich als Isak Dinesen im Alter von 50 Jahren in den USA und später in England einen Platz in der Literaturbranche. Im Sechsteiler „The Dreamer – Becoming Karen Blixen“ gesteht die Autorin der Verlagsmitarbeiterin:
„Ich arbeite langsam. Ich habe eine chronische Krankheit, die meine Arbeit beeinträchtigen kann.“
Darauf antwortet diese: „Alle großen Schriftsteller sind krank. Ich würde mir Sorgen machen, wenn Sie sagen würden, dass es Ihnen gut geht.“
„Es ist eine Rückenmarkskrankheit – es ist eine Nachwirkung von Syphilis.“
„Da sind Sie in guter Gesellschaft: Oscar Wilde, Nietzsche...“
„Baudelaire, Maupassant... Es ist nur schade, dass ich nicht so viel Spaß hatte wie diese Herren.“
„Eine weitere Ungerechtigkeit, nicht wahr?“


Yana Arlt


Mediathekentipp:

The Dreamer – Becoming Karen Blixen

Arthur Rimbaud – Sechs Monate in der Hölle



Tania Blixen

Es verhält sich mit einer neuen Idee oft so, daß, wenn sie bescheiden und mit den besten Erklärungen für ihre Existenz kommt und an die Tür der Gesellschaft klopft, drinnen ein beispielloser Aufstand ausbricht. Man einigt sich darauf, daß, wenn diese Idee jemals Eingang in die Gesellschaft erhält, die Gesellschaft nicht lange bestehen wird.

Textquelle: zitate.eu

 


 

 

12. Türchen ins neue Jahr ~ 5. Januar * Lydia Arlt Kirste * Das Wortkollektiv *

~ Lydia Arlt Kirste ~ 


 
 

 

 ~ Das Wortkollektief ~

 

Geistreichlichkeiten der Briesker Wortakrobaten

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Schnitzel Brandenburger Art

- Brenzliger Geruch in der Küche -

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Erleuchtung in der Küche

- Eine neue Birne (LED) -

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Hochschulabschluss

- Der Hausmeister zieht den Schlüssel ab -

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Sonntag, 4. Januar 2026

11. Türchen ins neue Jahr ~ 4. Januar * Yana Arlt * Lydia Arlt Kirste *

 ~ Yana Arlt ~

 

PAPIER


Auf Transparentpapier
schreibe ich meinen Namen
Entlang der blauen Adern
bin ich undurchschaubar
Der Name ist
falsch geschrieben
Namen sind Schall und Rauch
auch auf verbranntem
80 g/m² Papier
90 Gramm
100
120
Das stetig steigende Gewicht
verleiht dem Dokument
nicht mehr Bedeutung
Verfestigt sich die Identität?
Geruch verbrannten Papiers
Rabenschwarze Fetzen
die vom letzten Atemzug
fortgetragen werden
In der Glut
auf einem angesengten
Buchumschlag ist
ein falsch geschriebener Name
zu lesen

 

Dieser und viele weitere 
aktuelle Texte sind veröffentlicht 
im "Almanach 2025" des 
"Autorenkreis Kornblume".

 


 

~ Lydia Arlt Kirste ~

 


 Foto: Vernissage "Die Geste 4" / "Hole of Fame" Dresden / 10. April 2025

 

Samstag, 3. Januar 2026

10. Türchen ins neue Jahr ~ 3. Januar * Eckhardt Stein * Lydia Arlt Kirste *

 ~ Eckhardt Stein ~

 

Hoffnungsvoll ins Neue Jahr

Besinnen möge es sich, unser Land,
auf Werte und Tugenden, für die es einmal stand.

Bunt soll es wieder werden, unser Land,
weltoffen, respektvoll und tolerant.

Klug regiert will es sein, unser Land,
mit Leidenschaft, Vernunft und Verstand.

Friedliebend sei es, unser Land,
statt zu rüsten für einen neuen Weltenbrand.

Dass es gedeihe und wieder blühe, unser Land,
es liegt allein in unsrer Hand.

 

 

~ Lydia Arlt Kirste ~

 

 


Freitag, 2. Januar 2026

9. Türchen ins neue Jahr ~ 2. Januar * Christiane Piniek * Lydia Arlt Kirste *

 ~ Christiane Piniek ~

 

Liebes NLZ-Team,

spontan ist mir ein wendisches Sprichwort eingefallen, es wäre schön, wenn es entsprechend gestaltet werden könnte:


Słowo njama wogonja, aby jo mógał slědk śěgnuś. 
(serbske pśisłowo)

Das Wort hat kein Schwänzlein, an dem man es zurückziehen könnte. 
(wendisches Sprichwort)

 

 

Eine Illustration des Sprichworts gibt es an dieser Stelle (noch) nicht.

Wir stellen diese Wandmalerei den Worten an die Seite - weil es einfach irgendwie passt.  

 

 

~ Lydia Arlt Kirste ~ 


 

Donnerstag, 1. Januar 2026

8. Türchen ins neue Jahr ~ 1. Januar * Yana Arlt * Marvin Schmidt *

 ~ Yana Arlt ~

Gemeinsamer Gang durch das Labyrinth

Während des Hineingehens zur Mitte werden Dinge ausgesprochen, die man loslassen möchte. Jeder Teilnehmende kann etwas sagen, worauf die ganze Gruppe antwortet: Geh weiter


Ich habe Angst
GEH WEITER
Ich mache mir Sorgen
GEH WEITER
Ich habe Schmerzen
GEH WEITER
Ich habe Wut
GEH WEITER
Ich bin erschöpft
GEH WEITER
Ich sehe keinen Weg, kein Ziel, keinen Sinn
GEH WEITER


Ab der Mitte werden Dinge benannt, die gut und schön sind und verstärkt werden sollen


Es ändert sich etwas
GEH WEITER
Woher kommt der Rhythmus
GEH WEITER
Jemand singt einen Kindervers
GEH WEITER
Dort vorn schimmert Licht
GEH WEITER
Es wird so friedlich
GEH WEITER
Meine Schritte sind leicht
GEH WEITER


Wenn auch der Letzte das Labyrinth verlassen hat, stehen alle um das Labyrinth, sehen sich gegenseitig an und sprechen gemeinsam:


ICH BIN HIER
DU bist hier
ER ist hier
SIE ist hier
ES ist hier
WIR SIND EINS


(Yana Arlt, Brieske-Marga, Deutschland - Mai 2025)

 

~ Marvin Schmidt ~