Zwei Architekten in Pisa.
Willst du den Turm wirklich so hoch bauen?
Was kann da schon schief gehen?
Textquelle: DEBESTE
Zwei Architekten in Pisa.
Willst du den Turm wirklich so hoch bauen?
Was kann da schon schief gehen?
Textquelle: DEBESTE
21. MÄRZ W E L T T A G D E R P O E S I E
NLZettel SPEZIAL 2026
Lyrische Einsendungen zum Thema „Laternenlyrik“
bitte bis 1. März 2026 an:
nlz-ich-schreibe@gmx.de
Laternenlyrik sind kurze Gedichte, gern auch in künstlerischer Gestaltung, die sich den poetischen Seiten des Lebens widmen. Ein besonderer Moment beim Spaziergang durch den verschneiten Wald; eine Begegnung, die noch lange nachhallt; die Entdeckung, dass die Rosenblüte den Platzregen überstanden hat; der friedliche Moment, wenn endlich ein Missverständnis geklärt ist; der Geschmack der ersten Kirsche ~
Mit dieser Steinfrucht aus der Familie der Rosengewächse verbindet mich eine besondere Geschichte... und sie zieht Kreise bis in meinen Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis. Es werden fleißig Aprikosenkerne gesammelt, denn eines Tages möchte ich ein begehbares Labyrinth aus Aprikosenkernen legen ~ spannend bleibt, ob die gesetzten Kerne keimen und zu Bäumchen heranwachsen. Stellt euch vor, ein begehbares Labyrinth aus Aprikosenbäumen... die herrliche Blüte im Frühjahr, die saftigen, aromatischen, sonnengereiften Früchte im Sommer... ein Aprikosenfest mit Kuchen, Marmelade, Marillenknödel, Aprikosenlikör, Musik, Geschichten... für alle Briesker und Marganer, für Gäste... Wer braucht denn da ein Weinfest ;-)
Es ist ein Landart-Projekt, das schon lange in mir schlummert. Jetzt brauche ich ein Fleckchen Erde, auf dem ich diese Vision umsetzen kann. In der Zwischenzeit geht das Sammeln der Kerne weiter ~
Vom Tag der Aprikose erfuhr ich heute morgen im Radio, jetzt ist der 9. Januar fest im Kalender der "Feiertage" vermerkt.
Yana Arlt
Liebe Welt,
ich wünsche Dir noch ein gesundes und großartiges 2026.
Die Geste geht verrückterweise ins fünfte Jahr, die Kalligrafien für die 5. Ausgabe sind schon fast fertig und die Ausgabe selber wird im April erscheinen.
Zudem gibt es die Ausschreibung für die 6. Ausgabe - Die Geste, hier:
www.diegeste.blogspot.com ... gibts nochmal alles zum nachlesen.
Einsendeschluss ist der 28.2.2026. Allerdings werde ich wohl schon im Februar mit den Kalligrafien dafür anfangen. Ich will versuchen ob es vielleicht besser ist ohne Pause durchzukalligrafieren." Also, wenn Du magst schick mir gerne auch früher. Ich weiß nicht ob es bei jeder Ausgabe passen wird, aber ich werde Deine Gedichte gerne lesen. Die Ausgabe wird dann im Winter 2026/27 erscheinen.
Beste Grüße aus Dresden,
silvio
* * * https://diegeste.blogspot.com/ * * *
Sonntag, 30. November 2025
Für die 6. Ausgabe Die Geste suche ich Gedichte die ich wieder
kalligrafisch interpretieren werde. Einige Beispiele mehr wie diese
aussehen könnten findest du u.a. auf www.instagram.com/die_geste_/ oder
www.instagram.com/silvio_colditz
Es gibt kein Thema. Ziel ist einfach eine Sammlung großartiger Gedichte.
Einsendeschluss ist der 1.3.2026
Einsendung von maximal 10 Gedichten mit je maximal 30 Zeilen, bitte mit
Kurzvita & aktueller Adresse fürs Belegexemplar. Gern alles in einer
Datei (.doc, .odt oder ähnliches) per Mail an maulkorb @ gmx . de
Die Ausgabe erscheint wenn ca. 50 Kalligrafien fertig sind und ich die
Ausgabe und vor allem mich bis dahin finanziert bekomme. Ich hoffe im
Winter/Frühjahr 26/27.
Alle Rechte verbleiben natürlich bei den Autor*innen
Hinweise & Bitten:
* auch Leerzeilen sind Zeilen
* ideal sind Gedichte mit bis zu 20 Zeilen
* bei längeren Zeilen (ab ca. 50 Zeichen je Zeile) sollten die Gedichte maximal 15 bis 20 Zeilen umfassen
* auch Übersetzungen sind willkommen
* wenn es keine Probleme mit den Rechten gibt müssen die Gedichte nicht
unbedingt unveröffentlicht sein. Es dauert einfach bis die Ausgabe
fertig ist. Eine Auswahl an Gedichten ist besser, als ein einzelnes
Gedicht. Bei vier Ausgaben habe ich nur zwei Mal ein einzeln
eingesandetes Gedicht kalligrafiert und da waren mir die Autorinnen und
Ihre Gedichte bekannt.
Danke!
Bitte achtet auf euch!
Bleibt zu hause, kocht euch einen Früchtetee und schnappt euch einen Zeichenblock und Bleistifte oder einen Schreibblock.Unsere E-Mail-Adresse für deine Bilder und Texte: nlz-ich-schreibe@gmx.de
* * * aus dem Schreiben des Landkreises OSL vom 8.1.2026 um 15:38 Uhr * * *
Sehr geehrte Träger von Jugendeinrichtungen,
aufgrund der aktuellen Wetterlage und der damit verbundenen Gefahrenlage hat der Landkreis Oberspreewald-Lausitz als Katastrophenschutzbehörde entschieden, dass am 09.01.2026 alle Angebote der Kindertagesbetreuung sowie Schulen im Landkreis geschlossen bleiben. Die Angebote der Jugendarbeit sind davon ebenfalls betroffen.
[...]
Dem Wetterdienst entsprechend ist mit einem regulären Betrieb der Jugendeinrichtungen ab Montag zu rechnen.
Die entsprechenden Hinweise auf der homepage des Landkreises OSL sind zu beachten.
Mit freundlichen Grüßen
Stephan Hermann
Amtsleiter
Gesammelte Jahreszeitentexte MÄRZ bis MAI
ISBN: 978-3-757531-33-1
Gesammelte Jahreszeitentexte JUNI bis AUGUST
ISBN: 978-3-759834-79-9
Gesammelte Jahreszeitentexte SEPTEMBER bis NOVEMBER
ISBN: 978-3-758413-77-3
Gesammelte Jahreszeitentexte DEZEMBER bis FEBRUAR
ISBN 978-3-818731-56-4
![]() |
21 Autor*innen mit Texten zum Thema Armut in Deutschland, aus persönlicher und kluger Perspektive. Verschiedenste Aspekte rund ums Thema Armut werden lyrisch, poetisch und kritisch betrachtet. |
![]() |
| 22 Autor*innen mit Texten zum Thema Sexismus und Misogynie in Deutschland, aus persönlicher und kluger Perspektive. |
Thema: " MIGRATION "
Es ist so weit - der Frei!Geist Autorenverlag ruft auf: Schickt uns eure Texte!
Krisen, Kriege, Armut, politische oder religiöse Verfolgung – Migration kann viele Gründe haben. Doch seit Jahren kennen die Reaktionen der wohlhabendsten Länder dieser Erde nur eine Reaktion auf das Eintreffen immer mehr hilfsbedürftiger Menschen: immer härter, immer abweisender. Abschottung, Abschiebung, Ausgrenzung sind an der Tagesordnung, selbst gegen geltendes EU-Recht wird mit illegalen Pushbacks verstoßen, ohne dass das nennenswerte Konsequenzen für die betreffenden Länder hat. Auch in Deutschland werden die Handlungen der Politik immer menschenverachtender – ebenso wie der gesellschaftliche Diskurs. Über Migration wird fast ausschließlich als Problem oder Gefahr gesprochen, kaum als Möglichkeit oder gar Notwendigkeit innerhalb einer schrumpfenden und alternden Gesellschaft (was natürlich nicht bedeutet, dass tatsächliche Probleme und Konflikte verschwiegen werden sollten). Die Art und Weise, wie über schutzsuchende Menschen diskutiert wird, wird großteils von rechten bis rechtsextremen Menschenverächtern dominiert.
Um diesen unerträglichen Zustand zu ändern, ruft der Frei!Geist Autorenverlag zum Schreiben auf: Gesucht werden literarische Texte rund ums Thema Migration in Deutschland. Egal, welchen Aspekt dieses vielfältigen Gebiets ihr beschreiben wollt – alles ist willkommen. Es dürfen, müssen aber keine autobiographischen Texte sein, es geht uns nur darum, dass die Menschen, die weiterhin systematisch angefeindet und weitgehend aus dem Diskurs ausgeschlossen werden, das Podium bekommen, das sie verdienen und das dringend notwendig ist, um der gesellschaftlichen Diskussion mehr Substanz zu verleihen.
Also schickt uns bis spätestens 31. Dezember 2025 -- verlängert bis 28. Februar 2026 -- eure Texte! Die literarische Form ist völlig freigestellt, ebenso der inhaltliche Ansatz – ob Essay, Aphorismen, Kurzgeschichten, Lyrik … ob Erfahrungsbericht oder fiktives Drama, Dystopie oder Utopie, schreckliche Erlebnisse oder wunderbare Zusammenhalterfahrungen … eurer Fantasie sollen keine Grenzen gesetzt werden. Gerne könnt ihr auch mehrere Texte einsenden. Nur zu umfangreich darf es nicht werden – maximal 20.000 Zeichen sollte eine Einreichung insgesamt umfassen. Und wenn ihr mehrere Gedichte einsendet: nur maximal 5. Außerdem sollten die Texte (überwiegend) in deutscher Sprache verfasst und unveröffentlicht sein.
Dies soll kein Wettbewerb im Konkurrenzsinne sein, denn jede Form von literarischer Verarbeitung der Realität hat ihren eigenen Wert; aber aufgrund des naturgegeben begrenzten Umfangs eines Buches wird es eine Auswahl an eingesendeten Texten geben, die dann in einem Sammelband zum Thema veröffentlicht werden.
Einsendungen, Fragen, Hinweise, Anmerkungen könnt ihr senden an:
freigeist-verlag@web.de.
Wir freuen uns auf eure Texte! Für eine gemeinsame Welt! Für uns alle!
HIER geht es zur Verlagsseite
* * * Autorenkollektiv Frei!Geist * * *
mehr erfahren über alle Ausschreibungen und Anthologien
Autorenkollektiv Frei!Geist auf Instagram
Autorenkollektiv Frei!Geist auf Facebook
Ich habe keine Ahnung welche 6 von den 31 Tagen im Januar Stefan meint, was an diesen 6 Tagen geschah, geschieht oder geschehen wird aber lesenswert sind alle 63 Gedichte und sehenswert sind die bezaubernden Illustrationen von Josephine Kerutt!
Yana Arlt
MEHR über das Buch erfahren, das Buch bestellen
Auch im Frei!Geist Autorenverlag gibt es ein außergewöhnliches Buch von Stefan Reschke.
HIER mehr erfahren
Ich bin gar nicht in Brieske, nicht in
Senftenberg, nicht in der Lausitz – ich bin mit Paul und Arthur in
Paris, ich bin mit Karen in Nairobi und mit Tania in Rungsted, ich
bin mit Beatrix im Lake District ~ Ich bin auf Reisen durch Raum und
Zeit. Was inspirierte Arthur Rimbaud zu seinem Poem „Das trunkene
Schiff“, Paul Verlaine zu seinen Versen „Claire de lune“, Karen
Blixen alias Tania Blixen zu ihren Kurzgeschichten, Beatrix Potter zu
„Die Geschichte von Peter Hase“? Es war die Langeweile, die Enge
der Provinz, der triste Alltag, der die lebenshungrigen Wortkünstler
hinaustrieb in die Welt. Revolution, Neuordnung, Abenteuer …
Absinth, Maßlosigkeit, Missernten, Krankheit, Bankrott … zu wenig
Geld … zu wenig Geld.
Arthur Rimbaud, ein Teenager mit
unglaublichem lyrischen Talent endete seine literarische Laufbahn mit
ca. 20 Jahren. Paul Verlains Leben endete am 8. Januar 1896 – vor
130 Jahren -, er war derjenige, der Arthur nach Paris einlud und in
die dortige junge Literatenszene einführte. Das Verhältnis der
beiden und ihr Verhalten waren aber trotz allem freizügigen Denkens
„to much“ für diese Gesellschaft.
Karen Blixen schrieb
ebenfalls bereits als Mädchen, dann mit Ende 20 die Heirat und der
Umzug nach Kenia, als sie 18 Jahre später nach Dänemark krank
zurückkommt, erkämpft sie sich als Isak Dinesen im Alter von 50
Jahren in den USA und später in England einen Platz in der
Literaturbranche. Im Sechsteiler „The Dreamer – Becoming Karen
Blixen“ gesteht die Autorin der Verlagsmitarbeiterin:
„Ich
arbeite langsam. Ich habe eine chronische Krankheit, die meine Arbeit
beeinträchtigen kann.“
Darauf antwortet diese: „Alle
großen Schriftsteller sind krank. Ich würde mir Sorgen machen, wenn
Sie sagen würden, dass es Ihnen gut geht.“
„Es ist eine
Rückenmarkskrankheit – es ist eine Nachwirkung von Syphilis.“
„Da sind Sie in guter Gesellschaft: Oscar Wilde, Nietzsche...“
„Baudelaire, Maupassant... Es ist nur schade, dass ich nicht so
viel Spaß hatte wie diese Herren.“
„Eine weitere
Ungerechtigkeit, nicht wahr?“
Yana Arlt
Mediathekentipp:
The Dreamer – Becoming Karen Blixen
Arthur Rimbaud – Sechs Monate in der Hölle
Tania Blixen
Es
verhält sich mit einer neuen Idee oft so, daß, wenn sie bescheiden
und mit den besten Erklärungen für ihre Existenz kommt und an die
Tür der Gesellschaft klopft, drinnen ein beispielloser Aufstand
ausbricht. Man einigt sich darauf, daß, wenn diese Idee jemals
Eingang in die Gesellschaft erhält, die Gesellschaft nicht lange
bestehen wird.
Textquelle:
zitate.eu
~ Lydia Arlt Kirste ~
~ Das Wortkollektief ~
Geistreichlichkeiten der Briesker Wortakrobaten
*******************************************
Schnitzel Brandenburger Art
- Brenzliger Geruch in der Küche -
*******************************************
Erleuchtung in der Küche
- Eine neue Birne (LED) -
*******************************************
Hochschulabschluss
- Der Hausmeister zieht den Schlüssel ab -
*******************************************
~ Yana Arlt ~
PAPIER
Auf
Transparentpapier
schreibe ich meinen Namen
Entlang der blauen
Adern
bin ich undurchschaubar
Der Name ist
falsch
geschrieben
Namen sind Schall und Rauch
auch auf verbranntem
80
g/m² Papier
90 Gramm
100
120
Das stetig steigende
Gewicht
verleiht dem Dokument
nicht mehr Bedeutung
Verfestigt
sich die Identität?
Geruch verbrannten Papiers
Rabenschwarze
Fetzen
die vom letzten Atemzug
fortgetragen werden
In der
Glut
auf einem angesengten
Buchumschlag ist
ein falsch
geschriebener Name
zu lesen
![]() |
| Dieser und viele weitere aktuelle Texte sind veröffentlicht im "Almanach 2025" des "Autorenkreis Kornblume". |
~ Lydia Arlt Kirste ~
Foto: Vernissage "Die Geste 4" / "Hole of Fame" Dresden / 10. April 2025
~ Eckhardt Stein ~
Hoffnungsvoll
ins Neue Jahr
Besinnen möge es sich, unser Land,
auf
Werte und Tugenden, für die es einmal stand.
Bunt soll es
wieder werden, unser Land,
weltoffen, respektvoll und
tolerant.
Klug regiert will es sein, unser Land,
mit
Leidenschaft, Vernunft und Verstand.
Friedliebend sei es,
unser Land,
statt zu rüsten für einen neuen Weltenbrand.
Dass
es gedeihe und wieder blühe, unser Land,
es liegt allein in
unsrer Hand.
~ Lydia Arlt Kirste ~
~ Christiane Piniek ~
Liebes NLZ-Team,
spontan ist mir ein wendisches Sprichwort eingefallen, es wäre schön, wenn es entsprechend gestaltet werden könnte:
Słowo
njama wogonja, aby jo mógał slědk śěgnuś.
(serbske pśisłowo)
Das
Wort hat kein Schwänzlein, an dem man es zurückziehen könnte.
(wendisches Sprichwort)
Eine Illustration des Sprichworts gibt es an dieser Stelle (noch) nicht.
Wir stellen diese Wandmalerei den Worten an die Seite - weil es einfach irgendwie passt.
~ Lydia Arlt Kirste ~
~ Yana Arlt ~
Gemeinsamer
Gang durch das Labyrinth
Während des Hineingehens zur
Mitte werden Dinge ausgesprochen, die man loslassen möchte. Jeder
Teilnehmende kann etwas sagen, worauf die ganze Gruppe antwortet: Geh
weiter
Ich habe
Angst
GEH WEITER
Ich mache mir Sorgen
GEH WEITER
Ich habe
Schmerzen
GEH WEITER
Ich habe Wut
GEH WEITER
Ich bin
erschöpft
GEH WEITER
Ich sehe keinen Weg, kein Ziel, keinen
Sinn
GEH WEITER
Ab der
Mitte werden Dinge benannt, die gut und schön sind und verstärkt
werden sollen
Es
ändert sich etwas
GEH WEITER
Woher kommt der
Rhythmus
GEH WEITER
Jemand singt einen Kindervers
GEH
WEITER
Dort vorn schimmert Licht
GEH WEITER
Es wird so
friedlich
GEH WEITER
Meine Schritte sind leicht
GEH WEITER
Wenn auch
der Letzte das Labyrinth verlassen hat, stehen alle um das Labyrinth,
sehen sich gegenseitig an und sprechen gemeinsam:
ICH BIN
HIER
DU bist hier
ER ist hier
SIE ist hier
ES ist
hier
WIR SIND EINS
(Yana Arlt, Brieske-Marga,
Deutschland - Mai 2025)
~ Marvin Schmidt ~